Im Rahmen der 172. Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen von 1. bis 2. Juli 2026 war das Bundesland Salzburg besonders stark in Brüssel vertreten. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf haben im Rahmen der AdR-Plenartagung die Fahne für Salzburg hochgehalten. Unter anderem wurde die Bedeutung der Einheimischentarife dem für Verkehr und Tourismus zuständigen Kommissar Apostolos Tzitzikostas nähergebracht.
Im Rahmen des Brüsseler Arbeitsbesuches trafen sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf auch mit dem österreichischen Botschafter für das Königreich Belgien und bei der NATO, Jürgen Meindl, und tauschten sich zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen aus.
Die Große Aula der Universität Salzburg war am Montag mit 600 Schülerinnen und Schülern bis auf den letzten Platz gefüllt, als es darum ging, die siegreichen Teams des mittlerweile 12. Online-Videowettbewerbs der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT des Landes zu küren. Der erste Platz ging dabei an die HLWM Annahof für ihre Einreichung „Grenzenlos“.
Die aktuellen weltpolitischen Herausforderungen für die Europäische Union und eine mögliche Gefährdung dieses größten Friedensprojekts wurden zum Anlass genommen, um Jugendliche für originelle Beiträge zum diesjährigen Wettbewerbsthema „#UniteYourEUinPeace“ zu motivieren. Mit 30 Einreichungen von 20 teilnehmenden Schulen aller Schultypen aus allen Bezirken wurde die bisherige Bestzahl übertroffen.
Europaministern Claudia Bauer stellte sich davor auch einer lebendigen Diskussion mit den anwesenden Jugendlichen zu aktuellen Europathemen und zeigte sich von den eingereichten Videobeiträgen angetan: „Ich bin wirklich beeindruckt, mit wie viel Kreativität, Herzblut und Freude die Salzburger Jugendlichen bei diesem Wettbewerb mitgemacht haben. Ihre Beiträge zeigen, dass Europa nicht nur irgendwo in Brüssel passiert, sondern genau dort, wo junge Menschen ihre Ideen einbringen und gemeinsam etwas gestalten. Darauf können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich stolz sein.“
Veranstalterin Gritlind Kettl von der Stabsstelle EU-Bürgerservice und Europe Direct des Landes freut sich über den Erfolg des Formats: „Wir versuchen jedes Jahr, ein Thema zu finden, das die Jugend bewegt und das ist uns heuer offensichtlich besonders gut gelungen. Am Ende geht es aber um die Kreativität aller Teilnehmenden, und die war unglaublich. Ich finde wunderbar, wenn sich junge Menschen auf diese Art und Weise mit Europa auseinandersetzen, weil es schließlich ihre Zukunft ist.
Am 23. und 24. Juni begrüßte das Interreg Alpenraumprogramm rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus sieben Alpenraumländern in Salzburg. Beim „Get started!“-Seminar kamen die federführenden Partner der 16 neu genehmigten Projekte zusammen, unter denen sich auch vier Projekte mit Salzburger Partnern befinden, die bereits in der letzten Ausgabe des Europa Spezial Newsletters vorgestellt wurden.
Neben Informationen für einen erfolgreichen Projektstart standen Vernetzung und Austausch im Mittelpunkt. Erfahrene Projektpartner teilten ihre Praxiserfahrungen, während Vertreterinnen und Vertreter der Alpenkonvention und der EU-Strategie für den Alpenraum gemeinsam mit den Projekten Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit austauschten. Davon profitierten auch Salzburger Organisationen wie Innovation Salzburg, das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen sowie die Zukunftsagentur Bau GmbH, die wertvolle Kontakte zu Partnern aus dem gesamten Alpenraum knüpfen konnten.
Mit dem Start der neuen Projekte im Sommer beginnt nun die dreijährige Zusammenarbeit der neuen Projektpartnerschaften. Dabei fließen internationale Expertise, innovative Ansätze und neue Ideen direkt in die Region. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die in den kommenden Jahren für Salzburg und den gesamten Alpenraum entstehen werden.
Mit dieser Frage beschäftigten sich Anfang Juni Vertreterinnen und Vertreter von rund 25 Salzburger Einrichtungen mit Interreg-Erfahrung. Gemeinsam wurden Stärkefelder, Kompetenzen und Zukunftsthemen gesammelt, die Salzburg künftig in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Deutschland und Italien einbringen kann.
Anfang Oktober sind alle interessierten Salzburger Institutionen eingeladen, ihre Ideen und Themen noch fokussierter einzubringen. Gemeinsam mit den bestehenden Landesstrategien bilden sie die Grundlage für die künftigen Salzburger Schwerpunkte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.
Der Beteiligungsprozess wird von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrat Wolfgang Fürweger, persönlich unterstützt.
Gemeinsames Ziel aller Salzburger Interreg-Fördernehmer ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den kommenden sieben Jahren mit konkreten Themen und Projekten zu gestalten und damit einen messbaren Mehrwert für unser Land zu schaffen.
Im letzten Aufruf für Großprojekte des Interreg-Programms Bayern–Österreich wurden die Förderentscheidungen getroffen. Salzburger Projektpartner sind an drei der ausgewählten Projekte beteiligt – ein erfreuliches Ergebnis zum Abschluss der Großprojektaufrufe in der laufenden Programmperiode.
