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Landesbüchereitagung 2026

Herzliche Einladung zur Landesbüchereitagung!

Dieses Jahr steht unsere Tagung unter dem Leitthema „Orientierung zwischen Buch und Bot“.

Gemeinsam spüren wir dem Spannungsfeld zwischen Buch und Bot nach: Was bleibt, was verändert sich und was kommt neu dazu? Wir entdecken Perspektiven, teilen Erfahrungen und suchen nach Orientierung in einer Bibliothekswelt zwischen analoger Lesekultur und künstlicher Intelligenz.

Veranstaltet von:

  • Land Salzburg – Referat Kunst, Kultur und Kulturbetriebe
  • Bibliothekarsverband Salzburg
  • Österreichisches Bibliothekswerk

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Programm

 Donnerstag, 12. November 2026
09:00 Uhr  Begrüßung| Herlinde Lugstein
 Eröffnung und Ehrungen | Daniela Gutschi
 KI menschlich reflektiert - Die Vergangenheit, Gegenwart und (gewünschte) Zukunft | Johannes Haunschmid
10:20 UhrPause
10:50 UhrWenn Räume zu erzählen beginnen - Erkundungen im Literaturraum Bibliothek | Reinhard Ehgartner
11:45 UhrBibliothekarsverband Salzburg Jahreshauptversammlung
12:30 UhrMittagspause
14:00 UhrWorkshops 1*)
15:45 Uhr Pause
16:15 Uhr Workshops 2*)
18:00 Uhr Farewell Drink

*) Die Workshops sind parallel angesetzt, dadurch ist der Besuch von zwei verschiedenen
Workshops möglich.
Infos zu den Workshops weiter unten.

 Freitag, 13. November 2026
09:00 Uhr    Begrüßung | Herlinde Lugstein
 Gut informiert, nichts versäumt! - Neues vom Büchereiverband Österreichs | Ursula Liebmann
 Zielgruppen gemeinsam erreichen - Die Bibliogang und weitere Neuigkeiten aus dem Österreichischen Bibliothekswerk | Laura Pellizzari
 Informationen vom Land Salzburg | Herlinde Lugstein
10:20 UhrPause
10:50 UhrWir stellen uns vor: Bildungsbibliotheken des Katholischen Bildungswerkes Salzburg | Elke Peteani und Melanie Sapov-Erlinger
 Digitale Angebote, neue Möglichkeiten: Was braucht die Bibliothek von morgen?  | Diskussionsrunde moderiert von Monika Aistleitner
 Comics erleben - Comiclesung mit Josephine Mark
13:00 UhrAbschluss der Tagung und Mittagessen

Vortragende: Aistleitner Monika, Öffentliche Bibliothek St. Vitalis, Bibliothekarsverband Salzburg | Ehgartner Reinhard, Öffentliche Bibliothek Michaelbeuern | Gutschi Daniela, Landesrätin für Öffentliche Bibliotheken | Foidl Sabine, Stadt:bibliothek Salzburg | Haunschmid Johannes, Robert-Jungk-Bibliothek | Liebmann Ursula, Büchereiverband Österreichs | Lugstein Herlinde, Referat Kunst, Kultur und Kulturbetriebe, Land Salzburg | Mark Josephine, Comic-Künstlerin, Grafikdesignerin und Illustratorin | Pellizzari Laura, Österreichisches Bibliothekswerk | Peteani Elke, KBW Salzburg | Sapov-Erlinger Melanie, KBW Salzburg
 

Rahmenprogramm: Firmen-Ausstellungen


Anmeldung Anmeldung bitte bis 6. November 2026!    


Informationen zu den Workshops

  1. Literaturraum Bibliothek: Meine Bibliothek als Haus der Geschichten
    Reinhard Ehgartner, Öffentliche Bibliothek Michaelbeuern
    Aufbauend auf den Vortrag zum »Literaturraum Bibliothek« nehmen wir unsere eigene Bücherei in den Blick und entwickeln gemeinsam Ansätze, wie sie noch stärker als Haus der Sprache, der Literatur und der Geschichten wahrgenommen werden kann. Fragen der Raumgestaltung kommen hierbei ebenso zur Sprache wie die Präsentation unserer Medien, die Form unserer Einladungen oder die Beteiligung der Benutzer*innen in das Bibliotheksgeschehen.
     
