Informationen zum Programm

Veranstaltungen die auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit besonders Rücksicht nehmen, haben die Möglichkeit ein „Green Event Salzburg“ zu werden.

Veranstaltungsart

Sämtliche Veranstaltungen in den Bereichen 
Kultur, Sport, Dorf, Stadt- & Vereinsfeste

Vorteile 

  • Imagegewinn durch höhere Qualitätsstandards der Veranstaltung
  • Vergünstigungen von Partnerbetrieben
  • kostenlose Beratung und Informationen, Hilfe und Unterstützung bei der Organisation
  • Werbemittel um die Kommunikation bei den Besuchern zu stärken
  • kostenlose Werbung für Ihre Veranstaltung in unserem Veranstaltungskalender
  • Teilnahme am Wettbewerb "Nachhaltig Gewinnen"

Welche Maßnahmen sind zu beachten?

An ein Green Event Salzburg werden gewisse Anforderungen gestellt. Diese sichern eine hochwertige Qualität und die Veranstaltung kann sich durch Ihr Engagement besonders hervorheben.

​​01) Bewerbung einer klimaschonenden Mobilität

Die VeranstalterInnen achten bei der Planung und Durchführung der Events auf eine klimaverträgliche An- und Abreise der BesucherInnen und TeilnehmerInnen. Das heißt der Veranstaltungsort soll vorrangig mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Bus, U-Bahn, Straßenbahn), zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad erreichbar sein. Falls dies nicht möglich ist, sollen umwelt- freundliche Alternativen wie Shuttledienste, Fahrradtaxidienste, Anrufsammeltaxis, Fahrgemeinschaften oder Mitfahrbör- sen angeboten oder zumindest beworben werden.

​02) Saisonale, regionale* und vorzugsweise biologische Lebensmittel
    • ​Die VeranstalterInnen verwenden im Rahmen der Veranstaltung überwiegend saisonale und regionale Lebensmittel sowie regionale Getränke. Vorzugsweise sollen biologisch produzierte Produkte verwendet werden.
      (Ausnahme: Länderspezifische kulinarische Veranstaltungen)
    • Nicht regionale Lebensmittel wie Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade werden aus fairem Handel bezogen.
    • Mindestens ein vegetarisches oder veganes Hauptgericht wird bei der Veranstaltung angeboten.
    • Verwendete Fische und Meeresfrüchte stammen aus regionaler bzw. biologischer Aquakultur oder aus Wildfang mit MSC Gütesiegel.
    • Keine Verwendung von aus Sicht des Tier- und Artenschutzes bedenklicher Lebensmittel
    • Keine Förderung von übermäßigem Alkoholkonsum („Happy Hour")
    • Leitungswasser wird nach Verfügbarkeit angeboten und entsprechend kommuniziert.
​03) Ausgabe von Mehrweggeschirr, Gläser, Becher und -besteck
    • ​Für den Getränkeausschank an die Gäste/TeilnehmerInnen werden ausschließlich Porzellantassen, Gläser oder Mehrweg- kunststoffbecher verwendet.
    • Für die Ausgabe von Speisen wird ausschließlich Mehrweggeschirr verwendet. In Ausnahmefällen (sicherheitspolizeiliche Bestimmungen, Verfügbarkeit) können kann Einweggeschirr und -besteck aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden.
​04) Einkauf von Getränken in Groß- und/oder Mehrweggebinden

​Getränke werden ausschließlich in Mehrweggebinde (Fässer, Container, Zapfanlagen, Mehrwegflaschen) eingekauft, soferndie jeweilige Getränkeart am Markt in ausreichender Vielfalt verfügbar ist.

​05) Verwendung von Großgebinden anstelle von Portionsverpackungen bei Ketchup, Senf etc.

​Es werden Großgebinde an Stelle von Portionspackungen (Ketchup,Senf etc.) verwendet. Diese müssen auf Grund der gesetzlichen Vorgaben der Kontrolle der Ausgabestelle unmittelbar unterliegen, d.h. zum Beispiel in Sicht- und Reichweite der Ausgabestelle aufgestellt werden.

​06) Sinnvolle und geeignete Abfalltrennung und –sammlung

​Bei der Veranstaltung sind im Gäste- und im Gastronomiebereich (Küche, Schank, Bar, Service, Back Stage, etc.) die anfal- lenden Abfälle unter Berücksichtigung des regionalen Abfalltrennsystems getrennt zu sammeln. Entsprechend gekennzeich- nete Behältnisse sind nach Art und Menge bspw. für Restmüll, Papier, Glas-, Metall- und Kunststoffverpackungen, Altspeise- fett und -öl, Biomüll zur Verfügung zu stellen.

​07) Vermeidung von Einweg-Dekoration und Einweg-Giveaways
    • ​Die Dekoration wird wiederverwendet oder ist aus umweltfreundlichen oder natürlichen Materialien oder stammt von einem sozialökonomischen Betrieb.
    • Wenn Give Aways angeboten werden, sind diese nur unverpackt ausgegeben und entweder aus umweltfreundlichen oder natürlichen Materialien oder stammen von einer gemeinnützigen Einrichtung, die durch den Erwerb gefördert wird.
​08) Sparsamer Ressourcenverbrauch und erneuerbare Energie
    • ​Es werden nach Möglichkeit Strom und Energie aus erneuerbaren Quellen bzw. Eigenversorgung (bspw. Photovoltaik) und wassersparende Sanitäreinrichtungen (bspw. Spülstopptaste) verwendet.
    • Bei der Beschaffung von Reinigungsmittel und Sanitärzusatz wird auf eine entsprechende Umweltzertifizierung (z.B. Ecolabel, Umweltzeichen) der Produkte geachtet.
    • Sämtliche veranstaltungsrelevante Druckwerke (Einladungen, Dokumentationen, Poster, etc.) sind nach dem Prinzip des minimalen Ressourcenaufwands angefertigt: doppelseitige Kopien, Ersatz durch elektronische Datenträger, Mail-Services, Internet, Apps, mobileticketing etc.
    • Auf Special Effects, die Abfall erzeugen (Pyrotechnik, Konfetti, Deko-Schnee, Schaum, etc.) und auf die Verwendung von intensiver Außenbeleuchtung, Skybeamern etc. wird verzichtet.
​09) Barrierefreiheit

​Auf eine barrierefreie Gestaltung der Veranstaltung ist zu achten.Mögliche Maßnahmen sind z.B. barrierefreie Parkplätze, Toiletten und freier Eintritt für notwendige Begleitpersonen.

​10) Verwendung des Green Event Logos bei der Bewerbung

​Um auch den BesucherInnen aktiv zu zeigen, dass Sie Ihre Veranstaltung als Green Event Salzburg veranstalten, bewerben Sie diese mittels unserem Logo auf Ihren Drucksorten, Ihrer Homepage und/oder andere Medien. Weiters haben Sie die Möglichkeit, unsere Werbemittel (Beachflags, Banner) auszuborgen, um diese auf dem Veranstaltungsgelände zu verwen- den. Bitte reservieren Sie diese rechtzeitig, die Anzahl ist begrenzt.

* Regionalität:
​Die Hauptproduktion des Lebensmittels (Anbau, Aufzucht, Ersterzeugung, etc.) liegt innerhalb einer Distanz von rd. 150 km (in Grenzregionen auch außerhalb Österreichs). Eine regionale Verkaufsstätte oder Vertriebsniederlassung ist nicht ausreichend. Die Herkunft muss nachgewiesen werden.