Naturschutz und Landwirtschaft

​Die Land- und Forstwirtschaft prägt seit Jahrhunderten das Gesamtbild der Salzburger Kulturlandschaft. Der strukturelle Wandel in der Landbewirtschaftung und die damit verbundene Veränderung der landwirtschaftlichen Nutzung gelten als Hauptursachen für den fortschreitenden Verlust an schützenswerten Lebensräumen sowie Tier- und Pflanzenarten. Gleichzeitig mit dieser Entwicklung ist die Zahl der erwerbstätigen Bäuerinnen und Bauern gesunken. Die Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung, insbesondere von Grenzertragsflächen, ist keine Selbstverständlichkeit mehr. Um die zum Teil aufwändige Bewirtschaftung und Pflege unserer Kulturlandschaft langfristig sicherzustellen, wurden die Vertragsnaturschutzförderungen ins Leben gerufen.

Vertragsnaturschutz

Die biologische Vielfalt und der landschaftsästhetische Wert der Salzburger Kulturlandschaft können durch hoheitlichen Schutz alleine nicht bewahrt werden. Durch den Vertragsnaturschutz können ökologisch wertvolle Lebensräume und Strukturen erhalten und verbessert werden. Diese bieten gefährdeten Tier- und Pflanzenarten der Kulturlandschaft einen wertvollen Lebens- und Rückzugsraum. Zur Erhaltung und Verbesserung des Erholungswertes hochwertiger Kulturlandschaften werden im Rahmen der Vertragsnaturschutzrichtlinien des Landes Salzburg spezielle Gestaltungsmaßnahmen angeboten.

Mehr dazu finden Sie unter

Vertragsnaturschutzrichtlinien des Landes Salzburg

ÖPUL-Naturschutzmaßnahmen (Programm ländliche Entwicklung)



Projektförderungen

Während der Vertragsnaturschutz besonders geeignet ist, den günstigen Erhaltungszustand von Lebensräumen und Arten zu erhalten, bietet die Projektförderung vielfältige Möglichkeit für den proaktiven Naturschutz. 


Mehr dazu finden Sie unter

Projektförderungen im Rahmen des Programms ländliche Entwicklung