Masernfälle 2019 in Salzburg

Alle Informationen auf einen Blick

2019 gab es mehrere an Masern erkrankte Personen, die Fälle werden an dieser Stelle laufend aktualisiert. Masern sind hochansteckend, können per Tröpfcheninfektion und über die Luft übertragen werden. Nur die zweifache Impfung bietet Schutz. Sie wird im ganzen Land gratis angeboten und kann in jedem Alter (ab dem 10. Lebensmonat) verabreicht werden.

Impftermine in den Gesundheitsämtern der Bezirke

(Bitte den Impfpass mitnehmen!)


  • BH Salzburg Umgebung, Karl-Wurmb-Straße 17 5020 Salzburg
    11. bis 14. Februar jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr
  • BH St. Johann, Hauptstraße 1 5600 St. Johann im Pongau
    18. Februar, 16.00 bis 19.00 Uhr
  • BH Tamsweg, Kapuzinerpl. 1, 5580 Tamsweg
    22. Februar, 16.00 bis 18.00 Uhr
  • BH Hallein, Schwarzstraße 14, 5400 Hallein
    18. Februar, 16.00 bis 19.00 Uhr
  • BH Zell am See, Stadtpl. 1, 5700 Zell am See
    12. Februar, 16.30 bis 18.30 Uhr
  • Landessanitätsdirektion, Sebastian-Stief-Gasse 2, 5020 Salzburg
    21. Februar, 17.00 bis 19.00 Uhr

Bisher bestätigte Masernfälle im Bundesland Salzburg

Meldung
​Bezirk​Meldung​Zusatzinfo
​19. 2. 2019
​Pinzgau​2 erkrankte Personen
​18. 2. 2019​Pinzgau​1 erkrankte Person
​6. 2. 2019
​Pinzgau​1 erkrankte Person

​4. 2. 2019
​Pinzgau​2 erkrankte Personen
​30. 1. 2019
​Pinzgau​1 erkrankte Person
​25. 1. 2019
​Pinzgau​1 erkrankte Person
​24. 1. 2019
​Pinzgau​2 erkrankte Personen
​20. 1. 2019
Tennengau​1 erkrankte Person
​15. 1. 2019
​Pinzgau​1 erkrankte Person
​14. 1. 2019
​Pinzgau​1 erkrankte Person






Masern-Impfung© Land Salzburg
Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten und kommt durch Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase und Rachen zu Stande. Die Inkubationszeit beträgt 8 bis 10 Tage bis zum Beginn des katarrhalischen Stadiums (Schnupfen, Bindehautentzündung, Husten etc.) bzw. 14 Tage bis zum Ausbruch des typischen Ausschlags, was aber auch bis zu 21 Tage dauern kann. Die Ansteckungsgefahr beginnt vier bis fünf Tage vor dem Auftreten des Ausschlags und hält bis zu vier Tage nach dem Auftreten an. Masern sind gem. Epidemiegesetz an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) meldepflichtig. Näheres siehe Informationsblätter.

Krankheitsbild von Masern
Die Krankheit weist sich durch eine hohe Komplikationsrate in allen Altersgruppen aus, wobei besonders die Gehirnbeteiligung gefürchtet wird.
Die Maserninfektion führt zu einer Schwächung der Abwehrkräfte des Körpers, sodass über mehrere Jahre das Risiko für den Tod durch andere Infektionskrankheiten erhöht ist. Bei Maserninfektion im Säuglingsalter kann  Jahre nach der Erkrankung die tödlich verlaufende Gehirnentzündung auftreten.

Wer soll geimpft sein
Jeder der die Krankheit nicht durchgemacht hat und nicht immun ist, soll zweimal geimpft sein/werden. Die Impfung kann jederzeit nachgeholt werden, wobei die zweite Teilimpfung im Abstand von wenigstens vier Wochen zur ersten erfolgen soll.

Impfstellen/Kosten
Die Masern-Mumps-Röteln-Impfung wird für Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeden Alters kostenlos an den Gesundheitsämtern angeboten, ebenso besteht die Möglichkeit, den Masern-Mumps-Röteln-Impfstoff kostenlos in der Apotheke zu beziehen und die Impfung beim Arzt Ihrer Wahl vornehmen zu lassen. Eventuell anfallende Impfgebühren werden nicht vom Land übernommen.

Masern und Konsequenzen für den Alltag
Im Falle eines Kontakts mit einer an Masern erkrankten Person können MitarbeiterInnen in Gemeinschaftseinrichtungen, die keinen Schutz vor Masern haben, bis 21 Tage vom Besuch der Gemeinschaftseinrichtung ausgeschlossen werden.