Grenzverkehr

Stand: 15. Jänner 2021

Familienbesuche (Salzburg-Bayern, Bayern-Salzburg)

sind ohne Quarantäne möglich für/von Eltern, Großeltern, Kinder sowie Lebenspartner/in (maximaler Aufenthalt 72 Stunden). Rückreise ohne Auflagen möglich, wenn der Besuch mindestens monatlich zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners/der Lebenspartnerin erfolgt.

Achtung: Bei der Einreise nach Bayern ist auch bei familiären Besuch zu beachten, dass jede Person, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet (derzeit auch Österreich) aufgehalten hat, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich nach der Einreise einen Testnachweis (Antigen oder PCR, Probeentnahme nicht älter als 48 Stunden) vorzulegen hat. Wer keinen Testnachweis vorlegt, ist verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden ab der Einreise einer Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus zu unterziehen und das Testergebnis spätestens innerhalb von 72 Stunden ab der Einreise der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.


Einreise nach Bayern

ist möglich, es sind jedoch die Bestimmungen der Einreise-Quarantäneverordnung – EQV zu beachten: Einreise-Check für Bayern. Der "kleine Grenzverkehr" (Rückkehr am selben Tag) ist nicht möglich.

Ausnahmen bei Einreise nach Bayern

  • Pendlerverkehr (Bestätigung des Arbeitgebers mitnehmen)
  • Durchreise, z.B. Kleines Deutsches Eck (Durchfahrt ohne Halt)
  • Familienbesuche (aber Testpflicht, siehe oben)

Informationen zum Grenzübertritt nach Deutschland (nicht zu PCR-Tests)


Einreise nach Österreich

  
Content
  
  

Diese Verordnung regelt gesundheits- und sanitätspolizeiliche Maßnahmen betreffend die Einreise (= Betreten des Bundesgebiets) nach Österreich zur Verhinderung der Verbreitung von Covid-19. Die Regelungen gelten bis 31. März 2021. Abhängig von der epidemiologischen Lage wird die Verordnung jedoch regelmäßig evaluiert.

  

Ja, über ein Einreiseformular (Pre-Travel-Clearance). Nicht ausfüllen müssen dieses Formular Personen, für die einer der unten angeführten Ausnahmegründe der Einreiseverordnung (nicht aber Ausnahmen von der Quarantänepflicht) zutrifft. Die Bezirksverwaltungsbehörden sind berechtigt, bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle zu überprüfen, ob der Quarantäne-Verpflichtung nachgekommen wurde.

  
Risikogebiete sind alle nicht in Anlage A der Verordnung angeführten Staaten und Gebiete. Die entsprechenden Länder und Gebiete der Anlage A sind derzeit (Stand 14. Jänner 2021)
  • Australien
  • Finnland
  • Griechenland
  • Island
  • Japan
  • Neuseeland
  • Norwegen
  • Singapur
  • Südkorea
  • Vatikan
  

Ja.

  
Grundsätzlich jeder, der aus einem Risikogebiet einreist.
  
Folgenden Personengruppen dürfen ohne Einschränkungen einreisen (bzw. wiedereinreisen):
  • Personen, die zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs einreisen.
  • Personen, die aus zwingenden Gründen der Tierversorgung oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall einreisen.
  • Personen, die im Rahmen einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines Überstellungsfluges einreisen.
  • Personen, die im zwingendem Interesse der Republik einreisen.
  • Transitpassagiere bzw. Personen, die ohne Zwischenstopp durch Österreich durchreisen.
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens monatlich) zu beruflichen Zwecken einreisen oder wiedereinreisen, sofern es sich nicht um Personenbetreuer/innen handelt.
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens monatlich) zur Teilnahme am regelmäßigen Schul- und Studienbetrieb einreisen oder wiedereinreisen.
  • Personen, die im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mindestens monatlich) zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners/der Lebenspartnerin einreisen oder wiedereinreisen.
  • Personen, die zur Durchführung einer Repatriierungsfahrt/eines Repatriierungsfluges einreisen.
  • Personen, die aus Österreich kommend ohne Zwischenstopp ausländisches Territorium zur Erreichung ihres Zielortes in Österreich queren.
  • Personen in Einsatzfahrzeugen im Sinne des § 26 StVO bzw. Fahrzeugen im öffentlichen Dienst im Sinne des § 26a StVO.
  • Personen, die in die Gemeinden Vomp-Hinterriss, Mittelberg (Kleinwalsertal) und Jungholz einreisen.
Zudem gibt es Ausnahmen für die Einreise aus mediznischen Gründen und besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis (siehe unten).
  

