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Museum am Kastenturm
Moßhammerplatz 4
(Eingang neben der Pfarrkirche)
5500 Bischofshofen
Schwerpunkt:Archäologie Innergebirg (Steinzeit bis Mittelalter), Sakrale Kunst
in und um Bischofshofen: Rupertuskreuz 6./7.Jh.), Ablasstafel (1453), Urkunden, Skulpturen, Bilder, liturgische Geräte, Zeugnisse des christlichen Brauchtums, Grabdenkmäler (Lapidarium); Sonderausstellungen
Öffnungszeiten:Ganzjährig: Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag 10 -16 Uhr
Führungen:Nach vorheriger Anmeldung jederzeit
Informationen:Neben der Museumsführung werden auch Rundgänge zu den historisch
wichtigsten Objekten des Ortes (Kirchen, Pestfriedhof,
Schanzenanlage) angeboten. Zweimal jährlich wird eine
Sonderausstellung durchgeführt.
Auskunft:Museum: Tel. +43 6462 2972 (nur während der Öffnungszeiten), Tel. +43 6462 32815-1 (Obmann); Tourismusverband: Tel. +43 6462 2471, Fax -3605; Gemeindeamt: Tel. +43 6462 2801-0, Fax -28
eMail Adresse für Auskunft:museumamkastenturm@sbg.at
Kustos/Kustodin:Mag. Marianne Stöckl, Tel. +43 6412 7049
eMail Adresse für Kustos/Kustodin:marianne-stoeckl@sbg.at
Obmann/Obfrau:Dr. med. Christoph Plawenn, Kinostraße 9, 5500 Bischofshofen, Tel. +43 6462 32815-1
eMail Adresse für Obmann/Obfrau:christoph.plawenn@sbg.at
Gründungsjahr:1998
Museumsfläche:Etwa 250 m², Ausstellungsfläche ca. 220 m²
Rechtsträger:Museumsverein Bischofshofen

An der Stelle, an der 711 n. Chr. Bajuwaren die frühchristliche Verehrungsstätte des Hl. Maximilian bei einer römischen Siedlung entdeckten, erfolgte die erste Klostergründung (cella) des Hl. Bischofs Rupert auf Salzburger Boden. Im Laufe der Jahrhunderte war das Kloster (heute Kastenhof) Augustiner Chorherrenstift, Sitz der Chiemseer Bischöfe im Hoch- und Spätmittelalter und bedeutende Kultstätte der Verehrung des Hl. Maximilian bis zur Säkularisierung der Erzdiözese.

Das "Museum am Kastenturm", eröffnet im November 1998, liegt mitten im historischen Ortszentrum. Der Kastenhof,  mittelalterlicher Wohnturm aus dem 12. Jh., viergeschossig, mit quadratischem Grundriss und baulich mit der Pfarrkirche verbunden, war Pfleggerichtsort und diente einst als Getreidespeicher für die Bischöfe von Chiemsee und war somit zentrale Sammelstelle für den Zehent.

Der Museumsverein hat sich zur Aufgabe gestellt, die 5.000-jährige Siedlungsgeschichte des Raumes Bischofshofen, dokumentiert durch zahlreiche Grabungsergebnisse und durch die sakrale Kunst des ehemaligen kirchlichen Subzentrums darzustellen. Herausragende Schaustücke sind dabei das berühmte Rupertuskreuz und die Georgstafel, ein gotisches Halbrelief sowie zahlreiche archäologische Funde. Die archäologische Ausstellung wurde 2002 durch MitarbeiterInnen des Museums Carolino Augusteum neu gestaltet und wird durch diese auch betreut .
Neben Schauen, Lesen und Staunen kann der Besucher auch selbst im Museum tätig werden: ein steinzeitlicher Bohrer und Reibeschüsseln warten darauf, ausprobiert zu werden.


Das Museum ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels.       



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Rückfragen an: das jeweilige Museum
Änderungen an:

Irene Auinger, Tel +43 662 8042 2611

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