KEP - Aktuell

September 2020
KEP on Tour im Tennengau
Wie geht es Salzburgs Kunstschaffenden und Kultureinrichtungen mit COVID-19? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht und wie geht es für Ihre Einrichtungen weiter?

Dienstag, 22. September 2020, 19.00 Uhr
Ziegelstadel Hallein, Pernerweg 1, Hallein

Am Podium:
Heinrich Schellhorn, Landeshauptmann-Stellvertreter und Kulturreferent
Angela Glechner, Künstlerische Leiterin Szene Salzburg
Mario Steidl, Künstlerischer Leiter Jazzfestival Saalfelden und Intendant Nexus
Beda Percht, freischaffender Regisseur und Produzent Events
Ingrid Weese-Weydemann, Vorsitzende Landeskulturbeirat
Karl Zechenter, Vorsitzender Dachverband Salzburger Kulturstätten, Künstlergruppe gold extra
Moderation: Bernhard Flieher, Salzburger Nachrichten

COVID-Maßnahmen: Persönliche Anmeldung und Maskenpflicht!
Persönliche Anmeldung mit Angabe von Namen, Vornamen, Telefonnummer und E-Mail-Adresse bis 18. September 2020 zwingend erforderlich!
Anmeldung: kultur-wissenschaft@salzburg.gv.at
Für alle, die nicht persönlich dabei sein können:
Die Veranstaltung wird von FS1 auf Facebook gestreamt.

März 2020
KEP on Tour im Pinzgau

Die Veranstaltung musste wegen COVID-19 abgesagt werden. Wir hoffen, den Workshop im Winter 2020/2021 nachholen zu können.

Tourismus trifft Kultur: Was wollen wir voneinander? Was wollen wir miteinander erreichen?
Key Note Speaker Jens Badura - Arbeitsgruppen - Präsentation der Ergebnisse in Plenum und Schlussdiskussion mit Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn

Freitag, 27. März 2020, 16.00 - 20.00 Uhr
Lohninghof, Seeuferstraße 6, 5700 Zell am See/Thumersbach
Programm

Jänner 2020

KEP on Tour in Tamsweg
Es diskutierten Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn, Robert Wimmer (Lungauer Kulturvereinigung), Bürgermeister Georg Gappmayer, Fritz Messner (Musiker, Autor und Kabarettist), Natascha Berghammer (Lungauer Frauennetzwerk) und Gunilla Plank (Holzwelt Murau/Festival "STUBENrein").

Nachzusehen unter www.youtube.com/watch?v=EqGo55ZodNc

November 2019

Maibaum 4.0 - Unsere kulturelle Zukunft am Land
Kulturfrühstück in Saalfelden: Es diskutierten Martina Berger-Klingler (Referentin im Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn), Isabella Dschulnigg-Geissler (Hotelerierin, GF Saalbacher Bergbahnen), Sabine Hauser (Salzburger Bildungswerk, Kulturverein Binoggl), Florian Juritsch (Bürgermeister von Unken), Erich Rohrmoser (Bürgermeister von Saalfelden). Moderation: Diana Schmiderer (LEADER Saalachtal) und Anita Moser (Uni Salzburg, Programmbereich Wissenschaft und Kunst)

Nachzusehen hier: www.youtube.com/watch?v=HB443kBNRBo

Dezember 2019

Neue Broschüre: der KEP ist nun auch in kompakter Form erhältlich und informiert über die wichtigsten Themen und Eckpunkte.
KEP – Kompakt

November 2019

Diskussion zur Zukunft der Salzburger Baukultur im Architekturhaus Salzburg.
Mehr dazu hier!

KEP on Tour in St. Johann!
Mehr dazu hier!

Oktober 2019

LH-Stv. Heinrich Schellhorn, Tina Heine und Theo Deutinger präsentieren die Eckpunkte des neuen Festivals und machen aus ORTung SUPERGAU:
Presseinfo hier!

Startschuss für den Open Call von SUPERGAU, alle Informationen unter www.supergau.org

August 2019
Künstlerische Leitung für ORTung ausgewählt
Tina Heine und Theo Deutinger an der Spitze des neuen Festivals für zeitgenössische Kunst

Juni 2019

Studierende sammeln praktische Museumserfahrung

Das Land fördert heuer Ferialplätze für Studierende, damit sollen Kunst und Kultur im ländlichen Raum gestärkt und professionalisiert werden. Und für Studierende wird ein praxisnahes Angebot geschaffen. Ob Führungen, Archivierung, Pressearbeit, Ausstellungskonzeption, Objektrecherche oder Kassadienst - die Studierenden werden dabei in möglichst alle Bereiche der Museumsarbeit durch Mitarbeiter mit Berufserfahrung eingebunden.

