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EU-Förderprojekte im Land Salzburg

  • Die Auswahl der Projektbeispiele stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Projektbeispiele nach Themenbereichen

Projektbeispiele Zivilgesellschaft

ProUnionValuesAT – Futurizing democracy, effective rights, strong civil society - interactive, participatory, engaging, winning

  • EU-Programm: Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV)

Kurzbeschreibung

Das Projekt versucht, den zivilgesellschaftlichen Raum zu erweitern, indem es Direktzuschüsse an dritte zivilgesellschaftliche Organisationen vergibt, die auf kreative Weise sowohl antagonistische als auch EU-ferne Zielgruppen ansprechen, und der oft sehr emotionalen und aggressiven Stimmung im Informationsraum mit Kapazitätsaufbau zu begegnen, indem es digitalen zivilgesellschaftlichen Initiativen und Social-Media-Aktivisten-Organisationen qualifizierte Priorität einräumt.

  • Träger
    Volkshochschule Salzburg
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Dezember 2024 bis 31. Mai 2028
  • EU-Förderung
    Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV), 306 Tausend Euro (Volkshochschule Salzburg) 

 

Musik, Gedenken und Europäische Werte

  • EU-Programm: Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV)

Kurzbeschreibung

Das Projekt soll den Kampf gegen Antisemitismus und die Leugnung des Holocaust unterstützen, die Erinnerung an die neuen Generationen weitergeben und die europäischen Werte des Friedens, der Demokratie und der Inklusion fördern, indem es die Repertoires von Komponisten, die von totalitären Regimen verfolgt wurden, aus einer historischen Perspektive verteidigt.

  • Träger
    Universität Mozarteum
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. März 2025 bis 28. Februar 2027
  • EU-Förderung
    Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV), Tausend Euro (Universität Mozarteum)

 

Osteuropäische Literaturzeitschriften 1945 bis 2004

  • EU-Programm: Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV)

Kurzbeschreibung

Sichtbarmachung und Dokumentation (insb. ost-)europäischer Literaturmagazine, die als Stimmen gegen Autoritarismus und für die demokratische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg fungierten.

  • Träger
    Paris-Lodron-Universität Salzburg
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. April 2022 bis 31. März 2024
  • EU-Förderung
    Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Werte (CERV), 15 Tausend Euro (Paris-Lodron-Universität Salzburg)

 

Projektbeispiel Städtepartnerschaft

Ensemble

  • EU-Programm: Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV)

Kurzbeschreibung

Im Rahmen Projektes befassen sich Kommunen aus fünf Mitgliedsländern (Italien, Spanien, Finnland, Slowenien und Österreich) mit den besonderen Herausforderungen vor denen ländliche Gebiete in der EU gestellt sind und leisten damit einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Strategie für den ländlichen Raum.

  • Träger
    Gemeinde Sankt Gilgen
  • Standort
    St. Gilgen
  • Projektlaufzeit
    1. Dezember 2023 bis 31. Juli 2025
  • EU-Förderung
    Programm für Bürgerinnen und Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte (CERV), 47 Tausend Euro (Gemeinde Sankt Gilgen)

 

Projektbeispiele Demokratie

Salzburger Jugendlandtag

Kurzbeschreibung

Normalerweise sind es die 36 Landtagsabgeordneten, die im großen Sitzungssaal des Chiemseehofs Politik für das Land machen. Einmal im Jahr nehmen Jugendliche aus allen Landesteilen ihre Plätze ein. Sie stimmen wie die Profis über ihre Anträge ab und sie stellen den Mitgliedern der Landesregierung Fragen, zu den Themen, die die Jugendlichen bewegen.

Vertrauen Bürgerinnen und Bürger den gewählten Abgeordneten?

Kurzbeschreibung

Ist Bürgerunterstützung in europäischen Demokratien gleichermaßen auf regionaler, nationaler und EU-Ebene erforderlich?
Wie beeinträchtigt gesellschaftliche Polarisierung politisches Vertrauen, wenn es um wichtige politische Themen wie Einwanderung, Klimawandel und Geschlechterungleichheit geht?
Wie können Politik und Zivilgesellschaft diese Herausforderungen meistern?
Diesen Fragen stellt sich das EU-finanzierte Projekt ActEU, indem es den zunehmenden Verlust an Vertrauen, Legitimität und Repräsentation in Europa untersucht und dokumentiert.

 

Wenn digitale Medien die Demokratie stärken

Kurzbeschreibung

Digitale Technologien verändern die Welt der Medien und die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit über Nachrichten und aktuelle Themen informiert wird. Die Digitalisierung der Medien wiederum stellt die Demokratie vor neue Herausforderungen. Ein gesundes Verhältnis zwischen Medien und Demokratie ist jedoch möglich. Um die Beziehungen zwischen Bevölkerung, Medien und digitalen Technologien zu verbessern, wird das EU-finanzierte Projekt ReMeD einen interdisziplinären Ansatz und eine innovative (qualitative und quantitative) Methodik anwenden.

Genauere Betrachtung des gleichstellungsfeindlichen Widerstands und Strategien für eine demokratische Antwort

Kurzbeschreibung

Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein fortdauernder Kraftakt, und es ist noch ein langer Weg bis zur vollen Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Männern und Frauen. Unterdessen gewinnt eine neue Bewegung gegen die Gleichstellung der Geschlechter in Europa an Zugkraft. Das EU-finanzierte 
Projekt PushBackLash wird die Strategien dieser Bewegung identifizieren und die Auswirkungen der gleichstellungsfeindlichen Diskurse untersuchen und sich dabei auf Parteien, soziale Medien und die öffentliche Meinung konzentrieren.

 

Wege zur Wiedereröffnung eines fairen Dialogs zur Migration

Kurzbeschreibung

Das Prinzip der Multiperspektivität – der Ethik des Zuhörens – und eine Politik der Anerkennung können eine Möglichkeit bieten, um die Migrationsdebatte in Europa aus ihrer jetzigen Sackgasse zu manövrieren. Es ist wichtig, einen Kurs für einen zukunftsorientierten und produktiven Diskurs abzustecken, der auf einem fairen Dialog über Einwanderung und erfolgreiche Integration beruht. Das EU-finanzierte Projekt OPPORTUNITIES wird einen Weg dazu aufzeigen. Zu diesem Zweck wird es mehrere europäische Zielländer mit afrikanischen Herkunfts- und Transitländern zum experimentellen Gesprächsaustausch zusammenbringen. Ziel dabei ist es, durch den Anstoß von Begegnungen und Dialogen zwischen Migrantinnen/Migranten, der Bürgerschaft und Interessengruppen auf der lokalen Ebene eine Diskussion auf Augenhöhe zu ermöglichen. Zur Unterstützung wird das Projekt außerdem qualitative und quantitative Forschungsergebnisse zu den Diskursen in den Medien liefern.

