​​Salzburgs Luft

Gesetzliche Vorgaben

Aufgrund neuer Rahmenbedingungen von seiten der Europäischen Union wurden mit Jahresbeginn 2001 auch in Österreich strengere Grenzwerte für Feinstaub (PM10) sowie Stickstoffdioxid (NO2) zum Schutz der menschlichen Gesundheit eingeführt. Bei diesen Schadstoffen kommt es auch an verkehrsbelasteten Standorten im Land Salzburg wiederholt zu Überschreitungen von Grenzwerten.  

Das Land Salzburg versucht in seinem eigenen Wirkungsbereich Aktivitäten zur Reduktion von Schadstoffkonzentrationen zu setzen; in vielen Bereichen kann das Land jedoch nicht selbständig handeln, weil es von EU-rechtlichen Vorgaben (z.B. EURO-Abgasnormen) abhängig ist.

Saubere Luft für Salzburg

Die Aufgabe der Luftreinhaltung verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Sicherstellung guter Luftqualität als Lebensgrundlage für unsere Natur. Um dieses wertvolle öffentliche Gut schützen zu können, müssen zunächst umfangreiche Informationen und Daten zu Luftschadstoffen sowie deren Wirkungen gesammelt und analysiert werden. Auf dieser Grundlage werden für das Bundesland Salzburg laufend Strategien zur Luftreinhaltung entwickelt.
Vor mehr als 20 Jahren wurde in Salzburg mit der Einführung des vollautomatischen Messnetzes eine wesentliche Grundlage für die landesweite Überwachung von Luftschadstoffen geschaffen. Insgesamt konnte die Luftqualität seither deutlich verbessert werden. Vor allem bei den Schadstoffen Schwefeldioxid (verantwortlich für den "Sauren Regen"), Kohlenmonoxid, Blei, Benzol und Kohlenwasserstoffen wurden große Reduktionen erreicht. So konnten die Schadstoffkonzentrationen durch den Einbau von Rauchgasreinigungsanlagen, die Einführung des Katalysators bei benzinbetriebenen Kfz, bleifreies bzw. benzolarmes Benzin zum Teil um ein Vielfaches reduziert werden.


Wichtige rechtliche Grundlagen für das Salzburger Luftmessnetz siehe unter Downloads.