3. Impfung und Auffrischung (4. Dosis)

Fragen und Antworten

Die dritte Impfdosis komplettiert die Grundimmunisierung gegen COVID-19. Erst damit besteht auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante ein guter Schutz gegen Tod und schweren Krankheitsverlauf.

Die vierte Impfdosis wird als Auffrischung bezeichnet.

  
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Für jene Kleinkinder vom vollendeten sechsten Lebensmonat bis zum vollendeten fünften Lebensjahr, denen die Corona-Schutzimpfung empfohlen ist, ist die dritte Dosis frühestens acht Wochen nach der zweiten Dosis empfohlen.

Für immunkompetente Personen ab fünf bis 17 Jahren ist eine dritte Impfung ab sechs Monate nach der zweiten Impfung empfohlen.

Bei Personen zwischen 18 und 59 soll dieser Abstand vier bis sechs Monate sein. 

Wer 60 und älter ist oder einer Risikogruppe angehört, dem ist die dritte Impfdosis ab vier Monate nach der zweiten Impfung empfohlen.

Mehr dazu: Ergänzung zur Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums.



  

Wie die bisherigen Erfahrungen gezeigt haben, ist die Verabreichung von drei Impfdosen für einen ausreichenden Impfschutz gegen Covid-19 notwendig (2+1-Schema ähnlich wie bei FSME: 2 Impfungen im Abstand von 3-4 Wochen je nach Impfstoff, gefolgt von einer dritten Impfdosis ca. 6 Monate nach Zweitimpfung). Erst mit dieser 3. Impfdosis besteht auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante ein guter Schutz gegen Tod und schweren Krankheitsverlauf.

  

Die Auffrischungsimpfung (4. Impfdosis) wird für alle ab 12 bis 59 Jahre empfohlen, wenn die letzte Impfdosis mehr als sechs Monate zurückliegt.

Wer 60 und älter ist oder einer Risikogruppe angehört, dem ist die vierte Impfdosis ab vier Monate nach der drittten Impfung empfohlen.

Allen dreimal geimpften Personen, die zusätzlich eine nachgewiesene Omikron-Infektion (BA.1, BA.2 oder BA.4, BA.5) durchgemacht haben, ist die Auffrischung ab sechs Monaten nach der Drittimpfung empfohlen.

Mehr dazu: Ergänzung zur Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums.

  

Dreimal geimpften Personen, die zusätzlich eine nachgewiesene Omikron-Infektion (BA.1, BA.2 oder BA.4, BA.5) durchgemacht haben, ist die Auffrischung (4. Dosis) ab sechs Monaten nach der Infektion empfohlen.

  

Je nach Personengruppe (Alter, Risikopersonen, etc.) gibt es verschiedene Impfempfehlungen. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, um den für Sie am besten passenden Impfstoff auszuwählen.

Folgende bivalente Impfstoffe sind für Personen ab dem vollendeten 12. Lebensjahr für Auffrischungsimpfungen zugelassen:

  • Comirnaty Original/Omicron BA.1
  • Spikevax bivalent Original/Omicron BA.1
  • Comirnaty Original/Omicron BA.4-5
  • Spikevax bivalent Original/Omicron BA.4/5

Mehr dazu in der Ergänzung zur Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums.

  

In den Impfstraßen des Landes Salzburg ist derzeit keine Anmeldung notwendig, um eine Covid-19-Impfung zu erhalten.

  

​Derzeit wird allen über 60 Jahre eine weitere Dosis empfohlen, sobald die vierte Dosis (Auffrischung) bereits vier Monate her ist. 

Mehr dazu: Ergänzung zur Anwendungsempfehlung des Nationalen Impfgremiums.

  

Ja, unbedingt. Maßgeblich ist hier die Empfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG). Bisher gibt es noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse, bei welchem Antikörperbefund ein ausreichender Immunschutz besteht. Daher sollte der Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern kein Grund sein, auf eine zusätzliche Impfdosis zu verzichten.

  

Auch bei einer Impfung mit dem Impfstoff der Firma Johnson&JJohnson sind insgesamt drei Impfdosen (2+1) zur Grundimmunisierung notwendig. Nach der Erstimpfung kann eine Dosis eines mRNA-Impfstoffes (BioNTech/Pfizer oder Moderna) nach 28 Tagen oder eine weitere Dosis des Impfstoffes von Johnson&Johnson nach zwei Monaten verabreicht werden. Eine weitere Impfdosis ist dann nach 6 Monaten notwendig. Das gilt auch für Personen mit durchgemachter SAR-CoV-2-Infektion. 

Stand 28. Oktober 2022