  • Träger
    Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen, Salzburg (IFZ)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. März 2021 bis 28. Februar 2025
  • EU-Förderung
    Horizon 2020,155 Tausend Euro (IFZ)

 

 

Projektbeispiele Jugend

Youth Green Conference III

Kurzbeschreibung

Wir wollen junge Menschen befähigen und mobilisieren, sich für ökologische Nachhaltigkeit einzusetzen und wichtige Umweltprobleme anzugehen. Ziel der Konferenz ist es, dass junge Menschen und Jugendorganisationen aus der ganzen EU über Themen diskutieren, die für junge Menschen wichtig sind, und gemeinsam überlegen, wie Europa in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz für junge Menschen verbessert werden kann. Wir möchten auf den hervorragenden Ergebnissen der letztjährigen Konferenz aufbauen und dazu beitragen, die nächste Generation von Umweltaktivisten und bewussten und selbstbewussten jungen Menschen auszubilden. Das Projekt wird sich auf die Verwirklichung von zwei europäischen Jugendzielen konzentrieren: Nachhaltiges grünes Europa" und "Die Jugend im ländlichen Raum voranbringen".

Projektbeispiele Hochschulbildung

Erasmus+ Mobilitäten für Studierende und Universitätspersonal

Kurzbeschreibung

Erasmus+ Mobilitäten für Studierende und Universitätspersonal

Träger

  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität
    Projektlaufzeit: 1. August 2023 bis 31. Juli 2026 - EU-Förderung: 46 Tausend Euro
    Projektlaufzeit: 1. Juni 2023 bis 31. Juli 2025 - EU-Förderung: 33 Tausend Euro
  • Paris-Lodron-Universität Salzburg
    Projektlaufzeit: 1. August 2023 bis 31. Juli 2026, EU-Förderung: 416 Tausend Euro
    Projektlaufzeit: 1. Juni 2023 bis 31. Juli 2025, EU-Förderung: 587 Tausend Euro
    Projektlaufzeit: 1. August 2022 bis 31. Juli 2025, EU-Förderung: 510 Tausend Euro
  • Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig
    Projektlaufzeit: 1. August 2023 bis 31. Juli 2026, EU-Förderung: 66 Tausend Euro
    Projektlaufzeit: 1. Juni 2023 bis 31. Juli 2025, EU-Förderung: 41 Tausend Euro
  • Universität Mozarteum
    Projektlaufzeit: 1. Juni 2023 bis 31. Juli 2025, EU-Förderung: 111 Tausend Euro

 

Projektbeispiele Innovation

EDIH für Crowd-Technologie und Künstliche Intelligenz für die Analyse von Bewegungsdaten

Kurzbeschreibung

"Crowd in Motion" ist ein europäisches digitales Innovationszentrum (EDIH), das sich auf die Beschleunigung der Nutzung von Crowd-Technologie und Künstlicher Intelligenz für die Analyse von Bewegungsdaten durch das Internet der Dinge, FabLabs und den Zugang zu Finanzmitteln für die grüne und digitale Transformation der alpinen Tourismus- und Sportindustrie konzentriert.
Das “Crowd in Motion”-Dienstleistungsportfolio umfasst ein komplettes Dienstleistungspaket, das sich an kleine und mittelgroße Betriebe und an öffentliche Einrichtungen richtet und deren digitale Transformation beschleunigt. "Crowd in Motion" trägt zu einem doppelten Übergangskonzept für ein grünes und digitales Europa bei. Aktuelle Herausforderungen im alpinen Tourismus- und Sportsektor werden mit Hilfe der Innovationskraft von Start-ups, kleinen und mittelgroßen Betrieben und kreativen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam gelöst. Basierend auf einem Bottom-up-Innovationsansatz nutzt das Projekt das Prinzip der Schwarmintelligenz, um Bürger- und Kundenbedürfnisse sowie künftige Marktpotenziale zu identifizieren. Das breite Portfolio von "Crowd in Motion" umfasst 68 Dienstleistungen, die sich an den individuellen Bedürfnissen der kleinen und mittelgroßen Betriebe orientieren und zugleich den Stand der digitalen Reife dieser Betriebe berücksichtigen.

  • Träger
    Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH, Partner: Innovation Salzburg GmbH
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Jänner 2023 bis 31. Dezember 2025
  • EU-Förderung
    Digitales Europa, 555 Tausend Euro (Salzburg Research ) sowie 124 Tausend Euro (Innovation Salzburg)

 

Europäisches Zentrum für digitale Innovation in den Bereichen Agrar- und Ernährungswirtschaft, Holz und Energie

Kurzbeschreibung

Kleine und mittelgroße Betriebe sind das Rückgrat der österreichischen und der europäischen Wirtschaft, sie ind Innovationstreiber und damit essentiell für unseren Wohlstand. Digitalisierung und Innovationsfähigkeit sind für diese Betriebe entscheidend, damit sie im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft bestehen können. Sie tragen entscheidend zum Doppelziel der Europäischen Union bei, einen grünen und digitalen Wandel, zu erreichen. Der European Digital Innovation Hub “EDIH innovATE” will diese Ziele unterstützen und eine nachhaltige und faire europäische Wirtschaft schaffen. “EDIH innovATE” erreicht dies durch die Beschleunigung der digitalen Transformation von kleinen und mittelgroßen Betrieben im Agrar-, Lebensmittel-, Holz- und Energiesektor, indem es sich auf künstliche Intelligenz, cyber-physische Systeme und fortgeschrittene digitale Fähigkeiten konzentriert. Durch die Verbesserung der Digitalisierung in diesen Branchen stärkt “EDIH innovATE” die Fähigkeit der Welt, eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, dem Waldsterben entgegen zu wirken, Ressourcen effizient zu nutzen, grüne Energie zu erzeugen und florierende Ökosysteme zu erhalten.

 

Eine nachhaltige Lösung für Datenhandel und Datenmonetarisierung

Kurzbeschreibung

Da riesige Mengen an Daten zur Verfügung stehen, ist es nicht einfach, sie effektiv zu verwalten. Daher besteht ein enormer Bedarf an Lösungen, mit denen Daten leichter gesammelt, gemeinsam genutzt, gespeichert, verarbeitet, gehandelt und wiederverwendet werden können. Das EU-finanzierte Projekt PISTIS wird eine Referenzplattform für föderierten Datenaustausch, Datenhandel und Datenmonetarisierung zum Austausch und zur Nutzung geschützter Datenbestände und datengesteuerter Informationen auf sichere, vertrauenswürdige und kontrollierte Weise entwickeln. Es wird Verfahren und Technologien wie beispielsweise föderierte Datenermittlung und Datenweitergabe, verteilte Ledger-Technologien, nicht austauschbare Daten-Token, durch Künstliche Intelligenz gesteuerte Datenqualitätsbewertung und Datenmonetarisierung weiterentwickeln, um Vertrauen zwischen den Beteiligten aufzubauen und ihre Sicherheitsbedenken zu mindern. PISTIS wird die verschiedenen Blickwinkel auf Datenangebot und -nachfrage berücksichtigen und die Interessengruppen darin schulen, die Nachhaltigkeit ihrer Strategien zur gemeinsamen Datennutzung zu bewerten.

