Brexit-Informationen

Aktualisiert am 25. Juni 2020

Sollte es zu einem "harten" Brexit kommen, d.h. zu einem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs ohne geregeltes Abkommen mit der EU, ist in vielen Fragen mit einer Reihe von Regelungslücken zu rechnen, die die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auf beiden Seiten des Ärmelkanals viel Geld kosten könnten.

© Europäische Union
Die Europäische Union und in Österreich das Bundeskanzleramt, Ministerien, die Wirtschaftskammer Österreich, die Arbeiterkammer und andere Einrichtungen bieten umfangreiche Informationen, Leitfäden, Checklisten etc. an, um österreichische Bürgerinnen und Bürger bestmöglich auf den Brexit vorzubereiten. Gemeinsames Ziel ist es, die im Falle eines "No Deal"-Brexits zu erwartenden Probleme zu minimieren.

Zur Schließung der gesetzlichen Lücken, die im Zuge eines ungeordneten Ausscheidens des Vereinigten Königreichs aus der EU auftreten könnten, haben der Nationalrat das Brexit-Begleitgesetz 2019 und der Landtag das Salzburger Brexit-Begleitgesetz beschlossen, die im Fall eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs in Kraft treten.

Das Bundeskanzleramt (BKA) bietet nähere Informationen zu den Auswirkungen des "No Deal"-Brexits in den folgenden Bereichen:

Für Rückfragen zum Brexit hat die Bundesregierung zudem eine eigene Hotline eingerichtet:

  • +43 (0) 800 222 666*
    *gebührenfrei für Anrufe aus Österreich
    Servicezeiten:
    Montag bis Freitag 08:00 Uhr bis 16.00 Uhr
    E-Mail:
    service@bka.gv.at

Ergänzend informieren die Wirtschaftskammer Österreich (WKO), das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sowie das Bundesministerium für Finanzen (BMF).

Brexit-Infopoint der WKÖ:

  • +43 (0)590 900 5590
    Servicezeiten: 
    Montag bis Donnerstag, 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr
    sowie
    Freitag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr
    E-Mail:
    brexit@wko.at


Brexit-Berichte aus dem Landes-Europabüro Salzburg/ EU-Verbindungsbüro Brüssel

  • Europa Spezial Nr. 27, 30.10.2019 - EU-Gipfel und Brexit: Britisches Unterhaus genehmigt neu ausgehandeltes Abkommen, lehnt Gesetzgebungsverfahren im Eiltempo zur Vollziehung des Brexits bis 31. Oktober 2019 aber ab
  • Europa Spezial Nr. 24, 17.4.2019 - Brexit wird erneut verschoben. Erneute Fristerstreckung soll geregelten Austritt ermöglichen, neuer Austrittstermin ist der 31. Oktober 2019.
  • Europa Spezial Nr. 21, 20.12.2018 - Ausschuss der Regionen debattiert über Brexit. Ausschuss der Regionen hat künftig 329 Mitglieder. Brexit-Debatte mit EU-Chefunterhändler Michel Barnier.
  • Europa Spezial Nr. 15, 14.5.2018 - Brexit: Vorbereitungen zum Austrittsdatum am 30. März 2019 laufen auf Hochtouren. Einigung über Austrittsregelung bis Dezember 2020 erzielt.
  • Europa Spezial Nr. 12, 8.2.2018 - Auswirkungen des Brexits: Europäisches Parlament will sich verkleinern. Österreich soll nach dem Brexit erneut mit 19 EU-Abgeordneten im EP vertreten sein.
  • Europa Spezial Nr. 10, 13.12.2017 - Erste Fortschritte bei Brexit-Verhandlungen; Einigung über Beibehaltung der Unionsrechte und über den Friedensprozess in Nordirland.

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