Hinweise für die Nutzung dieses Informationsangebotes:
Gefördert werden Maßnahmen, die der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen zu in den EU-Mitgliedstaaten dienen. Gemäß Artikel 41 der Richtlinie sind die EU-Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, mit Organisationen der Zivilgesellschaft zusammenzuarbeiten insbesondere im Hinblick auf:
Grundsätzlich zugelassen sind öffentliche oder private non-profit Organsiationen.
Organisationen mit Erwerbszweck können nur in Partnerschaft mit Organisationen ohne Erwerbszweck teilnehmen.
Die DEMOCRACY-Maßnahmen sollen dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen und Bedrohungen zu verstehen und zukünftige Wege für innovative Lösungen für Themen wie die Bewältigung der Auswirkungen von KI und der digitalen Transformation der Demokratie, die Stärkung demokratischer Widerstandsfähigkeit und bürgerschaftliche Vorbereitung sowie die Bewahrung der Rolle freier und pluraler Medien als zentrale Prinzipien der Demokratie zu erfassen. Die Fördervorhaben im Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027 für Cluster 2 sollen zu einer soliden Evidenzbasis beitragen, die als Grundlage für die Entwicklung von Politikmaß-nahmen dienen kann, mit denen die Widerstandsfähigkeit demokratischer Systeme, der Schutz vor Bedrohungen und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Demokratie und ihre Institutionen gestärkt werden.
Diese Ausschreibung leistet einen Beitrag zur Umsetzung des EU-Aktionsplans für digitale Bildung (2021–2027) und insbesondere zu dessen Ziel, die privaten EdTech-Akteure zu unterstützen.
Koordination von Förderungen und Fördervergabe an EdTech-Akteure (z.B. Bildungseinrichtungen, EdTech-Unternehmen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen).
Über einen Zeitraum von 2 bis 12 Monate setzt du gemeinsam mit fünf Freundinnen und Freunden eine Projektidee um. Egal, ob ihr im Umweltschutz tätig werden wollt, euch in der Flüchtlingsbetreuung oder Nachbarschaftshilfe engagiert oder mittels Kunst- und Kulturprojekten Menschen bewegt – Aktivitäten, die eure Umgebung positiv beeinflussen, werden durch das Europäische Solidaritätskorps gefördert. Das heißt: Ihr bestimmt, in welchem Bereich ihr aktiv werden wollt!
Solidaritätsprojekte sind jugendgeleitete Projekte. Organisationen können junge Menschen aus ihrem Umfeld ermutigen, aktiv zu werden und sie bei Einreichung und Projektverwaltung unterstützen. Wichtig ist aber, dass die Idee von den jungen Leuten stammt und sie die Projektumsetzung weitgehend selbst in der Hand haben.
Entwicklung und Erprobung einer auf dem Fediverse und dem Authenticated Transfer (AT)-Protokoll basierenden Social-Media-Plattform im Rahmen einer gemeinsamen Gestaltung unter Einbeziehung junger Menschen, die sich speziell an junge EU-Bürger richtet und deren Schwerpunkt auf dem Nutzerwohl liegt, sowie Erstellung einer Einführungsstrategie auf der Grundlage von Marktforschung und Konsultationen mit Interessengruppen.
Die Vorschläge müssen von einem Konsortium mit mindestens vier Antragstellern eingereicht werden, das die folgenden Bedingungen erfüllt:
Die Maßnahme “Perform Europe” unterstützt Partnerschaftsvorschläge, die neue Wege für grenzüberschreitende Tourneen aufzeigen.
Perform Europe legt den Schwerpunkt darauf, gemeinsam mit der darstellenden Kunstbranche zu erarbeiten, wie grenzüberschreitende Tourneen fairer, umweltfreundlicher und inklusiver gestaltet werden können.
Stichworte: darstellende Künste, Theater, Tanz, Performance, Zirkus, Freilichtkunst, Puppenspiel, interdisziplinär, Wegbereiter, Inklusion, Vielfalt, Kampf gegen den Klimawandel, Nachhaltigkeit, Fairness, grenzüberschreitende Mobilität, Innovation
Jeder Vorschlag muss zumindest ein Projekt für Darstellende Künste (ausgenommen Musik und Oper) aufweisen, das in mindestens 3 Programmländern des EU-Programmes Kreatives Europa gezeigt werden soll.
Die Förderung bezieht sich auf die Unterstützung bei der Finanzierung der Tour-Kosten (nicht der Produktionskosten).
Antragsberechtigt sind Organisationen und Kunst- und Kulturschaffende aus den 27 EU-Mitgliedstaaten sowie weitere 14 Programmländer außerhalb der EU.
Für die Antragstellung müssten Partnerschaften gebildet werden, für die sich zumindest 3 Partner aus mindestens 3 Programmländern zusammenschließen.
Der Call hat ein Gesamt-Volumen in Höhe von 1,4 Millionen Euro, mit dem mindestens 25 Partnerschaften gefördert werden sollen.
Antragsteller können Fördermittel in drei Kategorien beantragen:
Zusätzlich zur beantragten Förderkategorie können Partnerschaften Aufstockungen beantragen, um den Anforderungen ihres Vorschlags hinsichtlich Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit gerecht zu werden. Jede Partnerschaft kann eine beliebige Kombination der verfügbaren Zusatzmittel beantragen, wobei der Gesamtbetrag der beantragten Zusatzmittel pro Projekt maximal 5.000 Euro betragen darf. Der maximale Förderbetrag, einschließlich der Zusatzmittel, beträgt 60.000 Euro; diese Vorgabe wurde vom Geldgeber, der Europäischen Union, festgelegt.
Von den Gesamtmitteln werden 5 % für Projekte bereitgestellt, die eine Partnerschaft mit ukrainischen Partnern beinhalten oder Initiativen für den ukrainischen darstellenden Kunstsektor unterstützen.