  • Träger
    Trafficon - Traffic Consultants GmbH (Trafficon)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Jänner 2023 bis 30. Juni 2026
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 245 Tausend Euro (Trafficon)

 

Im Lebenszyklus der Kunststoffe den Kreislauf schließen

Kurzbeschreibung

Um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern, muss recycelt werden. Leider geschieht dies jedoch nur mit 20 Prozent aller produzierten Kunststoffe. Grund dafür sind vor allem Schwierigkeiten im Recyclingprozess, etwa das Vorhandensein von Verunreinigungen oder andere Probleme mit gemischten Kunststoffabfällen. Die Folge davon ist, dass große Mengen an Kunststoffabfällen verbrannt oder deponiert werden, was schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das EU-finanzierte Projekt PLASTICE hat die Lösung dieses Problems zum Ziel. Zu diesem Zweck werden vier innovative Technologien (enzymatische Kaskadenhydrolyse, kombinierte Vergasung und chemische Nachbehandlung, hydrothermale Verflüssigung und mikrowellenunterstützte Pyrolyse) entwickelt und konzipiert, um die Valorisierungsprozesse zu bewerten, die anschließend im industriellen Umfeld validiert werden. Auf diese Weise wird zur Schaffung einer nachhaltigen und geschlossenen Wertschöpfungskette für Kunststoffe beigetragen.

  • Träger
    Austrocel Hallein
  • Standort
    Hallein
  • Projektlaufzeit
    1. Juni 2022 bis 31. Mai 2026
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 470 Tausend Euro (Austrocel Hallein)

 

Künstliche Intelligenz zugunsten nachhaltiger europäischer Industrien

Kurzbeschreibung

Die bestehenden Lieferketten sind anfällig für Schwachstellen, was die Notwendigkeit kürzerer Lieferketten und die Beibehaltung der Produktion in Europa unterstreicht. KI-gestützte Fabriken könnten Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Der Übergang von Industrie 4.0 zu Industrie 5.0 kann durch die Nutzung innovativer Technologien wie das Internet der Dinge, semantische Web-Ontologien, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz erleichtert werden. Dieser Übergang wird die Arbeitsbedingungen und die umweltfreundliche Produktion in den europäischen Industrien und letztlich die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken. Ziel des EU-finanzierten Projekts “AIMS5.0” ist es, die digitale Souveränität Europas durch die Implementierung von KI-fähigen Hardware- und Softwarekomponenten in der gesamten industriellen Wertschöpfungskette zu untermauern. Zu den Zielen von “AIMS5.0” gehören die Senkung der Herstellungskosten, die Erhöhung der Produktqualität, die Verkürzung der Markteinführungszeit und eine höhere Benutzerakzeptanz von technologischen Angeboten, um Produktionseffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.

  • Träger
    Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH (RSA FG)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Mai 2023 bis 30. April 2026
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 190 Tausend Euro (RSA FG)

 

Projektbeispiele ländlicher Raum

 

Projektbeispiel LEADER Flachgau Nord

Die Kraft des Wassers

  • EU-Programm: Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, LEADER

Kurzbeschreibung

Die Fischbach durchfließt wie eine Lebensader das Gemeindegebiet von Bergheim. Ein Teil des Projekts ist die Errichtung einer Kneippanlage, um für Jung und Alt Erfrischung für die Füße und den Kreislauf zu ermöglichen. Eine durchgehende  Beschilderung ermöglicht eine Stationenübersicht, den Besuch des Fischaufstiegs und der Kneippanlage und die Hinführung zum örtlichen Wasserkraftwerks. Die Übersichtstafeln sollen den Besuchern die Kraft des Wassers in all ihren Dimensionen näherbringen. Eine digitale Anzeige ermöglicht die interaktive Darstellung von Funktion, Energiegewinnung über
Wasserkraft aber auch deren Verwendung, sowie Daten über Fließgeschwindigkeit und die Transformation von Wasserkraft in Strom. 

  • Träger
    Gemeinde Bergheim
  • Standort
    Bergheim
  • Projektlaufzeit
    1. Jänner 2025 bis 31. März 2026
  • EU-Förderung
    Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung LEADER, 53 Tausend Euro

 

Projektbeispiel LEADER Region FUMO

Von Elementen und Landschaften: Familienabenteuer in der Fuschlseeregion

  • EU-Programm: Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, LEADER

Kurzbeschreibung

Die Fuschlseeregion zählt zu den beliebtesten Familienwanderzielen in der Umgebung, doch zentrale Wege wie der Mühlenwanderweg, der Kugelbergweg und der Rumingmühlenweg sind veraltet. Das Projekt vernetzt die drei Routen neu, modernisiert Beschilderung und Inhalte und stellt die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde sowie den Menschen und die durch ihn geschaffene Kulturlandschaften in den Mittelpunkt eines interaktiven Erlebnisraums. Durch Storytelling, Mitmachstationen und die Sanierung historischer Mühlen entsteht ein gemeinsamer, nachhaltiger Familien-Themenweg, der Natur-, Kultur- und Bildungsinhalte verbindet.

 

Projektbeispiel LEADER-Region Saalachtal und LEADER-Region Nationalpark Hohe Tauern

Kooperationsprojekt: Blasmusikimpulse

  • EU-Programm: Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, LEADER

Kurzbeschreibung

Die Region Pinzgau hat eine sehr aktive Blasmusikszene. Jeder Ort hat mindestens eine Musikkapelle, welche weltliche sowie kirchliche Veranstaltungen während des Jahreskreises umrahmt. Gerade für das rege Vereinswesen sind die Musikkapellen enorm wichtig und haben einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Dennoch stehen viele der Kapellen vor vielfältigen Herausforderungen, in denen sie Unterstützung bedürfen. 

Projektbeispiel Lebens.Wert Pongau-Tennengau

Sinnhaftig erleben - Begegnungen schaffen, Halt geben

  • EU-Programm: Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, LEADER

Kurzbeschreibung

Aktuell gibt es in der Region keine Anlaufstelle für Familien mit beeinträchtigten Kindern, wo alle Informationen aus einer Hand kommen und damit ein niederschwelliger Zugang gewährleistet ist. Es soll ein mobiles Angebot entstehen, um alle Gemeinden der Region versorgen zu können. In den Gemeinden werden abwechselnd Veranstaltungen, je nach Bedarf, mit Therapeuten und Ärzten oder Geschwisternachmittage abgehalten. Damit soll die Gemeinschaft gestärkt und gelebt werden.

  • Träger
    LEADER-Region Lebens.Wert Pongau-Tennengau
  • Standort
    Pongau
  • Projektlaufzeit
    1. Februar 2026 bis 31. Dezember 2028
  • EU-Förderung
    Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung LEADER, 192 Tausend Euro

 

Projektbeispiel Biosphäre Lungau

Is uns des Klima wurscht?

