Eine gebietsfremde Art - ein Tier, eine Pflanze oder ein Mikroorganismus - ist eine Art, die durch menschliche Aktivitäten in einem Gebiet vorkommt, das sie aus eigener Kraft nicht besiedeln könnte. Invasive Arten verursachen Probleme, wenn sie in neue Gebiete eindringen. Massenhafte Ausbreitung aufgrund fehlender Fressfeinde, starke Konkurrenz um Raum und Nahrung und mitgebrachte Krankheiten können für die einheimischen Arten gefährlich sein. Invasive gebietsfremde Arten beeinträchtigen und verändern somit das bestehende Ökosystem.
Mit Stand Juli 2025 werden von der EU 114 invasive gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten aufgelistet, die für Lebensräume, Arten und Ökosysteme in Europa eine Bedrohung darstellen. 38 der gelisteten Arten kommen bereits in Österreich vor. Von diesen leben ca. 20 Arten in oder unmittelbar an Gewässern.
Das Einschleppen von invasiven gebietsfremden Arten als blinde Passagiere ist für die Artengemeinschaften in unseren Bächen, Flüssen und Seen problematisch. Helfen Sie daher mit, die Ausbreitung solcher Arten in Salzburger Gewässern einzudämmen:
Sonnenbarsch (Lepomis gibbosus)
Quagga-Muschel (Dreissena rostriformis)
Wasserpest (Elodea nuttallii & Lagarosiphon major)
Krebspest (Aphanomyces astaci)