Das Projekt versucht, den zivilgesellschaftlichen Raum zu erweitern, indem es Direktzuschüsse an dritte zivilgesellschaftliche Organisationen vergibt, die auf kreative Weise sowohl antagonistische als auch EU-ferne Zielgruppen ansprechen, und der oft sehr emotionalen und aggressiven Stimmung im Informationsraum mit Kapazitätsaufbau zu begegnen, indem es digitalen zivilgesellschaftlichen Initiativen und Social-Media-Aktivisten-Organisationen qualifizierte Priorität einräumt.
Das Projekt soll den Kampf gegen Antisemitismus und die Leugnung des Holocaust unterstützen, die Erinnerung an die neuen Generationen weitergeben und die europäischen Werte des Friedens, der Demokratie und der Inklusion fördern, indem es die Repertoires von Komponisten, die von totalitären Regimen verfolgt wurden, aus einer historischen Perspektive verteidigt.
Sichtbarmachung und Dokumentation (insb. ost-)europäischer Literaturmagazine, die als Stimmen gegen Autoritarismus und für die demokratische Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg fungierten.
Im Rahmen Projektes befassen sich Kommunen aus fünf Mitgliedsländern (Italien, Spanien, Finnland, Slowenien und Österreich) mit den besonderen Herausforderungen vor denen ländliche Gebiete in der EU gestellt sind und leisten damit einen Beitrag zur Umsetzung der EU-Strategie für den ländlichen Raum.
Normalerweise sind es die 36 Landtagsabgeordneten, die im großen Sitzungssaal des Chiemseehofs Politik für das Land machen. Einmal im Jahr nehmen Jugendliche aus allen Landesteilen ihre Plätze ein. Sie stimmen wie die Profis über ihre Anträge ab und sie stellen den Mitgliedern der Landesregierung Fragen, zu den Themen, die die Jugendlichen bewegen.
Ist Bürgerunterstützung in europäischen Demokratien gleichermaßen auf regionaler, nationaler und EU-Ebene erforderlich?
Wie beeinträchtigt gesellschaftliche Polarisierung politisches Vertrauen, wenn es um wichtige politische Themen wie Einwanderung, Klimawandel und Geschlechterungleichheit geht?
Wie können Politik und Zivilgesellschaft diese Herausforderungen meistern?
Diesen Fragen stellt sich das EU-finanzierte Projekt ActEU, indem es den zunehmenden Verlust an Vertrauen, Legitimität und Repräsentation in Europa untersucht und dokumentiert.
Digitale Technologien verändern die Welt der Medien und die Art und Weise, wie die Öffentlichkeit über Nachrichten und aktuelle Themen informiert wird. Die Digitalisierung der Medien wiederum stellt die Demokratie vor neue Herausforderungen. Ein gesundes Verhältnis zwischen Medien und Demokratie ist jedoch möglich. Um die Beziehungen zwischen Bevölkerung, Medien und digitalen Technologien zu verbessern, wird das EU-finanzierte Projekt ReMeD einen interdisziplinären Ansatz und eine innovative (qualitative und quantitative) Methodik anwenden.
Die Gleichstellung der Geschlechter ist ein fortdauernder Kraftakt, und es ist noch ein langer Weg bis zur vollen Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Männern und Frauen. Unterdessen gewinnt eine neue Bewegung gegen die Gleichstellung der Geschlechter in Europa an Zugkraft. Das EU-finanzierte
Projekt PushBackLash wird die Strategien dieser Bewegung identifizieren und die Auswirkungen der gleichstellungsfeindlichen Diskurse untersuchen und sich dabei auf Parteien, soziale Medien und die öffentliche Meinung konzentrieren.
Das Prinzip der Multiperspektivität – der Ethik des Zuhörens – und eine Politik der Anerkennung können eine Möglichkeit bieten, um die Migrationsdebatte in Europa aus ihrer jetzigen Sackgasse zu manövrieren. Es ist wichtig, einen Kurs für einen zukunftsorientierten und produktiven Diskurs abzustecken, der auf einem fairen Dialog über Einwanderung und erfolgreiche Integration beruht. Das EU-finanzierte Projekt OPPORTUNITIES wird einen Weg dazu aufzeigen. Zu diesem Zweck wird es mehrere europäische Zielländer mit afrikanischen Herkunfts- und Transitländern zum experimentellen Gesprächsaustausch zusammenbringen. Ziel dabei ist es, durch den Anstoß von Begegnungen und Dialogen zwischen Migrantinnen/Migranten, der Bürgerschaft und Interessengruppen auf der lokalen Ebene eine Diskussion auf Augenhöhe zu ermöglichen. Zur Unterstützung wird das Projekt außerdem qualitative und quantitative Forschungsergebnisse zu den Diskursen in den Medien liefern.