  • EU-Programm: Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung, LEADER

Kurzbeschreibung

m Projekt wird das Thema Klima durch Cartoons, Wimmelbilder und witzigen Alltagstipps interessant gemacht. Das Projekt soll unter Einbindung des MultiAugustinums und der LFS Tamsweg Anreize und Impulse in Richtung Klimaschutz schaffen. Ziel des Projektes ist die Bewusstseinsbildung zum Klimaschutz und -wandel.

  • Träger
    Kristian Philipp
  • Standort
    Lungau
  • Projektlaufzeit
    1. Juni 2024 bis 31. Dezember 2025
  • EU-Förderung
    Gemeinsame Agrarpolitik - ländliche Entwicklung LEADER, 22 Tausend Euro

 

Projektbeispiele für Innovation im und für den ländlichen Raum

Innovation im ländlichen Raum fördern

  • EU-Programm: Horizon Europe

Kurzbeschreibung

Im ländlichen Raum Europas gibt es immer wieder versteckte Herausforderungen: Isolation, begrenzter Zugang zu innovativen Lösungen und Umweltprobleme. Diese Herausforderungen können mithilfe digitaler intelligenter Lösungen angegangen werden. In diesem Zusammenhang dient der Ansatz im Rahmen des EU-finanzierten Projekts FUTURAL als eine integrierte Metasuchplattform, die den zentralen Zugang zu diesen Lösungen ermöglicht. Ihre Wirkung erstreckt sich über die digitale Innovation hinaus, wobei in sechs verschiedenen ländlichen Gebieten der EU in Pilotprojekten soziale, technologische und geschäftliche Innovationen unter der Leitung von Gemeinschaften erprobt werden. Mithilfe eines dynamischen Gemeinschaftsunternehmens und eines viele Aktive einbeziehendem Ansatzes zielt die Arbeit von FUTURAL darauf ab, durch Zusammenarbeit dauerhafte Veränderungen zu bewirken.

  • Träger
    Regionalverband Pongau (RV Pongau)
  • Standort
    Bischofshofen
  • Projektlaufzeit
    1. Juni 2023 bis 31. Mai 2027
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 235 Tausend Euro (RV Pongau)

 

Landwirtschaftliche Innovation schaffen

Kurzbeschreibung

Die Ernährungssicherheit ist aufgrund einer Reihe von Faktoren wie dem Klimawandel, fragilen Versorgungsketten und landwirtschaftlichen Aktivitäten zu einem zunehmenden Grund für Besorgnis geworden. Die umfassendere landwirtschaftliche Produktion zur Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung hat den Bedarf an innovativen Lösungen verdeutlicht. Vor diesem Hintergrund wird das EU-finanzierte Projekt AGRARSENSE die Anstrengungen von Großunternehmen, KMU und Forschungs- und Technologieeinrichtungen bündeln. Zu diesem Zweck werden sie verschiedene Technologien wie automatisierte landwirtschaftliche Geräte und verbesserte Sensortechnik entwickeln, die zur Verbesserung der Effizienz und zum Schutz der Wertschöpfungsketten beitragen werden.

  • Träger
    Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Jänner 2023 bis 31. Dezember 2025
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 221 Tausend Euro für Research Studios Austria Forschungsgesellschaft mbH
     

Projektbeispiele Umwelt

Fundierte Entscheidungsfindung für die nachhaltige Nutzung, Erhaltung und Wiederherstellung von Ökosystemen

Kurzbeschreibung

Intensive Landnutzung, der Verlust der biologischen Vielfalt und der Klimawandel haben die Ökosysteme weltweit verändert. Biologische Vielfalt und funktionsfähige Ökosysteme sind in einer krisengeschüttelten Welt jedoch unsere beste natürliche Lebensversicherung. Die gegenwärtige Entscheidungsfindung im privaten und öffentlichen Bereich hat sich bisher nicht als fähig erwiesen, passende Lösungen im Umgang mit Umweltrisiken vorzulegen. Vor diesem Hintergrund wird das EU-finanzierte Projekt SELINA Entscheidungstragenden der EU aus diversen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereichen die nötigen Instrumente und Informationen zur Verfügung stellen, um die Nachhaltigkeit, Wiederherstellung und klimaneutrale Nutzung europäischer Ökosysteme und ihrer Dienstleistungen zu fördern. Dank der Mitwirkung von Fachleuten auf dem Gebiet Ökosysteme und enormer Mengen an verfügbaren Daten, Studien und Überwachungslösungen wird das Projekt Entscheidungstragenden relevante Instrumente, Modelle und Daten an die Hand geben, die als wertvolle Grundlage für ihre Entscheidungsfindung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit dienen werden.

  • Träger
    Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Juli 2022 bis 30. Juni 2027
  • EU-Förderung
    Horizon Europe, 222 Tausend Euro (PLUS)

 

Erhalt des Waldrapps

Kurzbeschreibung

Dieses LIFE-Projekt zielt darauf ab, eine sich selbst erhaltende Population des Waldrapps (Geronticus eremita) aufzubauen, die in ein gemeinsames Winterquartier in der Toskana (Italien) zieht.

 

Erhalt des Apollofalters

Kurzbeschreibung

Das Hauptziel des LIFE Apollo2020-Projekts ist die Wiederherstellung der Populationen des Apollofalters (Parnassius apollo) in den Sudeten und den Weißen Karpaten in der kontinentalen Bioregion und die Stärkung der österreichischen Alpenpopulation in der alpinen Bioregion. Im Rahmen des Projekts werden drei zusätzliche Zuchtfarmen und drei neue funktionale Standorte geschaffen, um die Populationen unter natürlichen Bedingungen zu verankern, sowie mindestens 38 "Trittstein"-Standorte, um die Migrationskorridore der Art zwischen den neuen Standorten zu sichern. Das Projekt ist das erste, das Pilotmaßnahmen für die weitere Entwicklung der Populationen in den beiden Bioregionen durchführt.

  • Träger
    European Wilderness Society (EWS)
  • Standort
    Tamsweg
  • Projektlaufzeit
    1. September 2021 bis 31. März 2028
  • EU-Förderung
    LIFE 2,8 Millionen Euro (gesamt), davon 721 Tausend Euro (EWS)

 

Verbesserung des Nutztierschutzes zum direkten Nutzen des Wolfsschutzes im deutschsprachigen Alpenraum

Kurzbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, mindestens 1.000 Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter darin zu schulen, wie sie den Schutz von Nutztieren als Lösung zur Verbesserung der Koexistenz von Mensch und Wolf umsetzen und so zur langfristigen Erhaltung der Wolfspopulation in den Alpen beitragen können.