KEP-Kapitel „Kunst und Kultur im ländlichen Raum"

Sitzung der KEP-Steuerungsgruppe

Gemeinsame Festlegung von KEP-Schwerpunkten im Jahr 2020, geplant ist die Umsetzung folgender KEP-Maßnahme:

  • Förderung von neuen Strategien und Formaten in der Kunst- und Kulturvermittlung
  • Förderung von Vernetzungs- und Kooperationsprojekten zwischen künstlerischen Sparten und wissenschaftlichen Disziplinen
  • Aufbau und Pflege eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Salzburger Hochschulen, öffentlichen Kultureinrichtungen, Kulturverwaltung und Kulturpolitik
  • Unterstützung von Einrichtungen des Landes Salzburg in ihrer Strategie, als Orte von Wissenstransfer und Wissensproduktion zu fungieren.
  • Allgemeine Erhöhung der Projektförderungen für zeitgenössische Kunstproduktionen"
  • Etablierung von jährlich wiederkehrenden Diskussionsformaten zur kulturellen Zukunft des Bundeslandes Salzburg (z. B. sparten- und bereichsübergreifende Diskussionsrunden in den Regionen, runde Tische mit Expertinnen und Experten, Zukunftskonferenzen, ...)."
  • Besondere Betonung und Berücksichtigung der im Kulturentwicklungsplan KEP Land Salzburg festgeschriebenen Schwerpunkte bei kulturpolitischen Diskussionen und Entscheidungen, insbesondere mit Fokus auf kulturelle Bildung, Kinderkultur und Jugendkultur, kulturelle Teilhabe, zeitgenössische Kunstproduktion, vernetzende Ansätze in Kunst und Kultur, Inter- und Transkultur, Kunst und Kultur im ländlichen Raum sowie Baukultur.
  • Bedarfsorientiertes Angebot von Beratungsleistung der Kulturverwaltung des Landes, vor allem in den Bezirken.
  • Einrichtung eines Informationsportals auf der Homepage des Landes mit Darstellung von kunst- und kulturrelevanten EU-Anlaufstellen und EU-Förderprogrammen.
  • Erstellung eines digitalen Informationsangebots zu Fragen der Gründung und des Betriebs von Kulturvereinen im Bundesland Salzburg, in Zusammenarbeit mit Dachverbänden und Interessensvertretungen.
  • Weiterführung der Digitalisierung des immateriellen und materiellen Kulturerbes in Museen, Archiven und Sammlungen."
  • Unterstützung von Einrichtungen des Landes Salzburg in ihrer Strategie, als Orte von Wissenstransfer und Wissensproduktion zu fungieren (beispielhaft im Rahmen der Digitalisierung und Sichtbarmachung von Sammlungen und Museumsbeständen)

Mai 2019

ORTung – Festival für zeitgenössische Kunst

Insgesamt haben sich 33 Kandidatinnen und Kandidaten bzw. Personengruppen für die künstlerische Leitung der ORTung beworben. Die Entscheidung fällt in einem 2-stufigen Juryverfahren, das Ergebnis wird im Juli präsentiert.

Kultureller Austausch mit der Ukraine 

Knapp 800 Kilometer Luftlinie trennen Drohobytsch in der Ukraine und Salzburg. Die Stadt südlich von Lemberg ist Austragungsort der 6. Österreich-Tage, die diesmal dem Bundesland Salzburg gewidmet sind. „Mit dieser Veranstaltung werden der kulturelle Austausch weiterhin gefördert und viele spannende und zukunftsweisende Begegnungen ermöglicht", so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn bei der Eröffnung. Das Land Salzburg hat anlässlich dieser Österreich-Tage erstmals zwei Stipendien für Literatur vergeben. Die Schriftstellerin Petra Nagenkögel und der Autor Christian Lorenz Müller haben die Möglichkeit, in die Lebenswelten der Ukraine einzutauchen und literarisch ihre Beobachtungen niederzuschreiben. Vice versa haben auch bereits einige ukrainische Schreibende hier in Salzburg eine Basis und ein neues Zuhause gefunden. Die Präsenz ukrainischer Autoren und Autorinnen beim Festival ‚Europa der Muttersprachen' im Literaturhaus oder bei der ‚Stefan Zweig Poetik Vorlesung' in den vergangenen Jahren machen diese gelungene, gewachsene Vernetzung deutlich.

