Dieser Frage gingen die österreichischen Landesrechnungshöfe und der Stadtrechnungshof Wien gemeinsam mit der OECD anlässlich eines Zusammentreffens in Linz nach. Denn eines ist sicher: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bieten die Chance, Analysefähigkeiten zu stärken und die Qualität sowie Aktualität der Prüfungsarbeit zu verbessern. „Die zunehmende Verfügbarkeit und Reife digitaler Instrumente und Künstlicher Intelligenz wird auch die Art und Weise unserer Prüfungshandlungen verändern“, sagt Ludwig F. Hillinger, Direktor des Salzburger Landesrechnungshofs, und verweist auf Analysen der OECD, wonach Rechnungsprüfungsinstitutionen weltweit bereits diverse KI-Lösungen nutzen, etwa zur Anomalieerkennung in Finanzdaten. Zudem wurden drei bereits entwickelte Anwendungsfälle vorgestellt, die eine rasche Analyse großer Datenmengen ermöglichen.