EDV-Inventarisierung

in Salzburger Regionalmuseen

Die EDV-Inventarisierung ist ein Projekt des Landes Salzburg in Kooperation mit dem Forum Salzburger Volkskultur und dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen.

Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen, Vermitteln - das sind die grundlegenden Aufgaben eines Museums. Dazu gehört die professionelle Dokumentation der Sammlungsbestände.

Der internationale Museumsrat ICOM erläutert dazu in seinen ethischen Richtlinien: "Museumssammlungen sollen nach allgemein anerkannten professionellen Standards dokumentiert werden. Diese Dokumentation soll eine vollständige Kennzeichnung und Beschreibung jedes Stückes beinhalten, über sein Umfeld, seine Herkunft, seinen Zustand, seine Behandlung sowie seinen gegenwärtigen Standort Auskunft geben. Diese Sammlungsdaten sollen sicher verwahrt und so katalogisiert werden, dass ein Zugriff durch das Museumspersonal und andere Berechtigte gewährleistet ist."

Die im Zuständigkeitsbereich der Salzburger Volkskultur liegenden Museen verwenden eine einheitliche Software – das auf Windows basierende Museumsverwaltungs-Programm OPAL32/MV. Rund 70 Museen arbeiten derzeit mit diesem gemeinsamen Programm. Mehr als 112.000 Objekte wurden bisher erfasst. Das Programm OPAL32/MV wurde speziell für die Salzburger Regionalmuseen entwickelt.

Das Referat Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen veranstaltet gemeinsam mit dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen zwei Mal pro Jahr kostenlose Softwareschulungen für Anfänger (im Spätwinter) und Fortgeschrittene (im Herbst). Updates, Schulungen und temporäre Hilfe vor Ort sind kostenlos.