Antworten zu häufigen Fragen

  
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Das neuartige Corona-Virus gehört zur großen Familie der Coronaviren. Covid-19 heißt die Erkrankung, die durch das neuartige Corona-Virus (SARS-CoV-2) ausgelöst wird.
  
Es gibt unterschiedliche Verlaufsformen der Erkrankung.
Falldefinition: Jede Form einer akuten respiratorischen Infektion (mit oder ohne Fieber) mit mind. einem der folgenden Symptome, für das es keine andere plausible Ursache gibt: Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, plötzlicher Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes.
Es wird auch über Gliederschmerzen berichtet.
Schwere Verläufe können unter anderem beinhalten: Lungenentzündung, schweres akutes Atemnotsyndrom, Nierenversagen.
  
Man geht derzeit von einer Inkubationszeit von zwei bis zehn Tagen aus.
  
Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion (Küssen, Sprechen, insbesondere lautes Sprechen, Singen, Schreien) und Aerosolinfektion (Husten, Niesen) über Hand-Mund-Augen-Kontakt oder Kontakt mit kontaminierten Händen oder Oberflächen.
  
Wenn Sie bis zu 10 Tage vor Beginn Ihrer Erkrankung Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Patienten hatten:
  • Kontaktieren Sie bitte umgehend telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder wählen Sie die telefonische Gesundheitsberatung 1450 (rund um die Uhr).
  • Bleiben Sie zuhause.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Personen.
Wenn nein, bitte beachten Sie die üblichen Hygienemaßnahmen:
  • Niesen und husten Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge.
  • Waschen Sie regelmäßig Ihre Hände mit Wasser und Seife.
  • Kontaktieren Sie bei Andauern oder Verschlechterung der Beschwerden bitte telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt oder wählen Sie 1450.
  • Ablauf bei Verdacht auf Covid-19
  • Ablauf einer Quarantäne
  
Die Behandlung erfolgt durch Linderung der Krankheitsbeschwerden unter ärztlicher Aufsicht. Eine kausale Therapie oder Impfung steht derzeit nicht zur Verfügung.
  
Vor allem sind Menschen mit engem Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten gefährdet, wie zum Beispiel Familienangehörige und medizinisches Personal ohne entsprechende Schutzausrüstung.
  
Wenn Sie bis zu 10 Tage vor Beginn Ihrer Erkrankung Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Patienten hatten: Kontaktieren Sie bitte telefonisch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt vor Aufsuchen der Spitalsambulanz oder der Ordination.
  
Genauso wie mit Restmüll: Gut in Plastiksäcke verpacken und in die Restmülltonne.
  

Telefon-Hotline wenn man Symptome hat, in einem Risikogebiet war und bei medizinischen Fragen: 1450

  
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Es gibt keine Ausnahmegenehmigungen, die gesondert erteilt werden. Die generellen Ausnahmen finden sich in den nachstehenden Fragen wieder und ergeben sich zudem aus § 6 der Verordnung.
 
Zulässig bleiben laut VO § 6 Abs. 2 der Verordnung:

  1. das Betreten und Befahren durch Rettungsorganisationen, Feuerwehr und Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes;
  2. das Betreten und Befahren zum Zweck der Zu- und Ablieferung von Waren, zum Zweck von Lebensmitteltransporten, von land- und forstwirtschaftlich notwendigen Transporten (Milch, Futtermittel), Heizmaterialtransporten, zur Erbringung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge (zB Straßendienst, Müllabfuhr, Strom- und Wasserversorgung);
  3. das Betreten und Befahren aus gesundheitlichen Gründen bzw zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsfürsorge und zur Alten- und Krankenpflege (zB Fahrt zu Ärzten oder Krankenanstalten, Ein- und Ausfahrt von medizinischem und pharmazeutischem Personal, Fahrt zur Dialyse, Ein- und Ausfahrt von Pflegepersonal);
  4. das Betreten und Befahren zur Erfüllung der Arbeits- bzw Dienstpflicht bei Unternehmen und Einrichtungen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur, der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs und der sonstigen Daseinsvorsorge erforderlich sind, sowie bei Behörden, Gerichten und Bildungseinrichtungen (einschließlich Elementarpädagogik);
  5. das Betreten und Befahren zum Zweck des Besuchs von Bildungseinrichtungen (einschließlich Elementarpädagogik) bzw des Transports von Kindern zu diesem Zweck;
  6. das Betreten und Befahren zur Ausübung familiärer Rechte und zur Erfüllung familiärer Pflichten;
  7. das Betreten und Befahren zum Zweck der Zeitungszustellung;
  8. das Betreten und Befahren durch Personen mit Wohnsitz in der Gemeinde nach Maßgabe der Regelungen über die Ausgangsbeschränkungen ( § 10 der VO), insbesondere das Einfahren in das Gemeindegebiet;    
  9. das Durchfahren ohne Aufenthalt im Gemeindegebiet; ein fahrplanmäßiger oder betriebsbedingter Aufenthalt eines öffentlichen Verkehrsmittels gilt nicht als Aufenthalt im Sinn dieser Bestimmung.
 