Wir wollen junge Menschen befähigen und mobilisieren, sich für ökologische Nachhaltigkeit einzusetzen und wichtige Umweltprobleme anzugehen. Ziel der Konferenz ist es, dass junge Menschen und Jugendorganisationen aus der ganzen EU über Themen diskutieren, die für junge Menschen wichtig sind, und gemeinsam überlegen, wie Europa in den Bereichen Nachhaltigkeit und Umweltschutz für junge Menschen verbessert werden kann. Wir möchten auf den hervorragenden Ergebnissen der letztjährigen Konferenz aufbauen und dazu beitragen, die nächste Generation von Umweltaktivisten und bewussten und selbstbewussten jungen Menschen auszubilden. Das Projekt wird sich auf die Verwirklichung von zwei europäischen Jugendzielen konzentrieren: Nachhaltiges grünes Europa" und "Die Jugend im ländlichen Raum voranbringen".
Erasmus+ Mobilitäten für Studierende und Universitätspersonal
"Crowd in Motion" ist ein europäisches digitales Innovationszentrum (EDIH), das sich auf die Beschleunigung der Nutzung von Crowd-Technologie und Künstlicher Intelligenz für die Analyse von Bewegungsdaten durch das Internet der Dinge, FabLabs und den Zugang zu Finanzmitteln für die grüne und digitale Transformation der alpinen Tourismus- und Sportindustrie konzentriert.
Das “Crowd in Motion”-Dienstleistungsportfolio umfasst ein komplettes Dienstleistungspaket, das sich an kleine und mittelgroße Betriebe und an öffentliche Einrichtungen richtet und deren digitale Transformation beschleunigt. "Crowd in Motion" trägt zu einem doppelten Übergangskonzept für ein grünes und digitales Europa bei. Aktuelle Herausforderungen im alpinen Tourismus- und Sportsektor werden mit Hilfe der Innovationskraft von Start-ups, kleinen und mittelgroßen Betrieben und kreativen Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam gelöst. Basierend auf einem Bottom-up-Innovationsansatz nutzt das Projekt das Prinzip der Schwarmintelligenz, um Bürger- und Kundenbedürfnisse sowie künftige Marktpotenziale zu identifizieren. Das breite Portfolio von "Crowd in Motion" umfasst 68 Dienstleistungen, die sich an den individuellen Bedürfnissen der kleinen und mittelgroßen Betriebe orientieren und zugleich den Stand der digitalen Reife dieser Betriebe berücksichtigen.
Kleine und mittelgroße Betriebe sind das Rückgrat der österreichischen und der europäischen Wirtschaft, sie ind Innovationstreiber und damit essentiell für unseren Wohlstand. Digitalisierung und Innovationsfähigkeit sind für diese Betriebe entscheidend, damit sie im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft bestehen können. Sie tragen entscheidend zum Doppelziel der Europäischen Union bei, einen grünen und digitalen Wandel, zu erreichen. Der European Digital Innovation Hub “EDIH innovATE” will diese Ziele unterstützen und eine nachhaltige und faire europäische Wirtschaft schaffen. “EDIH innovATE” erreicht dies durch die Beschleunigung der digitalen Transformation von kleinen und mittelgroßen Betrieben im Agrar-, Lebensmittel-, Holz- und Energiesektor, indem es sich auf künstliche Intelligenz, cyber-physische Systeme und fortgeschrittene digitale Fähigkeiten konzentriert. Durch die Verbesserung der Digitalisierung in diesen Branchen stärkt “EDIH innovATE” die Fähigkeit der Welt, eine wachsende Bevölkerung zu ernähren, dem Waldsterben entgegen zu wirken, Ressourcen effizient zu nutzen, grüne Energie zu erzeugen und florierende Ökosysteme zu erhalten.
Da riesige Mengen an Daten zur Verfügung stehen, ist es nicht einfach, sie effektiv zu verwalten. Daher besteht ein enormer Bedarf an Lösungen, mit denen Daten leichter gesammelt, gemeinsam genutzt, gespeichert, verarbeitet, gehandelt und wiederverwendet werden können. Das EU-finanzierte Projekt PISTIS wird eine Referenzplattform für föderierten Datenaustausch, Datenhandel und Datenmonetarisierung zum Austausch und zur Nutzung geschützter Datenbestände und datengesteuerter Informationen auf sichere, vertrauenswürdige und kontrollierte Weise entwickeln. Es wird Verfahren und Technologien wie beispielsweise föderierte Datenermittlung und Datenweitergabe, verteilte Ledger-Technologien, nicht austauschbare Daten-Token, durch Künstliche Intelligenz gesteuerte Datenqualitätsbewertung und Datenmonetarisierung weiterentwickeln, um Vertrauen zwischen den Beteiligten aufzubauen und ihre Sicherheitsbedenken zu mindern. PISTIS wird die verschiedenen Blickwinkel auf Datenangebot und -nachfrage berücksichtigen und die Interessengruppen darin schulen, die Nachhaltigkeit ihrer Strategien zur gemeinsamen Datennutzung zu bewerten.
