Breitbandförderung für Unternehmen

Was wird gefördert?

Im Rahmen dieser Förderungsaktion unterstützt das Land Salzburg gewerbliche Unternehmen bei Investitionen in Breitbandinfrastrukturen, die den Bereich vom letzten Standort mit LWL-Anbindung (z.B. Vermittlungsstelle) bis zum jeweiligen Betrieb mit Standort in Salzburg beinhalten. Gefördert werden dabei ausschließlich Glasfasertechnologien.

Die Investitionen sind so durchzuführen, dass hinterher auch andere im näheren Umkreis befindliche Unternehmen/Endkunden gegen ein marktübliches Entgelt diese Breitbandinfrastruktur mitnutzen können.

Warum wird gefördert?

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft und die Verlagerung von Produktionsprozessen in allen Sektoren der Wirtschaft „in" das Internet erfordern hohe symmetrische Bandbreiten.

Um die Verbesserung von Internetanbindungen voranzutreiben, sollen Investitionen von Kleinst-, Klein- und Mittelbetrieben in deren Breitband-Hochleistungszugang gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Förderungswerbern können physische und juristische Personen sowie sonstige Gesellschaften des bürgerlichen Rechts und des Unternehmensrechts sein, die ein Kleinst-, Klein- oder Mittelständisches Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (d.h. Mitglied der Wirtschaftskammer Salzburg) mit Betriebsstandort oder Filialstandort in Salzburg betreiben.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Der Anschluss muss mittels Glasfaser (FTTH) realisiert werden und technisch einen Ausbau der Anschlussbandbreite auf mindestens 1 Gbit/s symmetrisch dediziert für den Förderwerber (kein sharing mit anderen Kunden, keine Überbuchung des Anschlusses) ohne zusätzliche Leitungsbauarbeiten ermöglichen
  • Der hergestellte Internetzugang muss für den Förderwerber zum Abnahmezeitpunkt eine realisierte Mindestbandbreite von 10 Mbit/s symmetrisch ohne Überbuchung bis zum POP des Zugangsproviders aufweisen
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen auf Endkundenseite jederzeit auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch hochrüstbar sein (nur durch Umprovisionierung auf Providerseite)
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen auf der Leitungsseite auf eine Bandbreite von 1 Gbit/s symmetrisch hochrüstbar sein
  • Der hergestellte Internetzugang muss als Business-Produkt mit einer fix zugewiesenen statischen IP-Adressen für den Endkunden (Förderwerber) ausgestattet sein
  • Die Mindestvertragslaufzeit für den hergestellten Anschluss muss ab Abnahme mindestens 24 Monate betragen
Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als einmaliger, nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von 50 % der vom Förderwerber getragenen förderfähigen Errichtungs- und Herstellungskosten für den Glasfaser-Internet-Anschluss. Das Projektvolumen muss mindestens 1.000 EUR betragen. Die maximale Förderhöhe beträgt 10.000 EUR pro anzubindenden Standort des Förderwerbers. Die Gesamtfinanzierung des Projektes muss sichergestellt sein.

Über die genaue Förderintensität entscheidet die Förderungsabwicklungsstelle auf Basis der vom Land Salzburg jährlich zur Verfügung gestellten Mittel sowie innerhalb der durch die gegenständliche Richtlinie festgelegten Grenzen.

Wo wird gefördert?

Bundesland Salzburg

Die Förderungsabwicklung erfolgt durch die Abteilung 4 - Lebensgrundlagen und Energie des Amtes der Salzburger Landesregierung, Referat 20408: Ländliche Entwicklung und Bildung, Postfach 527, 5010 Salzburg (=Förderungsabwicklungsstelle).

Wann wird gefördert?
Im Rahmen der gegenständlichen Richtlinie „Breitband-Hochleistungszugänge für Unternehmen (FTTH)“  können Anträge nach Maßgabe der budgetären Mittel bis 31.12.2020 gestellt werden.
Informationsfolder Breitbandhochleistungszugänge für KMU (pdf, 750 KB)