KEP-Kapitel „Kunstproduktion"

Mai 2019

Ein Fest für Maria

Ganz den Themen rund um die Heilige Jungfrau Maria widmen sich dieser Tage das Museum Schloss Ritzen in Saalfelden, das Bergbau- und Gotikmuseum in Leogang sowie das Salzburg Museum an den Standorten Volkskundemuseum und Neue Residenz. In allen diesen Institutionen wird dabei ein Querschnitt durch die szenische und figurale Darstellung der Mutter Gottes gezeigt. „Die Präsentationen in diesem überregionalen Ausstellungsprojekt geben einen breit gefächerten Überblick zur Betrachtung der Mutter Jesu. Damit erweist sich das Museumsland Salzburg wieder als innovativ und professionell", so Kulturreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn über die Ausstellungen.

KEP-Kapitel „Vernetzung und Kooperation"

März 2019

Freilichtmuseum erhält neues Besucherzentrum

Der derzeitige Eingangs- und Verwaltungsbereich im „Thanngütl" platzt aus allen Nähten. Nun wird westlich davon ein neues Besucherzentrum errichtet – architektonisch zum Gesamtensemble passend, mit rund 1.250 Quadratmetern Fläche und direkt vom Parkplatz aus erschlossen. Für Direktor Michael Weese wird damit ein lang gehegter Wunsch des Museums Wirklichkeit: „Das Besucherzentrum ist nun keine Zukunftsmusik mehr, sondern ein konkretes Vorhaben, das in den kommenden zweieinhalb Jahren geplant, gebaut und bezogen werden soll." Als erster Schritt findet die europaweite Ausschreibung eines Architekturwettbewerbs statt. „Für Vorbereitung, Planung und Durchführung haben wir 200.000 Euro reserviert", sagt Landeshauptmann Haslauer. Ergebnisse werden im Herbst präsentiert, Fertigstellung und Eröffnung sind für Mitte 2021 vorgesehen.

KEP-Kapitel „Kulturelle Teilhabe"

W&K-Forum: Ein Jahr Kulturentwicklungsplan (KEP) Land Salzburg. Bestandsaufnahme – Erfahrungen – Ausblicke. Am Podium: Angela Glechner (Intendantin Szene Salzburg), Martin Hochleitner (Direktor Salzburg Museum), Eva Veichtlbauer (Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft im Amt der Salzburger Landesregierung), Diana Schmiderer (LEADER Management Saalachtal), Bashir Khordaji (Regisseur und Schauspieler), Moderation: Anita Moser (Uni Salzburg, Programmbereich Wissenschaft und Kunst)

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März 2019

Konstituierende Sitzung der KEP-Steuerungsgruppe

Der Steuerungsgruppe gehören folgende Personen an: Eva Veichtlbauer (Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft), Claudia Scheutz (Leiterin des Referates Kunstförderung und Kulturbetriebe) Lucia Luidold (Leiterin des Referates Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen), Matthias Ais (Stv. Leiter des Referates Kunstförderung und Kulturbetriebe), Peter Gutschner (Leiter des Referats Wissenschaft, Erwachsenenbildung, öffentliche Bibliotheken), Martina Berger-Klingler (Referentin im Büro von Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn), Doris Fuschlberger (Referentin im Büro von Landeshauptmann Wilfried Haslauer), Ingrid Weydemann und Tomas Friedmann (Vorsitzende und stv. Vorsitzender des Landeskulturbeirates), Martin Hochleitner (Leiter des Salzburg Museums) und Robert Pienz (Intendant und Geschäftsführer des Schauspielhaus Salzburg).

Bericht der Kulturverwaltung über den Projektstatus:

Kapitel Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung

KEP-Maßnahme: Förderung des Ausbaus von Voll- und Teilzeitstellen im Kunst- und Kulturbereich, wobei dies jeweils mit gut begründeten und nachvollziehbaren Kriterien einherzugehen hat. Ein vorrangiger Fokus liegt dabei auf den Verbandsstrukturen der Volkskultur, den Regionalmuseen sowie den Kunst- und Kultureinrichtungen in den Regionen der Landeshauptstadt.