Besonders erfreulich ist, dass in jedem der ausgeschriebenen spezifischen Ziele ein Projekt mit Salzburger Beteiligung ausgewählt wurde: zum Schutz, zur Verbesserung und Erneuerung der Biodiversität (SZ 4), zur nachhaltigen und integrierten Tourismusentwicklung (SZ 5) sowie zum gemeinsamen Abbau von Grenzhindernissen (SZ 7).
Die ausgewählten Projekte werden in Kürze auf der Programmwebsite veröffentlicht. Mit ihrer Beteiligung leisten Salzburger Institutionen auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Programmraum.
Am 22. Juni 2026 hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) Interessierte aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und von der öffentlichen Hand über die Zukunft des EU-Forschungsförderungsprogramms Horizon Europe informiert.
Im Zuge der Online-Veranstaltung, die von mehr als 400 Teilnehmenden frequentiert wurde, wurde schnell deutlich, dass Horizon Europe ab 2028 zum wichtigsten Forschungsförderungsfonds innerhalb Österreich avancieren könnte. Hintergrund ist eine angepeilte Mittelerhöhung ab 2028 für das EU-Programm für Forschung und Innovation. Berechnet wurde diese Prognose auf der Grundlage des derzeitigen österreichischen Anteils am Mittelrückfluss aus Horizon Europe in der EU-Förderperiode 2021-2027: Dieser liegt mit 3,2% der verfügbaren Horizon Europe Mittel überdurchschnittlich hoch (Bezugsgröße ist der BIP-Anteil Österreichs am EU-BIP). Der Saldo für die laufende EU-Förderperiode 2021 bis 2027 für Mittelrückflüsse aus Horizon Europa nach Österreich beträgt aktuell 1,6 Milliarden Euro (d.h. rechnerischer Jahres-Durchschnitt 2021-2025 ca. 325 Millionen Euro) und könnte ab 2028 auf 800 Millionen Euro jährlich anwachsen.
Weiters wurde über die Übergangs-Calls für einen möglichst nahtlosen Übergang von der EU-Förderperiode 2021 bis 2027 zur EU-Förderperiode 2028 bis 2034 informiert. Diese Horizon Europe-Calls werden voraussichtlich mit relativ kurzen Einreichfristen versehen und ca. Anfang 2027 publiziert werden. Die FFG informiert daher bereits vorab über den prospektiven Programmentwurf für diese Calls – unter Vorbehalt möglicher Änderungen. Wer sich für eine Teilnahme an dieser Call-Runde interessiert, wird aufgerufen, sich möglichst frühzeitig an die FFG-Beratung zu wenden.
Am 23. Juni hat der Europäische Forschungsrat die Gewinnerinnen und Gewinner seiner Advanced Grants 2025 verkündet.
Insgesamt werden EUR 838 Millionen an 319 Forschende vergeben, die durch Spitzenleistungen in relevanten Feldern besonders aufgefallen sind. Unter den Gewinnerinnen und Gewinnern sind 12 Forschende aus Österreich.
Mit der Verkündung können nun die jeweiligen fünfjährigen Forschungsprojekte beginnen.
Für die Advanced Grants 2026 kann man sich noch bis 27. August bewerben.
Am 30. Juni hat die Europäische Kommission ein Finanzpaket für den reibungslosen Beitritt Montenegros zur EU vorgelegt.
Bei dem Paket handelt es sich um die budgetären Arrangements, die von Montenegro im Falle des EU-Beitritts getroffen werden müssten. Darin wird der Übergang Montenegros von der finanziellen Heranführungshilfe zum Zugang zu den EU-internen Mitteln, verhältnismäßige Aufstockungen über die einschlägigen Haushaltslinien hinweg und die damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben dargestellt. Es gibt darüber hinaus einen klaren Überblick über die voraussichtlichen Mittelzuweisungen für den EU-Beitritt Montenegros.
Ungeachtet dessen bleibt der EU-Beitritt Montenegros abhängig von der Erfüllung aller notwendigen Kriterien.
Die Europäische Kommission entsendet nach zwei starken Erdbeben, die am 24. Juni zahlreiche Opfer gefordert haben, Rettungsteams und weitere Nothilfe nach Venezuela.
Bislang leisten acht Mitgliedstaaten – Tschechien, Spanien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Portugal und die Niederlande – über den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union Hilfe.
Im vergangenen Monat fanden wieder zahlreiche EU-Expertenvorträge und EU-Diskussionen mit der Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT Gritlind Kettl statt. Themen wie die aktuellen globalen Herausforderungen und ihre Auswirkungen, KI, die Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Demokratie sowie Asyl und Migration standen dabei im Vordergrund.
Unter anderem fanden Schulbesuche im Holztechnikum Kuchl und in der HAK Zell am See statt.
NEWS aus der EUREGIO
27.-29. September 2026
30. September 2026
30. November 2026
Am 20. Mai diskutierte der Ausschuss für Europa, Integration und regionale Außenpolitik einen Bericht über die Tätigkeit als Mitglied und stellvertretendes Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen.
Das Land Salzburg wird im Europäischen Ausschuss der Regionen von Landeshauptfrau- Stellvertreter Stefan Schnöll als Mitglied und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf als stellvertretendes Mitglied vertreten. Der Bericht an den Salzburger Landtag über das Jahr 2025 wurde einstimmig zur Kenntnis genommen.