Um die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern, muss recycelt werden. Leider geschieht dies jedoch nur mit 20 Prozent aller produzierten Kunststoffe. Grund dafür sind vor allem Schwierigkeiten im Recyclingprozess, etwa das Vorhandensein von Verunreinigungen oder andere Probleme mit gemischten Kunststoffabfällen. Die Folge davon ist, dass große Mengen an Kunststoffabfällen verbrannt oder deponiert werden, was schwerwiegende Auswirkungen auf die Umwelt hat. Das EU-finanzierte Projekt PLASTICE hat die Lösung dieses Problems zum Ziel. Zu diesem Zweck werden vier innovative Technologien (enzymatische Kaskadenhydrolyse, kombinierte Vergasung und chemische Nachbehandlung, hydrothermale Verflüssigung und mikrowellenunterstützte Pyrolyse) entwickelt und konzipiert, um die Valorisierungsprozesse zu bewerten, die anschließend im industriellen Umfeld validiert werden. Auf diese Weise wird zur Schaffung einer nachhaltigen und geschlossenen Wertschöpfungskette für Kunststoffe beigetragen.
Die bestehenden Lieferketten sind anfällig für Schwachstellen, was die Notwendigkeit kürzerer Lieferketten und die Beibehaltung der Produktion in Europa unterstreicht. KI-gestützte Fabriken könnten Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen. Der Übergang von Industrie 4.0 zu Industrie 5.0 kann durch die Nutzung innovativer Technologien wie das Internet der Dinge, semantische Web-Ontologien, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz erleichtert werden. Dieser Übergang wird die Arbeitsbedingungen und die umweltfreundliche Produktion in den europäischen Industrien und letztlich die Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit stärken. Ziel des EU-finanzierten Projekts “AIMS5.0” ist es, die digitale Souveränität Europas durch die Implementierung von KI-fähigen Hardware- und Softwarekomponenten in der gesamten industriellen Wertschöpfungskette zu untermauern. Zu den Zielen von “AIMS5.0” gehören die Senkung der Herstellungskosten, die Erhöhung der Produktqualität, die Verkürzung der Markteinführungszeit und eine höhere Benutzerakzeptanz von technologischen Angeboten, um Produktionseffizienz und Nachhaltigkeit zu verbessern.
Die Fischbach durchfließt wie eine Lebensader das Gemeindegebiet von Bergheim. Ein Teil des Projekts ist die Errichtung einer Kneippanlage, um für Jung und Alt Erfrischung für die Füße und den Kreislauf zu ermöglichen. Eine durchgehende Beschilderung ermöglicht eine Stationenübersicht, den Besuch des Fischaufstiegs und der Kneippanlage und die Hinführung zum örtlichen Wasserkraftwerks. Die Übersichtstafeln sollen den Besuchern die Kraft des Wassers in all ihren Dimensionen näherbringen. Eine digitale Anzeige ermöglicht die interaktive Darstellung von Funktion, Energiegewinnung über
Wasserkraft aber auch deren Verwendung, sowie Daten über Fließgeschwindigkeit und die Transformation von Wasserkraft in Strom.
Die Fuschlseeregion zählt zu den beliebtesten Familienwanderzielen in der Umgebung, doch zentrale Wege wie der Mühlenwanderweg, der Kugelbergweg und der Rumingmühlenweg sind veraltet. Das Projekt vernetzt die drei Routen neu, modernisiert Beschilderung und Inhalte und stellt die Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde sowie den Menschen und die durch ihn geschaffene Kulturlandschaften in den Mittelpunkt eines interaktiven Erlebnisraums. Durch Storytelling, Mitmachstationen und die Sanierung historischer Mühlen entsteht ein gemeinsamer, nachhaltiger Familien-Themenweg, der Natur-, Kultur- und Bildungsinhalte verbindet.
Die Region Pinzgau hat eine sehr aktive Blasmusikszene. Jeder Ort hat mindestens eine Musikkapelle, welche weltliche sowie kirchliche Veranstaltungen während des Jahreskreises umrahmt. Gerade für das rege Vereinswesen sind die Musikkapellen enorm wichtig und haben einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung. Dennoch stehen viele der Kapellen vor vielfältigen Herausforderungen, in denen sie Unterstützung bedürfen.
Aktuell gibt es in der Region keine Anlaufstelle für Familien mit beeinträchtigten Kindern, wo alle Informationen aus einer Hand kommen und damit ein niederschwelliger Zugang gewährleistet ist. Es soll ein mobiles Angebot entstehen, um alle Gemeinden der Region versorgen zu können. In den Gemeinden werden abwechselnd Veranstaltungen, je nach Bedarf, mit Therapeuten und Ärzten oder Geschwisternachmittage abgehalten. Damit soll die Gemeinschaft gestärkt und gelebt werden.
m Projekt wird das Thema Klima durch Cartoons, Wimmelbilder und witzigen Alltagstipps interessant gemacht. Das Projekt soll unter Einbindung des MultiAugustinums und der LFS Tamsweg Anreize und Impulse in Richtung Klimaschutz schaffen. Ziel des Projektes ist die Bewusstseinsbildung zum Klimaschutz und -wandel.
Im ländlichen Raum Europas gibt es immer wieder versteckte Herausforderungen: Isolation, begrenzter Zugang zu innovativen Lösungen und Umweltprobleme. Diese Herausforderungen können mithilfe digitaler intelligenter Lösungen angegangen werden. In diesem Zusammenhang dient der Ansatz im Rahmen des EU-finanzierten Projekts FUTURAL als eine integrierte Metasuchplattform, die den zentralen Zugang zu diesen Lösungen ermöglicht. Ihre Wirkung erstreckt sich über die digitale Innovation hinaus, wobei in sechs verschiedenen ländlichen Gebieten der EU in Pilotprojekten soziale, technologische und geschäftliche Innovationen unter der Leitung von Gemeinschaften erprobt werden. Mithilfe eines dynamischen Gemeinschaftsunternehmens und eines viele Aktive einbeziehendem Ansatzes zielt die Arbeit von FUTURAL darauf ab, durch Zusammenarbeit dauerhafte Veränderungen zu bewirken.
