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EU-News

News zum Thema Europäische Union

22. Salzburg Europe Summit, 27.-29. September 2026, in Salzburg: Ist Europa weiterhin ein souveräner globaler Player?

Vom 27. bis 29. September 2026 stand Salzburg ganz im Zeichen der europäischen Zukunft.
Beim 22. Europe Summit des Instituts der Regionen Europas (IRE) kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um zentrale Herausforderungen und Perspektiven Europas zu diskutieren.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz steht die grundlegende Frage: „Ist Europa weiterhin ein souveräner globaler Player?“ Angesichts geopolitischer Veränderungen, wirtschaftlicher Umbrüche und gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnt diese Frage zunehmend an Bedeutung.

Europas Rolle in einer sich verändernden Welt
Europa steht vor der Herausforderung, seine Interessen und Werte in einer zunehmend komplexen internationalen Ordnung zu behaupten. Dabei geht es nicht nur um die wirtschaftliche und politische Position Europas, sondern auch um die Frage, wie eigenständig und handlungsfähig die Europäische Union künftig sein kann.

Der Europe Summit widmet sich deshalb der Frage, welche Voraussetzungen notwendig sind, damit Europa seine Rolle als globaler Akteur weiterhin wahrnehmen und gleichzeitig seine regionale Vielfalt und demokratischen Grundwerte bewahren kann.

Weitere Schwerpunkte der Konferenz:

  • Die demografische Entwicklung Europas.
  • Erweiterung Europas
  • Blackout und Krisenvorsorge
  • Jugend und Demokratie

Europas Zukunft im Mittelpunkt
Der 22. Europe Summit des Instituts der Regionen Europas verbindet damit unterschiedliche Themen, die letztlich auf eine gemeinsame Frage hinauslaufen: Wie kann Europa seine Handlungsfähigkeit, seine demokratischen Werte und seine globale Bedeutung in einer Zeit tiefgreifender Veränderungen sichern?

Vom 27. bis 29. September 2026 wurde Salzburg damit zum Treffpunkt für den europäischen Dialog. Die Diskussionen über Demografie, globale Handlungsfähigkeit, Erweiterung, Krisenvorsorge sowie Jugend und Demokratie zeigen, dass Europas Zukunft nicht allein auf europäischer Ebene entschieden wird. Auch die Regionen und ihre Bürgerinnen und Bürger spielen dabei eine zentrale Rolle.

 

22. Salzburg Europe Summit 27.-29. September 2026 - EUROPE DIRECT unterstützt mit Europa-Café-Ape und mehr als 300 Jugendlichen

Beim hochkarätigen 22. Salzburg Europe Summit zum Thema „Europa: Ein Global Player?“, der im Salzburg Congress abgehalten wurde, konnte EUROPE DIRECT Land Salzburg als bewährter Kooperationspartner mehr als 300 Jugendliche für die Teilnahme an der Konferenz begeistern.

Außerdem wurden die internationalen Gäste als besonders willkommenes Highlight beim Europa.Café mit Spitzenkaffee von Barista Gerhard Grabner verwöhnt.

 

Europa mitgestalten und EU-Fördergelder abholen!

Unter dem Motto diskutierte die Europa-2027-Steuerungsgruppe der Salzburger Bürgermeister am 25. September 2026 in Anif zu topaktuellen EU-Förderprogrammen wie Klima-Sozialplan für Österreich und Stand des Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplans

Auf Initiative der Stabsstellenleiterin von EU-Bürgerservice und Europe Direct des Landes Salzburg, Gritlind Kettl, und auf Einladung von Bürgermeisterin Gabriella Gehmacher-Leitner fand am 25. September 2026 das 27. Treffen der „Europa 2027 Steuerungsgruppe der Salzburger Bürgermeister“ im Gemeindeamt Anif statt.

Die spannenden aktuellen EU-Förderprogramme, die mit den Experten aus dem Bundesfinanzministerium – Abteilungsleiter-Stv. für EU-Haushalts- und EU-Budgetpolitik Klaus Federmair und Sandra Mathis - diskutiert wurden, umfassten die künftige EU-Förderperiode 2028-2034 und den gemeinderelevanten Klima-Sozialplanentwurf für Österreich.
In mobilitätsarmen Regionen wie dem Lungau oder im Pinzgau und Teilen des Pongaus können – nach Genehmigung durch die Europäische Kommission gegen Jahresende – EU-Fördermittel bis zu 75% der Kosten für z.B. Investitionen in emissionsfreie Busse oder Rad- und Fußweginfrastruktur abgeholt werden.

Es entwickelte sich eine spannende Diskussion vor allem zum konkreten Klima-Sozialplan, den das BMF federführend koordiniert und der Anfang Oktober in Brüssel eingereicht wird.

Die 15 Kern-Mitglieder der Steuerungsgruppe fungieren ihrerseits wiederum als Multiplikatoren in ihren Bezirken und garantieren so die Weiterverbreitung der Ergebnisse.
„Die Gemeinden und Regionen sollen aktiv in die Gestaltung der 7-jährigen EU-Förderperiode einbezogen werden, denn sie wissen am besten, wo welche EU-Förderungen für sie am meisten Sinn machen und wo Förderbedarf besteht“, so die Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice des Landes Salzburg, Gritlind Kettl.

Die Europa 2027 Steuerungsgruppe wurde 2011 von Gritlind Kettl als Teil der Landesamtsdirektion initiiert, weitere Informationen unter Europa 2027 Steuerungsgruppe - Land Salzburg

 

Europa am Scheideweg

In ihrer Rede zur Lage der Union vor dem Europäischen Parlament am 16. September 2026 zeichnete EU-Kommissionpräsidentin von der Leyen ein spannungsgeladenes Bild zu Gegenwart und Zukunft der Europäischen Union: Die EU sei zugleich „so stark wie nie“ und „so prekär wie nie“.

Deutlich wurde dabei, dass das Zusammengehen Europas

  • für die Wettbewerbsfähigkeit und Vereinfachungsbestrebungen,
  • für Antworten auf den Klimawandel,
  • für den Ausbau erneuerbarer Energien und der dafür benötigten EU-weiten Stromnetze, und
  • für die Sicherheitslage in- und außerhalb der EU
    den EU-Mitgliedstaaten und den mit der EU befreundeten Staaten, wie Kanada, wichtige Vorteile im Umgang mit der allgegenwärtigen instabilen geopolitischen Lage bietet.

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mahnte, dass die Haushaltsverhandlungen für den Mehrjährigen Finanzrahmen ab 2028 ein besonderes Gewicht haben: Für die Zukunftsfähigkeit der EU seien neue Eigenmittel für den EU-Haushalt notwendig.

Wirtschaftlich arbeitet die Kommission weiter an der Vollendung des EU-Binnenmarktes – und hier insbesondere mit umfassenden Vereinfachungsvorschlägen (so genannte „Omnibus“-Vorschläge). Die Kommissionspräsidentin rief die Mitgliedstaaten dazu auf, die EU-Vorschriften mit Augenmaß (ohne „Gold Plating“) umzusetzen.

Als zentrale Herausforderungen nannte von der Leyen Klimawandel und Künstliche Intelligenz.

Für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels kündigte die EU-Kommissionspräsidentin mehrere EU-Initiativen an, u.a.

  • ein Klimawandelpaket für den Katastrophenschutz
  • ein Wasser-Plan gegen Leckagen im Leitungssystem
  • einen EU-Plan für Hitzewellen

Für den Umgang mit der rasanten Entwicklung von KI-Modellen und KI-Anwendungen betonte von der Leyen die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit

  • bei der Modellevaluierung
  • beim Ausbau von Rechenkapazitäten
  • bei der Anwendung von KI in Gesundheit, Verkehr, Lebensmittel, Spitzenfertigung, Verteidigung und Raumfahrt.

Im Bereich Soziales kündigte von der Leyen EU-Initiativen an für

  • hochwertige Arbeitsplätze und
  • einen europäischen Deal für Pflege.

Bezüglich Migration betonte Kommissionspräsidentin von der Leyen, dass der Migrations- und Asylpakt der EU vollständig umgesetzt werden müsse.