Am 20. Mai 2026 wurde der Bericht der Landesregierung betreffend die Fortschreibung des Europapolitischen Vorhabensberichtes für die 17. Gesetzgebungsperiode 2023-2028 von den Mitgliedern des Ausschusses für Europa, Integration und regionale Außenpolitik diskutiert und einstimmig zur Kenntnis genommen.
Der Bericht wird in Kürze unter folgender Seite abrufbar sein:
https://www.salzburg.gv.at/europabuero
Am 28. Mai 2026 fand im Sitzungssaal des Salzburger Landtags das jährliche Treffen der Europareferentinnen und -referenten statt. Rund 35 Kolleginnen und Kollegen aus dem Landesdienst, die in ihren Dienststellen diese Funktion innehaben, traten dabei zu aktuellen EU-Themen in Austausch mit dem Team des Landes-Europabüros Salzburg/Verbindungsbüro zur EU Brüssel.
Das Team des Landes-Europabüros Salzburg/Verbindungsbüro zur EU Brüssel gab einen Überblick, welche EU-Vorhaben derzeit besonders für die Kolleginnen und Kollegen im Land von Bedeutung sind. Darüber hinaus warf das Team des Landes-Europabüros Salzburg/Verbindungsbüro zur EU Brüssel einen fundierten Blick in die unmittelbare Zukunft, um über geplante Vorhaben in der EU-Hauptstadt zu informieren – und dementsprechend rechtzeitig und zielgerichtet die Anliegen des Landes vertreten zu können. Neben globalen Themen, so die Frage, wie das Friedensprojekt Europa im weltpolitischen Wandel bestehen kann und auch international wahrgenommen wird, waren das zukünftige mehrjährige EU-Budget ab 2028 und dessen Auswirkungen auf Salzburg sowie die laufende Umsetzung der Verordnung über die Wiederherstellung der EU von besonderem Interesse.
Full-House beim Europatags-Kaffee am Alten Markt in Salzburg!
Direkt am 9. Mai 2026 von 11-16 Uhr luden die Leiterin von EUROPE DIRECT Land Salzburg, Gritlind Kettl, mit ihrem Team zum köstlichen Europa.Café am Alten Markt.
Landesrat Max Aigner, EU-Gemeinderätinnen und EU-Gemeinderäte, die EU-Bus-Teilnehmenden, Landeshauptmann a.D. & IRE-Vorstand Franz Schausberger, Landtagsabgeordnete und zahlreiche Gäste erfreuten sich bei schönstem Wetter an den eigens vom Barista Gerhard kreierten Kaffeevariationen.
Diskussionsthemen gingen von Ukrainezahlungen über Bürokratie, Mercosur, Einstimmigkeitsprinzip bis hin zur Teuerung, Zukunft Landwirtschaft und natürlich Europe Direct.
Die GD Regio der Europäischen Kommission veranstaltete ihre 10. Plenartagung zur EU-Fonds-Kommunikation “Inform EU” in Kalamata, Griechenland. EUROPE DIRECT Land Salzburg Managerin Gritlind Kettl wurde dabei als Panelist eingeladen, ihren Beitrag zum Thema “how to keep people engaged in the European project” zu erörtern und zu diskutieren. Mit dabei am Podium waren Moderator James Kanter, die französiche nationale Kommunikationskoordinatorin Sandra Chaignon und EU Influencer Klaudia Wozniak. Eine spannende Runde und zahlreiche interessante Themen. Natürlich waren auch die österreichischen Managing Authorities dabei. Die Konferenzsprache war englisch. Eröffnet wurde die hochkarätige Veranstaltung #InformEU u.a. von der Budget-Generaldirektorin der Europäischen Kommission, Davinia Wood und vom Governor des Peloponnes, Dimitrios Ptochos. Danke an Marie-Pierre Jouglain aus der GD Regio für die Organisation!
Mit einem neuen grenzüberschreitenden Schutzprojekt setzt das Haus der Natur Salzburg gemeinsam mit Partnern aus Bayern ein starkes Zeichen für die Biodiversität im Bundesland Salzburg. Ziel ist es, Lebensräume und Brutplätze der selten gewordenen Schleiereule langfristig zu sichern und damit auch die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft zu stärken. Eine zentrale Rolle spielt dabei die enge Zusammenarbeit mit Landwirten und Gemeinden – denn naturnahe Bewirtschaftung und geeignete Lebensräume sind entscheidend für das Überleben der Schleiereule in der Region.
Der Klimawandel verändert die Alpen sichtbar: Gletscher ziehen sich zurück, Permafrost taut auf – und ganze Hochgebirgsräume werden instabiler. Auch im Land Salzburg sind die Auswirkungen spürbar – etwa bei Naturgefahren, Infrastruktur und Tourismus.
Im Interreg-Projekt Frost.ini arbeiten Forschende aus Österreich und Italien daran, diese Veränderungen besser zu verstehen und neue Monitoring-Methoden für den Alpenraum zu entwickeln.
Für diesen Sommer sind mehrere außergewöhnliche Forschungsmaßnahmen geplant, darunter die Installation des höchsten Temperatursensors Österreichs am Großglockner sowie neue Echtzeit-Messsysteme für Permafrostdaten.