  • Ausbau der Servicestelle im Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen bzw. des Weiterbildungsangebotes für die Mitarbeiter/innen in den Regionalmuseen:
    Die Regionalmuseen sind ein wichtiges Kulturangebot in den Regionen mit einem Mehrwert für den Tourismus. Die Betreuung, Weiterbildungs- und Projektkoordination erfordert höhere Kapazitäten. Daher ist der Ausbau der Sachbearbeiter-Stelle des Landesverbandes Salzburger Museen und Sammlungen erforderlich.

  • Kleinere Initiativen und Kulturzentren im ländlichen Raum (über)leben größtenteils durch das Engagement von Ehrenamtlichen. Damit ist eine große Leidenschaft, aber auch ein hoher Aufwand verbunden. Im KEP hat man auf diese schwierige Situation reagiert und so werden seitens des Landes künftig mehr Mittel für Professionalisierung und bezahlte Arbeit eingesetzt. Eine bezahlte Mitarbeiterstruktur ist durch die Landesförderung beispielsweise erstmals in der Kultur:Plattform St. Johann möglich. Professionalisierungsmaßnahmen wurden in einem ersten Schritt weiters beim SUDHAUS hallein.kultur, der Lungauer Kulturvereinigung und beim Theater Ecce gesetzt.

KEP-Maßnahme: Strukturelle und inhaltliche Weiterentwicklung des Instruments der mehrjährigen Fördervereinbarungen unter Berücksichtigung der zentralen Zielsetzungen des Kulturentwicklungsplans KEP Land Salzburg.

  • Mit der Dachorganisation Forum Salzburger Volkskultur sowie den sieben Landesverbänden (Chorverband Salzburg, Salzburger Heimatvereine, Landesverband der Salzburger Schützen, Salzburger Museen und Sammlungen, Salzburger Volksliedwerk, Salzburger Volkstanz, Salzburger Blasmusikverband) wurden jeweils Fördervereinbarungen auf zwei Jahre abgeschlossen.
  • Im Bereich des Referates Kunstförderung und Kulturbetriebe: Die mittelfristigen Fördervereinbarungen werden beginnend mit dem Jahr 2019 einen Zeitraum von drei Jahren umfassen, wobei die Förderbeträge für das dritte Jahr perspektivisch in Aussicht gestellt werden. Die Fördersumme wird jährlich indexiert. 

    Um die inhaltliche Qualität der mittelfristigen Vereinbarungen einerseits zu steigern und andererseits die Integration zentraler Zielsetzungen des KEP sicherzustellen, werden nunmehr mit allen in Frage kommenden Einrichtungen und Initiativen Zielvereinbarungen abgeschlossen. Neben dem Abschluss einrichtungsspezifischer Ziele wird seitens des Landes eingefordert, auch Ziele und Maßnahmen des Kulturentwicklungsplans KEP Land Salzburg in die Vereinbarung aufzunehmen, um so mittel- und messbar an dessen Umsetzung mitzuwirken.

    Anspruch auf Abschluss einer Zielvereinbarung haben Einrichtungen und Initiativen, die ganzjährig Kulturarbeit leisten und dabei personelle, betriebliche oder infrastrukturelle Kosten zu tragen haben. Der Beitrag des Landes Salzburg zur Jahresförderung muss zudem mindestens € 30.000 betragen. Durch diese Grenzziehung erhöht sich der Anteil an Einrichtungen und Initiativen mit Anspruch auf eine Zielvereinbarung mit dem Land Salzburg 2019 um rund 46 % (in konkreten Zahlen steigt die Anzahl der betroffenen Einrichtungen und Initiativen von 28 auf 40).

    KEP-Maßnahme: Überarbeitung der spartenbezogenen Förderkriterien im Kunst- und Kulturbereich zur wirkungsorientierten Ausrichtung auf Basis der Ziele und Maßnahmen des Kulturentwicklungsplans KEP Land Salzburg.
  • Einarbeitung von KEP-Schwerpunkten und KEP-Zielsetzungen in die Spartenkriterien sowie in die Erläuterungen des Landeshaushaltsgesetzes. Damit verbunden ist eine Präzisierung der Förderkriterien und deren Veröffentlichung auf der Homepage des Landes.