Zulässig ist darüber hinaus das Verlassen des Gemeindegebietes zum Besuch von einer in einer Krankenanstalt stationär aufgenommenen oder in Senioren- oder Seniorenpflegeheim wohnenden nahen Angehörigen (zB Eltern, Großeltern, Kinder). 
 
Wie wird das Vorliegen von den obgenannten Ausnahmen überprüft?
Ist gegenüber den Organen des öffentlichen Sicherheitsdienstes (zB Polizei) glaubhaft zu machen. Es empfiehlt sich, Dokumente zum Nachweis mitzuführen.
  

Die Zu- und Abfahrt in das/aus dem Gemeindegebiet Kuchl für Salzburg AG (Energieversorger), Blaulichtorganisationen, der RHV Tennengau Süd sind ausgenommen, da diese zur Erbringung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge zuständig sind. Die Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind ebenso ausgenommen.

Siehe Ausnahmen § 6 Abs. 2 Zif 1 ff der Verordnung.

  

Berufliche Tätigkeiten, die kein zwingendes Erfordernis am Dienstort vorsehen und/oder auch nicht zur kritischen Infrastruktur gehören, fallen nicht unter die generelle Ausnahme.

  

Bei der Abfallwirtschaft (zB auch Tierkörperverwertung) handelt es sich um die Erbringung von Dienstleistung der Daseinsvorsorge, die zulässig ist.

  
Die Ein- und Ausreise orientiert sich an der Zu- und Ablieferung von Waren, zum Zweck von Lebensmitteltransporten, von land- und forstwirtschaftlich notwendigen Transporten (Milch, Futtermittel), Heizmaterialtransporten, zur Erbringung von Dienstleistungen der Daseinsvorsorge (zB Straßendienst, Müllabfuhr, Strom- und Wasserversorgung).
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen zur Erfüllung der Arbeits- bzw. Dienstpflicht bei Unternehmen und Einrichtungen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur, der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs (z.B. Bäckerei, Metzgerei) und der sonstigen Daseinsvorsorge erforderlich sind, sowie jene, die bei Behörden, Gerichten und Bildungseinrichtungen (einschließlich Elementarpädagogik) ein- und ausreisen.
  
Schülertransport ist weiterhin möglich. Auch das Zu-/Abfahren zum Zweck der Besuch einer Bildungseinrichtung (zB Volksschule) bzw. des Transports von Kindern zu diesem Zweck ist zulässig.
  

Ja, Pflichtschüler/innen dürfen die Schulen besuchen.

  

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen zur Erfüllung der Arbeits- bzw. Dienstpflicht bei Unternehmen und Einrichtungen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur, der Versorgung mit Waren des täglichen Bedarfs und der sonstigen Daseinsvorsorge erforderlich sind, ein- und ausreisen. (siehe § 6 Abs. 2 Z 4 der Verordnung)

  

Die Ausnahmen des Betretens und Befahrens des Gemeindegebiets Kuchl sind im § 6 der Verordnung geregelt. Zusätzlich könnte noch die Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum nach § 11 Abs. 2 Z 1 Covid-19-MV angewendet werden.

  

Nein.

  
Ja, sie dürfen ein- und ausreisen.
  

Nein, sie fallen nicht unter Ausnahme nach § 6 Abs. 2 der VO und dürfen weder rein noch raus aus Kuchl.

  

Ja, nach Inkrafttreten der Verordnung mit 17.10.2020 dürfen die Gäste nicht mehr ausreisen.


  

Nur jene Personen in Schlüsselpositionen, die zB zur Aufrechterhaltung der Gesundheitsfürsorge, der Alten – und Krankenpflege, Aufrechterhaltung der öffentl. Infrastruktur - siehe § 6 Abs. 2 Zif 3 und 4 der Verordnung - dürfen ein- und ausreisen.

  

Siehe Fragen oben – die Ein- und Ausreise ist zulässig.

  

Ja. Siehe § 6 Abs. 2 Zif 3 der VO; Patient/inn/en sollen Bestätigung über Besuch mitführen.

  

Ja. Besuche durch nahe Angehörige nach Maßgabe der Besuchsregelungen der Krankenanstalten, Seniorenheime odgl sind möglich.

  

Für familiäre Rechte und Pflichten ist die Ein- und Ausreise weiterhin erlaubt – siehe § 6 Abs. 2 Zif 6 der Verordnung.