Mit einem Workshop der Salzburger FH-Prof.in Anja Schuster waren die Interreg-Projekte NETTLE und NETTLE4EU bei der Wissenschaftswoche des Bildungsministeriums (8. bis 12. Juni 2026) vertreten. Beim Online-Workshop „Phytotherapeutika: Naturstoffe in der Arzneimittelforschung“ erhielten zahlreiche Schülerinnen und Schüler einen besonderen Einblick in das Potenzial pflanzlicher Wirkstoffe für die Medizin und erfuhren, wie aus Alpenpflanzen phytotherapeutische Arzneimittel entstehen – von der Auswahl und Verarbeitung der Pflanzen über die Analyse ihrer biologischen Eigenschaften bis hin zu Prüfung und Zulassung. So wurde die gesamte Wertschöpfungskette pflanzenbasierter Arzneimittel anschaulich vermittelt. Ein wichtiger Teil dieses Interreg-Projekts ist die Vermittlung von aktuellem Wissen an die verschiedensten Zielgruppen. Interreg fördert nicht nur Forschung und grenzüberschreitende Zusammenarbeit, sondern auch den Wissenstransfer in die Gesellschaft. Neue Erkenntnisse sollen möglichst viele Menschen erreichen, denn die Herausforderungen und Chancen, mit denen sich die Projekte beschäftigen, betreffen uns alle.
Am 12. Juni ist das EU-Migrations- und Asylpaket in Kraft getreten.
Das Paket wurde im Mai 2024 verabschiedet und bildet nun das Kernstück des Migrationskonzepts der EU. Es geht einher mit einer selbstbewussten Migrationsdiplomatie, einem technologisch fortschrittlichen Grenzschutz (mit der Einführung und vollständigen Anwendung des Einreise-/Ausreisesystems) und neuen Vorschriften, um Rückführungen schneller und wirksamer zu vollziehen, wie in der Europäischen Strategie für Asyl- und Migrationsmanagement dargelegt.
Zur Umsetzung sind erhebliche Arbeiten auf der rechtlichen und operativen Ebene erforderlich. Die Mitgliedstaaten werden die neuen Verfahren in den kommenden Monaten mit kontinuierlicher Unterstützung der Kommission und der EU-Agenturen weiter anpassen und verfeinern.
Am 5. Juni 2026 hat die Europäische Kommission nach den EU-Beihilfevorschriften eine mit 10 Millionen Euro ausgestattete österreichische Regelung zur Förderung der Produktionskapazität für saubere Technologien genehmigt.
Die in Form von direkten Zuschüssen aus dem österreichischen Staatshaushalt gewährten Beihilfen stehen beispielsweise Unternehmen offen, die in Produktionskapazitäten für die Herstellung von Netto-Null-Technologien oder in die Herstellung der wichtigsten spezifischen Komponenten dieser Technologien investieren. Die Regelung fällt unter den Beihilfenrahmen zur Unterstützung des Clean Industrial Deal.
Das Team von EUROPE DIRECT Land Salzburg rund um Gritlind Kettl organisierte in Kooperation mit ÖGfE und Salzburg Global eine spannende Podiumsdiskussion mit OENB-Gouverneur Martin Kocher, der EU-Korrespondentin Raffaela Schaidreiter, dem ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt und dem Präsidenten von Salzburg Global, Martin Weiss. Die zahlreichen Teilnehmenden kamen aus dem BG Nonntal, dem Akademischen Gymnasium, dem BG Zaunergasse und der HAK Salzburg.
Das Publikum, Jugendliche einer Generation, die der EU-Mitgliedschaft Österreichs positiv gegenübersteht, interessierte sich besonders für Themen wie Friedenssicherung und gemeinsame Verteidigung vor dem Hintergrund des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine und des US-Iran-Konflikts, einer europäischen Armee und deren Finanzierung, KI und Desinformation, Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Wandel, dem Verhältnis EU und USA sowie dem Rechtsruck in manchen nationalen Regierungen Europas. Spannende Gespräche und Diskussionen über Themen, die aktuell unsere Jugend bewegen!
Das EU-geförderte Interreg Alpenraumprojekt CEFoodCycle, geleitet von der Fachhochschule Salzburg, wurde mit dem Europa-Staatspreis 2026 in der Kategorie „Europa verändern“ ausgezeichnet. Das Projekt entwickelt innovative Lösungen, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren und die Kreislaufwirtschaft im Lebensmittelsektor zu stärken.
Gemeinsam mit Partnern aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien und Slowenien wurden entlang der gesamten Wertschöpfungskette praxisnahe Kreislauflösungen erarbeitet und getestet. Mit FoodCycle.ai entstand zudem ein digitales Tool, das Unternehmen dabei unterstützt, Abfälle zu vermeiden und Ressourcen effizienter wiederzuverwenden.
Die Auszeichnung würdigt die Entwicklung konkreter Lösungen für einen nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln und zeigt, welches Innovationspotenzial durch die Zusammenarbeit im Alpenraum entsteht. Besonders erfreulich: Mit dem „Europakoffer“ der Universität Salzburg ging ein weiterer Europa-Staatspreis nach Salzburg.
Der Programmausschuss des Interreg Alpenraumprogramms hat letzten Monat 16 neue transnationale Projekte genehmigt. Salzburg ist an vier dieser Projekte beteiligt. Damit engagieren sich Salzburger Partner in der aktuellen Förderperiode 2021–2027 bereits in insgesamt elf Interreg Alpenraumprojekten.