Kapitel Kulturelle Teilhabe

KEP-Maßnahme: Schaffung von barrierefreien Zugängen und besucherinnen- und besucherfreundlichen Eingangssituationen im Rahmen des Museumsleitplans Salzburg (insbesondere DomQuartier, Museum der Moderne Salzburg/Rupertinum, Salzburger Freilichtmuseum).

  • DomQuartier: Der Startschuss ist mit der Vergabe von ersten Planungsaufträgen gefallen. Es ist aber von einem langen und kostenintensiven Prozess auszugehen.
  • Freilichtmuseum: Verbesserung der Parkplatzsituation wurde bereits in die Wege geleitet. Der Architekturwettbewerb für das Besucherzentrum NEU soll noch 2019 starten.

KEP-Maßnahme: Erstellung eines Leitfadens für barrierefreie Kulturveranstaltungen und Kultureinrichtungen.

  • Erstellung einer gut lesbaren Broschüre und Checkliste für Kulturveranstalter mit wesentlichen Informationen zur Barrierefreiheit. Fertigstellung in enger Zusammenarbeit mit Monika Schmerold (Verein knack:punkt) und anderen Stellen der öffentlichen Hand bereits 2019.

Kapitel Kulturelle Traditionen

KEP-Maßnahme: Etablierung von Formaten, die sich mit kulturellen, gesellschaftlichen, historischen und/oder wirtschaftlichen Themen auseinandersetzen, unter besonderer Berücksichtigung zeitgenössischer Kunstproduktion (beispielhaft Jubiläen oder Themenjahre).

  • Bereits fixiert wurde eine Landesausstellung (2020) zu 100 Jahre Salzburger Festspiele.

KEP-Maßnahme: Weiterführung der Digitalisierung des immateriellen und materiellen Kulturerbes in Museen, Archiven und Sammlungen.

  • Digitalisierung der Regionalmuseumsbestände: Die aus über 122.600 Datensätzen bestehende Digitalisierungs-/Inventardatenbank der Salzburger Regionalmuseen ist Schnittstelle für die laufende Online-Kulturgüterdatenbank sowie für die Plattform „Salzburg-Geschichte-Kultur".
  • Einsatz einer Arbeitsgruppe (aus allen Bundesländern Österreichs) zur Harmonisierung von Kulturportalen.

Kapitel Kunstproduktion

KEP-Maßnahme: Initiierung und Förderung eines kuratierten Festivalformates für zeitgenössische und spartenübergreifende Kunst (Produktion, Dialog, Diskurs), dabei Kooperation mit wechselnden Trägerinitiativen und Orten. Damit einher geht eine Weiterentwicklung bestehender Förderprogramme wie „Wahre Landschaft" oder „podium".

  • Das Land Salzburg initiiert ein Festival für zeitgenössische Kunst im ländlichen Raum. „ORTung" führt dabei das gleichnamige Künstlersymposium und die Förderprogramme „Wahre Landschaft" und „Podium" zu einem Festival zusammen und wird 2021 erstmals stattfinden. Jährlich stehen für das Festival € 240.000 zur Verfügung, im biennalen Rhythmus ergibt das ein Gesamtbudget von € 480.000 je Festival.

Ziele des Festivals:

  • Sichtbarmachung und Aufwertung der zeitgenössischen Kunstproduktion im ländlichen Raum
  • Beitrag zur nachhaltigen, kulturellen Profilbildung der beteiligten Orte/Regionen
  • Anreiz für gemeindeübergreifende und institutionelle Kooperationen
  • Impuls für Dialog zwischen Kunstschaffenden und Bevölkerung
  • Ausbau der regionalen Kulturvermittlung

KEP-Maßnahme: Ausbau der Unterstützung von Auslandsaufenthalten für alle künstlerischen Sparten.

  • 2019 wird ein Pilotprojekt im Bereich der Literatur umgesetzt. Ein Salzburger Autor/eine Salzburger Autorin erhält ein Auslands-Arbeitsstipendium im Rahmen der Salzburg-Tage im Mai in der Ukraine (Drohobytsch).

