Ernährung

Rund ein Viertel entfällt beim Ökologischen Fußabdruck auf den Bereich Ernährung. Davon wieder 80 Prozent auf den Konsum von tierischen Produkten (Fleisch, Milchprodukte und Eier). Bereits daran lässt sich erkennen, wo ein großes Einsparungspotential gegeben ist, um den persönlichen Ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Für die Produktion von Fleisch wird neben Weideland auch Ackerland benötigt, denn die Tiere fressen nicht nur Gras, sondern auch andere Futtermittel.

Veranschaulicht wird dies durch folgendes Beispiel: Für die Herstellung einer Kalorie (kcal) eines tierischen Produkts sind ungefähr 5 bis 10 Kalorien (kcal) auf pflanzlicher Basis notwendig.
(Quelle: Plattform Footprint)

Kreisdiagramm zum Fußabdruck der Ernährung, Schweinefleisch hat den größten, gefolgt von Rind
© Quelle: Ecological Footprint Calculator Austria

Im Bereich Ernährung gibt es einige Möglichkeiten, den Ökologischen Fußabdruck zu verringern:

      • Konsum von Fleisch und tierischen Produkten (Wurst, Käse, Eier, Milch) auf ein gesundheitsverträgliches Maß verringern
      • regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugen (verringert die Transportkilometer erheblich => z.B. Erdbeeren im Winter)
      • Gemeinschaftsgärten für regionales / saisonales Obst und Gemüse
      • Frischen Lebensmitteln den Vorrang geben
      • Leitungswasser anstatt exotischer Fruchtsäfte trinken
      • Bioprodukte, sofern diese aus der Region stammen
      • Keine genießbaren Lebensmittel wegwerfen:
              • Hat man selbst keine Verwendung für bereits gekaufte Lebensmittel, weil man zum Beispiel auf Urlaub fährt, kann man sie an Nachbarn verschenken.
              • Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht, sind viele Lebensmittel trotzdem noch ohne Bedenken verzehrbar. Am besten, Sie überzeugen sich selbst von Geruch, Geschmack und Konsistenz des Nahrungsmittels.
      • Lebensmittel mit weniger Verpackung bevorzugen
      • Lebensmittel richtig lagern, um die Haltbarkeit zu verlängern
      • Reste kochen, sollte einmal etwas übrig bleiben. Hier geht's zu leckeren "Restl-Rezepten".