Salzburger Jugendlandtag 2017

Rund 50 Jugendliche diskutierten beim Jugendlandtag im Chiemseehof

Pallauf: Neues Kapitel in der Jugendbeteiligung und weiterer Schritt in Richtung mehr Partizipation und Bürgerbeteiligung

Rund 50 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus dem ganzen Bundesland Salzburg debattierten am 16. März beim Jugendlandtag im Chiemseehof eigens vorbereitete Anträge. Diese wurden an einem Vorbereitungs-Wochenende Anfang März, bei dem den Jugendlichen auch Expertinnen und Experten zur Seite standen, ausgearbeitet.


"Der Jugendlandtag beweist einmal mehr, dass von einer Politikverdrossenheit der Jugend nicht gesprochen werden kann. Es wurde sehr lebendig diskutiert. Die Anträge werden nachher konsequent weiterverfolgt. Wir werden alle Beschlüsse des Jugendlandtags sowohl dem Salzburger Landesjugendbeirat als auch der Landesregierung vorlegen. Die Regierung wird dann dem Petitionsausschuss des Landtags berichten“, so Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf.

Die Jugendlichen wurden über per Zufallsziehung ausgesucht und eingeladen. „Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, bei der Einladung auf eine gute Durchmischung der Jugendlichen zu achten. Es war mir wichtig, dass Salzburgerinnen und Salzburger aus allen Bezirken, verschiedenen Schultypen und verschiedenen Altersgruppen mit dabei sind. Das Auswahlverfahren hat sich bewährt, wir konnten einen guten Rücklauf erzielen", sagte Pallauf zur Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Zwölf Anträge in sechs Themenbereichen

Insgesamt zwölf Anträge der Jugendlichen behandelten die sechs Themenbereiche "Umwelt", "Partizipation, Demokratie und Recht", "Bildung, Ausbildung, Schule und Sport", "Freizeit und Mobilität", "Soziales, Integration und Chancengleichheit" sowie "Wirtschaft, Finanzen und Arbeitsmarkt". Auch die Landesregierung stand den Jugendlichen in einer eigens konzipierten "Aktuellen Stunde" Rede und Antwort.

Für den diesjährigen Salzburger Jugendlandtag wurde eigens ein Medienteam aus Jugendlichen gebildet. Dieses Medienteam hat den Sitzungstag begleitet und auch die Öffentlichkeitsarbeit übernommen, sowie einen Live-Einstieg auf der Facebookseite des Landtags bewerkstelligt.

Der Landtag und die Landesregierung werden die Vorschläge der Jugendlichen dann auf Umsetzungsmöglichkeiten prüfen. "Wir werden alle Beschlüsse des Jugendlandtags sowohl dem Salzburger Landesjugendbeirat als auch der Landesregierung vorlegen. Die Regierung wird dann dem Petitionsausschuss des Landtags berichten", so Pallauf abschließend.