Jahres-Verkehrssicherheitsaktion

Neue Verkehrssicherheitsplakate:

„Fährst bei Rot, folgt der Tod.     Halte bei Rot!"

Schwerpunktkampagne 2018 zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Rahmen des Salzburger Verkehrssicherheitsprogramms „Gib 8!"

Verkehrssicherheitskampagne 2018© Progress Werbung
Die Polizei hat vermehrt Verkehrsteilnehmende beobachtet, die trotz Ampel-Rotlicht (Eisenbahn)Kreuzungen queren. Aus diesem Grund kommt es auch immer wieder zu schweren Unfällen. Das Land Salzburg und seine Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit starten daher 2018 eine Plakataktion. Mit der Aktion „Fährst bei Rot, folgt der Tod. Halte bei Rot!" wollen wir bei den Verkehrsteilnehmenden „Halt bei Rot" ins Bewusstsein rücken und damit die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Ziel ist, durch Bewusstseinsbildung Unfälle zu vermeiden.

Vielfacher Hinweis „Halte bei Rot!"

Auf 45 großformatigen Plakaten (120 x 170 cm)  bei Ortseinfahrten werden die Verkehrsteilnehmenden auf „Halte bei Rot!" aufmerksam gemacht. Zusätzlich kommen in Kooperation mit Progress Außenwerbung und der Salzburg AG 10 Rolling Boards, 25 City-Lights und das Heck eines Stadtbusses zum Einsatz, um die Botschaft mit der Auflösung „Halte bei Rot!" im Verkehrsraum zu positionieren. Aktions-Banner auf 2 Brücken (Anif und Hellbrunner-Brücke) weisen zusätzlich auf die Aktion hin.

Zusammenarbeit mit Partnern

Alle Gemeinden, die Bezirks­hauptmannschaften und Fahr­schulen des Bundeslandes erhalten jeweils ein Plakat um in ihrem Wirkungsbereich auf die Aktion hinzuweisen. Auch im Stadtgebiet von Salzburg werden entsprechende Plakate affichiert und Aktionen bei Ampeln zur Erhöhung der Anhaltepflicht sind geplant.

Verstärkte Kontrollen durch Polizei und Rotlicht-Kameras

Die Polizei hat zusätzlich zu den Rotlichtkameras in der Stadt Salzburg verstärkte Kontrollen bei (Eisenbahn)Kreuzungen angekündigt. Außerdem werden bei 5 Standorten in der Stadt Salzburg Rotlichtkameras eingesetzt, bei denen im Vorjahr 3.357 Rotlichtverstöße aufgezeichnet und gestraft wurden. Beim Bahnübergang Pfarrwerfen wurden im Jahr 2017 insgesamt 263 Missachtungen sanktioniert.

Wann gilt „Halt" und wie hoch ist der Strafrahmen?

Rotes Ampellicht gilt als Zeichen für „Halt" und Fahrzeug-Lenkende müssen anhalten.

Auch Gelbes nicht blinkendes Licht gilt als Zeichen für „Halt" und Lenkende herannahender Fahrzeuge müssen anhalten. Kommt es zu einem Verstoß gegen rotes Ampellicht mit Vorrangverletzung, gibt es Strafen bis zu € 2.180,– und einen Eintrag ins Führerscheinregister.

Sicherheitsaktion bei Eisenbahnkreuzung Pinzgau-Bahn

Bei der Eisenbahnkreuzung Bruckberg in Zell am See wird am 19. Juni 2018 der lange Anhalteweg eines Zuges (und damit die Notwendigkeit von Achtung des Rotlichtes) demonstriert werden: Die Pinzgauer-Lokalbahn wird eine Notbremsung einleiten. Wichtig ist, dass Züge nicht (wie Autofahrende) auf Sicht, sondern auf Signal fahren, weil der Anhalteweg deutlich länger ist. Bei diesem Medientermin werden auch Schülerinnen und Schüler der Polyteschnischen Schule Zell am See eingebunden.

Unfallsituation

Im Bundesland Salzburg ereigneten sich 2016 insgesamt 3.046 Unfälle mit Personenschaden. Bei über 20 Prozent der Unfälle war Vorrangverletzung (inkl. Rotlichtmissachtung) mitverantwortlich.

Partner der Aktion
Finanziert werden die Maßnahmen von „Fährst bei Rot, folgt der Tod. Halte bei Rot!"durch den Verkehrssicherheitsfonds des Landes Salzburg. Neben dem Amt der Salzburger Landesregierung sind Magistrat Stadt Salzburg, Landesverkehrsabteilung der Polizei, Progress-Außenwerbung und KFV Partner der Aktion.