Sanierung

Wohnbauförderung

Was wird gefördert?

Folgende Baumaßnahmen zur Sanierung von Wohnungen und Wohnhäusern werden gefördert:

  • Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes (Außenwände, oberste Geschoßdecke, Dachschräge, Kellerdecke, Fenster)
  • Errichtung oder Erneuerung von bestimmten Wärmebereitstellungsanlagen (Biomasse, Fernwärme, Wärmepumpe)
  • Thermische oder photovoltaische Solaranlagen
  • Be- und Entlüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
  • Dachsanierung
  • alten- und behindertengerechte Ausstattung
  • Erstmaliger Einbau oder Sanierung eines Bades
  • Elektroinstallationen
  • baulicher Feuchtigkeitsschutz
  • Sonstige Sanierungsmaßnahmen

Alternativ kann für Wärmebereitstellungsanlagen und Solaranlagen eine Energieförderung beantragt werden.


Wer wird gefördert?

  • Eigentümer des Gebäudes
  • Bauberechtigte
  • Wohnungseigentümer von Reihenhäusern, wenn die übrigen Wohnungseigentümer der Maßnahme zustimmen
  • Wohnungseigentümer, Miteigentümer, Mieter oder sonstige Nutzungsberechtigte bei Maßnahmen innerhalb der Wohnung


Wie wird gefördert?

Es wird ein einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Der Grundfördersatz beträgt in Prozent der förderbaren Sanierungskosten

  • 20 Prozent bei größeren Renovierungen (mindestens 25 Prozent der Gebäudehülle) und Standards für energieeffiziente Bestandsbauten
  • 15 Prozent bei sonstigen Sanierungen

Zuschlagspunkte für Gesamtenergieeffizienz und ökologische Baustoffwahl erhöhen den Grundbetrag um 0,5 Prozent je Zuschlagspunkt. Die förderbaren Sanierungskosten sind unterschiedlich je nach Maßnahme gedeckelt. Maximal betragen sie 100.000 Euro.


Wann wird der Zuschuss ausbezahlt?

Der Zuschuss wird frühestens nach Vorlage der saldierten Rechnungen und Feststellung der endgültigen Sanierungskosten ausbezahlt.


Wann wird das Förderungsansuchen gestellt?

Das Förderungsansuchen muss rechtzeitig vor Baubeginn gestellt werden. Grundsätzlich darf mit dem Bau vor Abschluss des Fördervertrages nicht begonnen werden. Ein vorzeitiger Baubeginn kann nicht beantragt werden.


Wie stellt man ein Förderungsansuchen?

Das Förderungsansuchen wird über den Online-Assistenten gestellt. Der Energieausweis-Berechner lädt - sofern notwendig - den benötigten Planungsenergieausweis hoch. Mit dem Antrag sind auch die erforderlichen Unterlagen hochzuladen. Nähere Angaben finden Sie im Leitfaden zur Antragstellung.


Was führt zur Rückzahlung des Zuschusses?

Die geförderten Wohnungen müssen fünf Jahre lang förderungskonform genutzt werden, andernfalls ist der Zuschuss anteilig zurückzuzahlen.


Welche weiteren Voraussetzungen gibt es?

  • Das Gebäude muss mindestens fünf Jahre alt sein (Bauvollendungsanzeige), ausgenommen bei Sanierungsmaßnahmen, die den Wohnbedürfnissen von Menschen mit Behinderung oder älteren Menschen dienen.
  • Die geförderte Wohnung muss nach Beendigung der Sanierungsarbeiten als Hauptwohnsitz genutzt werden.
  • In den vergangenen fünf Jahren darf dieselbe Sanierungsmaßnahme nicht schon einmal gefördert worden sein.
  • Die energetischen Mindestanforderungen müssen eingehalten werden.


Ist keine Wohnbauförderung möglich, kann für Biomasse-Fernwärme, Pelletsheizungen, Scheitholz- und Hackgutheizungen, Wärmepumpen sowie Solaranlagen (Warmwasser- und Stromerzeugung) eine Energieförderung beantragt werden:

Energieförderung Land Salzburg
www.energieaktiv.at