  • Träger
    European Wilderness Society (EWS)
  • Standort
    Tamsweg
  • Projektlaufzeit
    1. August 2020 bis 31. August 2025
  • EU-Förderung
    LIFE 3,6 Millionen Euro (gesamt), davon 868 Tausend Euro (EWS)
     

Projektbeispiele Klima

Integriertes LIFE-Projekt zur Umsetzung der Moorstrategie Österreich 2030+

Kurzbeschreibung

10-Jahres-Projekt zur Initiierung der Umsetzung der "Moorstrategie Österreich 2030+" durch den Abgleich von gesetzlichen Regelungen und Expertenwissen, durch die Umsetzung von Good-Practice-Renaturierungsprojekten, den Aufbau eines Expertennetzwerks und durch die Priorisierung der notwendigen Schritte zur Umsetzung der Gesamtstrategie.
Konsortium bestehend aus 6 Bundesländern und 2 Bundesministerien in Österreich als Partner sowie 3 Bundesländern als assoziierte Partner, die gemeinsam für das gesamte Bundesgebiet zuständig sind.
Interventionsfläche circa 1.400 Hektar, begünstigte Fläche circa 1165 Hektar mit 13 verschiedenen Lebensraumtypen und 37 assoziierten Arten von hohem Schutzwert.

 

Erweiterung des Wissens über die Wiederherstellung von Feuchtgebieten für einen effizienteren Kohlenstoffabbau

Kurzbeschreibung

Feuchtgebiete haben ein enormes Potenzial für die Kohlenstoffbindung und die Klimaanpassung, aber Wissensdefizite schränken ihre effiziente Nutzung und Optionen im Zusammenhang mit Landnutzung, Veränderungen der Landnutzung und Forstwirtschaft ein. Das EU-finanzierte Projekt soll dazu beitragen, die raumbezogene Wissensbasis für diese Ökosysteme zu erweitern. Der Mitgestaltungsansatz soll die Unterstützung von integrativeren und gemeinschaftsbasierten Ansätzen zur Wiederherstellung von Feuchtgebieten ermöglichen. Experimentelle Daten und lebende Labore werden genutzt, um interdisziplinäre und interessenübergreifende Forschung zu damit verbundenen ökologischen, umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen zu integrieren. Das Projekt wird die Auswirkungen der Wiederherstellung von Feuchtgebieten auf die Gesellschaft und das Wohlbefinden auf lokaler, nationaler und EU-Ebene bewerten.

 

Dreifachansatz zum Schutz des kulturellen Erbes vor der Natur

Kurzbeschreibung

Das kulturelle Erbe zeugt von vergangenen Ereignissen und trägt zu unserem heutigen Wohlbefinden bei. Um das kulturelle Erbe für zukünftige Generationen zu erhalten, müssen die bestehenden Herausforderungen verstanden werden. In diesem Zusammenhang wird das EU-finanzierte Projekt die Auswirkungen des Klimawandels und von Naturgefahren auf das kulturelle Erbe einschließlich klimabedingter Risiken, Extremwasser-, Schnee- und Eisgefahren, geologischer und geophysikalischer Gefahren, Risiken durch Bauwerksschäden, chemischer und biologischer Gefahren sowie der damit verbundenen kombinierten Auswirkungen und Kettenreaktionen erforschen. Es wird eine evidenzbasierte Bewertungsplattform geschaffen, die eine präzise Risikostratifizierung mittels eines dreistufigen Ansatzes der Risikoidentifizierung, -quantifizierung und -minderung zulässt. Die Plattform wird zusammen mit einer Datenbank verfügbarer Minderungsmaßnahmen und -strategien als Entscheidungshilfewerkzeug für eine effiziente Risikominderung und Standortsanierung dienen.

Projektbeispiele Soziales

Salzburg als Pilotregion für Soziale Innovation

Kurzbeschreibung

Von der ESF-Verwaltungsbehörde im Bundesministerium Wirtschaft, Energie und Tourismus wurde gemeinsam mit SI Plus österreichweit eine städtische und eine ländliche Pilotregion ausgewählt. Dabei ist die Wahl auf die Stadt Salzburg als Pilotregion für einen „buttom-up-Prozess“ gefallen. Aufbauend auf diesen bisherigen Ergebnissen soll im Jahr 2025 vom Land Salzburg mit Unterstützung des ESF und von SI Plus eine Projektumsetzung realisiert werden.

 

Startklar - für eine gesicherte Zukunft

  • EU-Programm: Europäischer Sozialfonds Plus

Kurzbeschreibung

Im Projekt werden 48 Frauen, die von Armut bedroht oder betroffen sind, aufgenommen, um sie für den ersten Arbeitsmarkt zu mobilisieren, zu qualifizieren und zu aktivieren. Ein weiteres Ziel ist es, den Kindern, die direkt oder indirekt von Armut betroffen sind, Wege aus der Armut aufzuzeigen, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

  • Träger
    VIELE - Verein für interkulturellen Ansatz in Erziehung und Entwicklung
  • Standort
    Salzburg
  • Projektdauer
    1. Februar 2023 bis 31. Dezember 2025
  • EU-Förderung
    Europäischer Sozialfonds Plus 2,5 Millionen Euro

Projektbeispiele Integration

ProFuture - Regionales Empowerment zur Arbeitsmarktintegration

  • EU-Programm: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Kurzbeschreibung

"ProFuture - Regionales Empowerment zur Arbeitsmarktintegration" zielt darauf ab, insbesondere Frauen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Drittstaaten die Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

 

Case Management für Personen aus einem Drittstaat in Salzburg

  • EU-Programm: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Kurzbeschreibung

Die Teilnehmerinnen werden im Rahmen von Case Management in folgenden Bereichen beraten: Berufs- und Ausbildungsanerkennung, Kinderbetreuung, Bewerbung & österreichischer Arbeitsmarkt, österreichisches Bildungssystem 
inklusive Weitervermittlung zu anderen Hilfesystemen. Zusätzlich wird Deutsch als Fachsprache für Mangelberufe (Handel / Pflege / Gastronomie etc.) und Kinderbeaufsichtigung angeboten sowie digitale Grund- und Anwenderkenntnisse.

  • Träger
    ibis acam Bildungs GmbH
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Jänner 2025 bis 31. Dezember 2026
  • EU-Förderung
    Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, 75 Tausend Euro (2024), 129 Tausend Euro (2025)

 

Konversation – Integration – Arbeit

  • EU-Programm: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Kurzbeschreibung

Die Bildungsmaßnahme soll die Möglichkeit einer besseren Vorbereitung und Nachbegleitung für den weiteren Berufsweg für Jugendliche und junge Erwachsene bieten. Die Teilnehmenden sollen an einem Fachsprachkurs Deutsch 
(Schwerpunkt Handel, Handwerk, Gastronomie, Pflege) teilnehmen, um auf spätere Ausbildungswege in diesen Berufen vorbereitet zu werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden in einem laufenden Einzelcoaching begleitet.

