Ausland

Entwicklungsförderung Grundsätze

  1. Durch das Projekt soll über die Befriedigung der Grundbedürfnisse hinaus ein Zugewinn an Möglichkeiten zur Lebensbewältigung und Eigenständigkeit ("Empowerment") für Frauen und Männer gewährleistet werden.
  2. Das Projekt soll die Aktivitäten der Zivilgesellschaft (und deren Bewegungen, Organisationen und Institutionen bzw. NGOs) fördern, und zwar im Hinblick auf die besondere Berücksichtigung der Situation von Frauen und auf eine demokratische, ökologische und konfliktvermindernde Entwicklung.
  3. Regionale Zusammenarbeit im wirtschaftlichen und sozialen Bereich sollte wo immer möglich unterstütz werden.
  4. Die Mittelverteilung zwischen den Kontinenten sollte in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Kriterien

  • Von der Planung bis zur Durchführung soll ein hoher Grad an Beteiligung der Zielgruppen angestrebt werden und zwar gleichermaßen von Frauen und Männern
  • Das Projekt soll die politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Selbstständigkeit und Unabhängigkeit aller Betroffenen stärken.
  • Frauenprojekte sind vorrangig zu fördern, solange Frauen in der Entwicklung benachteiligt sind. Projekte, die die unterschiedlichen Geschlechtsverhältnisse ("Gender-Aspekt") außer Acht lassen, können nicht berücksichtigt werden. Gender-Aspekt meint die Tatsache, dass die Bedingungen, unter denen Frauen und Männer leben und arbeiten, oft sehr verschieden sind, besonders in den Ländern des Südens.
  • Projekte, die einen Salzburgbezug haben, werden bevorzugt.
  • Projekte sollen möglichst in absehbarer Zeit selbsttragend werden.
  • Den Kriterien entsprechende Projekte können wiederholt gefördert werden.
  • Projekte sollen möglichst der Bewusstseinsbildung der Partnerorganisationen im Süden sowie der antragsstellenden Organisationen in Salzburg dienen, insbesondere der ökologischen Sensibilität.
  • Möglichkeiten der Kontrolle müssen gegeben sein, sie sind jedoch den Gegebenheiten des jeweiligen Landes anzupassen.