Die neuen Projekte greifen zentrale Zukunftsthemen der Region auf: PINO, geleitet vom Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen, entwickelt Instrumente für eine biodiversitätsfreundliche Raumplanung. Mit SIMPLIFY treiben die Zukunftsagentur Bau und Innovation Salzburg kreislauforientiertes und ressourcenschonendes Bauen voran. AlpFuturePaths stärkt die Widerstandsfähigkeit von Hütten und Wanderwegen gegenüber den Folgen des Klimawandels und das Projekt SUPER unterstützt Gemeinden bei der digitalen Planung ihrer Energiewende.
Den vier Projekten mit Salzburg-Beteiligung stehen rund 1 Million Euro an EU-Fördermitteln zur Verfügung. Damit können regionale Akteure gemeinsam mit Partnern aus dem gesamten Alpenraum innovative Lösungen für Klima-, Energie- und Biodiversitätsfragen entwickeln und in die Praxis umsetzen.
Angesichts der zunehmenden Waldbrandgefahr in ganz Europa unterstützt die Europäische Kommission im Rahmen ihres Katastrophenschutzverfahrens die Finanzierung und Koordinierung des Einsatzes einer Rekordzahl von Feuerwehrleuten, Löschflugzeugen und Notfallexperten.
777 Feuerwehrleute aus 14 europäischen Ländern werden strategisch in Hochrisikogebieten in Zypern, Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien und Portugal stationiert. Parallel dazu stehen 22 Löschflugzeuge und fünf Hubschrauber der EU-Flotte bereit, um betroffene Länder zu unterstützen. Das Europäische Waldbrandinformationssystem wird kontinuierliche Vorhersagen des Waldbrandrisikos bereitstellen und EU-Satellitendienste wie Copernicus werden Notfallkartierungen und Geoanalysen erstellen, um die Entscheidungsfindung vor Ort zu unterstützen.
Darüber hinaus wird die EU 2026 ein neues europäisches regionales Brandbekämpfungszentrum in Zypern einrichten, um die Vorsorge- und Reaktionskapazitäten für Waldbrände in ganz Europa und im südlichen Mittelmeerraum zu stärken.
Am 1. Juni 2026 hat die Europäische Kommission einen Fahrplan für den schrittweisen Ausstieg aus Tierversuchen für Stoffsicherheitsbewertungen vorgelegt.
In dem Plan sind klare und greifbare Schritte festgelegt, um den Übergang zu innovativen Ansätzen ohne Tierversuche zu gewährleisten. Die Integrität der Sicherheitsbewertungen, die sowohl dem Schutz von Mensch, Tier als auch Natur dienen, wird dabei gewahrt bleiben.
Der Plan gliedert sich in drei Säulen:
Mein Name ist Anna Brixler und von April bis Mai durfte ich fünf spannende Wochen als Praktikantin im Verbindungsbüro des Landes verbringen. Da ich mich in meinem Studium an der Uni Salzburg mit den unterschiedlichsten Themen beschäftige, habe ich die thematische Vielfalt und die Einblicke in verschiedene Bereiche sehr geschätzt.
Es war spannend, das Wissen aus meinen Vorlesungen über die EU direkt vor Ort zu erleben und die Menschen kennenzulernen, die die EU zu dem machen, was sie ist.
Zu meinen persönlichen Highlights zählten die 171. Plenartagung des Ausschusses der Regionen, zu der Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf nach Brüssel kam, sowie die Sitzung der Fachkommission ECON (Wirtschaftspolitik). So konnte ich europäische Politik „in Action“ erleben und sehen, wie groß unser Beitrag als Bundesland auf europäischer Ebene ist.
Vieles von dem, wovon wir im Alltag durch die EU profitieren, ist für mich selbstverständlich, so z.B. mein vorheriges Praktikum in Spanien. Aufenthalte in den USA und Mexiko haben mir die Vorteile und Chancen, die die EU ihren Bürgern bietet, vor Augen geführt,
Umso mehr hat es mich gefreut, während meines Praktikums einen Beitrag zur Interessensvertretung meines Heimatbundesland Salzburg auf europäischer Ebene leisten zu können.
Ich konnte während meines Praktikums viele wertvolle Erfahrungen sammeln, an denen ich sowohl fachlich als auch persönlich gewachsen bin.
Im vergangenen Monat fanden wieder zahlreiche EU-Expertenvorträge und EU-Diskussionen mit der Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT Gritlind Kettl statt. Themen wie die aktuellen globalen Herausforderungen und ihre Auswirkungen, KI, Maßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes EU, die Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Demokratie sowie Asyl und Migration standen dabei im Vordergrund.
Unter anderem fanden Schulbesuche in den Landesberufsschulen, der Tourismusschule Bad Hofgastein, im BG Seekirchen und im Holztechnikum Kuchl statt.
NEWS aus der EUREGIO
Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf vertrat Salzburg in dieser Woche bei der Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) in Brüssel. Einmal mehr standen dabei die Verhandlungen um das zukünftige mehrjährige EU-Budget ab 2028 im Fokus.
Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf zu den Bedenken Salzburgs: „Die Zusammenlegung von Programmen ist eine Vereinfachung für die EU, aber eine Erschwernis für die Regionen. Gerade eine starke Kohäsionspolitik ist entscheidend für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Bei der Ausgestaltung der NRPPs muss also dafür gesorgt werden, dass die Länder aktiv und verpflichtend eingebunden werden, sodass nicht gegen deren Willen entschieden werden kann.“
Dazu fand ein Arbeitsgespräch mit dem österreichischen Mitglied des Europäischen Rechnungshofes, Helga Berger, und dem stellvertretenden EU-Botschafter Franz Wirtenberger zum künftigen EU-Budget ab 2028 statt.
