Im ersten Quartal 2026 schlossen in Salzburg 360 Paare den Bund fürs Leben und es ließen 31 Paare ihre Partnerschaft am Standesamt eintragen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 14,3 Prozent bei den Eheschließlungen und von 34,8 Prozent bei den eingetragenen Partnerschaften. Österreichweit wurde im ersten Quartal 2026 zwar ebenfalls ein starker Anstieg bei der Zahl der eingetragenen Partnerschaften in Höhe von 25,2 Prozent registriert, die Zahl der Eheschließlungen war jedoch um 2,7 Prozent rückläufig.
In Salzburg sank binnen Jahresfrist, das heißt von 2025 auf 2026 (jeweils erstes Quartal), die Zahl der Geburten um 5,2 Prozent auf 1.121 und die Zahl der Gestorbenen um 11,1 Prozent auf 1.245. Obwohl die Zahl der Sterbefälle stärker sank als die Zahl der Neugeborenen, ist die Geburtenbilanz weiterhin negativ. Im ersten Quartal 2026 verstarben um 124 Personen mehr als Babys geboren wurden. Österreichweit verblieb die Zahl der Geburten nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (- 0,1 Prozent) und die Zahl der Gestorbenen sank mit 4,2 Prozent weniger stark als in Salzburg. Daraus ergibt sich eine negative Geburtenbilanz im Ausmaß von 4.841 Personen.
Obwohl durch den frühen Ostertermin die Zahl der Nächtigungen im April 2026 in Salzburg um 9,9 Prozent und in Österreich um 5,4 Prozent niedriger war als ein Jahr zuvor, wurde in der Wintersaison 2025/26 in Salzburg bei den Nächtigungen die 16-Millionen-Marke erstmals überschritten. Konkret wurden von November 2025 bis April 2026 in Salzburg in Summe 16,1 Millionen Nächtigungen verbucht, um 3,2 Prozent mehr als in der Wintersaison 2024/25. Die Zahl der Gästeankünfte erhöhte sich ebenfalls, und zwar um 4,0 Prozent auf knapp über 4,0 Millionen. In Österreich verlief in der Wintersaison 2025/26 die Entwicklung mit einem Plus von 2,6 Prozent bei den Übernachtungen und 3,6 bei den Ankünften ähnlich wie in Salzburg. Mit 74,2 Millionen wurde auch in Österreich ein neuer Rekord bei den Nächtigungszahlen in einer Wintersaison erzielt.