Materielle Förderungen

Werdende Mütter, die sich in einer schwierigen finanziellen Lage befinden, können eine einmalige Hilfe in Höhe von 600,-- Euro bzw. 300,-- Euro beantragen.
Neben einer umfassenden Beratung durch Diplom-SozialarbeiterInnen werden auch die finanziellen Verhältnisse erhoben. Ist der verbleibende Lebensunterhalt gleich beziehungsweise geringer als ein fiktiver Mindestsicherungsanspruch kann ein Antrag gestellt werden. Dieser Antrag und die Auszahlung der Unterstützung erfolgt circa 12 Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin.

Einmalige Hilfe nach der Geburt in Ausnahmefällen
Eine einmalige Unterstützung nach der Geburt – innerhalb des ersten Lebensjahres des Kindes – kann nach eingehender Abklärung in Ausnahmefällen in Höhe von 400,-- Euro gewährt werden.
Ausnahmefälle können sein: Mütter ohne Ansprüche auf Familienleistungen oder Bedarfsorientierter Mindestsicherung: zum Beispiel Asylwerberinnen, ausländische Studentinnen

Weitere Informationen erhalten Sie im Referat für Kinderbetreuung, Elementarbildung und Familien am Beratungstelefon: 0662 8042-5420.

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Für Mehrlinge wird auf Antrag bis zum ersten Lebensjahr eine einmalige Förderung für jedes Kind in der Höhe von 400,-- Euro gewährt.

Weitere Informationen und Anträge erhalten Sie im Referat für Kinderbetreuung, Elementarbildung und Familien unter der Telefonnummer 0662 8042-5435 oder 5436 oder am Beratungstelefon unter 0662 8042-5420.

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Seit September 2014 gibt es einen Zuschuss zu den Kinderbetreuungskosten für Kinderbetreuungseinrichtungen im Bundesland Salzburg. Gefördert werden nicht schulpflichtige Kinder mit Ausnahme von Kindern, die das verpflichtende letzte Kindergartenjahr besuchen.

Anspruchsberechtigt sind Eltern mit Hauptwohnsitz im Bundesland Salzburg, welche eine – nach Familiengröße unterschiedliche – Einkommensgrenze nicht überschreiten.


Die Höhe der Förderung beträgt
pro Kindergartenjahr maximal € 200,-- (bei einer Betreuungszeit von bis zu 20 Wochenstunden) bzw. maximal € 350,-- (bei einer Betreuungszeit von 21 bis 40 Wochenstunden)

Die Förderung wird ab dem Monat der Antragstellung gewährt und aliquot berechnet.

Einkommensobergrenze:

Für Familien mit einem Kind

  • 1.678,73 Euro (netto, ohne Familienbeihilfe)
  • zuzüglich € 447,66 für jedes weitere unversorgte Kind, das im gemeinsamen Haushalt lebt.

Für Alleinerziehende mit einem Kind

  • 1.287,03 Euro (netto, ohne Familienbeihilfe)
  • zuzüglich € 447,66 für jedes weitere unversorgte Kind, das im gemeinsamen Haushalt lebt.

Anträge werden auch auf Wunsch per Post oder per Mail
kinder-familie@salzburg.gv.at zugesandt.
Weitere Informationen erhalten Sie im Referat für Kinderbetreuung, Elementarbildung und Familien unter der Telefonnummer 0662 8042-5435 oder 5436.

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Förderungsvoraussetzungen:

Anspruchsberechtigt sind Eltern/Erziehungsberechtigte von Schülerinnen und Schülern aller Schulformen im Bundesland Salzburg, wobei eine nach Familiengröße unterschiedliche Einkommensgrenze nicht überschritten werden darf. Gefördert werden Schulveranstaltungen jeglicher Art. Die Förderung des Landes Salzburg wird nur auf Antrag gewährt und gilt für Schulveranstaltungen des laufenden Kalenderjahres. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.


Einkommensobergrenze:


- Alleinerziehende/r mit einem Kind € 1.287,03 netto mtl.

- Familie mit einem Kind € 1.678,73 netto mtl.

Für jedes weitere unversorgte Kind, welches im gemeinsamen Haushalt gemeldet ist, wird die Einkommensgrenze um € 447,66 erhöht.

Familiennettoeinkommen:
Das Familien-Nettoeinkommen im Sinne dieser Richtlinien ist die Summe aller Nettoeinkünfte der Eltern bzw. Elternteile, die im gemeinsamen Haushalt mit den Kindern leben.
Bei Lebensgemeinschaften ist es die Summe der Einkünfte von Elternteil und LebensgefährtIn.


