Für die Ein-, Aus- oder Durchreise wird in vielen Reiseländern ein medizinischer Nachweis über Impfungen benötigt. Es ist daher wichtig, sich rechtzeitig über die aktuellen Bestimmungen im Reiseland zu informieren, da diese sich ändern können.
Jeder Reisende sollte rechtzeitig vor Reiseantritt überprüfen, ob die im österreichischen Impfplan allgemein empfohlenen Impfungen aktuell sind.
Die Gesundheitsversorgung in den Reiseländern entspricht oft nicht unserem Standard und Erkrankungen, die bei uns aufgrund der Durchimpfungsrate selten oder nicht vorkommen, sind in zahlreichen Urlaubsländern verbreitet.
Für manche Grundimmunisierungen sind mehrere Impfungen in bestimmten Abständen erforderlich, die sich über einige Wochen erstrecken können.
Gelbfieber-Impfungen dürfen nur in autorisierten Gelbfieberimpfung und Gelbfieberimpfstellen verabreicht werden. Andernfalls riskiert man, dass die Einreise in Länder mit Gelbfieber-Impfpflicht von den Behörden im Reiseland verweigert wird. Die Reiseimpfstelle in der Landessanitätsdirektion Salzburg ist eine autorisierte Gelbfieberimpfstelle.
Die Gelbfieberimpfung muss spätestens 10 Tage vor Einreise verabreicht werden.
Sollte beim niedergelassenen Arzt eine Lebendimpfung geplant sein (z.B. Qdenga® gegen Dengue-Fieber oder Ixchiq® gegen Chikungunya), beachten Sie bitte in Ihrer Zeitplanung, dass eine Gelbfieberimpfung entweder am selben Tag oder im Abstand von mindestens 4 Wochen erfolgen sollte.
Zur Optimierung der Immunantwort sollte eine gleichzeitige Verabreichung der Gelbfieberimpfung gemeinsam mit der MMR-Impfung bzw. der MMRV-Impfung vermieden werden. Die Einhaltung eines Abstands von 4 Wochen ist empfohlen.
Die Gelbfieber-Impfung wird bei Personen ab 60 Jahren nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung und nach Vorlage einer befürwortenden internistischen Stellungnahme verabreicht.
Terminvereinbarung:
Mitzubringen sind:
Wichtig:
Aufgrund des Parkverbots vor dem Gebäude empfehlen wir die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
In zahlreichen Urlaubsländern treten Erkrankungen wie Malaria, Dengue, Chikungunya, Zika, Oropouche, Gelbfieber, Japanische Enzephalitis, Tollwut, Polio, Meningitis, Mpox, u.s.w. gehäuft oder in Form von Ausbrüchen auf.
Nicht gegen jede dieser Erkrankungen gibt es ausreichend wirksame Impfstoffe, sodass medikamentöse Prophylaxe (Malaria), Mückenschutz und Verhaltensmaßnahmen im Vordergrund stehen (siehe weiter unten Info-Blätter).