KEP-Maßnahme: Einführung eines eigenen Förderungsansatzes für Medienkunstprojekte

  • Derzeit beraten die Länder über eine Vereinbarung mit dem Bund in Zusammenhang mit dessen Digitalisierungsoffensive. In Summe sollen 5 Mio. Euro für Projekte und Vorhaben (von Medienkunst über künstliche Intelligenz bis hin zu Games und Apps) zur Verfügung gestellt werden (je 50% von Bund und Ländern). Ziel des Landes Salzburg ist es, hier Synergien herzustellen und die Digitalisierungsoffensive mit der Einführung eines eigenen Ansatzes für Medienkunstprojekte zu koppeln.

Kapitel Kreativität und Wissen

KEP-Maßnahme: Sichtbarmachen der Verschränkung von Kunst, Design und Handwerk in Form von Veranstaltungsreihen und Präsentationen, in Kooperation mit Wirtschaft und Bildung.

  • Anlässlich der zweiten Salzburger Designtage (25. - 27. April) werden in der Ausstellung „Schwerpunkt Design II (in der Landesgalerie Kunst im Traklhaus) neben Möbel-Objekten von Kunstschaffenden und Designer/innen vor allem Mode aus Salzburg im Vergleich mit internationalen Positionen vorgestellt. Es ist seitens des Landes geplant, auch in den kommenden Jahren Ausstellungsprojekte im Kontext der Designtage zu realisieren.

KEP-Maßnahme: Förderung von Vernetzungs- und Kooperationsprojekten zwischen künstlerischen Sparten und wissenschaftlichen Disziplinen bzw. unterschiedlichen Orten der Kunst- und Wissensproduktion.

  • Mit dem Forschungsprojekt „Rembrandt" begann 2016 eine interdisziplinäre Kooperation mit einer wissenschaftlichen Einrichtung (naturwissenschaftliches Labor des Kunsthistorischen Museums Wien) und wissenschaftsnaher Wirtschaft (XGLab, S.R.L. – Spinoff del Politecnico die Milano). Als Folgeprojekt werden zwei Bilder von Vater und Sohn De Heem aus der Sammlung der Residenzgalerie Salzburg einer umfassenden Befundung unterzogen.

KEP-Maßnahme: Aufbau und Pflege eines kontinuierlichen Dialogs zwischen Salzburger Hochschulen, öffentlichen Kultureinrichtungen, Kulturverwaltung und Kulturpolitik zu deren strategischen Entwicklungsplänen.

  • Ausbau der Zusammenarbeit zwischen dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen und der Universität Salzburg (Fachbereich Geschichte) und Formulierung einer Kooperationsvereinbarung mit den Zielen: Forschungsseminar, Museum zu Gast in der Lehrveranstaltung/Lehrveranstaltung zu Gast im Museum und Museumspraktika.

Kapitel Kunst und Kultur im ländlichen Raum

KEP-Maßnahme: Förderung von praxisnahen und anwendungsorientierten Fortbildungsangeboten und Professionalisierungsmaßnahmen für Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter.

  • Konzeption und Umsetzung von Weiterbildungsangebote für Museumsmitarbeiter (Besucherdienst) in Kooperation mit dem Salzburger Freilichtmuseum und der Salzburger Verwaltungsakademie.

  • Einführung von Museumspraktika in Salzburger Regionalmuseen für Studentinnen und Studenten. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Salzburger Museen und Sammlungen 2019 erstmals ausgeschrieben und geht mit der geplanten, verstärkten Kooperation zwischen Museen und Universität einher. Die Kriterien werden so gestaltet, dass das Praktikum für das Studium anrechenbar ist.
  • Mit der Schaffung eines Lehrganges für Blasorchesterleitung an der Universität Mozarteum kann das langjährige Projektvorhaben gemeinsam mit dem Salzburger Blasmusikverband umgesetzt werden. Dieser Lehrgang bietet allen Kapell- und Orchesterleiter/innen, die bereits eine außeruniversitäre Basisausbildung abgeschlossen haben, eine Möglichkeit zur Weiterbildung, die es bislang in Salzburg nicht gibt.

Kapitel Vernetzung und Kooperation

KEP-Maßnahme: Etablierung von Regionalmuseumskoordinatorinnen und –koordinatoren, inklusive anschließender Evaluierung der Maßnahme und Überprüfung einer möglichen Erweiterung auf weitere kulturelle Bereiche.