Wer Partner sucht, kann die
Weitere Unterstützungsangebote sind
Gefördert werden Kunst- und Kulturschaffende, die: ihren rechtmäßigen Wohnsitz in einem der Länder des Programms „Kreatives Europa“ haben, einschließlich der überseeischen Länder und Gebiete und der Regionen in äußerster Randlage mindestens 18 Jahre alt sind in einem der folgenden Bereiche tätig sind: Architektur, Kulturerbe, Design und Modedesign, Literatur, Musik, darstellende Kunst und bildende Kunst; es sind keine besonderen Erfahrungen erforderlich.
Die Aufforderung zur Einreichung von Anträgen für individuelle Mobilität ermöglicht Bewerbungen von Einzelpersonen und Gruppen von bis zu 5 Personen.
Die Ausschreibung ist ein sogenannter „rolling call“ – die Bewerbungen werden monatlich gesichtet und Förderungen direkt anschließend vergeben. Aus bisheriger Erfahrung warten viele Interessierte bis zur letzten Deadline, um ihren Antrag einzureichen. Damit ist die Konkurrenz im letzten Monat deutlich höher. Es empfiehlt sich daher, Bewerbungen bereits zu einer früheren monatlichen Frist abzugeben.
Erasmus+ bietet Förderungen in den folgenden Bildungsbereichen
Die Erasmus+-Calls wenden sich an Einrichtungen, Organisationen und Institutionen, die Erasmus+-Projekte für Teilnehmerinnen und Teilnehmer (z.B. Unterstützung für Auslandsaufenthalte, Kooperationen und Politikentwicklung) anstreben.
Erasmus+ Programmleitfaden 2026
Überblick über alle Erasmus+-Antragsfristen 2026.
Die Maßnahmen verfolgen einen bürgerorientierten Ansatz und stellt das kulturelle Erbe sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft in den Mittelpunkt der europäischen Wirtschaft, ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Die Forschungs- und Innovationsaktivitäten im Rahmen dieses Schwerpunkts werden auf die wichtigsten Grundsätze und Ziele des „Kulturkompasses für Europa“ abgestimmt sein und Ziele wie kreislauforientierte und gerechte Wertschöpfungsketten in der Mode- und Textilbranche, sozialen Zusammenhalt und Resilienz durch Kunst, Design und kulturelle Praktiken sowie kreative unternehmerische Ökosysteme für die regionale Entwicklung unterstützen.
Die EU-Förderungen, die Förderungen des Landes und die Förderungen des Bundes in diesen Bereichen ergänzen einander.
Das EU-Programm "Erasmus für Jungunternehmen" unterstützt Unternehmensgründer und Gründerinnen sowie Jungunternehmen dabei, einschlägige Kompetenzen zu erwerben und ein internationales Netzwerk aufzubauen.
Wer kann teilnehmen?
Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen reisen in ein anderes Land der EU und arbeiten dort in einem kleinen bzw. mittleren Unternehmen zusammen mit erfahrenen Unternehmern und Unternehmerinnen. Die EU unterstützt die Jungunternehmer und Jungunternehmerinnen mit einem finanziellen Zuschuss von bis zu 1.100 Euro / Monat - abhängig vom Aufenthaltsland. Die 45 teilnehmenden Länder sind die 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie Albanien, Armenien, Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, Island, Moldawien, Montenegro, Serbien, die Türkei und die Ukraine.
Bewerbungen können laufend unter www.erasmus-entrepreneurs.eu eingereicht werden.
Die Vermittlung der Jungunternehmen sowie der gastgebenden Unternehmen erfolgt mit Hilfe von regionalen und nationalen Wirtschaftsorganisationen, die als Vermittlungsstellen fungieren. Wenden Sie sich bitte an die Kontaktstellen in Österreich.
Die Europäische Kommission setzt mit dem Interregional Innovation Investments (I3) Instrument aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gezielt auf Zusammenarbeit zwischen Regionen, um technologische Innovationen voranzutreiben. Dieses Förderprogramm soll Konsortien aus Unternehmen, Forschungseinrichtungen und öffentliche Behörden dabei unterstützten, ihre innovativen Projekte zu skalieren und marktfähig zu machen (Technology readiness levels 6-9).
Die Initiative richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Universitäten, Technologiezentren sowie regionale Behörden, die gemeinsam an transformativen Lösungen arbeiten. Gefördert werden Projekte in den Bereichen digitale Technologien, grüne Transformation und intelligente Fertigung.
Es müssen Projekt-Konsortien gebildet werden, denen mehrere Partner aus unterschiedlichen Mitgliedsstaaten angehören.
Der Europäische Preis für Innovatorinnen würdigt Unternehmerinnen, die hinter den bahnbrechenden Innovationen Europas stehen, damit sie andere Frauen und Mädchen dazu inspirieren können, ihr volles Potenzial als zukünftige Wissenschaftlerinnen, Innovatorinnen und Führungskräfte im Technologiebereich der EU zu entfalten.
Dieser Preis fördert eine Kultur in Forschungs- und Innovationsorganisationen sowie in Unternehmen, die es Frauen ermöglicht, die Innovatorinnen und Unternehmerinnen von morgen zu werden.
Der EU-Innovatorinnenpreis wendet sich explizit an Frauen. Bewerbungen können eingereicht werden von
Bitte beachten
Die MAT-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 4 zielen auf den digitalen und grünen Wandel (Twin Transition) und auf die Verfügbarkeit, Entwicklung, Nutzung, Wiederverwendung und Entsorgung von Chemikalien, fortgeschrittenen Rohstoffen und strategisch wichtigen Rohstoffen (kritische Rohstoffe/critical raw materials). Die eng miteinander verbundenen Projekt-Beiträge sollen zu den angestrebten Auswirkungen im Rahmen der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 auf den grünen und digitalen Wandel (Twin-Transition) sowie auf die Autonomie bei Rohstoffen und fortschrittlichen Materialien beitragen.
