Zusammenkünfte und Veranstaltungen

Maßnahmen aufgrund Covid-19

Stand: 21. Jänner 2022

Anzeigepflichtige Zusammenkünfte (51-250 Personen)

  1. Der für die Zusammenkunft Verantwortliche hat Zusammenkünfte mit mehr als 50 Teilnehmern bis maximal 250 Teilnehmern spätestens eine Woche vorher bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde anzuzeigen. Dabei sind folgende Angaben zu machen:
    • Name und Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse) des für die Zu-sammenkunft Verantwortlichen
    • Zeit, Dauer und Ort der Zusammenkunft
    • Zweck der Zusammenkunft
    • Anzahl der Teilnehmer.
  2. Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen.
  3. Teilnehmer haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.
  4. Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat der für eine Zusammenkunft Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.


Bewilligungspflichtige Zusammenkünfte (251-2000 Personen)

  1. Der für die Zusammenkunft Verantwortliche hat für Zusammenkünfte mit mehr als 251 bis maximal 2000 Teilnehmern eine Bewilligung der örtlich zuständigen Be-zirksverwaltungsbehörde einzuholen. Die Entscheidungsfrist für die Bewilligung be-trägt zwei Wochen ab vollständiger Vorlage der Unterlagen.
  2. Der für die Zusammenkunft mit bis zu 500 Personen Verantwortliche darf die Teil-nehmer nur einlassen, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen.
  3. Der für die Zusammenkunft mit 501 bis zu maximal 1000 Personen Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 2G+-Nachweis vorweisen.
  4. Der für die Zusammenkunft mit 1001 bis maximal 2000 Personen Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 2G+-Nachweis sowie eine Boos-ter-Impfung vorweisen.
  5. Teilnehmer haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.


Ausnahmen

An Zusammenkünften teilnehmen und dafür das Haus verlassen ist für Personen, die über keinen 2G-Nachweis verfügen, nur erlaubt für

  1. Begräbnisse;
  2. Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953, BGBl. Nr. 98/1953;
  3. Zusammenkünfte zu beruflichen Zwecken, wenn diese zur Aufrechterhaltung der beruflichen Tätigkeit erforderlich sind;
  4. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen politischer Parteien, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  5. unaufschiebbare Zusammenkünfte von Organen juristischer Personen, sofern eine Abhaltung in digitaler Form nicht möglich ist;
  6. unaufschiebbare Zusammenkünfte nach dem Arbeitsverfassungsgesetz – ArbVG, BGBl. Nr. 22/1974;
  7. Zusammenkünfte von medizinischen und psychosozialen Selbsthilfegruppen;
  8. das Befahren von Theatern, Konzertsälen und -arenen, Kinos, Varietees und Kabaretts, wenn dies mit mehrspurigen Kraftfahrzeugen erfolgt;
  9. Zusammenkünfte zu Proben zu beruflichen Zwecken und zur beruflichen künstlerischen Darbietung in fixer Zusammensetzung
  10. Zusammenkünfte außerschulische Jugenderziehung und Jugendarbeit sowie betreute Ferienlager
  11. Zusammenkünfte im Spitzensport.

Bei Zusammenkünften gemäß 1 bis 7 ist in geschlossenen Räumen eine FFP2-Maske zu tragen, bei Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz 1953 gilt die FFP2-Maskenpflicht auch im Freien.


Zusammenkunft ohne gekennzeichnete und zugewiesene Sitzplätze (innen und außen)

  1. Der für die Zusammenkunft Verantwortliche darf die Teilnehmer nur einlassen, wenn sie einen 2G-Nachweis vorweisen.
  2. Teilnehmer haben in geschlossenen Räumen eine Maske zu tragen.
  3. Höchstgrenze 25 Personen


Weitere Bestimmungen

  • Kann der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden, ist auch außen eine FFP2-Maske zu tragen.
  • Die Zusammenkunft darf nur zwischen 05.00 und 22.00 Uhr stattfinden.
  • Für das Verabreichen von Speisen und den Ausschank von Getränken gelten die Bestimmungen für das Gastgewerbe.
  • Bei Zusammenkünften von mehr als 50 Personen hat der für eine Zusammenkunft Verantwortliche einen COVID-19-Beauftragten zu bestellen und ein COVID-19-Präventionskonzept auszuarbeiten und umzusetzen.
  • Schwangere die keinen gültigen 2G-Nachweis besitzen, können bei Zusammenkünften bis maximal 500 Personen ersatzweise einen negativen PCR-Test (Gültigkeit 72 Stunden ab Probenahme) vorweisen. Der Zugang zu den Hochrisikosettings (d.h. zu 2G+- und Booster+-Settings) ist für ungeimpfte Schwangere unzulässig.
  • Für Zusammenkünfte an denen höchstens vier Personen ohne 2-G Nachweis aus unterschiedlichen Haushalten teilnehmen, wobei in diese Personenzahl höchstens sechs minderjährige Kinder dieser Personen oder minderjährige Kinder, gegenüber denen diese Personen Aufsichtspflichten wahrnehmen, nicht einzurechnen sind, sofern das Verlassen des eigenen privaten Wohnbereichs und der Aufenthalt außerhalb des eigenen privaten Wohnbereichs einen zulässigen Ausgangsgrund darstellt, besteht keine Anzeige oder Bewilligungspflicht.
  • Für Schulen, Gastgewerbe, Beherbergung, Arbeitsplatz und Spitzensport sowie zur Religionsausübung gelten Sonderbestimmungen.

Diese Bestimmungen gelten bis einschließlich 30. Jänner 2022. Details in der 6. Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung und der 3. Salzburger Covid-19-Maßnahmenbegleitverordnung.