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Noch mehr Bürgerservice im neuen LDZ

Das neue Landesdienstleistungszentrum entsteht ganz in der Nähe des Salzburger Hauptbahnhofes. Der Rohbau ist fertig, im Jänner werden 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesdienstes in eine neue Ära starten. Doch das neue LDZ ist weitaus mehr als moderne Büros. Auch die Bürgerinnen und Bürger werden davon profitieren. Erstmals werden die umfangreichen Serviceleistungen des Landes an einem, zentralen Standort zu finden sein. Das gab es in dieser Form noch nie.

Rund 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes werden Österreichs modernstes Verwaltungsgebäude ab Ende 2026 und Anfang 2027 mit Leben füllen. Die Landesverwaltung bekommt eine neue, gemeinsame Heimat. Aus 25 verstreuten Standorten, die sich bisher in der Stadt Salzburg und in Wals-Siezenheim befinden, wird einer. „Ein sehr großer Vorteil für die Bevölkerung und für die Kolleginnen und Kollegen im Landesdienst“, ist sich auch der neue Landesamtsdirektor Franz Moser sicher und spricht von einem Vorzeigeprojekt.

Geballtes Bürgerservice, effizientere Zusammenarbeit

Historisch gewachsen war die Landesverwaltung bisher auf zahlreiche Standorte in der Stadt Salzburg aufgeteilt – so auch die Serviceleistungen. Bis das LDZ bezugsfertig ist, befinden sich Ausweichquartiere sogar außerhalb der Landeshauptstadt in Wals-Siezenheim. Das ist mit Anfang 2027 vorbei. Die umfangreichen Serviceleistungen des Landes wie zum Beispiel Wohnberatung, Pflegeberatung, Elternberatung und Psychosozialer Dienst werden alle im LDZ mit moderner Infrastruktur der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Dazu kommt die sehr gute Erreichbarkeit durch die Nähe zum Hauptbahnhof und die Effizienz der Verwaltung durch enge Zusammenarbeit, wenn fast alle Landesmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unter einem Dach Synergien nutzen.

Das neue LDZ liegt derzeit voll sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan. „Das ist in diesen Zeiten alles andere als selbstverständlich und liegt sicher an der langen und professionellen Planung wie auch Umsetzung. 

Landesamtsdirektor Franz Moser

Wirtschaftlich beste Lösung

„Das LDZ ist wirtschaftlich die beste Lösung, so klar kann ich das sagen. Die beiden Standorte in der Michael-Pacher-Straße und am Bahnhof wären im Fall einer Weiternutzung als Büroflächen entweder generalsanierungsbedürftig oder in dieser Form gar nicht mehr sinnvoll sanierbar gewesen. Berechnungen haben ergeben, dass eine Sanierung der beiden Objekte insgesamt jedenfalls rund 200 Millionen Euro (Preisbasis 2025) gekostet hätte. Dennoch hätten bei weitem der hohe Standard, die Vorteile und die Funktionalität des neuen Hauses nicht erreicht werden können. Dazu kommen rund 2,2 Millionen Euro pro Jahr für die Miete der Ausweichquartiere und jener Büroflächen, die derzeit extern angemietet werden müssen und mit der Eröffnung des LDZ wegfallen. Zum Vergleich: Die Baukosten des LDZ betragen etwas mehr als 200 Millionen Euro, die Gesamtkosten mit Umzug, Ausweichquartieren und so weiter rund 340 Millionen Euro brutto. Kurz gesagt: Die Vorteile durch den Neubau des LDZ an diesem zentralen Standort überwiegen ganz klar“, so Projektleiter Thomas Kerschbaum. REP_260130_70 (mel)