Weiterführende Informationen: service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail
Am 18. April 1951 haben die Vertreter Belgiens, der Bundesrepublik Deutschland, Frankreichs, Italiens, Luxemburgs und der Niederlande in Paris den Vertrag über die Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) unterzeichnet.
Mit der Unterzeichnung des Vertrages und der damit erfolgten Gründung der EGKS wurde der Stein der Europäischen Integration ins Rollen gebracht, der letztlich zur Europäischen Union, wie sie heute existiert, geführt hat. Die erklärten Ziele waren damals die Aussöhnung zuvor verfeindeter Staaten, das Verhindern weiterer Kriege untereinander und eine aktive Rolle Europas in der Welt.
Weiterführende Informationen: commission.europa.eu/news-and-media/news/founding-treaty-eus-predecessor-turns-75-2026-04-17_de
Am 4. Mai hat die Europäische Kommission einen Bericht über die Vereinfachung der überarbeiteten EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) und eine Reihe weiterer Maßnahmen veröffentlicht.
Sie sollen eine reibungslose und wirksame Umsetzung der EUDR gewährleisten, nachdem das Europäische Parlament und die EU-Staaten sich im vergangenen Dezember auf eine Überarbeitung der Verordnung geeinigt hatten. Wirtschaftsakteure, Mitgliedstaaten, Drittländer und andere Interessenträger erhalten zusätzliche Klarheit; gleichzeitig sollen rechtliche Stabilität und Vorhersehbarkeit gewährleistet werden.
Weiterführende Informationen: ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_941
Der diesjährige InnoValog26 fand am 19.3. im Salzburger Kolpinghaus statt. ProEuropeanValues.AT erhielt eine mehrjährige EU-Förderung aus dem CERV-Programm für dieses innovative Format. Dabei werden die Grundwerte der EU im Alltag erlebbar, sichtbar auf der Straße, spürbar im Dialog und digital im Netz. Der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler erläuterte in einem Zwiegespräch mit der Salzburger Stadträtin Schiester seine Vorstellungen zu Europa und Werten und wie Demokratieteilhabe und lokales Engagement funktionieren. Bei der Konferenz gestaltete die Leiterin von EUROPE DIRECT Land Salzburg, Gritlind Kettl, einen EU-bezogenen Workshop zum Thema “Von einer regelbasierten Weltordnung hin zum Recht des Stärkeren?”. Moderiert wurde dieser vom Leiter des Europahaus Klagenfurt, Marc Germeshausen.
Anlässlich des Europatags am 9. Mai bringt das Interreg Alpenraumprogramm Europa direkt zu den Menschen in Salzburg mit einem interaktiven EU Bus Quiz quer durch die Stadt. Während einer rund 90-minütigen Busfahrt treten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams gegeneinander an und beantworten Fragen rund um Europa und die europäische Zusammenarbeit im Alpenraum.
Das Quiz lädt dazu ein, Europa auf spielerische Weise zu entdecken, miteinander ins Gespräch zu kommen und zu zeigen, wie europäische Zusammenarbeit unseren Alltag prägt.
Die Veranstaltung startet am Samstag, 9. Mai 2026, um 11:30 Uhr am Mirabellplatz in Salzburg. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.
Weiterführende Informationen: www.eventbrite.at/e/eu-bus-quiz-tickets-1987326498053
EUROPE DIRECT Land Salzburg lud gemeinsam mit EUth und dem Bad Hofgasteiner EU-Gemeinderat am Dienstag, den 22. April 2026, zu einem spannenden EU Pub Quiz ins Roots – Alpine Bar & Lounge ein. Gefragt waren gute Laune und Wissenshunger bzw. Freude am Quizzen.
In den unterschiedlichsten Kategorien stellten sich die motivierten Quizfans kniffligen Fragen zu verschiedenen Themen zur Europäischen Union, Kultur, Musik und Allgemeinwissen.
Das Team BORGler & Gotthard gewann vor Team Guiness und der TSplus.
Seit dem 1. Mai wird das Interimsabkommen zwischen der EU und den Mercosur Staaten vorläufig angewendet.
Die vorläufige Anwendung gewährleistet die Abschaffung von Zöllen auf bestimmte Produkte ab dem ersten Tag und schafft damit vorhersehbare Regeln für Handel und Investitionen. Unternehmen, Landwirte sowie Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU können somit sofort von den Vorteilen des Abkommens profitieren, während sensible Sektoren der EU-Wirtschaft durch robuste Schutzmaßnahmen umfassend geschützt sind.
Weiterführende Informationen zu Mercosur generell und zur Lage Österreichs finden sie unter: Fragen und Antworten zum Partnerschaftsabkommen EU-Mercosur https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_24_6245
Weiterführende Informationen: policy.trade.ec.europa.eu/eu-trade-relationships-country-and-region/countries-and-regions/mercosur/eu-mercosur-agreement/factsheet-eu-mercosur-partnership-agreement-austria_en
Am 21. April hat der Rat eine neue EU-weite Richtlinie zur Korruptionsbekämpfung angenommen.
Mit der neuen Richtlinie wird die Definition von Korruption in den Mitgliedstaaten harmonisiert und ein gemeinsames Strafmaß für die Sanktionierung solcher Straftaten festgelegt. Mit Maßnahmen zur Korruptionsprävention und Vorschriften zur Stärkung der Ermittlung und Strafverfolgung soll die Richtlinie die Korruptionsbekämpfung sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor verbessern.