  • Träger
    Einstieg ins Berufsleben GmbH
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    2024 bis 2025
  • EU-Förderung
    Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, 77 Tausend Euro (2024), 113 Tausend Euro (2025)

 

Integrations- und Bildungszentren Salzburg, Bischofshofen und Zell am See

  • EU-Programm: Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

Kurzbeschreibung

Die Integrations- und Bildungszentren (IBZ) Salzburg bieten an drei Standorten in Salzburg, Bischofshofen und Zell am See Starthilfe für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Menschen sowie Kriegsvertriebene, die sich eine 
Zukunftsperspektive in Salzburg aufbauen wollen. Das Beratungsangebot umfasst neben Wohnraumversorgung, auch Integrations- und Bildungsberatung, sowie psychosoziale Beratung und individuelle Begleitung des Integrationsprozesses. 

  • Träger
    Diakonie – Flüchtlingsdienst gemeinnützige GmbH
  • Standorte
    Salzburg, Bischofshofen, Zell am See
  • Projektlaufzeit
    2024 bis 2025
  • EU-Förderung
    Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds, 235 Tausend Euro (2024), 337 Tausend Euro (2025)

 

Wege zur Wiedereröffnung eines fairen Dialogs zur Migration

Kurzbeschreibung

Das Prinzip der Multiperspektivität – der Ethik des Zuhörens – und eine Politik der Anerkennung können eine Möglichkeit bieten, um die Migrationsdebatte in Europa aus ihrer jetzigen Sackgasse zu manövrieren. Es ist wichtig, einen Kurs für einen zukunftsorientierten und produktiven Diskurs abzustecken, der auf einem fairen Dialog über Einwanderung und erfolgreiche Integration beruht. Das EU-finanzierte Projekt OPPORTUNITIES wird einen Weg dazu aufzeigen. Zu diesem Zweck wird es mehrere europäische Zielländer mit afrikanischen Herkunfts- und Transitländern zum experimentellen Gesprächsaustausch zusammenbringen. Ziel dabei ist es, durch den Anstoß von Begegnungen und Dialogen zwischen Migrantinnen/Migranten, der Bürgerschaft und Interessengruppen auf der lokalen Ebene eine Diskussion auf Augenhöhe zu ermöglichen. Zur Unterstützung wird das Projekt außerdem qualitative und quantitative Forschungsergebnisse zu den Diskursen in den Medien liefern.

  • Träger
    Internationales Forschungszentrum für soziale und ethische Fragen (IFZ)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. März 2021 bis 28. Februar 2025
  • EU-Förderung
    Horizon 2020,155 Tausend Euro (IFZ)


Beitrag der Jugendarbeit für eine offene Gesellschaft - Jugend gestaltet Lebensräume

Kurzbeschreibung

Junge Menschen aus aller Welt kommen in die Alpenregionen, um hier zu studieren, zu arbeiten oder um hier zu leben. Wie bereiten sie sich vor? Welche Welt lassen sie zurück? Wer hier lebt, gehört dazu, der wird die Sprache lernen und an der Gesellschaft teilhaben wollen.

 

Climate on Stage

Kurzbeschreibung

Der Klimawandel bedroht die Zukunft aller jungen Menschen weltweit. Allerdings sind und werden die Auswirkungen in verschiedenen Regionen unterschiedlich zu spüren sein. Auch der gesellschaftliche Diskurs über Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich geführt. Die Zusammenarbeit von Organisationen aus vier verschiedenen Ländern zeigt den Teilnehmenden die Komplexität, die Interpendenzen und die Globalität des Themas auf.

 

Projektbeispiele Gesundheit

Neuartige personalisierte Therapie zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoarthritis

Kurzbeschreibung

Die Wiederherstellung der physiologischen Homöostase der Gelenke in einem frühen Stadium der Osteoarthritis kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts PROTO wird angestrebt, neue evidenz- und patientenorientierte Behandlungsstrategien für frühe und vor der Krankheit liegende Stadien der Osteoarthritis zu entwickeln. Personen, die an einer Osteoarthritis im Frühstadium im Knie leiden, werden mit lokalen Injektionen expandierter Plazentazellen behandelt, einem neuartigen allogenen Zelltherapieprodukt mit entzündungshemmenden Eigenschaften, mit dem das Fortschreiten der Krankheit verhindert oder umgekehrt werden kann. In einem zweiten Ansatz werden Erkrankte nach Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes mit pathologischen Gangmustern, die zu Osteoarthritis im Knie führen, mit einem personalisierten, sensorbasierten digitalen Trainingsprogramm therapiert. Ziel ist es, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, indem die physiologische Bewegung wiederhergestellt und die Gelenkentzündung eingedämmt wird.

 

Naturbasierte Therapien

Kurzbeschreibung

RESONATE wird ein Konsortium von weltweit führenden Vertretern der Forschung, Praxis, Politik und Innovation im Bereich der naturbasierten Therapie mit Interessenvertretern aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, um

  • eine solidere kausale Evidenzbasis für die Zusammenhänge zwischen Natur, Gesundheit und Wohlbefinden zu schaffen, indem die biopsychosoziale Widerstandsfähigkeit der Natur aufgezeigt wird
  • aufzuzeigen, wie sektorübergreifende Akteure zusammenarbeiten können, um lokal akzeptable und integrative naturbasierte Therapien umzusetzen
  • das Bewusstsein und die Akzeptanz dieser Vorteile in der Öffentlichkeit, bei sektorübergreifenden Akteuren und politischen Entscheidungsträgern zu erhöhen und um
  • eine breitere Nutzung kosteneffizienter naturbasierter Therapien zu gewährleisten, um den Aufbau widerstandsfähigerer Individuen und Gemeinschaften in städtischen, ländlichen und küstennahen Gebieten zu unterstützen.

Die Ergebnisse werden zusammengefasst, um Einblicke in das Potenzial für eine Ausweitung beziehungsweise Ausweitung zu geben, und in einer Toolbox mit praktischen Leitfäden und Anleitungen für verschiedene Endnutzer sowie einem allgemeinen Leitfaden “What Works Nature-based Therapy Guide” zusammengefasst.

  • Träger
    Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Juni 2023 bis 31. Mai 2027
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 400 Tausend Euro (PMU)

 

Impfstoffplattform der nächsten Generation für die Behandlung von Parkinson

Kurzbeschreibung

Parkinson ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung, für die es keine etablierte Behandlung und keine Möglichkeit der Früherkennung gibt. Impfstoffe, die auf aSyn-Aggregate abzielen, stellen einen vielversprechenden Ansatz für eine krankheitsmodifizierende Therapie. Die von NEXGEN entwickelte WISIT-Impfstoffplattform gehört zu einer neuen Klasse von Glykokonjugaten, die robustere Immunreaktionen hervorrufen als herkömmliche Impfstoffe. Diese Plattform reduziert Adjuvantien erheblich und steigert gleichzeitig die Wirksamkeit der Therapie durch stärkere Immunreaktionen. Das Projektziel lautet, eine kosteneffektive und effiziente krankheitsmodifizierende Behandlung für Parkinson im Frühstadium bereitzustellen.

