Schutz vor Hochwasser

Die katastropalen Hochwasserereignisse 2002, 2005, 2013, 2014 und 2021 haben mit Ausnahme des Lungaues und der östlichen Tauerntäler das  gesamte Bundesland Salzburg in Mitleidenschaft gezogen. Die größten Schäden verursachte die Hochwasser führende Salzach in Golling und Kuchl (2002) und im Oberpinzgau im Bereich Mittersill (2005). Die Hochwässer 2013, 2014 und 2021 wurden bereits von vielen umgesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen teilweise  „gebändigt" und führten zu geringeren Schadenssummen, obwohl die Größe der Ereignisse mit den beiden vorangegangenen vergleichbar war.

In Folge der Hochwasserereignisse 2002 und 2005 liegen die schutzwasserwirtschaftlichen Arbeitsschwerpunkte zur Hochwasservorsorge für die Bundeswasserbauverwaltung im Land Salzburg in der Gefahrenzonenplanung  sowie in der Umsetzung von Baumaßnahmen zum Schutz des Menschen und seines Lebens-, Siedlungs- und Wirtschaftsraumes vor vermeidbaren Hochwasserschäden bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der wesentlichen Hochwasserüberflutungsräume bzw. deren Wirkung. Das Land Salzburg beschreitet somit im vorbeugenden Hochwasserschutz den Weg des Aufzeigens der Hochwassergefahr und der zu erhaltenden Überflutungsbereiche (Gefahrenzonenplanung) und bei entsprechender Akzeptanz die Umsetzung der notwendigen Schutzmaßnahmen.