Jugendarbeit im Land Salzburg

Außerschulische Jugendarbeit im Land Salzburg


Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit umfasst Aktivitäten von, für und mit Kindern und Jugendlichen. Sie beruhen auf freiwilliger Teilnahme und finden außerhalb des formalen Bildungssystems statt. Durch einen niederschwelligen und freiwilligen Zugang zu den verschiedenen Angeboten wird der Erwerb von Bildungsinhalten begünstigt. Der Wissens- und Kompetenzerwerb innerhalb der außerschulischen Angebote erfolgt nicht-formal und informell. So leistet Jugendarbeit insbesondere für bildungs­ und sozial benachteiligte junge Menschen einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und Teilhabe. Durch ein hohes Ausmaß an Mitbestimmung werden junge Menschen zur Selbstbestimmung befähigt und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt. Die Interessen der jungen Menschen stehen im Vordergrund.

Jugendarbeit wendet sich grundsätzlich nicht in erster Linie an sog. „Problemgruppen", sondern an alle Jugendlichen zwischen 6-30Jahren.

Die außerschulische Jugendarbeit lässt sich grob in 3 Bereich gliedern: die offene Jugendarbeit, die verbandliche Jugendarbeit und die aufsuchende Jugendarbeit.

Die außerschulische Jugendarbeit umfasst viele Querschnittsthemen wie zb: Integration, Behinderung, Freizeit, Arbeit, Geschlecht, Rassismus, …

Links


Aktuelle COVID 19 Information


Mit 19. Mai 2021 tritt die Verordnung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in Kraft, mit der erste Öffnungsschritte geregelt werden.


Empfehlungen für außerschulische Jugendarbeit

Die Empfehlungen des Bundeskanzleramts, Sektion Familie und Jugend, zum Thema außerschulische Jugendarbeit finden Sie hier 

Die 214. Verordnung (COVID-19 Öffnungsverordnung) ist die Basis für den Leitfaden. Eine lockerere Handhabung als in der Empfehlung ist nicht erlaubt, eine restriktivere schon.

Zusammengefasst sind folgende Punkte zentral:

  • Erlaubt sind Zusammenkünfte / Gruppen von max. 20 Teilnehmenden plus max. 4 Betreuer*innen
  • es sind mehrere Zusammenkünfte / Gruppen an einem Ort möglich (Durchmischung muss ausgeschlossen sein)
  • Teilnehmer*innen müssen Nachweis über eine „geringe epidemiologische Gefahr" erbringen.
  • Offizielle Möglichkeiten (siehe Auflistung im Leitfaden) PLUS
  •  negativer Schultest
  • „Zutritttests": „Ausnahmsweise", kann ein SARS-CoV-2-Antigentest zur Eigenanwendung unter Aufsicht einer für das Angebot verantwortlichen Person (zB Jugendarbeiter*in) durchgeführt werden. Laut Informationen der BOJA, benötigen Jugendliche unter 14 Jahren in diesem Fallkeine Begleitung eines Erziehungsberechtigten. Ein negatives Testergebnis gilt in diesem Fall nur für die Dauer des Angebots.
  • Ein Präventionskonzept und dessen Umsetzung sind die Voraussetzung dafür, dass Abstand und Maske innerhalb einer Gruppe entfallen können.
  • Es muss ein aktualisiertes Covid-19 Präventionskonzept erstellt werden (Muster inklusive Erläuterungen finden sich im Leitfaden, weitere Beispiele auf https://landesjugendbeirat-salzburg.at/
  • Es muss ein Covid-19 Beauftragte*r ernannt werden. (Ansprechperson und Verantwortliche*r für Umsetzung des Präventionskonzepts).
  • Die Erhebung von Kontaktdaten ist weiterhin verpflichtend, wenn sich Besucher*innen voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden Ort aufhalten. (Löschung nach 28 Tagen).
  • Gastronomische Angebote, Beherbergung, Sport- und Freizeitangebote im Rahmen von außerschulischer Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie betreuten Ferienlagern sind zulässig. (Es gelten die Bestimmungen des § 14 sinngemäß)
  • Regelung betreffend Konsumation von Speisen und Getränken:
    • Keine geteilte Verwendung von Trinkbehältern, etc.
    • Konsumation im Sitzen.
    • Ablauf der Ausgabe von Getränken und Speisen regeln.
    • Selbstbedienung bei verpackten/abgedeckten Lebensmittel möglich.
  • Entlastungsangebote: für pädagogische Gespräche, Beratungs- und Informationsarbeit wird ein Einzelsetting empfohlen, aber nicht verpflichtend vorgeschrieben. Auch ein Nachweis einer „geringe epidemiologische Gefahr" ist nicht erforderlich. Weitere Voraussetzungen finden sich im Leitfaden.

Informationen bzgl COVID-19 Testung von Jugendlichen


Jugendliche
ab dem vollendeten 14. Lebensjahr (mündige Minderjährige) dürfen sich selbstständig und ohne Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten in den Teststationen auf COVID-19 testen lassen.

Für Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr reicht „die Nennung der rechtlichen Vertretung samt den dazugehörenden Daten (voller Name, SV-Nr., Telefonnummer und Mailadresse) und die Unterschrift am Test-Formular. Dieses wird mit der online-Anmeldung zugestellt, ist auszudrucken und an der Teststation vorzulegen. Eine Ausweiskopie der Erziehungsberechtigten ist hilfreich, aber nicht verpflichtend.