Die Ernährungssicherheit ist aufgrund einer Reihe von Faktoren wie dem Klimawandel, fragilen Versorgungsketten und landwirtschaftlichen Aktivitäten zu einem zunehmenden Grund für Besorgnis geworden. Die umfassendere landwirtschaftliche Produktion zur Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung hat den Bedarf an innovativen Lösungen verdeutlicht. Vor diesem Hintergrund wird das EU-finanzierte Projekt AGRARSENSE die Anstrengungen von Großunternehmen, KMU und Forschungs- und Technologieeinrichtungen bündeln. Zu diesem Zweck werden sie verschiedene Technologien wie automatisierte landwirtschaftliche Geräte und verbesserte Sensortechnik entwickeln, die zur Verbesserung der Effizienz und zum Schutz der Wertschöpfungsketten beitragen werden.
Intensive Landnutzung, der Verlust der biologischen Vielfalt und der Klimawandel haben die Ökosysteme weltweit verändert. Biologische Vielfalt und funktionsfähige Ökosysteme sind in einer krisengeschüttelten Welt jedoch unsere beste natürliche Lebensversicherung. Die gegenwärtige Entscheidungsfindung im privaten und öffentlichen Bereich hat sich bisher nicht als fähig erwiesen, passende Lösungen im Umgang mit Umweltrisiken vorzulegen. Vor diesem Hintergrund wird das EU-finanzierte Projekt SELINA Entscheidungstragenden der EU aus diversen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Bereichen die nötigen Instrumente und Informationen zur Verfügung stellen, um die Nachhaltigkeit, Wiederherstellung und klimaneutrale Nutzung europäischer Ökosysteme und ihrer Dienstleistungen zu fördern. Dank der Mitwirkung von Fachleuten auf dem Gebiet Ökosysteme und enormer Mengen an verfügbaren Daten, Studien und Überwachungslösungen wird das Projekt Entscheidungstragenden relevante Instrumente, Modelle und Daten an die Hand geben, die als wertvolle Grundlage für ihre Entscheidungsfindung im Hinblick auf die Nachhaltigkeit dienen werden.
Dieses LIFE-Projekt zielt darauf ab, eine sich selbst erhaltende Population des Waldrapps (Geronticus eremita) aufzubauen, die in ein gemeinsames Winterquartier in der Toskana (Italien) zieht.
Das Hauptziel des LIFE Apollo2020-Projekts ist die Wiederherstellung der Populationen des Apollofalters (Parnassius apollo) in den Sudeten und den Weißen Karpaten in der kontinentalen Bioregion und die Stärkung der österreichischen Alpenpopulation in der alpinen Bioregion. Im Rahmen des Projekts werden drei zusätzliche Zuchtfarmen und drei neue funktionale Standorte geschaffen, um die Populationen unter natürlichen Bedingungen zu verankern, sowie mindestens 38 "Trittstein"-Standorte, um die Migrationskorridore der Art zwischen den neuen Standorten zu sichern. Das Projekt ist das erste, das Pilotmaßnahmen für die weitere Entwicklung der Populationen in den beiden Bioregionen durchführt.
Ziel des Projektes ist es, mindestens 1.000 Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter darin zu schulen, wie sie den Schutz von Nutztieren als Lösung zur Verbesserung der Koexistenz von Mensch und Wolf umsetzen und so zur langfristigen Erhaltung der Wolfspopulation in den Alpen beitragen können.
10-Jahres-Projekt zur Initiierung der Umsetzung der "Moorstrategie Österreich 2030+" durch den Abgleich von gesetzlichen Regelungen und Expertenwissen, durch die Umsetzung von Good-Practice-Renaturierungsprojekten, den Aufbau eines Expertennetzwerks und durch die Priorisierung der notwendigen Schritte zur Umsetzung der Gesamtstrategie.
Konsortium bestehend aus 6 Bundesländern und 2 Bundesministerien in Österreich als Partner sowie 3 Bundesländern als assoziierte Partner, die gemeinsam für das gesamte Bundesgebiet zuständig sind.
Interventionsfläche circa 1.400 Hektar, begünstigte Fläche circa 1165 Hektar mit 13 verschiedenen Lebensraumtypen und 37 assoziierten Arten von hohem Schutzwert.