Zu den Einkünften sind allenfalls hinzuzurechnen:
Wochengeld, Kinderbetreuungsgeld, Arbeitslosengeld, Unterhaltsleistungen für Kinder (Alimente, Waisenpension, Pflegegeld für Pflegekinder), Bezüge aus der Mindestsicherung für den Lebensunterhalt, Notstandshilfe, Krankengeld, Unfall- und Betriebsrenten, Witwe(r)npension, Studienbeihilfe für AntragsstellerIn oder im gemeinsamen Haushalt lebenden EhepartnerIn oder LebensgefährtIn, etc.


Nicht zum Einkommen zählen:
Familienbeihilfe, Unterhaltszahlungen/Alimentationszahlungen an ein nicht haushaltsangehöriges Kind oder einen früheren Partner bzw. eine frühere Partnerin, Mietzins- und Wohnbeihilfen.


Als Einkommen unselbstständig Erwerbstätiger gilt grundsätzlich das durchschnittliche aktuelle Einkommen ohne 13. und 14. Bezug, abzüglich Sozialversicherungsbeiträgen und Lohnsteuer, ohne Familienbeihilfe und jene Beihilfen, die zur Abdeckung oder Pflegebedürftigkeit gewährt werden, wie z.B. Pflegegeld nach dem Bundespflegegeldgesetz oder dem Salzburger Pflegegeldgesetz, etc.


Das aktuelle Einkommen errechnet sich aus den Einkünften jener drei Kalendermonate, die der Antragstellung vorangehen.

Für die übrigen Einkunftsarten gilt das Einkommen gemäß § 2, Abs. 4, Einkommenssteuergesetz 1988 (vermindert um Einkommenssteuer und Sozialversicherungs-Pflichtbeiträge), wobei zur Berechnung der Einkünfte von pauschalierten Land- und ForstwirtInnen die aktuelle Vorschreibung zur bäuerlichen Sozialversicherung herangezogen wird.

Höhe der Förderung:


Bei Unterschreitung einer familientypspezifischen Einkommensobergrenze wird pro Kalenderjahr (für Schulveranstaltungen des laufenden Kalenderjahres) eine Förderung im Ausmaß von höchstens € 220,-- pro im gemeinsamen Haushalt gemeldetem/r SchülerIn gewährt, welche für eine, bzw. mehrere Schulveranstaltungen verwendet werden kann. Diese Förderung darf von Dritten nicht gepfändet und nicht in das pfändbare Einkommen eingerechnet werden.

Auszahlungsmodus:

Die Förderung wird nach Überprüfung und Genehmigung durch das Referat
Kinderbetreuung, Elementarbildung, Familien bei bereits erfolgter Bezahlung der
Eigenleistung auf das Girokonto der Familie überwiesen.
Ist die Eigenleistung noch nicht bezahlt erfolgt die Anweisung auf das Konto der Schule.


Rückzahlung der Förderung:


Ungebührlich bezogene Förderungsbeträge sind zurückzuzahlen. (z. B. Nichtbekanntgabe
von Förderungen anderer Institutionen für diese Schulveranstaltung, ebenso wenn die
beabsichtigte Schulveranstaltung nicht stattfindet, bzw. wenn an der
Schulveranstaltung nicht teilgenommen wurde).
Die Summe der Förderungen darf den Betrag der Eigenleistung nicht übersteigen.

Weitere Informationen und Anträge erhalten Sie im Referat für Kinderbetreuung, Elementarbildung und Familien unter der Telefonnummer 0662 8042-5435 oder 5436.

Diese subsidiär gedachte Unterstützung greift, wenn andere gesetzlich zustehende Ansprüche bereits ausgeschöpft sind beziehungsweise andere gesetzlichen Anspruchsmöglichkeiten nicht geltend gemacht werden können. Insbesondere bei Todesfällen in der Familie, schwerer Krankheit, aber auch bei drohenden Delogierungen.

Weitere Informationen erhalten Sie im Referat für Kinderbetreuung, Elementarbildung und Familien am Beratungstelefon unter 0662 8042-5420.

Mit dem Salzburger Familienpass können Familien von verschiedenen attraktiven Freizeitangeboten in Sport, Kultur und Bildung profitieren.
Wer den Familienpass beantragen kann und wo man ihn bekommt erfahren Sie direkt auf der Familienpassseite.