  • Die meisten Regionalmuseen werden noch ehrenamtlich geführt. Dieses Modell ist nicht mehr zukunftsweisend, deswegen soll eine Professionalisierung forciert werden. Modellregion kann jede Region sein, deren Gemeinden und Museumsträger kooperationswillig und bereit sind, einen gemeinsamen Finanzierungsbeitrag zu leisten. Gestartet wird in Mittersill.

Kapitel Infrastruktur und Räume

KEP-Maßnahme: Unterstützung von Initiativen zur Vermittlung von leerstehenden Räumlichkeiten für Kunst und Kultur.

  • Substanzielle Fördererhöhung durch das Land Salzburg für die Initiative SUPER zum Ausbau der Vermittlungsaktivitäten.

Kapitel Kinderkultur, Jugendkultur und kulturelle Bildung

  • Die Maßnahmen dieses Kapitels werden derzeit durch einen Fachbeirat des Landeskulturbeirates und den Verein „Kulturgutleben" betreut. Im Bereich der Elementarpädagogik in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Kindergartenpädagogik (ZEKIP).

Kapitel Baukultur

KEP-Zieltextierung: „Das Land legt großen Wert auf die Erhaltung und den Schutz des baukulturellen Erbes und der Bautraditionen im Bundesland."

  • Seit November 2018 finden wissenschaftliche Befundungen und Bestandserhebung zur Sanierung und Restaurierung der Wallfahrtskirche Maria Hollenstein in Kendlbruck/Ramingstein statt. Ziel ist es, die Wallfahrtskirche mit der Gesamtsanierung wieder stärker als touristischen Anlaufpunkt (insbesondere Pilger) zu etablieren.

März 2019

ORTung – Festival für zeitgenössische Kunst: Ausschreibung der künstlerischen Leitung

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Februar 2019

Konstituierende Sitzung des KEP-Projektteams: Eva Veichtlbauer (Leiterin der Abteilung Kultur, Bildung und Gesellschaft), Claudia Scheutz (Leiterin des Referates Kunstförderung und Kulturbetriebe) Lucia Luidold (Leiterin des Referates Volkskultur, kulturelles Erbe und Museen), Matthias Ais (Stv. Leiter des Referates Kunstförderung und Kulturbetriebe).

Aufgaben des Projektteams: KEP-Schwerpunktsetzung, Projektfreigaben, Budgetierung

Jänner 2019

kultmagazin auf FS1 zum Thema Kulturentwicklungsplan

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Start des berufsbegleitenden Universitätslehrgangs für Blasorchesterleitung

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November 2018

Ergebnis der Budgetverhandlung 2019:

LK: „Salzburg ist Kulturland und die Sicherung der kulturellen Vielfalt hat für den ressortzuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter einen hohen Wert. Daher wird es auch im Jahr 2019 mehr Geld für konkrete Verbesserungen geben, um die ersten Maßnahmen des Kulturentwicklungsplans (KEP) umzusetzen. Das Kulturbudget wird sich auf rund 21 Millionen Euro belaufen. Darin enthalten werden auch 350.000 Euro für die Umsetzung des KEP sein."

Oktober 2018

Der Landeskulturbeirat beteiligt sich aktiv an den Planungen und hat ausgehend von einer Klausur im Oktober 2018 im Schloss Goldegg eine eigenständige Gewichtung und Priorisierung der Ziele und Maßnahmen vorgenommen und zu einzelnen Schwerpunkten bereits Arbeitsgruppen gebildet.

September 2018 bis Februar 2019

ORTung – Festival für zeitgenössische Kunst, Konzeptionsphase unter Einbindung zahlreicher Expertinnen und Experten: Markus Grüner-Musil (eh. Künstlerischer Leiter der ARGEkultur), Thomas Philipp (Linzer Institut für qualitative Analysen), Wolfgang Seierl (Kunstschaffender und künstlerischer Leiter des Komponistenforums Mittersill), Cornelia Anhaus (Geschäftsführerin WERK X-Petersplatz) Angela Glechner (Intendantin der Szene Salzburg), Ingrid Weydemann (Vorsitzende des Landeskulturbeirates, Leiterin des Museums Fronfeste in Neumarkt), Erik Hable (Kunstschaffender, Vorstand in der Galerie 5020), Karolina Radenkovic (Leiterin der Galerie 5020), Kerstin Klimmer-Kettner (Projektorganisation u.a. Schmiede Hallein und ORTung Hintersee), Rüdiger Wassibauer (Leiter der Schmiede Hallein), Theo Deutinger (Architekt und Co-Leiter des Festivals minus20degree), Christian Winkler (Interlab- und Elevate-Festival), Tina Heine (Intendantin Jazz & The City), Mario Steidl (Leiter Kunsthaus NEXUS, Intendant Jazzfestival Saalfelden, Siglinde Lang (Uni Salzburg, Programmbereich Wissenschaft und Kunst).

