Autor:
Melanie Hutter,
Fotos:
Melanie Hutter
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Tourismus

Salzburg von seiner schönsten Winterseite

Frau Holle zeigte sich in diesem Winter etwas zögerlich: Ein grüner Dezember, nebelige und nasse Weihnachten ließen die Herzen der Schneefans nicht wirklich höher schlagen. Jetzt allerdings zeigt sich die für viele schönste Jahreszeit von der ebenfalls schönsten Seite. Und auch im Tourismus läuft es gut.
 

​So gehört sich das - derzeit präsentiert sich der Winter von der verschneiten Seite, fast schon sind die Bilder der grünen Weihnachten vergessen. Die verschneiten Bilder zum Beispiel vom Nachtslalom in Flachau oder auch vom Snowboardweltcup in Bad Gastein gingen in die Welt. Nicht nur, aber auch deswegen ist die Buchungslage im Tourmismus bis in den März hinein sehr gut. 

Guter Start in die Wintersaison

Trotz wenig Schnee war schon der Dezember touristisch gesehen sehr gut, es war in Bezug auf die Nächtungen der vierbeste der Geschichte. Hier die Zahlen im Überblick: 

  • Bundesland: 2.340.266 Nächtigungen (Vergleich Dezember 2019: 2.618.006)
  • Pinzgau: 907.739 Übernachtungen (39 Prozent)
  • Pongau: 811.547 Übernachtungen (34 Prozent)
  • Stadt Salzburg: 279.390 Übernachtungen (zwölf Prozent)
  • Lungau: 158.912 Übernachtungen (sieben Prozent)
  • Flachgau: 114.038 Übernachtungen (fünf Prozent)
  • Tennengau: 68.640 Übernachtungen (drei Prozent)

​Aussichten sind gut

Mit dem Schnefall im Jänner und der Unterlage aus technischem Schnee dürfte die Saison bis Ostern gesichert sein - bis dahin wollen die größten Skigebiete offen halten. "Wir haben eine Auslastung um die 80 Prozent und das bis weit in den März. Die spontanen Buchungen, die ja immer häufiger werden, sind da noch gar nicht miteingerechnet", so Wolfgang Breitfuß, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Saalbach-Hinterglemm. REP_230124_70 (mel)

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