Weiterführende Informationen: www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2026/04/21/council-adopts-new-eu-wide-law-to-combat-corruption/
Von 27. bis 30. April hat das Europäische Parlament in Straßburg getagt.
Auf der Tagesordnung standen unter anderem eine EU-Strategie für die Versorgungssicherheit mit Energie und Düngemitteln im Lichte des Krieges im Nahen Osten, der Schutz von Jüdinnen und Juden in Europa, die Position des Parlaments zum EU-Haushalt 2028-2034, eine gemeinsame europäische Definition von Vergewaltigung (nur „ja“ heißt „ja“) sowie neue Rechtsvorschriften zum Schutz von Hunden und Katzen.
Weiterführende Informationen: www.europarl.europa.eu/news/de/agenda/plenary-news/2026-04-27
Nachhaltige Transformation gelingt nur, wenn Menschen aktiv eingebunden werden. Genau hier setzt das Interreg-Alpenraumprojekt HumanFactor an: Es unterstützt Verwaltungen, Regionen und Organisationen dabei, Veränderungsprozesse stärker am Menschen auszurichten und besser umzusetzen. Im Fokus steht die Frage, wie die Lücke zwischen politischen Zielen und ihrer konkreten Umsetzung geschlossen werden kann. Dazu entwickelt das Projekt gemeinsam mit Partnern aus dem Alpenraum praxisnahe Trainings, Austauschformate und Unterstützungsansätze für öffentliche Verwaltungen und regionale Akteure.
Für das Land Salzburg und seine Gemeinden bietet HumanFactor einen klaren Mehrwert. Bürgerinnen und Bürger profitieren von öffentlichen Leistungen, die verständlicher, effizienter und näher an ihren Bedürfnissen ausgerichtet sind. Gleichzeitig erhalten Gemeinden und andere öffentliche Organisationen praxistaugliche Werkzeuge und erprobte Methoden, um Bürgerbeteiligung wirksam zu gestalten und ihre Organisation zukunftsfit zu machen. Der Austausch mit anderen Alpenregionen hilft Salzburg zudem, von erfolgreichen Beispielen zu lernen und gemeinsam Lösungen für eine lebenswerte und starke Region zu entwickeln.
In den kommenden Monaten finden mehrere Trainings statt, unter anderem in Saalfelden am Steinernen Meer (4.–5. Mai 2026), im Naturpark Ötscher-Tormäuer (12. Mai 2026), in Zürich (16.–17. Juni 2026) sowie in Stuttgart (17. Juli 2026). Dort lernen Teilnehmende, wie sie Menschen in Nachhaltigkeitsprozesse einbinden und Beteiligung konkret und wirksam gestalten können.
Weiterführende Informationen: www.linkedin.com/posts/humanfactor-interreg-alpine-space_human-factor-trainings-2026-%E2%84%B9-activity-7449515889701560320-oDk7
Mein Name ist Elisha Koch und ich durfte im März 2026 ein Praktikum im EU-Verbindungsbüro des Landes Salzburg absolvieren. Mein Studium Philosophie, Politik und Ökonomie hat mich für die letzten drei Jahre von Wien nach Salzburg und jetzt nach Brüssel verschlagen. Durch zwei Erasmus-Aufenthalte während meines Bachelors habe ich selbst die Möglichkeiten und Vorteile der EU erleben dürfen. Da ich mich schon immer sehr europäisch gefühlt habe, war es für mich klar, dass ich gerne einmal Arbeitserfahrung in Brüssel sammeln möchte. Vor meinem Praktikum kannte ich die EU zwar theoretisch. Nun hatte ich durch mein Praktikum beim Verbindungsbüro Land Salzburg die Gelegenheit, die EU „live und in action" zu erleben.
Der Arbeitsalltag war äußerst abwechslungsreich. Tägliches Pressescreening zu EU- und Salzburg-Themen bildete die Basis, dazu kamen diverse Veranstaltungen. Gleich in der ersten Woche fand die 170. Plenartagung des Ausschusses der Regionen (AdR) statt, anlässlich derer Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landeshauptmann a.D. Franz Schausberger nach Brüssel kamen. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, welche Rolle der AdR und Salzburg in der europäischen Politik spielen. Ein weiterer Teil des Praktikums war die Betreuung von Schulklassen aus Salzburg, die auf Brüsselexkursion waren.
In meiner Zeit hier in Brüssel konnte ich durch das Praktikum meinen Horizont erweitern und erkenne, welche wichtige Rolle die Regionen in der Schaffung einer europäischen Identität spielen.
Am 23. und 24. April haben sich die EU-Führungsspitzen zu einer informellen Tagung der Staats- und Regierungschefs auf Zypern eingefunden.
Die beiden Hauptthemen der Tagung waren das geopolitische Umfeld und die Reaktion Europas, auch im Hinblick auf die Ukraine und den Nahost-Konflikt, sowie der Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) 2028-2034. Zu diesen Beratungen waren auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Partner aus Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien und dem Golf-Kooperationsrat anwesend.
Im Rahmen der Tagung beschloss der Rat das Darlehen in Höhe von EUR 90 Mrd. für die Ukraine und das 20. Russland-Sanktionspaket. Neben Prioritäten für die gemeinsame Politik gegenüber dem Nahen Osten, wurden auch Energieversorgung und die EU-Beistandsklausel erörtert.