  • Träger
    Paracelsus Medizinische Privatuniversität (PMU)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. April 2023 bis 31. März 2027
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 600 Tausend Euro (PMU)

 

Neurostimulation und Hirnbildgebung mit einem einzigen Gerät

Kurzbeschreibung

Die Elektroenzephalographie ist eine nicht-invasive Methode zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Sie wird häufig in Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen eingesetzt, um verschiedene neurologische Erkrankungen einschließlich Epilepsie zu untersuchen und die Gehirnfunktion bei kognitiven Aufgaben zu bewerten. Die Elektroenzephalographie ist jedoch auf das Nervengewebe in der Nähe des Schädels beschränkt. Das vom Europäischen Innovationsrat finanzierte Projekt zielt darauf ab, ein neues Gerät zu entwerfen, das Bilder aus tieferen Gehirnregionen bereitstellen kann. Das tragbare Gerät wird Ultraschallbilder, Hirnstimulation und elektrophysiologische Messungen kombinieren, um neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Darüber hinaus strebt das Gemeinschaftsunternehmen an, eine Neuromodulationskomponente einzuführen, um bestimmte Hirnregionen auf der Grundlage abnormaler Aktivität zu stimulieren.

  • Träger
    Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft (SALK)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. März 2023 bis 28. Februar 2027
  • EU-Förderung
    Horizon Europe 260 Tausend Euro (SALK)

 

Ein neuer Werkzeugkasten zur Vorhersage der Allergenität neuer Nahrungsmittel

EU-Programm: Horizon Europe

Kurzbeschreibung

Neue Nahrungsmittel wie Insekten werden in Zukunft auf unseren Esstisch kommen und zur Sicherheit und Nachhaltigkeit unserer Nahrungsversorgung beitragen. Doch muss die Sicherheit dieser Nahrungsmittel gewährleistet sein. Die Bewertung der Allergenität spielt bei der Einstufung ihrer Sicherheit eine große Rolle. Gegenwärtige Methoden bieten jedoch nicht die nötige Prognosestärke für eine De-novo-Beurteilung der Allergenität und sind zudem nicht validiert. Das im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen unterstützte Projekt wird Forschende der nächsten Generation dafür ausbilden, die bestehenden Schwachstellen der heutigen Allergenitätsbewertung für neue Nahrungsmittel anzugehen. Das Projekt wird Fachleute aus Universitäten, Forschungsinstituten, Krankenhäusern, Patientenorganisationen und der Industrie zusammenbringen, um das neue Forschungsgebiet der De-novo-Sensibilisierung zu erkunden. Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines Werkzeugkastens, der die Allergenitätsbewertung erleichtern und damit dazu beitragen kann, die Sicherheitszulassung und Marktakzeptanz neuartiger Nahrungsmittel schneller voranzubringen.

 

Vielseitige Amplifikationsmethode für den Einzelmolekülnachweis in der Flüssigbiopsie

Kurzbeschreibung

Der zuverlässige Nachweis einzelner Moleküle in komplexen biologischen Flüssigkeiten ist das ultimative Ziel im Bereich der Analyse von Biomarkern für Krankheiten. Um die quantitative Analyse einzelner Moleküle in makroskopischen Volumina zu ermöglichen, werden üblicherweise die Vorkonzentration des Analyten und die Aufteilung der Probe in fL-nL-Kompartimente mit der Verstärkung der spezifischen Erkennungsereignisse kombiniert. Bei diesen Versuchsanordnungen wird die positive oder negative Detektion des Fluoreszenzsignals durch enzymatische Reaktionen in den einzelnen Kompartimenten ausgelöst. Die binäre Auslesung auf der Grundlage der Poisson-Statistik quantifiziert extrem niedrige Konzentrationen von Analytmolekülen. Dieser Ansatz wurde für die Analyse von Nukleinsäuren in der aktuellen digitalen PCR übernommen und ist auch für Proteine in einer Technik verfügbar, die als digitaler ELISA bezeichnet wird. Ziel ist es, die Technologievalidierung für die neuartige VerSiLiB-Proteogenomik-Amplifikationsplattform in der Krebsbehandlung anhand von Biobank-Flüssigbiopsieproben durchzuführen.

  • Träger
    Procomcure Biotech GmbH
  • Standort
    Thalgau
  • Projektlaufzeit
    1. April 2022 bis 31. März 2026
  • EU-Förderung
    Horizon Europe, 449 Tausend Euro (Procomcure Biotech GmbH)
     

 

Personalisierte Partikeltherapie

Kurzbeschreibung

Die Partikeltherapie ist eine Form von Strahlentherapie, die Tumore mit hoher Genauigkeit angreift und gesundes benachbartes Gewebe verschont. Doch die Partikeltherapie in ihrem jetzigen Format ist zeitaufwendig und zu unflexibel, sodass sie für personalisierte Behandlungen ungeeignet ist. Um alle Vorteile der Partikeltherapie auszuschöpfen, sind weitere Optimierungen in Bezug auf Veränderungen der Anatomie oder Organbewegungen erforderlich. Das EU-finanzierte Projekt zielt auf die Überwindung dieser Hindernisse und auf die Weiterentwicklung der Partikeltherapie zur Echtzeit-Nutzung ab. An dem Projekt sind führende industrielle Akteure beteiligt, um die schnelle Übertragung der Erkenntnisse in innovative und kommerzialisierbare Lösungen, die an Kliniken implementiert werden können, sicherzustellen.

Projektbeispiele Energie

Intelligente Verschönerung für Salzburg und Villach

Kurzbeschreibung

Österreich verfügt über internationales Fachwissen bei Technologien für intelligente Städte in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Gebäuden sowie intelligente Energiesysteme und Infrastrukturen. Das EU-finanzierte Projekt wird in den Städten Salzburg und Villach auf diesen Erfahrungen aufbauen. Durch die Förderung von Investitionen in größere Renovierungen, die Verbesserung der Gebäudetechnik und die Installation erneuerbarer Energiequellen in lokalen öffentlichen Gebäuden sollen über das Projekt Energieeinsparungen von 55 Prozent und CO2-Einsparungen von 65 Prozent erzielt werden. Konkret geht es um die Schulung von Bediensteten der Stadtverwaltung und die Erstellung von Finanzierungsmodellen für langfristige Investitionen in energieeffiziente Renovierungen. Im Projekt wird zudem ein Katalog für die nachhaltige Sanierung von öffentlichen Gebäuden erarbeitet, der speziell auf die Anforderungen und Spezifikationen der beiden Städte zugeschnitten ist.