Mehr Informationen

August bis September 2018

Erarbeitung einer KEP-Umsetzungsstrategie: Ziel ist es, einen kontinuierlichen, über die Kulturverwaltung hinausgehenden Austausch zu ermöglichen und Standards für die Kontroll- und Entscheidungsebenen sicher zu stellen.

Als Beratungsebene wird eine Steuerungsgruppe eingerichtet, die aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, der Politik, sowie des Landeskulturbeirates und anderen Kultureinrichtungen besteht. Die Steuerungsgruppe stimmt sich über die wesentlichen KEP-Projekte ab und evaluiert gemeinsam mit dem Projektteam den jährlichen Umsetzungsbericht.

Mai bis August 2018

Projekt-Priorisierungen und Konzeptionen im Rahmen der Verhandlung für das Kulturbudget 2019:

  • Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Kulturförderung: u.a. Professionalisierung
  • Kunstproduktion: u.a. Festival für zeitgenössische Kunst, Förderinstrument für Medienkunstprojekte
  • Kulturelle Teilhabe: u.a. Maßnahme zur Barrierefreiheit in Kultureinrichtungen
  • Vernetzung und Kooperation: u.a. Regionalmuseumskoordinatorinnen und -koordinatoren
  • Kunst und Kultur im ländlichen Raum: u.a. Blasorchesterlehrgang

März bis April 2018

Das Kulturressort sowie Mitarbeiter/innen der Verwaltung machen sich erneut auf den Weg durch die Bezirke, um den fertig gestellten Kulturentwicklungsplan zu präsentieren und zu signalisieren, dass der Dialog mit Kulturinteressierten auch künftig aktiv gesucht wird. Die öffentlichen Präsentationen des KEP in Stadt und Land Salzburg starteten am 13. März 2018 im Schauspielhaus Salzburg. Es folgten Veranstaltungen am 21. März in der Kultur-Plattform St. Johann im Pongau, am 27. März im Nexus in Saalfelden und am 10. April in der künstlerei in Tamsweg.


Pressestimmen:

Salzburger Nachrichten: hier!

Drehpunktkultur: hier!

März 2018

Die Salzburger Landesregierung hat dem Kulturentwicklungsplan KEP Land Salzburg (kurz: KEP) zugestimmt und erachtet diesen „als geeignete Strategie, bestehende und zukünftige Potenziale für künstlerische und kulturelle Leistungen im gesamten Bundesland sichtbar zu machen und zur Profilierung des Kulturlandes Salzburg beizutragen."

Den Initiatoren des KEP war dieses Ziel immer wichtig. Nicht einfach nur ein Papier erstellen, das kaum gedruckt, wieder in der Schreibtischschublade verschwindet. Nein, der KEP ist ein 60-seitges Bekenntnis zu Kunst und Kultur und voll von konkreten Maßnahmen, die über einen Zeitraum von zehn Jahren in die Praxis übergesetzt werden sollen. Die Landesregierung hat dem KEP durch den einstimmigen Beschluss zusätzlich Gewicht verliehen.

Der KEP sei „selbst Ausdruck von Kultur: Und zwar jener Kultur des kreativ-kooperativen Austausches und der Diskussion, die gleichzeitig Voraussetzung und Ergebnis eines komplexen gemeinsamen Gestaltungsprozesses ist", schreibt Landeshauptmann Wilfried Haslauer in seinem Vorwort für den KEP. Und Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn ergänzt: „Ich bin stolz darauf, dass sich bei der Erstellung dieses Kulturentwicklungsplans so viele Menschen beteiligt und engagiert haben: über 600 Salzburgerinnen und Salzburger, zahlreiche Dachverbände und Interessensvertretungen und viele Kunst- und Kultureinrichtungen haben sich an den Workshops in allen Bezirken eingebracht. Einen derart starken partizipativen Prozess hat es in Salzburg noch nie gegeben."