Sonderprämie für 24-Stunden-Betreuungskräfte

Während der COVID-19 Krise wird den 24-Stunden-Betreuerinnen/Betreuern bei einer Verlängerung des regulären Turnus um weitere 4 Wochen eine einmalige Sonderprämie gewährt.

In Anlehnung an die vom Bund auf Grund der Reisefreiheit vorgenommen Aussetzung der Aktion, werden die Fristen für eine Antragstellung verkürzt:
Die Förderung kann nur mehr beantragt werden, wenn zumindest 4 Wochen Verlängerungen bis zum 31.07.2020 abgeschlossen wurden.
Dies bedeutet, dass für die Gewährung der 500 Euro Sonderprämie für 24h-Betreuungskräfte der Turnus vor dem 30.06.2020 begonnen und bis spätestens 31.07.2020 beendet werden muss (regulärer + verlängerter Turnus).
Wer wird gefördert?
24-Stunden-Betreuerinnen/Betreuer bei Turnus-Verlängerung.
Was wird gefördert?
Die Förderempfängerinnen/Förderempfänger können die Förderung für die Absolvierung des außerordentlichen Turnus (über den regulären Turnus hinausgehend) beantragen.
Nicht förderbar sind 24-Stunden-Betreuungskräfte, die ausschließlich den regulären Turnus absolvieren und keine Verlängerung des Turnus erfolgt.
Wie wird gefördert?
Die Förderung kann einmalig beantragt werden. Die Förderhöhe beträgt für die Verlängerung des außerordentlichen Turnus im Ausmaß von vier Wochen 500 Euro (brutto).
Die Förderung kann rückwirkend mit Beginn der Maßnahmen des Bundes im Zusammenhang mit der Corona-Krise am 16.03.2020 bis zum Ende der Maßnahmen des Bundes aufgrund der Pandemie, längstens jedoch bis zum 31.12.2020 beantragt werden.
Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Förderbar sind 24h-Betreuerinnen/Betreuer, die in Zeiten der Pandemie ihren regulären Turnus um vier weitere Wochen verlängern.
Abwicklung / Antragstellung
Der Förderbetrag wird nach Absolvierung des außerordentlichen Turnus und dessen Nachweis nach entsprechender Antragsstellung an die/den 24-Stunden-Betreuerin/Betreuer gewährt.
Der Förderantrag ist spätestens drei Monate nach Absolvierung des außerordentlichen Turnus einzubringen. Sollte dieser fehlerhaft sein und/oder Beilagen fehlen, wird eine Verbesserung bzw. Nachreichung bis zu einem festgelegten Termin gefordert. Bei Nichteinhaltung des Termins wird der Akt außer Evidenz genommen.
Aufgrund der hohen Antragszahl ist mit längeren Bearbeitungszeiten zu rechnen.