Die DATA-Maßnahmen des Calls „Telco-Edge-Cloud continuum/ 3C Network (Connected Collaborative Computing) and Open Internet Stack“ im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 4 dienen dem strategischen Ziel, einen agilen und sicheren EU-Binnenmarkt und eine Infrastruktur für Datendienste und vertrauenswürdige KI-Dienste zu schaffen und so Europas digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Konvergenz des Tel-co-Edge-Cloud-Kontinuums (3C) mit offenen Orchestrierungsplattformen soll das transformative Potenzial von KI in strategischen Sektoren freisetzen und von Mobilität und Energie bis hin zu Gesundheit und Fertigung sowie neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle fördern. Der Aufbau eines souveränen Open Internet Stacks, der auf Open-Source-, interoperablen und standardbasierten Lösungen basiert, wird Vertrauen, Resilienz und Innovation stärken und gleichzeitig sicher-stellen, dass Europa die Kontrolle über kritische digitale Infrastrukturen behält. Gleichzeitig werden dezentralisierte und föderierte Ansätze zur KI-Datenverarbeitung, kombiniert mit Durchbrüchen in nachhaltigen Rechenzentren, dazu beitragen, Europas Rechenengpässe und Abhängigkeiten zu überwinden und den ökologischen Fußabdruck von KI zu verringern. Durch die Abstimmung mit der EU-Strategie für eine Datenunion und zur Erschließung von Daten für KI und den Gemeinsamen Europäischen Datenräumen werden diese Bemühungen sichere, konforme und adaptive Datenaustauschrahmen schaffen.
Eine führende Rolle bei Spitzentechnologien wie künstlicher Intelligenz, Quanteninformatik, Photonik und Halbleitern ist für die wirtschaftliche Sicherheit und die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas von entscheidender Bedeutung.
Aufbauend auf dem Ziel, zum „KI-Kontinent“ zu werden, und im Einklang mit den in der Strategie „KI anwenden“ festgelegten konkreten Maßnahmen wird die EU ihr Forschungsökosystem von Weltklasse durch Initiativen wie das RAISE-Netzwerk von KI-Forschungslabors, die Entwicklung sicherer und effizienter KI-Spitzenmodelle sowie den Einsatz von KI-Agenten und Robotik der nächsten Generation in strategischen Sektoren konsolidieren. Parallel dazu wird eine langfristige Quantenstrategie Europas Spitzenposition in den Bereichen Quantencomputing, Quantensensorik und Quantenkommunikation stärken, unterstützt durch neue Infrastrukturen und Standardisierung zur Sicherung der technologischen Souveränität. Photonik- und Halbleitertechnologien werden weiterhin entscheidende Wegbereiter für den digitalen und den ökologischen Wandel sein, wobei Investitionen in fortschrittliche integrierte photonische Bauelemente und widerstandsfähige Halbleiter-Ökosysteme Europas Fähigkeit zur Innovation, Skalierung und globalen Wettbewerbsfähigkeit sichern.
Wichtigstes EU-Förderinstrument für die Landwirtschaft und für den ländlichen Raum ist die Gemeinsame Agrarpolitik der EU.
Es lohnt sich, auch die EU-Calls zu den beiden folgenden Themenbereichen zu beachten:
Die Maßnahmen sollen eine wirksame Governance und einen effektiven Policy-Mix fördern und den Übergang zur Nachhaltigkeit durch evidenzbasierte Entscheidungsfindung, Digitalisierung sowie einen verbesserten Austausch von bestehendem und neuem Wissen, Lösungen und Kompetenzen zwischen Landwirten, Förstern, Beratern und ländlichen Gemeinschaften unterstützen.
Die Forschungs- und Innovationsmaßnahmen im Rahmen des Zielbereichs „Biologische Vielfalt und Ökosystemleistungen“ zielen darauf ab, die biologische Vielfalt wieder auf einen Erholungskurs zu bringen sowie Ökosysteme und ihre Leistungen zu schützen und wiederherzustellen. Außerdem unterstützen sie eine tragfähige und widerstandsfähige
Primärproduktion, indem sie die Umsetzung von Maßnahmen zur Renaturierung ermöglichen.
Beide Einzel-Calls sind mit jeweils 12 Millionen Euro dotiert. Für beide Einzel-Calls wird angestrebt, dass jeweils zwei Projekte gefördert werden sollen (zur Orientierung ca. 6 Millionen Euro / Projekt).
Im Rahmen des Zielbereichs „Gerechte, gesunde und umweltfreundliche Lebensmittelsysteme von der Primärproduktion bis zum Verbrauch“ zielen die Forschungs- und Innovationsaktivitäten darauf ab, die Landwirtschaft und die Lebensmittelsysteme wettbewerbsfähiger, widerstandsfähiger und nachhaltiger zu gestalten. Außerdem sollen gesunde Lebensmittel und Ernährungssicherheit innerhalb der planetarischen Grenzen gewährleistet werden. Die Forschungs- und Innovationsaktivitäten in diesem Zielbereich werden zudem die Ziele der EU-Strategie für einen zukunftsfähigen und attraktiven Agrar- und Lebensmittelsektor unterstützen.
Die Forschungs- und Innovationsmaßnahmen im Rahmen des Zielbereichs „Land, Ozeane und Wasser für den Klimaschutz“ zielen darauf ab, Landwirte besser zu befähigen, einen Beitrag zur Klimaneutralität zu leisten und widerstandsfähiger sowie besser an den Klimawandel angepasst zu werden.
Die Forschungs- und Innovationsaktivitäten im Rahmen dieses Zielbereichs sollen dazu beitragen, die langfristige Vision für die ländlichen Gebiete der EU (LTVRA) zu verwirklichen, damit diese stärker, besser vernetzt, widerstandsfähiger und wohlhabender werden. Unterstützt werden zudem die Ziele der „Vision für Landwirtschaft und Ernährung“ sowie der Strategie zum „Generationswechsel in der Landwirtschaft“.
