Sozialpädagogische Wohneinrichtungen

In einer sozialpädagogischen Wohneinrichtung können Kinder und Jugendliche, die gefährdet sind oder aus diversen Gründen nicht von ihren Angehörigen betreut werden können, aufgenommen werden.

In sozialpädagogischen Wohneinrichtungen sollen junge Menschen an ein eigenständiges Leben herangeführt werden. Neben dieser stationären Betreuung gibt es noch das Angebot von Pflegefamilien.

Kinder und Jugendliche erhalten:

  • Einen geschützten Ort zum Wohnen
  • Versorgung und Verpflegung
  • Individuelle, bedürfnisorientierte, professionelle Betreuung
  • Förderung und Unterstützung mit dem Ziel ein selbstständiges, selbstbewusstes, eigenverantwortliches Leben zu führen

In einer Wohngemeinschaft werden nicht mehr als 8 Kinder/Jugendliche aufgenommen. Den Kindern/Jugendlichen stehen üblicherweise Einzelzimmer, manchmal auch Doppelzimmer, zur Verfügung.
Im betreuten Wohnen werden die Jugendlichen zumeist in Garconnieren betreut.

Die sozialpädagogischen Einrichtungen werden ausschließlich von privaten Organisationen der Kinder- und Jugendhilfe betrieben und geführt.

Über die Aufnahme entscheiden in enger Kooperation mit dem Kind/Jugendlichen und dessen Obsorger die Sozialarbeiter/innen der Jugendämter. Die Gründe und Ziele der Betreuung werden in einem Hilfeplan fixiert.



Kostenbeitrag

Die unterhaltspflichtigen Angehörigen müssen entsprechend ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten einen Kostenbeitrag leisten.

Die Kontaktdaten zu den Einrichtungen und Leistungserbringern finden Sie hier.