  • Träger
    Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen (SIR)
    Stadtgemeinde Salzburg (Stadt Salzburg)
    Stadt Salzburg Immobilien GmbH (SIG)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. März 2022 bis 28. Februar 2026
  • EU-Förderung
    Horizon 2020 165 Tausend Euro (SIR) sowie 427 Tausend Euro (Stadt Salzburg) und 180 Tausend Euro (SIG)
     

Projektbeispiele Verkehr

Mitteleuropäische Zusammenarbeit für den grenzüberschreitenden Einsatz von Verkehrstelematik

Kurzbeschreibung

Die EU-Mitgliedstaaten arbeiten gemeinsam an der Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs und Transports durch die Implementierung harmonisierter und synchronisierter IVS-Anwendungen auf dem hochrangigen Straßennetz in diesen Gebieten sowie durch die Implementierung von C-ITS-Anwendungsfällen auf der Grundlage der C-Roads-Spezifikationen in städtischen Gebieten, die mit dem hochrangigen Straßennetz verbunden sind. Die Umsetzung wird sich auf bessere Möglichkeiten der Datenerfassung, -verarbeitung und des Datenzugriffs konzentrieren, was die Installation von Geräten, die Verbesserung von Prozessen und die Herstellung von Verbindungen zu den nationalen Zugangspunkten umfasst, insbesondere wenn es um die Verbindungen zum sekundären Straßennetz sowie zu (multimodalen und/oder städtischen) Knotenpunkten geht.

Projektbeispiele Wissenschaft und Forschung

GEOTRADE

Kurzbeschreibung

Das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschungsprojekt „Die Geopolitisierung der Handelspolitik“, kurz GEOTRADE, hat zum Ziel, diese Verknüpfung von Sicherheitspolitik und Handelspolitik zu untersuchen, erklärt Projektleiter Andreas Dür. „Zuerst geht es dabei darum, herauszufinden, welche Motive diese Geopolitisierung antreiben. Wann verfolgen Regierungen tatsächlich sicherheitspolitische Ziele? Und wann ist Sicherheitspolitik nur ein Vorwand, um eigentlich handelspolitische Ziele zu erreichen? Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn protektionistische Maßnahmen als sicherheitspolitisch notwendig verkauft werden, um größere Unterstützung für diese Politik zu gewinnen.

 

System-Materialtechnik für die Hochgeschwindigkeits-Festkörperumwandlung in Metall-Schwefel-Batterien

Kurzbeschreibung

Batterien werden bei unseren Bemühungen um eine Verringerung der CO2-Emissionen eine Schlüsselrolle spielen, erfordern aber große Fortschritte bei Nachhaltigkeit, Kosten und Energiedichte. Flüssig-Elektrolyt-Metall-Schwefel-Batterien wären in vielerlei Hinsicht wegweisend: eine theoretische Kapazität, die zu den höchsten aller Batterien gehört, gepaart mit den niedrigen Kosten und der Nachhaltigkeit von Schwefel. Die elektronisch und ionisch isolierende Natur von Schwefel stellt jedoch ein Hindernis dar.  In diesem Projekt nähern wir uns der grundlegenden Herausforderung der Phasenumwandlung von Schwefel auf neuartige Weise: die Hochratenumwandlung im massiven Festkörper.

 

Clevere Algorithmen aktualisieren ihre Ergebnisse

Kurzbeschreibung

Ein Algorithmus ist eine Liste von Anweisungen, die einen gegebenen Eingangswert in den gewünschten Ausgangswert umwandelt. Dieses Paradigma ist bislang mit Erfolg in Theorie und Praxis angewandt worden, aber es wird dabei die Tatsache übersehen, dass sich die Eingabedaten verändern könnten und dass der Algorithmus jede Aktualisierung so schnell wie möglich verarbeiten muss. Ziel des EU-finanzierten Projekts ist die Konzipierung neuartiger Algorithmen für Szenarien mit dynamischen Eingabedaten. Die mit derartigen Algorithmen verbundene Herausforderung liegt darin, dass das Ergebnis der Berechnung nach jeder Datenänderung auf effiziente Weise zu aktualisieren ist, ohne dass eine kostspielige Neuberechnung ganz von vorn begonnen werden muss.

 

Einfluss der Antibabypille auf das Gehirn

Kurzbeschreibung

Fast 200 Millionen Frauen und immer mehr Jugendliche verhüten mittels oraler Kontrazeptiva („Pille“). Obwohl das Prinzip schon 60 Jahre lang auf dem Markt ist, wurden Effekte auf das Gehirn nie eingehender untersucht, was die Frage aufwirft, ob, insbesondere bei jungen Frauen. in einigen Hirnregionen wie dem Hippocampus irreversible Veränderungen hervorgerufen werden. Das EU-finanzierte Projekt führt erste Längsschnittstudien durch, bei denen der Zeitpunkt der Einnahme variiert. Zudem soll mittels multimodaler Bildgebung und Probenahme die Frage geklärt werden, inwieweit orale Kontrazeptiva die Gehirnaktivität verändern, und welche Arten von Pillen gegebenenfalls nicht-reversible Effekte verursachen. Schwerpunkt des Projekts sind Effekte bei jungen Frauen unter 20.

  • Träger
    Paris-Lodron-Universität Salzburg (PLUS)
  • Standort
    Salzburg
  • Projektlaufzeit
    1. Juni 2020 bis 31. Mai 2026
  • EU-Förderung
    Horizon 2020 - ERC-Grant 1,5  Millionen Euro (PLUS)
     

Projektbeispiele Katastrophenschutz

Semantische dreidimensionale Kartierung für präzises Naturkatastrophenmanagement

Kurzbeschreibung

Da wetterbedingte Katastrophen immer häufiger eintreten, ist Katastrophenmanagement wichtiger als jemals zuvor. Der Einsatz modernster Technologien gilt als unerlässlich. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts wird nun das Naturkatastrophenmanagement verbessert, indem die präzise semantische 3D-Kartierung und die Katastrophenentwicklungsvorhersage automatisiert werden. Zu diesem Zweck werden viele heterogene Extremdatenquellen analysiert und kombiniert sowie eine integrierte, bahnbrechende Plattform zur Bewältigung von Naturkatastrophen entwickelt. TEMA wird sich auf semantische Echtzeit-Extraktion aus mehreren heterogenen Datenmodalitäten und -quellen konzentrieren sowie eine semantisch annotierte 3D-Katastrophengebietskarte erstellen, die ständig aktualisiert wird und es dem Personal gestattet, verschiedene Reaktionsstrategien mittels Simulation zu visualisieren und zu bewerten.

Projektbeispiele weltraumgestützte Anwendungen

Zusammenführung der Anbieter von Erdbeobachtungsdaten durch eine föderierte Plattform

Kurzbeschreibung

LEONSEGS ist eine föderierte Umgebung von Datenanbietern für die Erdbeobachtung, die über harmonisierte Schnittstellen zusammenarbeiten und dafür von einem zentralen automatisierten Multi-Missions-Dienst verwaltet werden. Es gibt verschiedene Arten von Datenanbietern: Anbieter von Produkten (wie zum Beispiel bestehende Betreiber von Konstellationen, die ihre Daten und Produkte anbieten) und Satellitenkonstellationen. Das hier vorgeschlagene Multimissions-Bodensegment soll die Akteure der neuen Raumfahrt zusammenführen und die Heterogenität des Ökosystems der neuen Raumfahrt durch harmonisierte Schnittstellen für jedes Profil unterstützen. Die Paris-Lodron-Universität Salzburg ist ein hoch angesehener akademischer Partner mit Spitzenerfahrung in der Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten.