Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe

Die Förderungsaktion wird mit 1.7.2022 wieder im Rahmen des Salzburger Wachstumsfonds aufgenommen.

Neben Teil I „Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe“
(Förderung iHv 10 % der förderbaren Investitionskosten; Summe der förderbaren Kosten max 40.000,- Euro) wird zur Abfederung der Belastungen durch die aktuell stark steigenden Energiepreise zusätzlich eine zeitlich befristete Schwerpunktaktion für „Energiesparende Maßnahmen“ als Teil II des Förderungsprogrammes
(Förderung iHv 20 % der förderbaren Investitionskosten; Summe der förderbaren Kosten max 40.000,- Euro) angeboten.

Die Förderungsrichtlinie kann ab sofort im Downloadbereich abgerufen werden.

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Anträge zu den beiden Förderungsprogrammen können ab 1.7.2022 ausschließlich mittels ONLINE-ANTRAG (Link zur Antragstellung:Teil I und Teil II) eingebracht werden.
Förderungsansuchen für Investitionen im Bereich der Schwerpunktaktion „Energiesparende Maßnahmen" (Teil II des Förderungsprogrammes) sind mittels gesondertem Antrag zu stellen. Eine Antragstellung via Post, Fax oder E-Mail ist nicht möglich.

Weitere Details zur Förderungsaktion können der ab

HINWEIS:
Sofern der Förderungsantrag durch einen Vertreter (zB Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter oder Bank) eingebracht wird, ist die dafür notwendige schriftliche Bevollmächtigung mittels dem bereitgestellten PDF-Formular (siehe Downloadbereich) gegenüber der Förderungsstelle nachzuweisen.

NEUERUNG:
Mit der Wiederaufnahme der Förderungsaktion wird erstmalig auch die Möglichkeit der Prüfung der Abrechnungsunterlagen durch einen sachkundigen Vertreter (Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter) bestehen. In diesem Fall hat der sachkundige Vertreter die Prüfung der detaillierten Abrechnungsunterlagen hinsichtlich Projektbeginn, Richtigkeit und Vollständigkeit durch Übermittlung des firmenmäßig gestempelten und unterfertigten Verwendungsnachweises (Rechnungszusammenstellung) an die Förderungsstelle zu bestätigen. Die Übermittlung weiterer Beilagen zum Verwendungsnachweis (Rechnungskopien und Zahlungsnachweise) kann dadurch grundsätzlich entfallen. Die Beilagen zum Verwendungsnachweis können seitens der Förderungsstelle jedoch stichprobenartig angefordert und überprüft werden. Diese neu geschaffene Möglichkeit zum Nachweis der widmungsgemäßen Verwendung der Fördermittel trägt damit wesentlich zur Kundenfreundlichkeit sowie zur Entbürokratisierung und Beschleunigung der Förderungsabwicklung bei.

Die Beziehung eines sachkundigen Vertreters zur Bestätigung des Verwendungsnachweises erfolgt freiwillig und auf Kosten des Förderungsnehmers. Die Möglichkeit zur Einreichung des Verwendungsnachweises inkl. Beilagen durch den Förderungsnehmer persönlich bleibt weiterhin unverändert bestehen.

WICHTIG:
Die Antragstellung muss VOR Beginn der Projektumsetzung bzw –durchführung erfolgen (dh vor Bestellung/Beauftragung). Investitionen, mit deren Durchführung bereits vor Einreichung des Förderungsantrages begonnen wurde, können nicht gefördert werden, um reine Mitnahmeeffekte zu vermeiden.


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Schwerpunktaktion „Energiesparende Maßnahmen"
(Teil II des Förderungsprogrammes)


Ziel der Schwerpunktaktion ist es, die bereits auf Bundes- und Landesebene vorhandenen Förderungsprogramme im Bereich „Energiesparende Maßnahmen" bestmöglich zu ergänzen und bestehende Förderlücken zu schließen, um die Salzburger Kleinunternehmen optimal im Hinblick auf die dynamische Entwicklung der Energiepreise unterstützen zu können.

Im Rahmen dieser zusätzlichen Förderungsaktion sollen kleine Unternehmen gefördert werden, wenn diese in „Energiesparende Maßnahmen" investieren und dadurch den Energie- und Strombedarf im Betrieb senken bzw optimieren. Der detaillierte Maßnahmenkatalog
mit den förderbaren Investitionsvorhaben kann der Richtlinie entnommen werden (siehe Punkt 7.1 der Richtlinie).

Grundsätzlich sind – mit Ausnahme der nachfolgend genannten Ergänzungen – die Bestimmungen der ab 1.7.2022 geltenden Richtlinie über das „Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe" auch für die Schwerpunktaktion „Energiesparende Maßnahmen" maßgeblich.

  • Förderung durch einen Direktzuschuss in Höhe von 20 % der förderbaren Investitionskosten (keine Regionalförderung). Die Förderbemessungsgrundlage (Summe der förderbaren Kosten) ist wiederum mit 40.000,- Euro netto begrenzt.
  • Projekte können bereits ab einem Investitionsvomumen von 5.000,- Euro netto gefördert werden.
  • Die Schwerpunktaktion "Energiesparende Maßnahmen" wird mit Ausschöpfung des Budgets, spätestens aber mit 31.12.2022, beendet.

Förderungsansuchen sind mittels gesondertem ONLINE-ANTRAG zu stellen (keine gemeinsame Beantragung mit Investitionsvorhaben, welche im Rahmen von Teil I des Förderungsprogrammes gefördert werden sollen).

Nähere Details zur gegenständlichen Schwerpunktaktion entnehmen Sie bitte der ab 1.7.2022 geltenden Richtlinie (siehe Downloadbereich).


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Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe
(Teil I des Förderungsprogrammes)

Nachfolgende Punkte und Ausführungen beziehen sich auf Teil I des Förderungsprogrammes „Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe".

Was wird gefördert?  


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Gefördert werden kann die Durchführung von eigen- oder fremdfinanzierten materiellen Investitionen in das abnutzbare Anlagevermögen (im Falle einer Fremdfinanzierung muss das angeschaffte Wirtschaftsgut im Anlagevermögen des Förderungsnehmers aktiviert bzw in dessen Anlagekartei aufgenommen werden), die dazu dienen:

bauliche und maschinelle Verbesserungen und/oder Erweiterungen zu erwirken;

  • neue oder verbesserte Produkte oder Dienstleistungen anzubieten bzw Produktionsverfahren anzuwenden;
  • in Tourismus- und Freizeitbetrieben zu einer Saisonverlängerung, zur Gewinnung neuer Zielgruppen, zu Qualitätsverbesserungen im Betrieb oder zur Schaffung bzw Verbesserung von Unterkunftsmöglichkeiten und/oder Aufenthaltsräumen von MitarbeiterInnen beizutragen; hier ist jedoch vorrangig eine mögliche Bundes- oder Landestourismusförderung (ÖHT, Tourismusoffensive) zu beantragen.
Immaterielle Investitionen können nur gefördert werden, wenn sie für die Nutzung von materiellen Wirtschaftsgütern notwendig sind. Das materielle Wirtschaftsgut steht hierbei im Vordergrund.
Sämtliche vorrangig zum Transport vorgesehenen Fahrzeuge sind nicht förderbar: LKWs, Lieferwagen, PKWs, Taxis, Fahrräder. Jedoch förderfähig sind fahrbare, für den laufenden Betrieb erforderliche Infrastruktur-Einsatzgeräte und entsprechende Transportanhänger sowie Zu- und Aufbauten (zB Harvester, Schneeräumgerät, Stapler etc).

ONLINE-ANTRAG (Nachreichungen zu bereits eingebrachten Anträge senden Sie bitte per E-Mail an wirtschaft@salzburg.gv.at)

Förderungsanträge können ausschließlich online eingebracht werden. Die Antragstellung via Post, Fax oder E-Mail ist nicht möglich.
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Warum wird gefördert?

Die kleinen Unternehmen sind das Rückgrat der Salzburger Wirtschaft und tragen zur besonderen Stabilität des regionalen Arbeitsmarktes bei. Ziel der Förderungsaktion ist es, Kleinunternehmen dazu zu motivieren, Investitionen vorzunehmen, die zur nachhaltigen Sicherung bzw Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft beitragen.

Wer wird gefördert?


Kleine Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die Mitglieder der Wirtschaftskammer Salzburg sind und im Jahresdurchschnitt höchstens 20 ArbeitnehmerInnen ohne Lehrlinge (umgerechnet auf Jahresvollzeit-Äquivalente) beschäftigen.


Wie wird gefördert?


Durch Gewährung eines Direktzuschusses (Prämie) in Höhe von 10 % der förderbaren Investitionskosten. 
Die Förderbemessungsgrundlage (Summe der förderbaren Kosten) ist mit 40.000,- Euro netto begrenzt.

In nachfolgenden Regionalförderungsgebieten kann eine erhöhte Prämie in Höhe von 15 % gewährt werden:

  • Bezirk Tamsweg – nationales Regionalförderungsgebiet Lungau,
  • Lammertal – Gemeinden Abtenau, Annaberg und Rußbach,
  • Saalachtal – Gemeinden Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weißbach,
  • Unterpinzgau – Gemeinden Bruck, Dienten, Fusch, Lend, Rauris und Taxenbach,
  • Oberpinzgau – Gemeinden Krimml, Wald im Pinzgau, Neukirchen am Großvenediger, Bramberg am Wildkogel, Hollersbach, Mittersill, Stuhlfelden, Uttendorf, Niedernsill.

Sofern der 3-Monats-EURIBOR im Fall steigender Zinsen den Wert von 1 % übersteigt, kann bei Fremdfinanzierung als alternative Förderungsart ein Zinsenzuschuss gewährt werden, der im Barwert abzüglich Zinsbelastung in etwa dem Barwert des Direktzuschusses entspricht und somit die Zinslast des Unternehmens abfedern soll.


Wann wird gefördert?


Projekte können ab einem Investitionsvolumen von 10.000,- Euro netto gefördert werden.

Investitionen, mit deren Durchführung vor Einreichung des Förderungsantrages bereits begonnen wurde (dh Investitionen, die bereits bestellt/beauftragt wurden), können nicht gefördert werden.


Weiteres:

Sofern gleichwertige Zuschuss-Förderungsaktionen des Bundes (zB Förderungsprogramme der aws, der KPC oder der ÖHT) bzw des Landes (zB Betriebsneugründung oder Umweltinvestitionen in Kleinbetriebe) zur Verfügung stehen, sollen zunächst diese Förderungsangebote in Anspruch genommen werden. Im Fall einer gänzlichen Ablehnung der Zuschuss-Förderung seitens des Bundes/des Landes ist eine Förderung aus dem Wachstumsprogramm möglich, sofern die Förderungskriterien erfüllt sind. Das Datum des Einlangens eines Antrages für das beantragte Investitionsvorhaben bei anderen Förderstellen des Bundes bzw Landes wird im Falle einer gänzlichen Ablehnung der Zuschuss-Förderung als gültiges Einreichdatum (Fristwahrungsdatum, Kostenanerkennungsstichtag) für die Gewährung einer Förderung nach der gegenständlichen Förderungsaktion anerkannt.

Nähere Informationen zur vorliegenden Förderungsaktion entnehmen Sie bitte wiederum der ab 1.7.2022 geltenden Richtlinie (siehe Downloadbereich).

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Alternative Förderungsinstrumente:

Landesförderungen:
Betriebliche Photovoltaik-Anlagen
Umweltinvestitionen für Kleinbetriebe
Lebensmittel-Nahversorgungsförderungsaktion
Betriebsneugründungs-/Übernahmeförderungsaktion

Bundesförderungen:
Tourismusförderungen der Österreichischen

Ergänzende Förderung der Stadt Salzburg:
Kleingewerbeförderung der Stadt Salzburg