Personen, die aus einem Anlage A-Land der Verordnung einreisen sowie Personen, die vom Geltungsbereich der Verordnung ausgenommen sind, dürfen uneingeschränkt einreisen.

Die Einreise von

  • humanitären Einsatzkräften,
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
  • einer Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 6,
  • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht, wie der Wahrnehmung von Ladungen zu Gerichtsverhandlungen, einreisen,
  • Fremden, wenn diese über einen Lichtbildausweis gemäß § 95 des Fremdenpolizeigesetzes 2005, BGBl. I Nr. 100/2005, verfügen,

ist mit einem ärztlichen Zeugnis möglich. Die Probennahme darf im Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen. Kann das ärztliche Zeugnis nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ist ein währenddessen durchgeführter molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 negativ, gilt die Quarantäne als beendet. Die Kosten für den Test sind selber zu tragen.

  

Es ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten. In diesem Zeitraum darf die Quarantäneunterkunft nicht verlassen werden. Die Quarantäne ist beendet, wenn ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 (PCR-Test) oder Antigen-Test negativ ist. Eine Freitestung ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich.

  

Ja. Dabei ist auf eine größtmögliche Minimierung des Infektionsrisikos zu achten.

  
Der Nachweis eines negativen Testergebnisses ist durch ein ärztliches Zeugnis gemäß Anlage C nachzuweisen.
Die Probennahme darf im Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 72 Stunden zurückliegen.
  

Eine Testung ist in diversen Laboren und bei Voranmeldung in spezialisierten Apotheken möglich. Darüber hinaus gibt es regional noch weitere Testmöglichkeiten.

  

Diese Tests sind selber zu bezahlen.

24-h-Betreuer/innen können die Testkosten bei den Bundesländern einreichen. Diese werden vom Bund rückerstattet.

  
Eine Freitestung ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich. Für die Abnahme der Probe darf der Wohnsitz oder die Unterkunft trotz der Quarantäne verlassen werden. Hierbei ist auf eine größtmögliche Minimierung des Infektionsrisikos zu achten.
Nur Bei Ausnahmen von der generellen Quarantänepflicht ist eine frühere Freitestung möglich.
  

Nein.

  
Die Einreise nach Österreich ist uneingeschränkt möglich. Regelmäßigkeit wird ab einer Häufigkeit 1 Mal/Monat angenommen. Dazu zählt der regelmäßige Besuch von Angehörigen.
Bei der Einreise nach Bayern ist auch bei familiären Besuch zu beachten, dass jede Person, die sich innerhalb von zehn Tagen vor der Einreise nach Bayern in einem Risikogebiet (derzeit auch Österreich) aufgehalten hat, der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich nach der Einreise einen Testnachweis (Antigen oder PCR, Probeentnahme nicht älter als 48 Stunden) vorzulegen hat. Wer keinen Testnachweis vorlegt, ist verpflichtet, sich innerhalb von 48 Stunden ab der Einreise einer Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus zu unterziehen und das Testergebnis spätestens innerhalb von 72 Stunden ab der Einreise der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
  
Ja, grundsätzlich ist eine zehntägige Quarantäne anzutreten.  Eine Freitestung ist frühestens am fünften Tag nach der Einreise möglich.