Feuchtgebiete haben ein enormes Potenzial für die Kohlenstoffbindung und die Klimaanpassung, aber Wissensdefizite schränken ihre effiziente Nutzung und Optionen im Zusammenhang mit Landnutzung, Veränderungen der Landnutzung und Forstwirtschaft ein. Das EU-finanzierte Projekt soll dazu beitragen, die raumbezogene Wissensbasis für diese Ökosysteme zu erweitern. Der Mitgestaltungsansatz soll die Unterstützung von integrativeren und gemeinschaftsbasierten Ansätzen zur Wiederherstellung von Feuchtgebieten ermöglichen. Experimentelle Daten und lebende Labore werden genutzt, um interdisziplinäre und interessenübergreifende Forschung zu damit verbundenen ökologischen, umweltbezogenen, sozialen und wirtschaftlichen Fragen zu integrieren. Das Projekt wird die Auswirkungen der Wiederherstellung von Feuchtgebieten auf die Gesellschaft und das Wohlbefinden auf lokaler, nationaler und EU-Ebene bewerten.
Das kulturelle Erbe zeugt von vergangenen Ereignissen und trägt zu unserem heutigen Wohlbefinden bei. Um das kulturelle Erbe für zukünftige Generationen zu erhalten, müssen die bestehenden Herausforderungen verstanden werden. In diesem Zusammenhang wird das EU-finanzierte Projekt die Auswirkungen des Klimawandels und von Naturgefahren auf das kulturelle Erbe einschließlich klimabedingter Risiken, Extremwasser-, Schnee- und Eisgefahren, geologischer und geophysikalischer Gefahren, Risiken durch Bauwerksschäden, chemischer und biologischer Gefahren sowie der damit verbundenen kombinierten Auswirkungen und Kettenreaktionen erforschen. Es wird eine evidenzbasierte Bewertungsplattform geschaffen, die eine präzise Risikostratifizierung mittels eines dreistufigen Ansatzes der Risikoidentifizierung, -quantifizierung und -minderung zulässt. Die Plattform wird zusammen mit einer Datenbank verfügbarer Minderungsmaßnahmen und -strategien als Entscheidungshilfewerkzeug für eine effiziente Risikominderung und Standortsanierung dienen.
Von der ESF-Verwaltungsbehörde im Bundesministerium Wirtschaft, Energie und Tourismus wurde gemeinsam mit SI Plus österreichweit eine städtische und eine ländliche Pilotregion ausgewählt. Dabei ist die Wahl auf die Stadt Salzburg als Pilotregion für einen „buttom-up-Prozess“ gefallen. Aufbauend auf diesen bisherigen Ergebnissen soll im Jahr 2025 vom Land Salzburg mit Unterstützung des ESF und von SI Plus eine Projektumsetzung realisiert werden.
Im Projekt werden 48 Frauen, die von Armut bedroht oder betroffen sind, aufgenommen, um sie für den ersten Arbeitsmarkt zu mobilisieren, zu qualifizieren und zu aktivieren. Ein weiteres Ziel ist es, den Kindern, die direkt oder indirekt von Armut betroffen sind, Wege aus der Armut aufzuzeigen, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.
"ProFuture - Regionales Empowerment zur Arbeitsmarktintegration" zielt darauf ab, insbesondere Frauen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Drittstaaten die Integration in den österreichischen Arbeitsmarkt zu ermöglichen.
Die Teilnehmerinnen werden im Rahmen von Case Management in folgenden Bereichen beraten: Berufs- und Ausbildungsanerkennung, Kinderbetreuung, Bewerbung & österreichischer Arbeitsmarkt, österreichisches Bildungssystem
inklusive Weitervermittlung zu anderen Hilfesystemen. Zusätzlich wird Deutsch als Fachsprache für Mangelberufe (Handel / Pflege / Gastronomie etc.) und Kinderbeaufsichtigung angeboten sowie digitale Grund- und Anwenderkenntnisse.
Die Bildungsmaßnahme soll die Möglichkeit einer besseren Vorbereitung und Nachbegleitung für den weiteren Berufsweg für Jugendliche und junge Erwachsene bieten. Die Teilnehmenden sollen an einem Fachsprachkurs Deutsch
(Schwerpunkt Handel, Handwerk, Gastronomie, Pflege) teilnehmen, um auf spätere Ausbildungswege in diesen Berufen vorbereitet zu werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden in einem laufenden Einzelcoaching begleitet.
Die Integrations- und Bildungszentren (IBZ) Salzburg bieten an drei Standorten in Salzburg, Bischofshofen und Zell am See Starthilfe für asylberechtigte und subsidiär schutzberechtigte Menschen sowie Kriegsvertriebene, die sich eine
Zukunftsperspektive in Salzburg aufbauen wollen. Das Beratungsangebot umfasst neben Wohnraumversorgung, auch Integrations- und Bildungsberatung, sowie psychosoziale Beratung und individuelle Begleitung des Integrationsprozesses.
Das Prinzip der Multiperspektivität – der Ethik des Zuhörens – und eine Politik der Anerkennung können eine Möglichkeit bieten, um die Migrationsdebatte in Europa aus ihrer jetzigen Sackgasse zu manövrieren. Es ist wichtig, einen Kurs für einen zukunftsorientierten und produktiven Diskurs abzustecken, der auf einem fairen Dialog über Einwanderung und erfolgreiche Integration beruht. Das EU-finanzierte Projekt OPPORTUNITIES wird einen Weg dazu aufzeigen. Zu diesem Zweck wird es mehrere europäische Zielländer mit afrikanischen Herkunfts- und Transitländern zum experimentellen Gesprächsaustausch zusammenbringen. Ziel dabei ist es, durch den Anstoß von Begegnungen und Dialogen zwischen Migrantinnen/Migranten, der Bürgerschaft und Interessengruppen auf der lokalen Ebene eine Diskussion auf Augenhöhe zu ermöglichen. Zur Unterstützung wird das Projekt außerdem qualitative und quantitative Forschungsergebnisse zu den Diskursen in den Medien liefern.