Zusätzlich kündigte sie die folgenden EU-Initiativen an:

  • ein europäischer Krisenreaktionsrahmen, insbesondere im Hinblick auf instrumentalisierte Migration, wie kürzlich in Ceuta
  • die Stärkung von Frontex, die Verbesserung von Frühwarnsystemen
  • eine neue Mittelmeerinitiative für Kompetenzen und Beschäftigung von Jugendlichen.

Schließlich sprach von der Leyen über sicherheitspolitische Entwicklungen für Europa. Angekündigt wurden von ihr EU-Initiativen zu

  • einer europäischen Sicherheitsstrategie
  • einem europäischen Sicherheitsrat
  • einem Europäisches Instrument für strategische "Enabler".

Es darf erwartet werden, dass zu den in der Rede zur Lage der Union thematisierten Initiativen in den kommenden Monaten bis Ende 2027 von der Kommission Vorschläge an die im Rat versammelten Mitgliedstaaten und an das Europäische Parlament vorgelegt werden.

 

Was wäre, wenn Ihr nächster Arzttermin im Wald stattfindet?

Klingt ungewöhnlich? Vielleicht. Aber kann Natur tatsächlich einen Beitrag zu unserer Gesundheit leisten? Genau dieser Frage widmete sich die Paracelsus Medizinische Privatuniversität mit Partnern aus Österreich und Bayern im Projekt WiWa².

Im Mittelpunkt standen die Gesundheitsressourcen Wald und Wasser und die Frage, wie sie gezielt für Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität genutzt werden können. In Salzburg und Bayern wurden dafür neue Ansätze untersucht und konkrete Werkzeuge für die Praxis entwickelt.

Das Projekt ist mittlerweile abgeschlossen – die Ergebnisse sind aber alles andere als passé: Von Potentialkarten für natürliche Heilressourcen bis hin zu Leitfäden und Strategien für Gemeinden, Tourismus und Gesundheitsbetriebe.

 

Personalnot im Gesundheitssektor: Europäisches Parlament sieht Handlungsbedarf, auch auf EU-Ebene

Am 17. September 2026 hat das Europäische Parlament (EP) eine Entschließung für die Errichtung eines EU-Krisenplans für Arbeitskräfte im Gesundheitswesen verabschiedet. EU-Gesundheitskommissar Várhelyi bestätigte den Handlungsbedarf: Im Gesundheitssektor fehlten EU-weit mehr als eine Million Fachkräfte.

Das Europäische Parlament fordert Maßnahmen für Patientensicherheit, Versorgungssicherheit (medizinische, Pflegedienste und Apotheken vor Ort) auch in abgelegenen Gebieten, verantwortungsvolle digitale und KI-Lösungen, faire Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für medizinisches Personal, für Pflegekräfte und in der häuslichen Pflege.

Gesundheitsberufe müssten attraktiver und die Krisenresilienz im Gesundheitssektor verbessert werden und zwar auch für Aufgaben im Rahmen des Katastrophenschutzes: Gefordert wird u.a. die Errichtung eines gesonderten Erasmus-Austauschprogramms für Ausbildungs- und Weiterbildungseinrichtungen im Gesundheitswesen.

Für die EU-Förderperiode ab 2028 empfiehlt das Europäische Parlament mehr EU-Mittel für den Gesundheits- und Pflegesektor zur Verfügung zu stellen, und zwar auch aus den Regionalfonds und dem Europäischen Sozialfonds.

Die Entschließung wendet sich an den EU-Rat, an die Europäische Kommission und an die Regierungen und Parlamente in den Mitgliedstaaten der EU.

Die Initiative des Europäischen Parlaments ist nicht bindend, sie wird von der Europäischen Kommission für die Einschätzung des Handlungsbedarfs auf EU-Ebene zu Rate gezogen.

 

Was uns alternde Zellen über Krebs verraten

Wie verändern sich Zellen, wenn sie altern – und welche Rolle spielt dieser Prozess bei der Entstehung von Krebs? Diesen Fragen ging das grenzüberschreitende Interreg-Projekt SENECA nach.

Die Paris-Lodron-Universität Salzburg leistete dabei einen wichtigen Forschungsbeitrag. Mit modernen Zell- und 3D-Organoidmodellen sowie innovativen Sequenzierungsverfahren konnten charakteristische molekulare Veränderungen seneszenter, also „alternder“, Zellen sichtbar gemacht werden. Dadurch entsteht ein besseres Verständnis dafür, wie zelluläres Altern und Krebs miteinander zusammenhängen.

Die Ergebnisse schaffen eine wichtige Grundlage für die weitere Krebsforschung und können langfristig dazu beitragen, neue Ansatzpunkte für Prävention und Therapie altersassoziierter Erkrankungen zu identifizieren.

Gleichzeitig zeigt SENECA, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit wissenschaftliche Expertise bündelt und neue Erkenntnisse hervorbringt.

 

EU-Kommission schlägt EU-Gesetz für Jugendschutz und Social-Mediaplattformen vor

Am 17. September 2026 hat die EU-Kommission einen Vorschlag für eine EU-Verordnung zur Regulierung des Designs, der Gestaltung von Algorithmen und für EU-weit einheitliche Altersgrenzen für Kinder und Jugendliche auf Social-Media-Plattformen vorgelegt.

Der Vorschlag der Kommission hat zum Ziel, dass EU-weit einheitliche Regeln für den Jugendschutz auf Social-Media-Plattformen gelten, da das Internet an keiner der EU-Staatsgrenzen aufhört.

Der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission verbietet es auf eindeutige Weise, Social- Media- Dienste so zu gestalten, dass diese Minderjährige süchtig oder abhängig machen, dazu zählen:
• endloses Autoplay und unendliches Scrollen ohne echte Pausen
• Push-Benachrichtigungen
• Belohnungen für das Posten oder Streamen an ein Massenpublikum
• „Streak“-Einstellungen, die ein Kind dafür bestrafen, dass es nicht jeden Tag zurückkehrt

Der Vorschlag der Kommission ist Gegenstand des Ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens der EU. Die Gesetzesvorlage wird nun von den im Rat versammelten Mitgliedstaaten und im Europäischen Parlament beraten.

 

Europa bewegt 2026 - 7. und 8. Oktober 2026 im Kultursaal Bischofshofen

Gemeinsam mit akzente Salzburg veranstaltet der Regionalverband Pongau auch heuer wieder die bei Salzburger Schulen sehr beliebte Jugendveranstaltung „Europa bewegt“.
An beiden Veranstaltungstagen haben jeweils rund 100 Jugendliche die Möglichkeit, sich in fünf Workshops mit Expertinnen und Experten auszutauschen und Informationen rund um Europa aus erster Hand zu erhalten.

Das große Interesse zeigt sich bereits im Vorfeld: Beide Veranstaltungstage sind restlos ausgebucht.

 

Europa Spiegel - NEWs aus der EUREGIO

 

Europa Termine

30. September 2026

5. Oktober 2026

  • EU Youth Cinema : Green Deal im Cineplexx Salzburg Airport in Kooperation mit EUROPE DIRECT Land Salzburg,
    Informationen und Anmeldung unter https://youth-cinema.eu/at/
  • European Sunset Talks, ab 18.00 Uhr in der Weissen, Rupertgasse 10 für Europa-Interessierte in Salzburg; nähere Informationen unter europedirect@salzburg.gv.at

7.-8. Oktober 2026

  • Europa Bewegt: akzente Salzburg und der Regionalverband Pongau, organisieren Jugendveranstaltung "Europa bewegt"
    Das große Interesse zeigt sich bereits im Vorfeld: Beide Veranstaltungstage sind restlos ausgebucht.

12. November 2026

30. November 2026

Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen: Salzburg stark in Brüssel vertreten

Im Rahmen der 172. Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen von 1. bis 2. Juli 2026 war das Bundesland Salzburg besonders stark in Brüssel vertreten. Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf haben im Rahmen der AdR-Plenartagung die Fahne für Salzburg hochgehalten. Unter anderem wurde die Bedeutung der Einheimischentarife dem für Verkehr und Tourismus zuständigen Kommissar Apostolos Tzitzikostas nähergebracht.

Austausch mit Botschafter bei der NATO zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen

Im Rahmen des Brüsseler Arbeitsbesuches trafen sich Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll und Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf auch mit dem österreichischen Botschafter für das Königreich Belgien und bei der NATO, Jürgen Meindl, und tauschten sich zu aktuellen sicherheitspolitischen Themen aus.

 

 

EU-Jugenddiskussion “Unser Europa. Unsere Vision” und Preisverleihung für #UniteYourEUinPeace mit 600 Jugendlichen/ED Land Salzburg am 22. Juni 2026

Die Große Aula der Universität Salzburg war am Montag mit 600 Schülerinnen und Schülern bis auf den letzten Platz gefüllt, als es darum ging, die siegreichen Teams des mittlerweile 12. Online-Videowettbewerbs der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT des Landes zu küren. Der erste Platz ging dabei an die HLWM Annahof für ihre Einreichung „Grenzenlos“.

Die aktuellen weltpolitischen Herausforderungen für die Europäische Union und eine mögliche Gefährdung dieses größten Friedensprojekts wurden zum Anlass genommen, um Jugendliche für originelle Beiträge zum diesjährigen Wettbewerbsthema „#UniteYourEUinPeace“ zu motivieren. Mit 30 Einreichungen von 20 teilnehmenden Schulen aller Schultypen aus allen Bezirken wurde die bisherige Bestzahl übertroffen.
Europaministern Claudia Bauer stellte sich davor auch einer lebendigen Diskussion mit den anwesenden Jugendlichen zu aktuellen Europathemen und zeigte sich von den eingereichten Videobeiträgen angetan: „Ich bin wirklich beeindruckt, mit wie viel Kreativität, Herzblut und Freude die Salzburger Jugendlichen bei diesem Wettbewerb mitgemacht haben. Ihre Beiträge zeigen, dass Europa nicht nur irgendwo in Brüssel passiert, sondern genau dort, wo junge Menschen ihre Ideen einbringen und gemeinsam etwas gestalten. Darauf können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich stolz sein.“

Veranstalterin Gritlind Kettl von der Stabsstelle EU-Bürgerservice und Europe Direct des Landes freut sich über den Erfolg des Formats: „Wir versuchen jedes Jahr, ein Thema zu finden, das die Jugend bewegt und das ist uns heuer offensichtlich besonders gut gelungen. Am Ende geht es aber um die Kreativität aller Teilnehmenden, und die war unglaublich. Ich finde wunderbar, wenn sich junge Menschen auf diese Art und Weise mit Europa auseinandersetzen, weil es schließlich ihre Zukunft ist.
 

 

Neue Interreg Alpenraumprojekte starten in Salzburg

Am 23. und 24. Juni begrüßte das Interreg Alpenraumprogramm rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus sieben Alpenraumländern in Salzburg. Beim „Get started!“-Seminar kamen die federführenden Partner der 16 neu genehmigten Projekte zusammen, unter denen sich auch vier Projekte mit Salzburger Partnern befinden, die bereits in der letzten Ausgabe des Europa Spezial Newsletters vorgestellt wurden.

Neben Informationen für einen erfolgreichen Projektstart standen Vernetzung und Austausch im Mittelpunkt. Erfahrene Projektpartner teilten ihre Praxiserfahrungen, während Vertreterinnen und Vertreter der Alpenkonvention  und der EU-Strategie für den Alpenraum gemeinsam mit den Projekten Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit austauschten. Davon profitierten auch Salzburger Organisationen wie Innovation Salzburg, das Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen sowie die Zukunftsagentur Bau GmbH, die wertvolle Kontakte zu Partnern aus dem gesamten Alpenraum knüpfen konnten.

Mit dem Start der neuen Projekte im Sommer beginnt nun die dreijährige Zusammenarbeit der neuen Projektpartnerschaften. Dabei fließen internationale Expertise, innovative Ansätze und neue Ideen direkt in die Region. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse, die in den kommenden Jahren für Salzburg und den gesamten Alpenraum entstehen werden.

 

Welche Themen prägen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der nächsten zehn Jahre?