  
Die Einreise ist ohne Einschränkung zulässig, wenn sie zur Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in Österreich erfolgt. Diese Regelung gilt für
  • Österreichische StaatsbürgerInnen
  • Personen, die der Pflichtversicherung in der Krankenversicherung in Österreich unterliegen
  • Personen, denen von einer österreichischen Krankenanstalt eine Behandlungszusage erteilt wurde
Bei der Einreise ist eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung entsprechend der Anlage G vorzuweisen.
Die Wiedereinreise von Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich ist nach Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen im Ausland ohne Einschränkung möglich. Bei der Wiedereinreise ist eine Bestätigung über die unbedingte Notwendigkeit der Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung entsprechend der Anlage G vorzuweisen.
  

Personen, die unterstützungsbedürftige Angehörige in einem Nachbarland regelmäßig betreuen, unterliegen keinen Einschränkungen bei der Einreise. Sie müssen bei einer behördlichen Kontrolle das Betreuungsbedürfnis glaubhaft machen.

  
Nein. Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, der auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen (z.B. Tankstopp etc.) vorliegt, ist gestattet.
  

Für alleinreisende Kinder gelten dieselben Einreiseregelungen wie für Erwachsene. Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr, die in Begleitung von Erwachsenen reisen, sind von der verpflichtenden Testung bei der Einreise ausgenommen. Für sie gelten die gleichen Rechtsfolgen wie für die Erwachsenen, die sie begleiten.

  

Nein.

  

Sofern sich der Staat nicht in Anlage A befindet, ist für Personen, die aus einem EU-/EWR-Staat, der Schweiz, Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan oder dem Vereinigten Königreich einreisen beziehungsweise sich innerhalb der vergangenen zehn Tage nicht ausschließlich in Österreich und/oder einem Anlage A Land aufgehalten haben, sofort eine zehntägige (Heim-)Quarantäne anzutreten.

  
Sonstige Staaten sind sämtliche Staaten mit Ausnahme:
  • Anlage A Staaten, das sind mit Stand 19.12.2020:
    Australien
    Finnland
    Irland
    Island
    Japan
    Neuseeland
    Norwegen
    Südkorea
    Uruguay
    Vatikan
  • EU-/EWR-Staaten
  • die Schweiz
  • Andorra
  • Monaco
  • San Marino
  • der Vatikan
  • Vereinigten Königreich
  
Grundsätzlich ist die Einreise aus sonstigen Staaten untersagt.
 
Eine Einreise aus sonstigen Staaten ist für folgende Personengruppen mit einer verpflichtenden zehntägigen (Heim-) Quarantäne mit der frühesten Beendigungsmöglichkeit am fünften Tag durch einen PCR- oder Antigen-Test möglich:
 
  • österreichische StaatsbürgerInnen, EU-/EWR-BürgerInnen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Schweizer BürgerInnen, BürgerInnen des Vereinigten Königreichs und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in EU-/EWR-Staaten oder Andorra, Monaco, San Marino, dem Vatikan, der Schweiz oder im Vereinigten Königreich und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen, die auf Grund einer Aufenthaltsberechtigung, eines Aufenthaltstitels oder einer Dokumentation des Aufenthaltsrechts nach dem Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz zum Aufenthalt in Österreich berechtigt sind
  • Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen oder konsularischer Vertretungen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Angestellte internationaler Organisationen und Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt, oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik Österreich liegt
  • Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung an einer österreichischen Universität oder Hochschule einreisen
  • Personen, die zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen
  
Ausnahmen von der Quarantänepflicht bestehen für die Einreise von
  • humanitären Einsatzkräften,
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
  • einer Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 6,
  • Personen, die zum Zweck der Wahrnehmung einer zwingenden gerichtlich oder behördlich auferlegten Pflicht, wie der Wahrnehmung von Ladungen zu Gerichtsverhandlungen, einreisen,
  • Fremden, wenn diese über einen Lichtbildausweis gemäß § 95 des Fremdenpolizeigesetzes 2005, BGBl. I Nr. 100/2005, verfügen, wenn ein ärztliches Zeugnis vorgelegt wird. Kann das ärztliche Zeugnis nicht vorgelegt werden, ist unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Ist ein währenddessen durchgeführter molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder Antigen-Test auf SARS-CoV-2 negativ, gilt die Quarantäne als beendet. Die Kosten für den Test sind selbst zu tragen.
  
