Fragen und Antworten

  
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Ziel ist es, die Landesverwaltung gebündelt in einem modernen Gebäude unterzubringen. Eine Sanierung des Bürgerzentrums am Salzburger Hauptbahnhof wurde geprüft, wäre aber weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Für die Salzburgerinnen und Salzburger wird das neue LDZ eine zentrale und verkehrstechnisch gut erreichbare Anlaufstelle für alle Behördenwege beim Land sein. Zudem ist der Bau eine Chance für die weitere Entwicklung des Bahnhofsviertels.

  

Für den Neubau steht das gesamte Areal zwischen Elisabethstraße, Fanny-von-Lehnert-Straße, Kaiserschützenstraße und Karl-Wurmb-Straße zur Verfügung. Das Areal umfasst rund 10.000 Quadratmeter. Für das neue Landesdienstleistungszentrum müssen alle Altbauten auf diesem Areal weichen.

  

Aufgrund der Projektgröße ist von Errichtungskosten von mehr als 200 Millionen Euro auszugehen. Eine exaktere Prognose lässt sich erst nach der ersten Planungsphase abgeben. Landesgebäude, die zukünftig keine Verwendung mehr finden, werden im Gegenzug veräußert oder Objekte, die dem Land nicht gehören, nicht mehr weiter angemietet.

  

Der Architektenwettbewerb startete im Juni 2020. Dabei handelt es sich um einen EU-​weiten, offenen, zweistufigen und anonymen Generalplaner-Wettbewerb. Die Teilnehmerzahl ist offen. Im November 2020 entschied das Preisgericht, welche Projekte den Anforderungen entsprechen. Zwölf Teilnehmer feilen jetzt in der zweiten Runde noch einmal an ihren Vorschlägen. Das Ziel: Bis zum Sommer 2021 soll das Siegerprojekt gekürt werden.

  

Vertreter des Landes Salzburg, der Stadtplanung, des Gestaltungsbeirates und der Kammer der ZiviltechnikerInnen | ArchitektInnen und IngenieurInnen entscheiden darüber. Das achtköpfige Preisgericht besteht aus einer Sach-Jury, die von Stadt und Land Salzburg entsendet wird und aus einer hochkarätig besetzten internationalen Fach-Jury.

Jury-Besetzung

  

Der Spatenstich soll im Jahr 2023 erfolgen und das neue Landesdienstleistungszentrum gemäß derzeitigem Plan 2026 bezugsfertig sein.

  

Das neue Gebäude wird eine Gesamtfläche von voraussichtlich 53.000 Quadratmeter bieten. Davon werden sich rund 39.000 Quadratmeter oberirdisch und rund 14.000 Quadratmeter unterirdisch befinden. Insgesamt sollen rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz dort finden.

  

Selbstverständlich wird das Gebäude barrierefrei gestaltet werden.

  
Es werden sowohl Abstellplätze für Räder und, in einem begrenzten Ausmaß, auch für Pkw geschaffen. Durch die Nähe zum Salzburger Hauptbahnhof ergibt sich darüber hinaus eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Damit können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Kunden und Kundinnen neben dem Rad auch mit Bus und Bahn anreisen. Ein entsprechendes Mobilitätskonzept wird erarbeitet.
  

Die historischen Gebäude in der Altstadt einschließlich Chiemseehof werden weiter genutzt. Sie sind unverzichtbar und leisten als Arbeits- und Lebensraum auch einen Beitrag zu einer lebendigen Stadt. Nicht mehr benötigte Gebäude sollen veräußert oder nicht weiter angemietet werden.

  

Der Baustart für das neue Landesdienstleistungszentrum ist für Herbst 2023 geplant.

  

Die Bauzeit wurde mit rund 2,5 Jahren berechnet. Im Sommer 2026 werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum ersten Mal im neuen Gebäude arbeiten.

  

Leider wird es, wie bei jeder größeren Baustelle, zu gewissen Beeinträchtigungen durch Lärm und Verkehr kommen. Natürlich wird versucht, diese so gering wie möglich zu halten. Zudem soll über alle geplanten Maßnahmen ganz offen und nach Möglichkeit im Vorhinein informiert werden. Einerseits auf dieser Webseite, andererseits wird rechtzeitig vor dem Start der Arbeiten beim Land Salzburg eine Hotline eingerichtet, unter der man sich jederzeit über den aktuellen Stand informieren kann.

  

Regelmäßige Updates zu den Planungen für das neue Landesdienstleistungszentrum finden Sie hier auf diesen Seiten. Bei Fragen, die darüber hinaus gehen, wenden Sie sich an: projekt-ldz@salzburg.gv.at.