Junge Menschen aus aller Welt kommen in die Alpenregionen, um hier zu studieren, zu arbeiten oder um hier zu leben. Wie bereiten sie sich vor? Welche Welt lassen sie zurück? Wer hier lebt, gehört dazu, der wird die Sprache lernen und an der Gesellschaft teilhaben wollen.
Der Klimawandel bedroht die Zukunft aller jungen Menschen weltweit. Allerdings sind und werden die Auswirkungen in verschiedenen Regionen unterschiedlich zu spüren sein. Auch der gesellschaftliche Diskurs über Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich geführt. Die Zusammenarbeit von Organisationen aus vier verschiedenen Ländern zeigt den Teilnehmenden die Komplexität, die Interpendenzen und die Globalität des Themas auf.
Die Wiederherstellung der physiologischen Homöostase der Gelenke in einem frühen Stadium der Osteoarthritis kann das Fortschreiten der Erkrankung verhindern. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts PROTO wird angestrebt, neue evidenz- und patientenorientierte Behandlungsstrategien für frühe und vor der Krankheit liegende Stadien der Osteoarthritis zu entwickeln. Personen, die an einer Osteoarthritis im Frühstadium im Knie leiden, werden mit lokalen Injektionen expandierter Plazentazellen behandelt, einem neuartigen allogenen Zelltherapieprodukt mit entzündungshemmenden Eigenschaften, mit dem das Fortschreiten der Krankheit verhindert oder umgekehrt werden kann. In einem zweiten Ansatz werden Erkrankte nach Rekonstruktionen des vorderen Kreuzbandes mit pathologischen Gangmustern, die zu Osteoarthritis im Knie führen, mit einem personalisierten, sensorbasierten digitalen Trainingsprogramm therapiert. Ziel ist es, das Fortschreiten der Krankheit zu verhindern, indem die physiologische Bewegung wiederhergestellt und die Gelenkentzündung eingedämmt wird.
RESONATE wird ein Konsortium von weltweit führenden Vertretern der Forschung, Praxis, Politik und Innovation im Bereich der naturbasierten Therapie mit Interessenvertretern aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenbringen, um
Die Ergebnisse werden zusammengefasst, um Einblicke in das Potenzial für eine Ausweitung beziehungsweise Ausweitung zu geben, und in einer Toolbox mit praktischen Leitfäden und Anleitungen für verschiedene Endnutzer sowie einem allgemeinen Leitfaden “What Works Nature-based Therapy Guide” zusammengefasst.
Parkinson ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung, für die es keine etablierte Behandlung und keine Möglichkeit der Früherkennung gibt. Impfstoffe, die auf aSyn-Aggregate abzielen, stellen einen vielversprechenden Ansatz für eine krankheitsmodifizierende Therapie. Die von NEXGEN entwickelte WISIT-Impfstoffplattform gehört zu einer neuen Klasse von Glykokonjugaten, die robustere Immunreaktionen hervorrufen als herkömmliche Impfstoffe. Diese Plattform reduziert Adjuvantien erheblich und steigert gleichzeitig die Wirksamkeit der Therapie durch stärkere Immunreaktionen. Das Projektziel lautet, eine kosteneffektive und effiziente krankheitsmodifizierende Behandlung für Parkinson im Frühstadium bereitzustellen.
Die Elektroenzephalographie ist eine nicht-invasive Methode zur Messung der elektrischen Aktivität des Gehirns. Sie wird häufig in Krankenhäusern und Forschungseinrichtungen eingesetzt, um verschiedene neurologische Erkrankungen einschließlich Epilepsie zu untersuchen und die Gehirnfunktion bei kognitiven Aufgaben zu bewerten. Die Elektroenzephalographie ist jedoch auf das Nervengewebe in der Nähe des Schädels beschränkt. Das vom Europäischen Innovationsrat finanzierte Projekt zielt darauf ab, ein neues Gerät zu entwerfen, das Bilder aus tieferen Gehirnregionen bereitstellen kann. Das tragbare Gerät wird Ultraschallbilder, Hirnstimulation und elektrophysiologische Messungen kombinieren, um neurologische Erkrankungen zu diagnostizieren und zu behandeln. Darüber hinaus strebt das Gemeinschaftsunternehmen an, eine Neuromodulationskomponente einzuführen, um bestimmte Hirnregionen auf der Grundlage abnormaler Aktivität zu stimulieren.
