Transnationale Zusammenarbeit im Alpenraum

Interreg Programm „Alpenraum“

Unberührte Natur und einige der wirtschaftlich stärksten Regionen Europas liegen im Alpenraum dicht beieinander. Ziel des Interreg-Programms Alpenraum ist es, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Alpenregion zu stärken. 4-15 zumeist öffentliche Partner aus mehreren Staaten arbeiten in mehrjährigen Projekten in Bereichen zusammen, in denen länderübergreifende Kooperationen für nachhaltige Antworten auf gemeinsame Herausforderungen erforderlich sind. Im aktuellen Programm 2014 – 2020 stehen insgesamt rund 117 Millionen Euro an EU-Fördergeldern aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) zur Verfügung. 64 alpenweite Projekte konnten mit diesen Mitteln umgesetzt werden.

Die Gesamtkoordination des Alpenraumprogramms obliegt der in der Wirtschaftsabteilung des Landes Salzburg angesiedelten Verwaltungsbehörde.

Das Programmgebiet:

umfasst sieben Staaten, nämlich Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz.

Förderschwerpunkte 2014 – 2020:

  • Innovativer Alpenraum: Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen; Aktivitäten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge in einer sich wandelnden Gesellschaft
  • CO2-armer Alpenraum: Einführung transnationaler integrierter Instrumente zur Reduktion des CO2-Ausstoßes; Ausweitung CO2-armer Transport- und Mobilitätsmöglichkeiten
  • Lebenswerter Alpenraum: nachhaltige Inwertsetzung des Kultur- und Naturerbes des Alpenraums; Verstärkung des Schutzes, der Erhaltung und der ökologischen Vernetzung alpiner Ökosysteme
  • Gut verwalteter Alpenraum: Stärkung und Anwendung einer transnationalen Mehr-Ebenen Governance

Die Schwerpunkte des neuen Programms für den Zeitraum 2021 – 2027 werden derzeit von den Alpenländern in Zusammenarbeit mit externen Experten erarbeitet. In Übereinstimmung mit den Zielen der EU Makrostrategie für den Alpenraum (EUSALP) wird der Fokus auf die Themen Biodiversität, Klimawandel, Vorbeugung von Naturgefahren, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung gerichtet sein. Aktuelle Informationen zum neuen Programm sind auf der Website des Alpenraumprogramms zu finden.

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