Die CIT-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2025 bis 2027 für die Mission klimaneutrale Städte und Gemeinden (Mission Climate Change) der Mission Klimaneutrale und Smarte Städte unterstützt im Einklang mit dem Umsetzungsplan der EU-Mission für Klimaneutrale und Smarte Städte und Gemeinden, indem Städten und Gemeinden, die sich der Klimaneutralität verpflichtet fühlen, dabei unterstützt werden, ihre Klimaaktionspläne für Klimaneutralität bis 2030 umzusetzen. Die von diesen Maßnahmen profitierenden Städte und Gemeinden werden als Experimentier- und Innovationszentren für andere europäische Städte fungieren, die bis 2050 klimaneutral sein wollen.
Der grüne und digitale Wandel (Twin Transition) ist im Hinblick auf das Thema Klimaneutralität mit wichtigen positiven Nebeneffekten verbunden, wie etwa weniger Luft- und Lärmbelastung, nachhaltigere Mobilität, verbesserte Gesund-heit und Wohlbefinden, Verringerung des ökologischen Fußabdruck, Verbesse-rung der städtischen Begrünung, effizientere Nutzung von Energie und Infra-struktur sowie verbessertes Abfall- und Wassermanagement. Sie verbessert zu-dem die politische Kohärenz in verschiedenen Sektoren und fördert partizipative und inklusive Entscheidungsfindung.
Wichtiger Hinweis: Bitte Zulassungskriterien beachten, bei Bedarf s. Liste der Städte mit Klimalabel der Mission.
Generell: Die Zusammenarbeit mit der Cities Mission Platform ist unerlässlich, und Projekte müssen sicherstellen, dass geeignete Einrichtungen für Aktivitäten und Ressourcen zur Durchsetzung dieser Zusammenarbeit im Arbeitsplan des Vorschlags enthalten sind. Die Zusammenarbeit mit der Cities Mission Platform muss durch ein Memorandum of Understanding formalisiert werden, das so bald wie möglich nach dem Projektbeginn ab-geschlossen wird.
Die CIRCBIO-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 6 dienen dazu, die Prioritäten der EU-Kommission zum Grünen Deal und zur Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen. Angestrebt werden Vorhaben, mit denen die Entwicklung einer widerstandsfähigeren Kreislaufwirtschaft im Einklang mit dem EU-Wettbewerbskompass, dem angekündigten EU Clean In-dustrial Deal und dem EU-Gesetz zur Kreislaufwirtschaft gefördert werden soll. Im Ergebnis sollen die Marktnachfrage nach Sekundärmaterialien gestärkt und ein Binnenmarkt für Abfälle etabliert die Bemühungen zur Entwicklung eines Binnenmarktes für nachhaltige Produkte gestärkt werden. Weiters sollen die CIRCBIO-Maßnahmen die EU-Startup- und Scaleup-Strategie unterstützen. Materialien, die eine Schlüsselrolle spielen für die Reduzierung fossiler Rohstoffe, Klimaneutralität und strategischen Autonomie der Wirtschaft in der EU, sollen gefördert werden. Dies soll im Einklang mit der künftigen EU-Bioökonomiestrategie sowie mit den Zielen des Neuen Europäischen Bauhauses geschehen. Weitere Handlungsfelder sind u.a. Biotechnologie und Bioproduktion, die KMU-Strategie der EU, die Europäische Wasserresilienzstrategie, die EU-Biodiversitätsstrategie für 2030.
Was ist die Circular Cities and Regions Initiative (CCRI): CCRI-Ziel ist es, ortsbezogene Innovationen zu beschleunigen, Fähigkeiten und Kapazitäten zu stärken und die Umsetzung von Lösungen für einen zirkulären systemischen Übergang auf Stadt- oder Regionsebene zu unterstützen. Die Umsetzung zirkulärer systemischer Lösungen reduziert Umweltbelastungen und trägt zum Erhalt der Biodiversität bei, indem die Gewinnung von Primärrohstoffen verringert und die Abfallproduktion minimiert wird.
Die SOIL-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für die Mission Bodengesundheit (Mission Soil) dienen
Die CLIMATE-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 6 dienen u.a. der Umsetzung der folgenden EU-Maßnahmen (nicht abschließend):
Regionale und lokale Behörden sind die Endnutzer der CLIMA-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2025-2027 für die Mission Klimawandel (Mission Climate Change). Mit der Unterzeichnung der Missionscharta haben sich über 325 regionale und lokale Behörden verpflichtet, ihre Ressourcen zu poolen, um schneller zu einem klimaresilienten Europa zu gelangen. Die Mission fördert durch die Mission Implementation Platform und deren Community of Practice den Austausch von Erfahrungen und von anderen gewonnenen Erkenntnissen und begleitet Regionen und lokale Behörden dabei, Lösungen zu finden und gegebenenfalls neu anzuwenden, die an ihre klimatische Situation und ihren sozioökonomischen Kontext angepasst sind.
Regionale und lokale Behörden, die bereits an den Missionsaktivitäten beteiligt sind (z. B. Charta-Unterzeichner, Community of Practice), haben bereits ihr Engagement und ihre Motivation bewiesen, auf die Ziele der Mission hinzuarbeiten, und bieten daher ideale Orte, an denen innovative Ansätze getestet und demonstriert werden können. Die durch diese EU-Calls unterstützten Maßnahmen stehen jedoch allen Akteuren aus den EU-Mitgliedstaaten und den Horizon-Europe-Assoziierten Ländern offen, gemäß den Teilnahmeregeln von Horizon Europe.
Die D4-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 5 dienen den Zielen 'Grüner Wandel' & 'Digitaler Wandel' (Twin Transition) und 'Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa' der Horizon Europe-Strategie 2025-2027. Damit sollen die Maßnahmen zur "Energienutzung in Gebäuden und Industrie auf effiziente, erschwingliche und nachhaltige Weise" beitragen.
Was ist die Built4People Partnership: Der Zweck des B4PIC-Netzwerks ist es, Innovationscluster zu unterstützen, damit sie zu B4PICs werden, indem Innovationsökosysteme auf mehreren Skalen (lokal/regional/national) etabliert werden.