EU-Programm: Horizon Europe
Neue Nahrungsmittel wie Insekten werden in Zukunft auf unseren Esstisch kommen und zur Sicherheit und Nachhaltigkeit unserer Nahrungsversorgung beitragen. Doch muss die Sicherheit dieser Nahrungsmittel gewährleistet sein. Die Bewertung der Allergenität spielt bei der Einstufung ihrer Sicherheit eine große Rolle. Gegenwärtige Methoden bieten jedoch nicht die nötige Prognosestärke für eine De-novo-Beurteilung der Allergenität und sind zudem nicht validiert. Das im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen unterstützte Projekt wird Forschende der nächsten Generation dafür ausbilden, die bestehenden Schwachstellen der heutigen Allergenitätsbewertung für neue Nahrungsmittel anzugehen. Das Projekt wird Fachleute aus Universitäten, Forschungsinstituten, Krankenhäusern, Patientenorganisationen und der Industrie zusammenbringen, um das neue Forschungsgebiet der De-novo-Sensibilisierung zu erkunden. Ein weiteres Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung eines Werkzeugkastens, der die Allergenitätsbewertung erleichtern und damit dazu beitragen kann, die Sicherheitszulassung und Marktakzeptanz neuartiger Nahrungsmittel schneller voranzubringen.
Der zuverlässige Nachweis einzelner Moleküle in komplexen biologischen Flüssigkeiten ist das ultimative Ziel im Bereich der Analyse von Biomarkern für Krankheiten. Um die quantitative Analyse einzelner Moleküle in makroskopischen Volumina zu ermöglichen, werden üblicherweise die Vorkonzentration des Analyten und die Aufteilung der Probe in fL-nL-Kompartimente mit der Verstärkung der spezifischen Erkennungsereignisse kombiniert. Bei diesen Versuchsanordnungen wird die positive oder negative Detektion des Fluoreszenzsignals durch enzymatische Reaktionen in den einzelnen Kompartimenten ausgelöst. Die binäre Auslesung auf der Grundlage der Poisson-Statistik quantifiziert extrem niedrige Konzentrationen von Analytmolekülen. Dieser Ansatz wurde für die Analyse von Nukleinsäuren in der aktuellen digitalen PCR übernommen und ist auch für Proteine in einer Technik verfügbar, die als digitaler ELISA bezeichnet wird. Ziel ist es, die Technologievalidierung für die neuartige VerSiLiB-Proteogenomik-Amplifikationsplattform in der Krebsbehandlung anhand von Biobank-Flüssigbiopsieproben durchzuführen.
Die Partikeltherapie ist eine Form von Strahlentherapie, die Tumore mit hoher Genauigkeit angreift und gesundes benachbartes Gewebe verschont. Doch die Partikeltherapie in ihrem jetzigen Format ist zeitaufwendig und zu unflexibel, sodass sie für personalisierte Behandlungen ungeeignet ist. Um alle Vorteile der Partikeltherapie auszuschöpfen, sind weitere Optimierungen in Bezug auf Veränderungen der Anatomie oder Organbewegungen erforderlich. Das EU-finanzierte Projekt zielt auf die Überwindung dieser Hindernisse und auf die Weiterentwicklung der Partikeltherapie zur Echtzeit-Nutzung ab. An dem Projekt sind führende industrielle Akteure beteiligt, um die schnelle Übertragung der Erkenntnisse in innovative und kommerzialisierbare Lösungen, die an Kliniken implementiert werden können, sicherzustellen.
Österreich verfügt über internationales Fachwissen bei Technologien für intelligente Städte in Bezug auf die Nachhaltigkeit von Gebäuden sowie intelligente Energiesysteme und Infrastrukturen. Das EU-finanzierte Projekt wird in den Städten Salzburg und Villach auf diesen Erfahrungen aufbauen. Durch die Förderung von Investitionen in größere Renovierungen, die Verbesserung der Gebäudetechnik und die Installation erneuerbarer Energiequellen in lokalen öffentlichen Gebäuden sollen über das Projekt Energieeinsparungen von 55 Prozent und CO2-Einsparungen von 65 Prozent erzielt werden. Konkret geht es um die Schulung von Bediensteten der Stadtverwaltung und die Erstellung von Finanzierungsmodellen für langfristige Investitionen in energieeffiziente Renovierungen. Im Projekt wird zudem ein Katalog für die nachhaltige Sanierung von öffentlichen Gebäuden erarbeitet, der speziell auf die Anforderungen und Spezifikationen der beiden Städte zugeschnitten ist.
Die EU-Mitgliedstaaten arbeiten gemeinsam an der Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs und Transports durch die Implementierung harmonisierter und synchronisierter IVS-Anwendungen auf dem hochrangigen Straßennetz in diesen Gebieten sowie durch die Implementierung von C-ITS-Anwendungsfällen auf der Grundlage der C-Roads-Spezifikationen in städtischen Gebieten, die mit dem hochrangigen Straßennetz verbunden sind. Die Umsetzung wird sich auf bessere Möglichkeiten der Datenerfassung, -verarbeitung und des Datenzugriffs konzentrieren, was die Installation von Geräten, die Verbesserung von Prozessen und die Herstellung von Verbindungen zu den nationalen Zugangspunkten umfasst, insbesondere wenn es um die Verbindungen zum sekundären Straßennetz sowie zu (multimodalen und/oder städtischen) Knotenpunkten geht.