  

Ja, mit Ausnahme von Beherbergungsbetrieben: Hier dürfen Beherbergungsgäste die Beherbergung betreten und die Verköstigung ist zulässig, Zeitbeschränkung bis 01:00 Uhr und keine Registrierungspflicht – NUR für Beherbergungsäste

  

Nein, betriebsfremde Personen dürfen nicht ins Haus der Senioren Kuchl. Abgesehen von Notfällen und Zwecken der medizinischen Versorgung und Palliativbetreuung.

  
  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  •  Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftigen Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten;
  •  Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  •  Berufliche Zwecke, sofern dies erforderlich ist
  •  Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung
  
Die Ausgangsbeschränkungen in der Marktgemeinde Kuchl enden derzeit am 26.10.2020 um Mitternacht (24.00 Uhr).
 
Die sonstigen Bestimmungen aus der Verordnung vom 16.10.2020, mit der zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 zusätzliche Maßnahmen festgelegt werden, gelten derzeit bis 1. November 2020 (24.00 Uhr).
  

Es besteht derzeit keine gesetzliche Regelung. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben jedoch ein Recht auf Entgeltfortzahlung.

  
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben ein Recht auf Entgeltfortzahlung. Es werden nicht alle Kuchlerinnen und Kuchler einen Absonderungsbescheid erhalten.
  
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In den Schulen im Bundesland Salzburg sind die Schülerinnen und Schüler ab der 9. Schulstufe im home schooling. Ausgenommen sind die Bezirke Tamsweg und Zell am See.
Schulen haben bis zur 8. Schulstufe geöffnet.

  

Nein, diese Schulen sind geschlossen, bis auf jene in den Bezirken Tamsweg und Zell am See.

  
  

Nein, zwischen 05:00 und 22:00 Uhr dürfen Gastgewerbebetriebe geöffnet haben. Es besteht aber Registrierungspflicht (Name, Adresse, Telefonnummer).

  

Ja.

  

Ja, der Besuch ist bis max. 01:00 Uhr möglich und es besteht keine Registrierungspflicht. (Den Beherbergungsbetrieben sind in der Regel die Kontaktdaten der Gäste bekannt)

  

Ja.

  
  

Ja, aber nicht mehr als 10 Personen und es besteht Registrierungspflicht.

  

Ja, aber nicht mehr als 10 Personen und es besteht Registrierungspflicht.

  

Ja, aber nicht mehr als 100 Personen und es besteht Registrierungspflicht.

  

Ja, aber nicht mehr als 100 Personen am Friedhof oder bei der Verabschiedung beim Bestattungsunternehmen.

  

Ja, aber nicht mehr als 10 Personen und es besteht Registrierungspflicht.

  

Ja, aber zum privaten Wohnbereich zählen nicht zum Wohnen ungeeignete Keller, Garagen, Ställe, Scheunen, Werkstätten und dergleichen.

  
  

Ja, aber nur mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen. Speisen und Getränke dürfen nicht ausgegeben werden.

  

Ja, aber nur mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätze. Speisen und Getränke dürfen nicht ausgegeben werden.

  

Ja.

  
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Nein, nur für Vereine, die mindestens 30 stimmberechtigte Mitglieder haben. Hierbei zählt die Anzahl an Personen, die kommen dürften, nicht die Anzahl an Personen, die erfahrungsgemäß kommen.
  
Ja, allerdings immer mit der Einschränkung, dass mindestens die Hälfte der Teilnehmenden per Video zugeschaltet ist.
  
Nein, die virtuelle Versammlung wirkt bei richtiger Durchführung wie eine „normale“ (physische).
  
Ja, die Verordnung nimmt Mitgliederversammlungen explizit aus.
  
Nein, gibt es nicht.
  
Nein, die Versammlung ist auf das Nötigste zu beschränken.
  
Sobald ein Verein mehr als 50 teilnahmeberechtigte Mitglieder für eine Mitgliederversammlung hat. Hierbei zählt die Anzahl an Personen, die kommen dürften, nicht die Anzahl an Personen, die erfahrungsgemäß kommen. Daraus folgt: Bei weniger als 50 Mitgliedern muss die Versammlung stattfinden.
  
Durch die Verschiebung wird die Mitgliederversammlung bis spätestens 31. Dezember 2021 verschoben. Die Verschiebung muss der Behörde mitgeteilt werden. Eine notwendige Wahl wird auch bis Ende Dezember 2021 aufgeschoben. Die Daten der Personen, die in ihrer Funktion verlängert werden, sind mitzuteilen.
  
Zuständig ist die Behörde, in dessen Sprengel der Verein seinen Sitz hat. Sachlich zuständig ist die Bezirkshauptmannschaft, in der Stadt Salzburg die Landespolizeidirektion.