B4P-Innovationscluster können von den von den B4P-Partnern angebotenen Unterstützungsleistungen profitieren: Dazu gehören Leitlinien zur Erweiterung der Abdeckung der Cluster auf sechs Reifegraden, spezielle Kanäle und Veranstaltungen zum Austausch von Erfahrungen, Wissen und Ressourcen sowie spezifische Unterstützung in Bezug auf Partnerschaften und Finanzierungsmöglichkeiten. Kontakt für Rückfragen: info@built4people.eu
Eingebettet in die Built4People Partnership ist die Metabuilding Labs Platform. Partner aus Österreich ist das AIT, Kontakt: gundula.weber@ait.ac.at
BIODIV-Maßnahmen im Rahmen des des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 6 sollen im Zuge der der Horizon Europe-Strategie 2025-2027 dazu beitragen, "die Biodiversität auf einen Weg der Erholung zu bringen und Ökosysteme und ihre Dienstleistungen zu schützen und wiederherzustellen".
Die ZEROPOLLUTION-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Cluster 6 sollen mit Blick auf die Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 einen glaubwürdigen Weg aufzeigen, um "eine saubere Umwelt zu erreichen, Wasserwiderstandsfähigkeit zu gewährleisten und den transformativen Wandel zu ermöglichen, der notwendig ist, um Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung auf Niveaus zu reduzieren, die nicht mehr als schädlich für Gesundheit und natürliche Ökosysteme gelten, während planetare Grenzen respektiert werden". Die Maßnahmen dienen u.a. der Umsetzung der folgenden EU-Maßnahmen (nicht abschließend):
EU-Programm: Europäischer Sozialfonds ESF+ - Employment and Social Innovation (EaSI)
Projektanträge können von Partnerkonsortien eingereicht werden, die von mindestens drei Projektpartner gebildet werden müssen und in zumindest drei unterschiedlichen EU-Mitgliedstaaten beheimatet sein müssen.
Die Maßnahmen sollen zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung - mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft - beitragen.
Speziell für Tafeln und andere Umverteilungsorganisationen können Aktionszuschüsse für Projekte gewährt werden, die:
Es wird erwartet, dass eingereichte Projekte ein Volumen von circa 300 Tausend Euro förderfähige Kosten haben. Davon abweichende Fördersummen sind jedoch möglich.
Projektlaufzeit: 18 bis 24 Monate. In begründeten Fällen kann eine Ausdehnung der Projektlaufzeit beantragt werden.
Förderfähig sind
auf EU-Ebene, auf nationaler oder regionaler Ebene, branchenspezifisch oder branchenübergreifend.
Für die Projektbeantragung werden Partnerschaften gebildet. Eine Ausnahme gilt Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände: Diese Organisationen sind auch zur Einreichung von Einzelanträgen berechtigt.
Der Call hat ein Gesamt-Volumen in Höhe von 2,5 Millionen Euro, mit denen voraussichtlich 8 bis 10 Projekte gefördert werden sollen.
Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, das inklusive Wachstum, die Widerstandsfähigkeit und den gerechten Übergang zur Klimaneutralität in der EU zu fördern, indem sie fundierte analytische Erkenntnisse für die Umsetzung von Maßnahmen in folgenden Bereichen liefern:
Ziel der Maßnahmen ist es Fragen des grünen Wandels mit Themen der soziale Gerechtigkeit und der Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern zu verbinden. Der Einfluss von Bürgerinnen Bürgern auf die Umgestaltung von Stadtvierteln und Nachbarschaften soll gestärkt und ein inklusiveres und nachhaltigeres Zusammenleben gefördert werden. Da der grüne Wandel auch unterschiedliche und negative Auswirkungen auf verschiedenen soziale Gruppen haben kann, wird ein Schwerpunkt auf vulnerablen Gruppen gelegt und der Frage nachgegangen, wie Einschränkungen und Zwänge des grünen und digitalen Wandels sich in wirtschaftliche, kulturelle und soziale Chancen verwandeln können.
Vorschläge für Themen im Rahmen dieses Schwerpunktbereichs sollten einen glaubwürdigen Weg aufzeigen, wie ein Beitrag zur Verknüpfung von ökologischem Wandel, sozialer Inklusion und lokaler Demokratie geleistet werden kann, und insbesondere auf eine oder mehrere der folgenden Auswirkungen abzielen:
Die Horizon Europe Calls zum Neuen Europäischen Bauhaus wenden an
Die Bauwirtschaft gehört zu den größten Verursachern von Treibhausgas-Emissionen in der EU. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel dieser Destination das europäische Bauökosystem zirkulärer und regenerativer zu machen. Dabei soll insbesondere der Einsatz von bestehenden Materialen und eine bessere Nutzung und Umnutzung bestehender Gebäude gestärkt werden. Die Entwicklung von Lösungen in diesem Bereich soll auch nutzerzentriert und ortsbezogen sein. Die Maßnahmen tragen zur Realisierung der folgenden EU-Vorhaben bei:
Vorschläge für Themen im Rahmen dieses Schwerpunktbereichs sollten einen glaubwürdigen Weg zur Entwicklung kreislaufwirtschaftlicher und regenerativer Ansätze für die bebaute Umwelt aufzeigen und insbesondere auf eine oder mehrere der folgenden Auswirkungen abzielen:
Die Horizon Europe Calls zum Neuen Europäischen Bauhaus wenden an
Die Bauwirtschaft ist ein traditioneller Geschäftsbereich, der auch traditionell agiert. Mit dieser Programmlinie wird versucht neue Lösungen zu initiieren, was die Geschäftsmodelle und Finanzierung im Bausektor betrifft und einen Wandel zu mehr Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und sozialer Integration bewirken soll. Diese sollen einen Rahmen bieten, um zu überdenken, wie Renovierungsprojekte konzipiert, geplant und ausgeführt werden und wie sie zur (Neu-)Gestaltung von Nachbarschaftsstrukturen beitragen und Initiativen wie die EU-Renovierungswelle unterstützen.
Vorschläge für Themen im Rahmen dieses Schwerpunktbereichs sollten einen glaubwürdigen Weg aufzeigen, wie zur Entwicklung innovativer Finanzierungs- und neuer Geschäftsmodelle für die Umgestaltung von Stadtvierteln beigetragen werden kann, und insbesondere zu einer oder mehreren der folgenden Wirkungen:
Die Horizon Europe Calls zum Neuen Europäischen Bauhaus wenden an
Das EU4Health-Arbeitsprogramm für 2026 bis 2027 erscheint verspätet.
Jedes im Rahmen dieser Maßnahme geförderte Projekt sollte ein skalierbares, cloudbasiertes KI-/GenAI-System implementieren, auf dem vertrauenswürdige und sichere europäische KI-/GenAI-Algorithmen laufen, die unter Verwendung sehr großer Patientendatensätze entwickelt, trainiert und validiert wurden.
Dieser Call richtet sich an öffentliche und private Einrichtungen (nicht abschließend):
Es werden Pauschalförderbeträge gewährt, EU-Kofinanzierungssatz 50 Prozent der förderfähigen Kosten.
Die Maßnahme gliedert sich in drei Ziele, die jeweils durch einen eigenen Arbeitsstrang erreicht werden sollen:
Diese Ziele werden im Rahmen aller drei Arbeitsstränge eines einzigen Projekts umgesetzt, das den relevanten Dritten über eine einzige Ausschreibung eine kaskadierende Finanzierung bereitstellt.
Antragsberechtigt sind Projektkonsortien, deren Mitglieder
sein können.
Die Ausschreibung zielt darauf ab, den Mangel an akademischen Ausbildungsangeboten für fortgeschrittene digitale Kompetenzen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen zu beheben.
Zu den Zielgruppen der Schulungsprogramme zählen Fachkräfte und Führungskräfte im Gesundheitswesen sowie Informatiker, Datenexperten, Programmierer und Softwareentwickler, die im Gesundheitssektor tätig sind. Die Schulungen sollten den Mitgliedern des „Europäischen Netzwerks von KI-gestützten Zentren für fortgeschrittene Vorsorgeuntersuchungen“ sowie interessierten Teilnehmern außerhalb des Netzwerks zur Verfügung gestellt werden.
Die antragstellenden Konsortien werden nachdrücklich dazu ermutigt, Vertreter aus der Industrie, Hochschulen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Forschungseinrichtungen, Berufsbildungsanbieter, nationale und regionale Behörden, Gewerkschaften, Industrieverbände sowie Bildungsdienstleister einzubeziehen.
Es muss ein Projektkonsortium gebildet werden, dem zumindest vier Partnerorganisationen aus vier Programmländern angehören.
Die CARE-Maßnahmen richten sich auf die zentrale strategische Ausrichtung 2 "Der digitale Übergang" und die zentrale strategische Ausrichtung 3 "Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa" der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027. Die Vorhaben sollten zu folgenden erwarteten Auswirkungen beitragen: Gesundheitssysteme bieten dank der Entwicklung und Nutzung sicherer, kosteneffizienter und menschenzentrierter Lösungen einen gleichen Zugang zu innovativer, nachhaltiger und hochwertiger Gesundheitsversorgung. Dies soll von Managementmodellen begleitet werden, die sich auf Bevölkerungsgesundheit, Resilienz von Gesundheitssystemen, Gesundheitsgerechtigkeit und Patientensicherheit konzentrieren, sowie verbesserte, evidenzbasierte Gesundheitspolitiken.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Gesundheit
Die DISEASE-Maßnahmen richten sich auf die zentrale strategische Ausrichtung 3 "Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa" der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027. Themenfelder sind Verbesserung der Fähigkeit von Gesundheitsdienstleistern für die Bekämpfung und Begleitung von Infektionskrankheiten, einschließlich armutsbedingter und vernachlässigter Krankheiten, sowie nicht übertragbarer und seltener Krankheiten. Angestrebt wird damit eine Reduzierung der Krankheitsbelastung für Patienten und eine Effizienzsteigerung für Gesundheitssysteme mithilfe von bewusstseinsbildenden Maßnahmen, Prävention, Diagnostik, Behandlung, Management und Heilung von Erkrankungen einschl. Begleit- und Multimorbiditäten, wirksamerer und innovativerer Gesundheitstechnologien sowie medizinischer Gegenmaßnahmen, Verbesserung der Fähigkeit und Vorbereitung zur Bewältigung von Pandemie- und/oder Epidemieausbrüchen sowie einer verbesserten Patientensicherheit.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Gesundheit
Die ENVHLTH-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für das Cluster Gesundheit richten sich zugleich auf die zentrale strategische Ausrichtung 1 "Green Transition / Der Grüne Wandel" und auf die zentrale strategische Ausrichtung 3 "Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa" der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027. Die Vorhaben konzentrieren sich auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit, Erhöhung der Klimaanpassung und -resilienz sowie Verbesserung der Klimaverträglichkeit des Gesundheitssektors. Verbessert werden sollen das Verständnis der Gesundheitsrisiken und Präventions-, Anpassungs- und Minderungsmaßnahmen für Bevölkerung und Gesundheitssysteme. Der integrierte Ansatz erkennt an, dass Klimaschutzmaßnahmen gleichzeitig erhebliche gesundheitliche Vorteile bringen können und positive Rückkopplungsschleifen zwischen Klimaschutz und öffentlicher Gesundheit schaffen. Um die Wirkung der EU-Investitionen im Rahmen von Horizon Europe zu erhöhen, begrüßt und unterstützt die Kommission die Zusammenarbeit zwischen EU-finanzierten Projekten, um Kreuzbefruchtung zu ermöglichen und Synergien zu schaffen. Dies kann von Netzwerken bis hin zu gemeinsamen Aktivitäten wie der Teilnahme an gemeinsamen Workshops, dem Wissensaustausch, der Entwicklung und Umsetzung von Best Practices oder gemeinsamen Kommunikationsaktivitäten reichen. Sofern nicht anders angegeben, stehen alle Themen der internationalen Zusammenarbeit zur Bewältigung globaler Klima- und Gesundheitsherausforderungen offen.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Gesundheit
Die STAYHLTH-Maßnahmen richten sich auf die zentrale strategische Ausrichtungen "Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratisches Europa" sowie "Der digitale Übergang" der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027. Die Vorhaben richten sich auf das strategische Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung in einer sich schnell verändernden Gesellschaft zu ermöglichen. Die Maßnahmen richten sich auf gesunde Lebensführung, unabhängig vom Alter, gesündere Ernährung, gesündere Lebensräume, verbesserte, evidenzbasierte Gesundheitspolitiken und wirksamere Lösungen zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden sowie für Krankheitsprävention, -überwachung und Rehabilitation.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Gesundheit
Die TOOL-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Gesundheit richten sich auf die zentrale strategische Ausrichtung 2 "Der digitale Übergang" und die zentrale strategische Ausrichtung 3 "Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratisches Europa" der Horizon Europe-Strategie 2025-2027. Themenfelder sind das breite Spektrum an Werkzeugen und Technologien für biomedizinische Forschung, Prävention, Diagnose, Therapie und Gesundheitsüberwachung. Dazu gehören unterstützende Technologien, nicht zuletzt innovative biotechnologische Ansätze. Das Aufkom-men des Europäischen Gesundheitsdatenraums wird einen zusätzlichen Schub für grenzüberschreitende, datengetriebene Ansätze und Innovationen schaffen, z. B. für personalisierte Medizin oder Patientensicherheit. Hochwertige Gesund-heitsdaten (einschließlich realer Daten) kombiniert mit digitalen Technologien, Modellierung und KI-Werkzeugen wie fortschrittlichen Lösungen für menschliche digitale Zwillinge, haben ein hohes Potenzial für die Förderung der Forschung und Innovation, die Gesundheitssysteme sowie die Pandemievorsorge und -reaktion unterstützt.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Gesundheit
Die EU-Mission Krebs (CANCER) trägt zur Umsetzung der Prioritäten der Europäischen Kommission bis 2029 bei, indem das Leben von Menschen mit Krebsrisiko und die Lebensqualität von Krebspatienten, u.a. mithilfe früherer und präziserer Therapie-Starts und einer Verbesserung der Palliativ-Pflege. Die vier Ziele im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für die Mission Krebs sind:
Die fünf transversalen Prioritäten sind:
Die EU-Mission Krebs strebt Maßnahmen für die Behandlung aller Krebsarten an - einschließlich wenig verstandener Krebsarten bei Männern, Frauen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen (CAYA) sowie bei älteren Menschen – weiters richten sich die CANCER-Maßnahmen auf Krebserkrankungen in sozioökonomisch gefährdeten Bevölkerungsgruppen, in urbanen wie in ländlichen Räumen und geografisch benachteiligten Gebieten in den EU-Mitgliedstaaten und in Ländern mit einem EU-Assoziierungsabkommen.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Mission Krebs
Die im Rahmen dieser Ausschreibungen geförderten Projekte werden dazu beitragen, das transeuropäische Verkehrsnetz (TEN-V) nachhaltiger, intelligenter und widerstandsfähiger zu gestalten und das Ziel der EU zu unterstützen, bis 2050 klimaneutral zu werden.
Die Ausschreibungen betreffen das TEN-V-Netz in folgenden Bereichen:
Die insgesamt acht Einzel-Calls der Connecting Europe Facility - Transport richten sich an Einrichtungen und Akteure der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft.
Es gibt kein Erfordernis für die Bildung einer Projektpartnerschaft (Konsortium).
Für die Höhe der EU-Förderung bitte die Call-Dokumente zu den Einzel-Calls konsultieren (siehe oben).
Wichtiger Hinweis: Bitte Sonderregelungen für Österreich beachten.
Die D2-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Energie und Verkehr dienen der Umsetzung der folgenden Ziele im Rahmen der Horizon Europe Strategie 2025 bis 2027: 'Grüner Wandel',´& 'Digitaler Wandel' (Twin Transition) sowie und 'Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa'.
Was ist BATT4EU: Bei BATT4EU handelt es sich um eine koprogrammierte Partnerschaft unter Horizon Europe zwischen der Europäischen Kommission und der Batteries European Partnership Association (BEPA) mit dem Ziel, eine wettbewerbsfähige, nachhaltige Batteriewertschöpfungskette in Europa für E-Mobilität und Energiespeicherung aufzubauen. Mit bis zu 925 Millionen Euro EU-Förderung (ergänzt durch private Investitionen) unterstützt es Forschung und Innovation im gesamten Batterielebenszyklus – von Rohstoffen bis zum Recycling. Die Strategische Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) setzt Prioritäten wie fortschrittliche Materialien, Zirkularität, Sicherheit und Digitalisierung. BATT4EU gibt jährliche Aufrufe zur Einreichung von Vorschlägen heraus; Bewerber sollten das Funding & Tenders Portal und BEPA für Details und Zeitpläne konsultieren. Mitglied in Österreich ist das AIT.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Energie und Verkehr
Die Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Energie und Verkehr richten sich auf Verkehrssicherheit und intelligente Mobilitätsdienste im Personen- und Güterverkehr. Sie tragen damit zu den folgenden strategischen Ausrichtungen der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 bei: 'Grüner Wandel', 'Digitaler Wandel' und 'Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa'. Angestrebt werden Beiträge zur Schaffung von 'Multimodalen Systemen und Dienstleistungen für klimaneutrale, intelligente und sichere Mobilität'. Die Oberthemen sind
CCAM-Partner sind u.a. BMIMI, ASFINAG, AIT Austria
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Energie und Verkehr
Die D3-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für Energie und Verkehr dient dem Erreichen einer nachhaltigen, sicheren und wettbewerbsfähigen Energieversorgung mittels erneuerbarer Energieträger, Lösungen für Energiesysteme, Netze und Speicher sowie Kohlenstoffabscheidung, -nutzung und -speicherung (CCUS). Sie tragen so zu den folgenden Zielsetzungen der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 bei: 'Grüner Wandel' & 'Digitaler Wandel' (Twin Transition) und 'Ein widerstandsfähigeres, wettbewerbsfähigeres, inklusiveres und demokratischeres Europa'. Angestrebt wird damit, zur 'Sicherstellung einer nachhaltigeren, sichereren und wettbewerbsfähigeren Energieversorgung durch Lösungen für intelligente Energiesysteme auf Basis erneuerbarer Energien' beizutragen.
Weiters tragen diese Maßnahmen zu den Aktivitäten des Strategischen Energietechnologieplans (SET-Plan) und der SET-Umsetzungsarbeitsgruppen bei.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Energie und Verkehr
Diese D5-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 für e-Mobilität befasst sich mit Maßnahmen zur Verbesserung der Klima- und Umweltbilanz sowie der Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Verkehrsträger. Dieses Ziel trägt direkt zu den strategischen Leitlinien „Grüner Wandel“, „Digitaler Wandel“ und „Eine widerstandsfähigere, wettbewerbsfähigere, integrativere und demokratisches Europa“ der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 bei. Die 2ZERO-Partnerschaft wendet sich an Industrie, Wissenschaft und Interessenverbände/Nicht-Regierungsorganisationen.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Energie und Verkehr
Die MSCA-Maßnahmen stehen allen Forschungs- und Innovationsbereichen offen, die von den Antragstellerinnen und Antragstellern frei und vollständig von unten nach oben gewählt werden, wie im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union behandelt. Darüber hinaus können Postdoktorandenstipendien auch Bereiche behandeln, die vom Vertrag zur Gründung der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom Forschungs- und Ausbildungsprogramm) abgedeckt sind. Alle MSCA-Maßnahmen ergänzen top-down-kollaborative Forschungsaktivitäten, insbesondere durch Beiträge zu den EU-Missionen
Es gibt fünf Hauptinterventionsbereiche der MSCA-Maßnahmen
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, MSCA
Das Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027 zur "Erweiterung der Beteiligung und Stärkung des Europäischen Forschungsraums" (WIDERA) umfasst zwei Komponenten:
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, Ausweitung des Empfängerkreises
Die SPACE-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 dienen der Umsetzung der EU-Weltraumziele. Die EU-Weltraumprogramme (wie EGNSS und Copernicus) sind zentrale Ressourcen für die EU-Politik in den Bereichen Klima, Umwelt, Verkehr, Landwirtschaft und si-chere Gesellschaft. Schließlich ist der Raumfahrtsektor eine Quelle für Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Die SPACE-Maßnahmen sind entlang folgen-der Bausteine strukturiert:
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027, weltraumgestützte Anwendungen
Die DRS-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 dienen der Umsetzung der Politischen Leitlinien der Europäischen Kommission 2024 bis 2029 und der Umsetzung der EU-Strategie für Krisenvorsorge und Katastrophenschutz (Anhänge). Insgesamt sollte sich die Forschung in diesem Bereich weiterhin darauf konzentrieren, das grundlegende Recht der Bürgerinnen und Bürger auf Sicherheit zu bewahren und zu sichern.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027
Die SSRI-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 unterstützen die Umsetzung der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 mittels bereichsübergreifender Vorhaben mit den folgenden Schwerpunkten:
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027
Die FCT-Maßnahmen tragen zu der Horizon Europe-Strategie 2025 bis 2027 bei, indem die Forschungsergebnisse für eine künftige EU-Strategie für innere Sicherheit und zur Terrorismusbekämpfungsagenda hinzugezogen werden sollen. Im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 richten sich FCT-Maßnahmen auf:
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027
Die BM-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 unterstützen die Umsetzung der Politischen Leitlinien der Europäischen Kommission 2024 bis 2029 mittels Forschung und Innovation. Dazu gehören Investitionen in die Aktualisierung und Entwicklung zukünftiger europäischer digitaler und integrierter Grenzverwaltung, die die EU-Werte respektiert und fördert. Weiters sollen die BM-Maßnahmen Anreize für die Nutzung von Diensten des Europäischen Weltraumprogramms für Innovationen im Grenzmanagement setzen.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027
Gefördert werden sollen Projekte zur Bekämpfung der Cyberkriminalität und im Bereich der digitalen Ermittlungen. Die Maßnahmen dienen der Umsetzung der in meherer EU-Ziele im Bereich Cybersicherheit, siehe dazu auch:
Die Hauptbegünstigten dieser Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen sind Strafverfolgungs- und/oder Justizbehörden in EU-Mitgliedstaaten und Drittländern, die ein Abkommen mit Europol geschlossen haben. Für die Teilnahme müssen Projekt-Konsortien gebildet werden, weitere Detail sind dem Call-Dokument zu entnehmen.
Die die EU investiert im Rahmen des Programms „Digitales Europa“ strategisch in den Ausbau der Cybersicherheit. Unterstützt werden Maßnahmen zur EU-weiten Stärkung der Cybersicherheitskapazitäten und -fähigkeiten im Einklang mit der EU-Cybersicherheitsstrategie, dem Cyber-Solidaritätsgesetz, der strategischen Agenda des ECCC und den einschlägigen EU-Rechtsvorschriften zur Cybersicherheit.
Die INFRA-Maßnahmen im Rahmen des Horizon Europe Arbeitsprogramms 2026 bis 2027 dienen der Umsetzung der Politischen Leitlinien der Europäischen Kommission 2024 bis 2029 und tragen zur Umsetzung der Richtlinie zur Resilienz kritischer Einheiten (EU) 2022/2557 und der Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (EU) 2022/2555 bei. Die INFRA-Maßnahmen konzentrieren sich auf die Verbesserung der physischen und digitalen Sicherheit sowie der Widerstandsfähigkeit kritischer Einheiten und ihrer Lieferketten, einschließlich des europäischen strategischen Autonomieaspekts.
Horizon Europe Arbeitsprogramm 2026 bis 2027