Das vom Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Forschungsprojekt „Die Geopolitisierung der Handelspolitik“, kurz GEOTRADE, hat zum Ziel, diese Verknüpfung von Sicherheitspolitik und Handelspolitik zu untersuchen, erklärt Projektleiter Andreas Dür. „Zuerst geht es dabei darum, herauszufinden, welche Motive diese Geopolitisierung antreiben. Wann verfolgen Regierungen tatsächlich sicherheitspolitische Ziele? Und wann ist Sicherheitspolitik nur ein Vorwand, um eigentlich handelspolitische Ziele zu erreichen? Letzteres ist zum Beispiel der Fall, wenn protektionistische Maßnahmen als sicherheitspolitisch notwendig verkauft werden, um größere Unterstützung für diese Politik zu gewinnen.
Batterien werden bei unseren Bemühungen um eine Verringerung der CO2-Emissionen eine Schlüsselrolle spielen, erfordern aber große Fortschritte bei Nachhaltigkeit, Kosten und Energiedichte. Flüssig-Elektrolyt-Metall-Schwefel-Batterien wären in vielerlei Hinsicht wegweisend: eine theoretische Kapazität, die zu den höchsten aller Batterien gehört, gepaart mit den niedrigen Kosten und der Nachhaltigkeit von Schwefel. Die elektronisch und ionisch isolierende Natur von Schwefel stellt jedoch ein Hindernis dar. In diesem Projekt nähern wir uns der grundlegenden Herausforderung der Phasenumwandlung von Schwefel auf neuartige Weise: die Hochratenumwandlung im massiven Festkörper.
Ein Algorithmus ist eine Liste von Anweisungen, die einen gegebenen Eingangswert in den gewünschten Ausgangswert umwandelt. Dieses Paradigma ist bislang mit Erfolg in Theorie und Praxis angewandt worden, aber es wird dabei die Tatsache übersehen, dass sich die Eingabedaten verändern könnten und dass der Algorithmus jede Aktualisierung so schnell wie möglich verarbeiten muss. Ziel des EU-finanzierten Projekts ist die Konzipierung neuartiger Algorithmen für Szenarien mit dynamischen Eingabedaten. Die mit derartigen Algorithmen verbundene Herausforderung liegt darin, dass das Ergebnis der Berechnung nach jeder Datenänderung auf effiziente Weise zu aktualisieren ist, ohne dass eine kostspielige Neuberechnung ganz von vorn begonnen werden muss.
Fast 200 Millionen Frauen und immer mehr Jugendliche verhüten mittels oraler Kontrazeptiva („Pille“). Obwohl das Prinzip schon 60 Jahre lang auf dem Markt ist, wurden Effekte auf das Gehirn nie eingehender untersucht, was die Frage aufwirft, ob, insbesondere bei jungen Frauen. in einigen Hirnregionen wie dem Hippocampus irreversible Veränderungen hervorgerufen werden. Das EU-finanzierte Projekt führt erste Längsschnittstudien durch, bei denen der Zeitpunkt der Einnahme variiert. Zudem soll mittels multimodaler Bildgebung und Probenahme die Frage geklärt werden, inwieweit orale Kontrazeptiva die Gehirnaktivität verändern, und welche Arten von Pillen gegebenenfalls nicht-reversible Effekte verursachen. Schwerpunkt des Projekts sind Effekte bei jungen Frauen unter 20.
Da wetterbedingte Katastrophen immer häufiger eintreten, ist Katastrophenmanagement wichtiger als jemals zuvor. Der Einsatz modernster Technologien gilt als unerlässlich. Im Rahmen des EU-finanzierten Projekts wird nun das Naturkatastrophenmanagement verbessert, indem die präzise semantische 3D-Kartierung und die Katastrophenentwicklungsvorhersage automatisiert werden. Zu diesem Zweck werden viele heterogene Extremdatenquellen analysiert und kombiniert sowie eine integrierte, bahnbrechende Plattform zur Bewältigung von Naturkatastrophen entwickelt. TEMA wird sich auf semantische Echtzeit-Extraktion aus mehreren heterogenen Datenmodalitäten und -quellen konzentrieren sowie eine semantisch annotierte 3D-Katastrophengebietskarte erstellen, die ständig aktualisiert wird und es dem Personal gestattet, verschiedene Reaktionsstrategien mittels Simulation zu visualisieren und zu bewerten.
LEONSEGS ist eine föderierte Umgebung von Datenanbietern für die Erdbeobachtung, die über harmonisierte Schnittstellen zusammenarbeiten und dafür von einem zentralen automatisierten Multi-Missions-Dienst verwaltet werden. Es gibt verschiedene Arten von Datenanbietern: Anbieter von Produkten (wie zum Beispiel bestehende Betreiber von Konstellationen, die ihre Daten und Produkte anbieten) und Satellitenkonstellationen. Das hier vorgeschlagene Multimissions-Bodensegment soll die Akteure der neuen Raumfahrt zusammenführen und die Heterogenität des Ökosystems der neuen Raumfahrt durch harmonisierte Schnittstellen für jedes Profil unterstützen. Die Paris-Lodron-Universität Salzburg ist ein hoch angesehener akademischer Partner mit Spitzenerfahrung in der Verarbeitung von Erdbeobachtungsdaten.