Salzburger Jugendlandtag 2019

Die Jugend eroberte den Landtag

Wenn die jungen Salzburgerinnen und Salzburger im Chiemseehof tagen, tritt die Landesregierung geschlossen an. Dieser „Ritterschlag“ für den Jugendlandtag am 22. Oktober 2019 hebt seine Bedeutung hervor, „damit hat Demokratie eine Zukunft“, sind sich Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landeshauptmann Wilfried Haslauer einig.


Wenn jemand Feuer und Flamme für die Demokratie ist und für die Institution, wo sie lebt, dann ist es Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf. „Es ist daher ein Hauptthema von mir und durchaus eine Herzensangelegenheit, dass der Sitzungssaal im Chiemseehof offen für die jungen Salzburgerinnen und Salzburger ist, dass sie hier hautnah erleben können, wie Politik funktioniert. Von Verdrossenheit oder Desinteresse spüre ich nichts, ich bin immer wieder positiv überrascht, wie gut und professionell alle vorbereitet sind, für ihre Anträge mit Argumenten kämpfen“, so Pallauf.

Haslauer: „Gelebte und junge Demokratie“

Beeindruckt über das Engagement der jungen Salzburgerinnen und Salzburger zeigte sich auch Landeshauptmann Haslauer. „Die jungen Menschen setzen sich umfassend und durchaus kritisch mit Themen auseinander, hinterfragen Dinge und bilden sich selber ihre Meinung. Dieses Verständnis zur thematischen Auseinandersetzung sowie die Bereitschaft, einen konstruktiven Diskurs darüber zu führen, sind beeindruckend“, so der Landeshauptmann zur angeregten Diskussion im Jugendlandtag, bei dem sich alle sieben Mitglieder der Salzburger Landesregierung den Fragen der jungen „Abgeordneten“ stellten.

Huber: „Der Jugend gehört die Zukunft“

Sebastian Huber hat als Zweiter Landtagspräsident am Nachmittag beim Jugendlandtag den Vorsitz innegehabt und ist überzeugt: „Unserer Jugend gehört die Zukunft. Aus diesem Grund ist es wichtig, ihr Gehör zu verschaffen und sie für Politik zu begeistern. Der Jugendlandtag gibt dabei die Möglichkeit, Politik und Demokratie hautnah zu erleben.“

Spannender Tag als Abgeordneter

Heute diskutieren unter den Jugendlichen auch Anne Landwehr aus Puch und Emanuel Mairoll aus Oberndorf mit. „Ich rede gerne mit, bin diskussionsfreudig und versuche mich in vielen Bereichen einzubringen. Wenn keiner mitredet, das ist nicht der Sinn der Demokratie“, betont Manuel. Und Anne fügt hinzu: „Ich finde den Jugendlandtag interessant, mal was Neues auszuprobieren, nicht nur immer Schule oder studieren.“

Konkrete Anliegen mitten aus dem Leben

Zehn Anträge werden an diesem Jugendlandtags-Dienstag eingebracht. Unter anderem geht es um die Vermeidung von Lebensmitteln im Müll, um die Stärkung des öffentlichen Verkehrs, um psychosoziale Unterstützung und mehr sozialer Kompetenz an Schulen, verständliche Wahlinformation für alle und vieles mehr.



Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.