Mit dieser Frage beschäftigten sich Anfang Juni Vertreterinnen und Vertreter von rund 25 Salzburger Einrichtungen mit Interreg-Erfahrung. Gemeinsam wurden Stärkefelder, Kompetenzen und Zukunftsthemen gesammelt, die Salzburg künftig in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Deutschland und Italien einbringen kann.

Anfang Oktober sind alle interessierten Salzburger Institutionen eingeladen, ihre Ideen und Themen noch fokussierter einzubringen. Gemeinsam mit den bestehenden Landesstrategien bilden sie die Grundlage für die künftigen Salzburger Schwerpunkte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Der Beteiligungsprozess wird von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf und Landesrat Wolfgang Fürweger, persönlich unterstützt. 

Gemeinsames Ziel aller Salzburger Interreg-Fördernehmer ist es, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in den kommenden sieben Jahren mit konkreten Themen und Projekten zu gestalten und damit einen messbaren Mehrwert für unser Land zu schaffen.

 

Interreg Bayern-Österreich: Großprojekte mit Salzburger Beteiligung ausgewählt

Im letzten Aufruf für Großprojekte des Interreg-Programms Bayern–Österreich wurden die Förderentscheidungen getroffen. Salzburger Projektpartner sind an drei der ausgewählten Projekte beteiligt – ein erfreuliches Ergebnis zum Abschluss der Großprojektaufrufe in der laufenden Programmperiode.
Besonders erfreulich ist, dass in jedem der ausgeschriebenen spezifischen Ziele ein Projekt mit Salzburger Beteiligung ausgewählt wurde: zum Schutz, zur Verbesserung und Erneuerung der Biodiversität (SZ 4), zur nachhaltigen und integrierten Tourismusentwicklung (SZ 5) sowie zum gemeinsamen Abbau von Grenzhindernissen (SZ 7).
Die ausgewählten Projekte werden in Kürze auf der Programmwebsite veröffentlicht. Mit ihrer Beteiligung leisten Salzburger Institutionen auch weiterhin einen wichtigen Beitrag zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Programmraum.

 

Horizon Europa avanciert ab 2028 zum größten Forschungsförderungsprogramm in Österreich

Am 22. Juni 2026 hat die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) Interessierte aus Forschung, Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und von der öffentlichen Hand über die Zukunft des EU-Forschungsförderungsprogramms Horizon Europe informiert.

Im Zuge der Online-Veranstaltung, die von mehr als 400 Teilnehmenden frequentiert wurde, wurde schnell deutlich, dass Horizon Europe ab 2028 zum wichtigsten Forschungsförderungsfonds innerhalb Österreich avancieren könnte. Hintergrund ist eine angepeilte Mittelerhöhung ab 2028 für das EU-Programm für Forschung und Innovation. Berechnet wurde diese Prognose auf der Grundlage des derzeitigen österreichischen Anteils am Mittelrückfluss aus Horizon Europe in der EU-Förderperiode 2021-2027: Dieser liegt mit 3,2% der verfügbaren Horizon Europe Mittel überdurchschnittlich hoch (Bezugsgröße ist der BIP-Anteil Österreichs am EU-BIP). Der Saldo für die laufende EU-Förderperiode 2021 bis 2027 für Mittelrückflüsse aus Horizon Europa nach Österreich beträgt aktuell 1,6 Milliarden Euro (d.h. rechnerischer Jahres-Durchschnitt 2021-2025 ca. 325 Millionen Euro) und könnte ab 2028 auf 800 Millionen Euro jährlich anwachsen.

Weiters wurde über die Übergangs-Calls für einen möglichst nahtlosen Übergang von der EU-Förderperiode 2021 bis 2027 zur EU-Förderperiode 2028 bis 2034 informiert. Diese Horizon Europe-Calls werden voraussichtlich mit relativ kurzen Einreichfristen versehen und ca. Anfang 2027 publiziert werden. Die FFG informiert daher bereits vorab über den prospektiven Programmentwurf für diese Calls – unter Vorbehalt möglicher Änderungen. Wer sich für eine Teilnahme an dieser Call-Runde interessiert, wird aufgerufen, sich möglichst frühzeitig an die FFG-Beratung zu wenden.

