Kriegsgräberfürsorge

Bauliche Erhaltungsmaßnahmen


Kriegsgräber

Bauherr:Republik Österreich, Bundesministerium für Inneres, Abteilung IV/7, Mauthausen Memorial und Kriegsgräberfürsorge
Projektmanagement:RR Ing Alois Leitner (Referat Landeshochbau)
Örtliche Bauaufsicht:

RR Ing Alois Leitner (Referat Landeshochbau)

Projektbeschreibung:

Im Staatsvertrag vom 15.5.1955 hat sich Österreich unter anderem zur Achtung, zum Schutz und zur Erhaltung von Gräbern von Soldaten, Kriegsgefangenen usw. verpflichtet. Die gesetzlichen Grundlagen der Kriegsgräberfürsorge bestehen aus:

dem Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye aus 1920,

  • dem Staatsvertrag (BGBl. Nr. 152/1955), betreffend die Wiederherstellung eines unabhängigen und demokratischen Österreich,

  • dem Bundesgesetz (BGBl. Nr. 176/1948) über die Fürsorge für Kriegsgräber aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg und

  • dem Bundesgesetz (BGBl. Nr. 176/1948) für die Fürsorge und den Schutz der Kriegsgräber und Kriegsdenkmäler aus dem Zweiten Weltkrieg für Angehörige der Alliierten, Vereinten Nationen und für Opfer des Kampfes um ein freies, demokratisches Österreich und die Opfer politischer Verfolgung.


Die Republik Österreich (Bundesministerium für Inneres) stellt dafür jährlich Mittel in der Höhe von 14.000,- Euro für das Bundesland Salzburg zur Verfügung. Das Referat 6/03 - Landeshochbau der Abteilung 6 - Infrastruktur und Verkehr verwaltet die Mittel im Auftrag des Landeshauptmannes als Träger der Mittelbaren Bundesverwaltung.


Im Bundesland Salzburg gibt es 53 Kriegsgräberanlagen, in denen von 1 bis 3.600 Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkrieges bestattet sind. Die größten Gräberanlagen befinden sich im Russenfriedhof in St. Johann im Pongau, im Lagerfriedhof in Grödig und im Kommunalfriedhof in der Stadt Salzburg.


Die Erhaltung der Kriegsgräberanlagen erfolgt in Absprache mit der Landesgeschäftsstelle Salzburg des Österreichischen Schwarzen Kreuzes. Dazu wird das Referat Landeshochbau regelmäßig Hilfe im Bereich der Planung, Koordination und Abwicklung unentgeltlich zur Verfügung gestellt.