Weiterführende Informationen: www.consilium.europa.eu/de/meetings/european-council/2026/04/23-24/
Am 5. Mai hat das erste Gipfeltreffen zwischen der EU und Armenien in Eriwan stattgefunden.
Bei ihrem ersten Gipfeltreffen haben die Europäische Union und Armenien in Eriwan eine verstärkte Zusammenarbeit in Bereichen wie Konnektivität, Sicherheit und Verteidigung und wirtschaftliche Entwicklung vereinbart. Darüber hinaus wurden persönliche Kontakte intensiviert.
Armenien ist bis dato kein EU-Beitrittskandidat, unterhält aber auf Basis eines Abkommens über eine umfassende und verstärkte Partnerschaft besonders enge Beziehungen zur EU.
Weiterführende Informationen: ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_26_988
Wie kann Kulturtourismus nachhaltiger, vielfältiger und zugänglicher werden?
Im Interreg-Projekt „Lebenswerter Alpenraum“ arbeiteten Partner aus Salzburg, Oberösterreich und Bayern gemeinsam an konkreten Lösungen für die Praxis.
Entstanden sind digitale und partizipative Ansätze, die Kulturorte sichtbarer machen, Besucherströme gezielter lenken und neue Angebote abseits stark frequentierter Hotspots eröffnen.
Für Salzburg bedeutet das: Regionale Kulturstätten wurden digital erschlossen, innovative Kultur- und Radtourismusangebote entwickelt und grenzüberschreitende Netzwerke gestärkt.
„So wird die Salzburger Kultur sowohl für Gäste als auch für Einheimische niederschwelliger, zeitgemäßer und langfristig breiter zugänglich“, ist Projektleiter Mario Jooss von der FH Salzburg überzeugt.
Salzburg als Wissens- und Innovationsstandort stärken
Unser Land profitiert auch als Wissens- und Innovationsstandort: Die Ergebnisse fließen über die FH Salzburg in Forschung, Lehre und den regionalen Transfer ein – und bilden die Basis für weitere Kooperationen und nachhaltige Tourismusinitiativen.
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Weiterführende Informationen: lebenswerter-alpenraum.com/
Neues aus der EUREGIO Salzburg
• „Salzschleife“ als weiteres Radl-Highlight in der EUREGIO
www.euregio-salzburg.eu/salzschleife-eroeffnung-nachbericht
• EUREGIO Girls’ Day: Grenzübergreifender Zukunftstag begeisterte über 1.200 Teilnehmerinnen
www.euregio-salzburg.eu/euregio-girls-day-2026-nachbericht
• „Bald hinum – bald herum“ – Mundart aus Salzburg und Bayern
www.euregio-salzburg.eu/bald-hinum-bald-herum-18-04-26-nachbericht
• EUREGIO-Industrieexkursion: Vom Campus in die Fertigung
www.euregio-salzburg.eu/euregio-industrieexkursion-am-26-02-26-nachbericht
Im vergangenen Monat fanden wieder zahlreiche EU-Expertenvorträge und EU-Diskussionen mit der Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT Gritlind Kettl statt. Themen wie die aktuellen globalen Herausforderungen und die Auswirkungen auf Energiekosten, Maßnahmen zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes EU, die Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Demokratie sowie Asyl und Migration standen dabei im Vordergrund.
Unter anderem fanden Schulbesuche in der HAK Oberndorf sowie in den Landesberufsschulen statt.
9. Mai 2026
Europa.Café am Alten Markt, 11.00 bis 16.00 Uhr
www.salzburg.gv.at/fileadmin/Dateien/Europa/final_EuropaCafe_Alter_Markt_2026_A4_O.pdf
18. Mai 2026
Grenzüberschreitendes Chronistenseminar zum Thema „Infrastruktur in (m)einer Region (I) – Verkehr, Handel, Tourismus“ www.euregio-salzburg.eu/chronistenseminar-18-05-26-einladung
30. September 2026
Einreichschluss für people to people-Projekte am 30. September 2026 www.euregio-salzburg.eu/foerderungen/people-to-people-projekte
30. November 2026
• Einreichschluss für Kleinprojekte am 30. November 2026
www.euregio-salzburg.eu/foerderungen/kleinprojekte
• Einreichschluss für Mittelprojekte am 30. November 2026
www.euregio-salzburg.eu/foerderungen/mittelprojekte
In seinem monatlichen Newsletter „Europa Spezial“ berichtet das Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel aus Salzburger Sicht über wichtige Ereignisse und Entwicklungen in Brüssel, Strassburg und auf EU-Ebene.
aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel
Verantwortlicher Redakteur für die Planung, Realisierung und Betreuung des Newsletters Europa Spezial ist das Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel, 107 Rue Frédéric Pelletier, B-1030 Brüssel, Belgien, Telefon: +32 2 74 307 60, E-Mail: bruessel@salzburg.gv.at.
Das EU-Flash bietet aktuelle Einzelmeldungen aus dem Landes-Europabüro Salzburg / EU-Verbindungsbüro Brüssel und wird an den Abonnentenkreis von Europa Spezial versendet.
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Aktuelle Informationen von akzente Salzburg zu den EU-Programmen:
Erasmus+ Jugend & Europäisches Solidaritätskorps
Entwicklungen in den Regionen Europas, den EU-Institutionen und Aktivitäten des Instituts der Regionen Europas