Der Europäische Forschungsrat vergibt Stipendien an Spitzenwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler

Am 23. Juni hat der Europäische Forschungsrat die Gewinnerinnen und Gewinner seiner Advanced Grants 2025 verkündet. 
Insgesamt werden EUR 838 Millionen an 319 Forschende vergeben, die durch Spitzenleistungen in relevanten Feldern besonders aufgefallen sind. Unter den Gewinnerinnen und Gewinnern sind 12 Forschende aus Österreich. 
Mit der Verkündung können nun die jeweiligen fünfjährigen Forschungsprojekte beginnen.

Für die Advanced Grants 2026 kann man sich noch bis 27. August bewerben.

 

Die Europäische Kommission legt ein Finanzpaket für den EU-Beitritt Montenegros vor

Am 30. Juni hat die Europäische Kommission ein Finanzpaket für den reibungslosen Beitritt Montenegros zur EU vorgelegt.
Bei dem Paket handelt es sich um die budgetären Arrangements, die von Montenegro im Falle des EU-Beitritts getroffen werden müssten. Darin wird der Übergang Montenegros von der finanziellen Heranführungshilfe zum Zugang zu den EU-internen Mitteln, verhältnismäßige Aufstockungen über die einschlägigen Haushaltslinien hinweg und die damit verbundenen zusätzlichen Ausgaben dargestellt. Es gibt darüber hinaus einen klaren Überblick über die voraussichtlichen Mittelzuweisungen für den EU-Beitritt Montenegros.
Ungeachtet dessen bleibt der EU-Beitritt Montenegros abhängig von der Erfüllung aller notwendigen Kriterien.

 

Die EU leistet Katastrophenhilfe in Venezuela

Die Europäische Kommission entsendet nach zwei starken Erdbeben, die am 24. Juni zahlreiche Opfer gefordert haben, Rettungsteams und weitere Nothilfe nach Venezuela.

Bislang leisten acht Mitgliedstaaten – Tschechien, Spanien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Deutschland, Portugal und die Niederlande – über den Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union Hilfe.

 

Europa in Salzburgs Schulen

Im vergangenen Monat fanden wieder zahlreiche EU-Expertenvorträge und EU-Diskussionen mit der Leiterin der Stabsstelle EU-Bürgerservice und EUROPE DIRECT Gritlind Kettl statt. Themen wie die aktuellen globalen Herausforderungen und ihre Auswirkungen, KI, die Sicherheits- und Verteidigungspolitik, Demokratie sowie Asyl und Migration standen dabei im Vordergrund. 

Unter anderem fanden Schulbesuche im Holztechnikum Kuchl und in der HAK Zell am See statt. 

 

Europa Spiegel

NEWS aus der EUREGIO

 

Europa-Termine

27.-29. September 2026

30. September 2026

30. November 2026

In seinem monatlichen Newsletter „Europa Spezial“ berichtet das Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel aus Salzburger Sicht über wichtige Ereignisse und Entwicklungen in Brüssel, Strassburg und auf EU-Ebene.

aus dem Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel

Verantwortlicher Redakteur für die Planung, Realisierung und Betreuung des Newsletters Europa Spezial ist das Salzburger EU-Verbindungsbüro Brüssel, 107 Rue Frédéric Pelletier, B-1030 Brüssel, Belgien, Telefon: +32 2 74 307 60, E-Mail: bruessel@salzburg.gv.at.

  • Copyright Land Salzburg, sämtliche Rechte vorbehalten.
  • Die technische Betreuung der Website wurde der Landesinformatik, 5010 Salzburg, landesinformatik@salzburg.gv.at, übertragen.
  • Das Projekt verfolgt keine kommerziellen Interessen.
  • Bei Fragen, Kritik oder Anregungen eine E-Mail an bruessel@salzburg.gv.at.
  • Unternehmensgegenstand: Öffentliche Gebietskörperschaft.
  • Grundlegende Richtung: Informationen über die EU für das Land Salzburg

Das EU-Flash bietet aktuelle Einzelmeldungen aus dem Landes-Europabüro Salzburg / EU-Verbindungsbüro Brüssel und wird an den Abonnentenkreis von Europa Spezial versendet.

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