Salzburg hilft mit freiwilligem Engagement

Hier finden Sie Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten für Freiwillige / ehrenamtlich Tätige.

Freiwilligenzentrum Salzburg
Das Land Salzburg sowie die Salzburger Einrichtungen Caritas, Diakoniewerk, Hilfswerk und Samariterbund haben sich zusammengeschlossen, um die Freiwilligenarbeit gemeinsam zu professionalisieren. Das Freiwilligenzentrum Salzburg versteht sich als eine Servicestelle für Freiwilligenarbeit. Know-how-Transfer und Wissensmanagement zählen zu den Kernaufgaben. Als Kompetenzzentrum berät das Freiwilligenzentrum Einrichtungen und Organisationen, die freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufnehmen, bezüglich der notwendigen Rahmenbedingungen. Das Freiwilligenzentrum gestaltet eine regelmäßige Kontakt- und Netzwerkarbeit mit Vereinen, Institutionen und Initiativen. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit wie die Herausgabe eines Newsletters wird sichergestellt, dass ein positives öffentliches Image für die Freiwilligenarbeit geschaffen wird. Das Angebot von Schulungs- und Begleitmodulen für im Einsatz befindliche Freiwillige und Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren zählt zu den wesentlichen Aufgaben. Die Servicestelle richtet sich an folgende Zielgruppen:
  • an Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene, die sich freiwillig engagieren wollen
  • an Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren in den Einrichtungen, in denen sich Freiwillige engagieren
  • an freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen, die Begleitung und Unterstützung benötigen
  • an die Öffentlichkeit im Sinne der regelmäßigen Kommunikation und Präsentation der Ziele und Angebote des Freiwilligenzentrums Salzburg.


    Kontakt und Informationen
Salzburger Freiwilligenbörse
Die Freiwilligenbörse Land Salzburg ist eine unabhängige Plattform, die Freiwilligenbörse Land Salzburgvom Land Salzburg zur Verfügung gestellt wird, um den Bedarf von Gemeinden, Einrichtungen und Vereinen an freiwilliger Unterstützung mit den Möglichkeiten und Interessen der Bevölkerung zu verknüpfen.

Gemeinden, Einrichtungen und Vereinen können sich in der Freiwilligenbörse registrieren, ihre Angebote eingeben und die Tätigkeiten präzisieren. Interessierte treten mit den registrierten Gemeinden, Einrichtungen und Vereinen dann direkt in Kontakt. Auf die Einhaltung von Qualitätsstandards wird geachtet.

Grundvoraussetzungen:
  • Die freiwillige Tätigkeit erfolgt unentgeltlich.
  • Klare Zuständigkeiten: Es gibt mindestens eine Ansprechperson für die Freiwilligenarbeit in der registrierten Organisation.
  • Tätigkeitsbeschreibung: Es liegt eine Beschreibung der Tätigkeit des/der Freiwilligen vor.
  • Einschulung und Begleitung: Es gibt das Angebot zur Einschulung und Begleitung der Freiwilligen.
  • Tätigkeitsnachweis: Die Einrichtung stellt Freiwilligen auf Anfrage einen Tätigkeitsnachweis aus.


Wer sich freiwillig für andere Menschen engagieren möchte, kann hier auf schnellem Weg mit den Einrichtungen in Kontakt treten. In die Suchmaske der Freiwilligenbörse Land Salzburg kann man die bevorzugten Tätigkeiten eintragen, um die passende Aufgabe zu finden. Wenn man die Suchmaske leer lässt, werden alle Angebot angezeigt. Über das Kontaktforumlar kann man direkt mit der Organisation in Verbindung treten.

Hinweis: Das Land Salzburg ist nur für die technische Wartung und Betreuung der Freiwilligenbörse sowie für eigene Inhalte verantwortlich. Inhalte der Organisationen sowie alle weiteren rechtlichen Belange im Zusammenhang mit der freiwilligen Tätigkeit obliegen der jeweiligen Organisation.


Das Freiwillige Integrationsjahr (FIJ) wird vom AMS Personen, die der Zielgruppe der Asylberechtigten angehören und deren Anerkennungsbescheid nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, angeboten. Ziele sind die Integration in das gesellschaftliche Leben, Vermittlung der deutschen Sprache, die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen durch die Erweiterung und den Erwerb von Kenntnissen in verschiedenen Berufsfeldern, die Stärkung sozialer und interkultureller Kompetenzen und die Förderung des sozialen Engagements der Teilnehmer/innen.

Versicherungen für freiwillige Tätigkeiten

In den Gemeinden haben sich Initiativen zur Leistung karitativer Dienste für Flüchtlinge gebildet. Auch diese sind vom Versicherungsschutz des Landes mit subsidiärer Wirkung erfasst. Beachtet werden muss, dass Freiwilligenarbeit im versicherungsrechtlichen Sinne als Freizeitbeschäftigung gilt. Jede Person hat das Gefahrenrisiko ihrer Freizeitbeschäftigung selbstverantwortlich einzuschätzen und sich um eine allenfalls erforderliche Versicherung zu kümmern. Organisationen und Vereine sind grundsätzlich verpflichtet, für den Schutz ihrer freiwillig Mithelfenden Sorge zu tragen.