Eine Freitestung ist frühestens am fünften Tag durch einen PCR- oder einen Antigen-Test möglich. Für die Abnahme der Probe darf der Wohnsitz oder die Unterkunft trotz der Quarantäne verlassen werden. Hierbei ist auf eine größtmögliche Minimierung des Infektionsrisikos zu achten.
Eine Testung ist in diversen Laboren (Laborliste) und bei Voranmeldung in spezialisierten Apotheken (www.apotheker.or.at) möglich. Diese Tests sind selbst zu bezahlen. Darüber hinaus gibt es regional noch weitere Testmöglichkeiten. 24-h-BetreuerInnen können die Testkosten bei den Bundesländern einreichen. Diese werden vom Bund rückerstattet.
  

Ja. Zum Zweck der Ausreise aus Österreich kann die Quarantäne vorzeitig nach weniger als zehn Tagen beendet werden. Es ist darauf zu achten, das Infektionsrisiko bei der Ausreise größtmöglich zu minimieren.

  
Die Einreise aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis wie insbesondere schwere Krankheitsfälle, Todesfälle, Begräbnisse, Geburten sowie die Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen ist uneingeschränkt möglich.
In diesem Fall ist man von der zehntägigen Heimquarantäne sowie einer verpflichtenden Testung befreit.
Der besonders berücksichtigungswürdige Grund im familiären Kreis muss bei der Kontrolle nachgewiesen werden, beispielsweise durch Vorweisen eines der folgenden Dokumente:
  • Kopie Sterbeurkunde
  • Begräbniseinladung
  • Krankenhausbestätigung
  • Kopie Geburtsurkunde
  • Betätigung Geburtstermin
  • Ärztliche Atteste
  

Nein. Weder das Gesundheitsministerium noch andere Behörden stellen solche Bestätigungen aus. Eine solche Bestätigung ist für die Einreise nach Österreich auch nicht notwendig. Die Visabestimmungen gelten unabhängig der Einreiseverordnung.

  

Die Einreisebeschränkungen der jeweiligen Länder sind zu berücksichtigen. Allerdings ist bei der Rückkehr nach Österreich aus einem nicht in Anlage A genannten Staat/Gebiet eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Diese kann durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise beendet werden.

  
24-h-Betreuer/innen dürfen zu beruflichen Zwecken nach Österreich einreisen. Die Einreise ist mit einem ärztlichen Zeugnis (Anlage C oder D) möglich. Dieses Zeugnis muss einen negativen PCR- oder negativen Antigen-Test bestätigen, die Testung darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen.
Kann bei Einreise ein solches Zeugnis nicht vorgewiesen werden, hat die Betreuerin/der Betreuer eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Das vorzeitige Beenden der Quarantäne durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test ist möglich. Die Testkosten können beim jeweiligen Bundesland eingereicht werden. Diese werden vom Bund rückerstattet.
  

Die Einreisebeschränkungen der jeweiligen Länder sind zu berücksichtigen. Allerdings ist bei der Rückkehr nach Österreich aus einem nicht in Anlage A genannten Staat/Gebiet eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Diese kann durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise beendet werden.

  

Personen, die unterstützungsbedürftige Angehörige in einem Nachbarland regelmäßig betreuen, unterliegen keinen Einschränkungen bei der Einreise. Sie müssen bei einer behördlichen Kontrolle das Betreuungsbedürfnis glaubhaft machen.

  

Personen, die im Ausland arbeiten, fallen unter die Ausnahme des Pendlerverkehres. So ist die uneingeschränkte Einreise möglich, wenn der Arbeitsweg regelmäßig (mindestens monatlich) angetreten wird. Bei einer behördlichen Überprüfung muss das Arbeitsverhältnis glaubhaft bescheinigt werden.

  

Eine regelmäßige Einreise (mindestens monatlich) aus beruflichen, schulischen, studienbezogenen oder familiären Gründen ist weiterhin uneingeschränkt möglich.

