Arbeitswelten

So funktioniert das neue LDZ

Das Land Salzburg hat in den Ausschreibungsunterlagen bereits detailliert festgelegt, welchen Anforderungen das neue Gebäude gerecht werden soll. Dazu gehört ein ausgeklügeltes Funktionsschema des Gebäudes.



 Das LDZ wird so aufgebaut sein:

  • Die zentrale Lage des neuen Gebäudes ermöglicht eine gute Erreichbarkeit für alle.
  • Vom Eingangsbereich gelangt man über eine Sicherheitsschleuse in den Erschließungs- und Servicebereich mit Wartebereich und Caféteria. Dort sind die Räumlichkeiten angesiedelt, in denen die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen und Behördenwegen im klassischen Parteienverkehr betreut werden.
  • Für alle Bürgerinnen und Bürger ist ein eigener Beratungsbereich vorgesehen. Auf die besonderen Anforderungen hinsichtlich Diskretion und Vertraulichkeit wird dabei selbstverständlich Wert gelegt.
  • Im Konferenzbereich werden externe Besucherinnen und Besucher zu Terminen empfangen. In dieser Zone ist ein Restaurant vorgesehen.
  • Die Bürobereiche der Landesbediensteten werden künftig nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorbehalten sein. Besucherinnen und Besucher haben nur in Ausnahmefällen Zutritt.
  • Mit diesen Maßnahmen können moderne Sicherheitsstandards für die Landesverwaltung bestmöglich umgesetzt werden. Alle Bürobereiche werden durch sogenannte „Kerne“ verbunden. Diese beinhalten einen Vernetzungsbereich mit entsprechender Infrastruktur (Teeküche, Sitzmöglichkeiten) sowie Besprechungsräumen und Abstellmöglichkeiten.

 Neue Arbeitswelten – neues Konzept

Um das modernste Verwaltungsgebäude effizient zu nutzen, wird durch die neuen Rahmenbedingungen im neuen Landes-Dienstleistungszentrum ein Desk-Sharing-Konzept eingesetzt – mit dem moderaten Faktor 0,8. Das heißt, zumindest 80 Arbeitsplätze stehen für jeweils 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung. Somit wird jede/r einen Arbeitsplatz in seinem Bereich haben, aber nicht immer denselben.

 Weitere Zahlen, Daten und Fakten

  • Modernste Arbeitsplätze und Räume für mehr als 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie großes Bürgerservice
  • rund 50.000 Quadratmeter Nettonutzfläche, davon rund 20.000 Quadratmeter interne Büroflächen sowie Verkehrsflächen (Gänge, Treppenhäuser, Aufzüge), Technikflächen, Bürgerservicezone, Konferenzbereich, Restaurant, Wirtschaftshof, Landeslabor, Kindergarten und vieles mehr
  • 13 Stockwerke, davon zehn oberirdisch und drei unterirdisch
  • rund 2.500 Holzträger und rund 540 Holzstützen in Holz-Hybridbauweise
  • rund 17.200 Stufen, 13 Lifte und zirka 1.800 Türen
  • Kantine mit täglich bis zu 800 frisch gekochten Essen
  • Desk Sharing mit dem moderaten Faktor 0,8
  
Content
  

Der offene, freundlich gestaltete Eingangsbereich ins neue Landes-Dienstleistungszentrum ist bestimmt durch eine große Aufenthaltsqualität. Ein öffentlich zugängliches Café wird es hier genauso geben wie umfangreiche Orientierungshilfen samt Infostelle für die einzelnen Bereiche des Gebäudes. Auch ein Ausstellungsraum wird hier Platz finden.


  

Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss des neuen LDZ finden sämtliche Bereiche des Bürgerservice der Landesverwaltung ein Zuhause. Darunter fallen unter anderem die Servicestellen des Wohnbaus, Eltern- und Familienberatung, psychosozialer Dienst, die Amtsärzte und vieles mehr. Außerdem sind dort, leicht auffindbar, auch die Anwaltschaften zu finden, wie etwa die Kinder- und Jugendanwaltschaft, die Landesumweltanwaltschaft sowie die Patientenvertretung. Die Beratungsräume werden ansprechend und modern gestaltet und mit Wartebereichen versehen, in denen man sich wohlfühlt. Alle Servicestellen befinden sich an einem Platz, auf eine einfache Orientierung wird geachtet.

  

Insgesamt wird das Gebäude rund 20.000 Quadratmeter interne Büroflächen für die Landesverwaltung enthalten – verteilt auf die jeweiligen Stockwerke. Verbunden sind die Stockwerke untereinander durch Stiegenhäuser und Lifte, unterteilt in vier Kernbereiche. Lediglich für den großzügig ausgestatteten und innovativen Betriebskindergarten im sechsten Obergeschoß wird es einen eigenen Lift geben. Sämtliche Funktionsbereiche im LDZ sind selbstverständlich barrierefrei gestaltet. Für das neue LDZ werden drei Sicherheitszonen geschaffen, um einerseits die nötige Transparenz zu gewährleisten und andererseits für Diskretion und Sicherheit zu sorgen. Aus diesem Grund haben ab dem dritten Obergeschoß nur mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zutritt zu den Räumlichkeiten, während sich im zweiten Obergeschoß noch Konferenz- und Schulungsräume sowie die Salzburger Verwaltungsakademie befinden. Diese werden teilweise öffentlich zugänglich sein. Insgesamt wird das LDZ rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Platz bieten.

  

Die Konferenz- und Schulungsräume im zweiten Obergeschoß spielen alle Stücke der modernen Kommunikation. Technisch bestens ausgestattet und variabel in ihrer Nutzbarkeit, werden hier Konferenzen für bis zu knapp 200 Personen abgehalten werden können. Ebenfalls vorteilhaft ist zudem die Anbindung an das Mitarbeiterrestaurant samt eigenem Cateringbereich.

Innenansicht des neuen Landes-Dienstleistungszentrums

Innenansicht des neuen Landes-Dienstleistungszentrums
Innenansicht des neuen Landes-Dienstleistungszentrums

Innenansicht des neuen Landes-Dienstleistungszentrums