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Pflege und Betreuung: Die echt starke Infokampagne

Unter dem Motto „Das ist stark“ wurde die Infokampagne des Landes im Jahr 2019 gestartet und ist mittlerweile zur längsten und größten Kampagne des Landes Salzburg geworden. Das Ziel: Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen in der Pflege besser bekannt zu machen und Menschen dafür zu gewinnen. Seit 2026 widmet sich ein Schwerpunkt der Pflege zuhause und der Information über die zahlreichen Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige.

Wo kann ich eine Pflegelehre absolvieren? Welche unterschiedlichen Einstiegsmöglichkeiten in den Pflegeberuf gibt es für mich? Was mache ich, wenn meine Eltern oder Großeltern plötzlich Unterstützung zuhause benötigen? Welche Unterstützungsleistungen gibt es und wer hilft mir? Das Land Salzburg lässt die Menschen mit diesen Fragen nicht allein. Pflege und Betreuung ist vielfältig – und jede oder jeder kommt früher oder später mit diesem Thema in Kontakt. Mit der Infokampagne „Das ist stark“ sollen alle Informationen aus einer Hand bereit gestellt und Interessierten sowie Betroffenen Orientierung gegeben werden.

Pflegeberufe vor den Vorhang

Ein wesentlicher Teil der Kampagne sind Videoporträts von Personen, die bereits in der Pflege tätig sind und über ihre Erfahrungen, ihren Werdegang und ihre Motivation berichten. Sarah Grubinger ist eines dieser „Das ist stark“-Gesichter. Sie absolviert derzeit die Pflegelehre im Seniorenwohnhaus in Thalgau. An ihrer Lehre gefällt ihr besonders, dass sie Zeit für die Bewohner hat, um sie kennenzulernen und mit ihnen den Alltag zu gestalten. Außerdem lernt sie selber vieles von den Menschen, die sie betreut. Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an. Ab Herbst 2026 gibt es in Salzburg-Itzling auch einen eigenen Berufsschulstandort für die Pflegelehre in Salzburg.

Mit einem Studium in die Pflege

Ein weiteres Testimonial der Pflegkampagne zeigt, wie der Einstieg in die Pflege über die Fachhochschule funktioniert. Anna Seidl studiert Gesundheits- und Krankenpflege. Die Ausbildung beschreibt sie als „anspruchsvoll, aber sehr erfüllend“ mit „Erfahrungen, die einem niemand mehr nehmen kann“. Andreas Gsenger leitet die Diabetesberatung im Uniklinikum Salzburg. Er hat sich früh für die Pflege entschieden und sein Studium der Pflegewissenschaft an der PMU gemacht.

Verschiedenste Karrierewege

Astrid Rass ist Pflegedienstleiterin im Kinderzentrum am Uniklinikum Salzburg. Sie möchte mit ihrem Einblick in den Arbeitsalltag junge Menschen, die in der Pflege tätig sind, motivieren, die angebotenen Möglichkeiten zu nutzen und einen Karriereweg einzuschlagen. Denn aus ihrer Sicht „gibt es im Gesundheitswesen keinen abwechslungsreicheren Beruf als die Pflege“. REP_251030_20 (bk/mel/hei)

Update am 14.08.2026