Schadensmeldung

Anlaufstelle für betroffene Bäuerinnen und Bauern

Gibt es einen Verdacht, dass ein Wolf Nutztiere gerissen hat, laufen die Fäden bei Land Salzburg und Landwirtschaftskammer zusammen.

Meldung eines Verdachtsfalles:

Besteht der Verdacht, dass Tiere von einem Beutegreifer, dazu gehört auch der Wolf, gerissen oder verletzt wurden, sind Land Salzburg und Landwirtschaftskammer die ersten Anlaufstellen. Vor allem den Bezirksbauernkammern kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Hier erhalten alle landwirtschaftlichen Betriebe alle Informationen rund um das Thema "Wolf". Sobald ein Schaden gemeldet wurde, wird er von Experten begutachtet und eine fachliche Einschätzung abgegeben. Auch DNA-Proben sowie das Rissbild lassen Rückschlüsse zu, ob es sich tatsächlich um einen Wolfsriss handelt.

Entschädigung beantragen:

Landwirte können Anträge auf Entschädigung direkt und unkompliziert per E-Mail unter agrarrecht@salzburg.gv.at einbringen.

Für bestätigte Schäden, die der Wolf an Haus- und Hoftieren verursacht, kann das Land Salzburg Ersatz leisten, Grundlage ist das Jagdgsetz. Die Summe für ein Lamm beträgt beispielsweise 110 Euro. Bei Zuchttieren kann die Entschädigug auch höher sein. Bei größeren Tieren muss im Einzelfall der Schätzwert festgelegt werden. Die Summen werden gemeinsam mit den Interessenvertretungen und Zuchtverbänden festgelegt.