Jugendarbeit im Land Salzburg

Außerschulische Jugendarbeit im Land Salzburg


Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit umfasst Aktivitäten von, für und mit Kindern und Jugendlichen. Sie beruhen auf freiwilliger Teilnahme und finden außerhalb des formalen Bildungssystems statt. Durch einen niederschwelligen und freiwilligen Zugang zu den verschiedenen Angeboten wird der Erwerb von Bildungsinhalten begünstigt. Der Wissens- und Kompetenzerwerb innerhalb der außerschulischen Angebote erfolgt nicht-formal und informell. So leistet Jugendarbeit insbesondere für bildungs­ und sozial benachteiligte junge Menschen einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und Teilhabe. Durch ein hohes Ausmaß an Mitbestimmung werden junge Menschen zur Selbstbestimmung befähigt und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement angeregt. Die Interessen der jungen Menschen stehen im Vordergrund.

Jugendarbeit wendet sich grundsätzlich nicht in erster Linie an sog. „Problemgruppen", sondern an alle Jugendlichen zwischen 6 und 30 Jahren.

Die außerschulische Jugendarbeit lässt sich grob in drei Bereiche gliedern: die offene Jugendarbeit, die verbandliche Jugendarbeit und Jugendinformation.

Die außerschulische Jugendarbeit umfasst viele Querschnittsthemen wie zb: Integration, Behinderung, Freizeit, Arbeit, Geschlecht, Rassismus, …

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Aktuelle COVID 19 Information


Seit 1. Juli ist die 2.COVID-19-Öffnungsverordnung in Kraft.

Im Paragraph 13 wird die Außerschulische Kinder- und Jugendarbeit sowie betreute Sommerlager mit den allgemeinen Zusammenkünften gleichgesetzt,  daher ist der Paragraph 12 „allgemeine Zusammenkünfte“ wesentlich.

Für die neue Verordnung gibt es auch wieder einen  Leitfaden mit Empfehlungen des Bundeskanzleramtes:

Die für den Bereich außerschulische Kinder- und Jugendarbeit relevanten weiteren Öffnungsschritte zusammengefasst:

Zusammenkünfte bis 100 Teilnehmer*innen

  • keine gesonderten Regeln,
  • kein 3G Nachweis der Teilnehmer*innen notwendig
  • kein Abstand
  • keine Maske
  • Betreuungspersonen oder Personen zur Durchführung der Veranstaltung sind nicht in die Höchstzahlen einzurechnen.

Zusammenkünfte ab 100 Teilnehmer*innen

  • die Veranstaltung muss eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt werden (gilt nur für Veranstaltungen nach dem 8.7.)
  • 3G bei Eintritt (ab 12 Jahren)
  • COVID-19 Präventionskonzept
  • COVID-19 Beauftragte*n
  • Kontaktdatenerhebung für Teilnehmer*innen die voraussichtlich länger als 15 Minuten am betreffenden bleiben werden

Zusammenkünfte ab 500 Teilnehmer*innen

  • die Veranstaltung muss von der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt und genehmigt werden
  • 3G bei Eintritt (ab 12 Jahren)
  • COVID-19 Präventionskonzept
  • COVID-19 Beauftragte*n
  • Kontaktdatenerhebung für Teilnehmer*innen die voraussichtlich länger als 15 bleiben werden

Für alle Zusammenkünfte gilt:
An einem Ort dürfen mehrere Zusammenkünfte gleichzeitig stattfinden, sofern räumliche/bauliche Trennung oder zeitliche Staffelung die Durchmischung von Teilnehmer*innen ausschließt. (Stand 1.7.2021)


Informationen bzgl COVID-19 Testung von Jugendlichen


Jugendliche
ab dem vollendeten 14. Lebensjahr (mündige Minderjährige) dürfen sich selbstständig und ohne Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten in den Teststationen auf COVID-19 testen lassen.

Für Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr reicht „die Nennung der rechtlichen Vertretung samt den dazugehörenden Daten (voller Name, SV-Nr., Telefonnummer und Mailadresse) und die Unterschrift am Test-Formular. Dieses wird mit der online-Anmeldung zugestellt, ist auszudrucken und an der Teststation vorzulegen. Eine Ausweiskopie der Erziehungsberechtigten ist hilfreich, aber nicht verpflichtend.

Junge Menschen haben Zugang zu einer COVID-19 Schutzimpfung. Aber damit junge Menschen auch eine fundierte Entscheidung treffen können, ist jugendgerechte Information und ein Gesprächsangebot bei Nachfragen, Sorgen oder Bedenken wichtig. Die Bundesjugendvertretung (BJV) hat einen kurzen Gesprächsleitfaden erarbeitet, der als Anregung für die Auseinandersetzung mit dem Thema Impfen dienen soll. So soll auch Desinformation und Verschwörungserzählungen bezüglich Covid-19 und der Schutzimpfung entgegengewirkt werden.

Den Gesprächsleitfaden der BJV samt weiterführenden Links zum Download findet man unter

https://bjv.at/portfolio-items/infos-zur-covid-19-impfung/