  
Eine Einreise zum Schifahren – ohne Quarantäne – ist nur aus Ländern der Anlage A zulässig. Gilt eine Einreise durch eine Ausnahmeregel als möglich, kann selbstverständlich der Tag auch mit Sportausübung genutzt werden.
Es ist jedoch zu beachten, dass Hotellerie und Beherbergungsbetriebe derzeit nicht zu Freizeitzwecken genutzt werden dürfen. Auch die Gastronomie ist geschlossen.
  
  
  

Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich der Beherbergungsbetriebe (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftkammern Österreichs) sowie auf der Website des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus unter Informationen zum Corona-Virus.

  

Informationen für Tourismusbetriebe (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftkammern Österreichs)

  

Informationen über die aktuellen Regelungen im Bereich der Beherbergungsbetriebe (Bundesministerium Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Wirtschaftkammern Österreichs). Zusätzlich finden sich Informationen in § 7 der COVID-19-Maßnahmenverordnung.

  

Eine Ausreise aus Österreich ist jederzeit möglich. Hierbei sind die Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielstaaten zu beachten. Bei der Rückreise aus Ländern, welche nicht in Anlage A gelistet sind, ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend, wenn kein Ausnahmegrund vorliegt. Diese kann nach frühestens fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test beendet werden.

  

Eine Aus- und Einreise ist möglich. Bei der Einreise aus Ländern, welche nicht in Anlage A gelistet sind, ist eine zehntägige Quarantäne verpflichtend. Diese kann nach frühestens fünf Tagen durch einen negativen PCR- oder Antigen-Test beendet werden. Falls ich meine Familie ohnehin regelmäßig treffe (mindestens einmal pro Monat), kann ich ohne Einschränkungen einreisen.

  
Österreicherinnen und Österreicher, die sich im Ausland aufhalten und konsularische Hilfe in Sachen Coronavirus benötigen, sollten sich an die zuständige Botschaft wenden. Auf den Webseiten der Botschaft findet sich auch die jeweilige 24-Stunden Bereitschaftsnummer. Für medizinische Hilfe ist der Vertrauensarzt der Botschaft zuständig (findet sich ebenfalls auf den Webseiten).
Die Auslandsservice-App beinhaltet alle Kontaktdaten der österreichischen Vertretungen weltweit. In der Zentrale in Wien ist das Bürgerservice zuständig. Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sollten sich aber immer zuerst an die jeweilige Botschaft wenden. Das Bürgerservice des Außenministeriums unterstützt Österreicherinnen und Österreicher bei Notfällen im Ausland jeden Tag rund um die Uhr unter der Telefonnummer +43 190 115-4411.
  
Die Bestimmungen der Einreise-Quarantäneverordnung – EQV gilt nicht für Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Bayern einreisen und ihn auf unmittelbaren Weg unverzüglich wieder verlassen.
  
Von der Quarantänepflicht werden Personen nicht erfasst, die in einem Risikogebiet ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck
  • ihrer Berufsausübung,
  • ihres Studiums
  • oder ihrer Ausbildung (umfasst auch den Schulbesuch)
in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger). Grenzgänger benötigen eine Bescheinigung des Arbeitgebers, Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung, dass die Tätigkeit zwingende Notwendigkeit ist.
 
Personen, die sich für bis zu fünf Tage zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich veranlasst, wegen ihrer Ausbildung oder ihres Studiums in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder nach Deutschland einreisen, müssen nicht in Quarantäne, wenn
  • die betroffene Person eine Bescheinigung des Arbeitgebers, des Auftraggebers oder der Bildungseinrichtung hat, dass die Tätigkeit die zwingende Notwendigkeit ist und
  • die betroffene Person über ein schriftliches oder elektronisches negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt. Die zu Grunde liegende Testung darf dabei höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein oder muss bei der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland vorgenommen werden. Der zu Grunde liegende Test muss die jeweils geltenden Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Auf Verlangen ist das Testergebnis der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Hierzu muss die betroffene Person das Testergebnis für mindestens 10 Tage nach Einreise aufbewahren.

Reisen ins Ausland

  • Informationen über die internationale Sitution finden Sie unter anderem auf der Seite Reisewarnungen des Bundesministerium für Europäische und Internationale Angelegenheiten (BMEIA).