  2. Comics in der Leseförderung
    Josephine Mark: Comic-Künstlerin, Grafikdesignerin und Illustratorin
    Wie können Comics helfen, um bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig Begeisterung für das Lesen zu wecken und Hemmschwellen gegenüber Büchern abzubauen?
    Welche Bedeutung spielen dabei Begegnungen mit „echten Büchermenschen“ (aka Autor:Innen und Illustrator:Innen) und wie lassen sich diese durchführen?
    In Form eines Impulsvortrags mit anschließendem Praxisteil zeigt die Referentin Möglichkeiten für den Einsatz von Comics in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Ziel ist es, die Teilnehmenden über die Möglichkeiten von AutorInnenbegegnungen zu informieren und sie im anschließenden Praxisteil selbst erleben zu lassen, wie inspirierend und eindrucksvoll eine solche Begegnung sein kann. Die Teilnehmenden erarbeiten und zeichnen eine eigene Mini-Comicgeschichte – ganz ohne Vorkenntnisse aber mit viel Spaß und garantiert überraschenden Ergebnissen!
    Im Anschluss bzw. zwischendurch ist Zeit für Fragen und Austausch.
     
  3. Touch Her and Die! #Booktok-Update
    Laura Pellizzari, Geschäftsführerin des Österreichischen Bibliothekswerks
    „Grumpy x Sunshine lese ich nicht. Lieber was mit mehr Mafia und Trigger-Warnings. Besser für meine Mental Health, ihr wisst schon!“
    Und, hat das für Sie gerade Sinn gemacht? Nein? Dann willkommen im Workshop! Egal, ob Sie bereits einen Workshop zu den Themen Booktok und Dark Romance besucht haben oder nicht: Gemeinsam wagen wir einen Deep Dive in die Online-Bücherwelt von Booktok. Wir sprechen über Hype-Bücher und Trends, über Tropes, New Adult, Dark Romance und natürlich über Spice. Und gemeinsam diskutieren wir darüber, wie der Umgang mit #Booktok in der Bibliothekspraxis funktionieren kann.
     
  4. E-Book-Sprechstunde: Die häufigsten Hürden bei der Nutzung der Onleihe
    Sabine Foidl, Stadt:bibliothek Salzburg
    Die Stadt:bibliothek Salzburg bietet zweimal im Monat eine E-Book-Sprechstunde an. Die Referentin ist Teil dieses Teams und gibt im Workshop Infos zu allgemeinen Fragen zur Onleihe, egal ob auf E-Book-Readern, Tablets, Laptops oder Smartphones. 
    Anhand häufiger technischer und anwendungsbezogener Herausforderungen werden praxisnahe Lösungen und hilfreiche Tipps für die Nutzung der Onleihe vermittelt.
    Gerne können Sie ein einsatzbereites Gerät zum Workshop mitbringen.
     
  5. KI in der Anwendung: Wo (un)gebraucht, wo (un)gewollt, wie beeinflusst
    Johannes Haunschmid, Philosoph, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek
    Wofür wollen wir Künstliche Intelligenz eigentlich nutzen? Können wir uns das noch selbst bestimmen, oder hat sich diese Technologie bereits als unverzichtbarer Bestandteil unseres Arbeitsalltags etabliert? Sind wir dabei abhängig von großen Firmen wie OpenAI, Anthropic und Google? Haben wir den Datenschutz aufgegeben und müssen akzeptieren, dass alle unsere Inhalte als Trainingsdaten verwendet werden?
    In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit Fragen wie diesen und betrachten KI als menschliches Werkzeug. Wir versuchen dabei greifbar zu machen, dass man KI nicht ausgeliefert ist, sondern deren Entwicklung aktiv durch die eigene Nutzung beeinflussen kann.