Zellhof

Mattsee

Mit einer Kirche im Zentrum der Baugruppe älterer und jünger Gebäude steht das Ensemble des Zellhofs in der flachen Hügellandschaft zwischen den drei Trumer Seen und dem Mattsee.

Laut Tradition war hier der Ort des ersten Klosters von Mattsee; die sichtbare Bausubstanz weist auf eine Entstehungszeit um 1600; die Kirche zur hl. Mutter Gottes, vormals hl. Georg, ist seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar.

1602 verkaufte Sebastian Schettinger das hofurbare Gut Zellhof an Fürsterzbischof Wolf Dietrich; in den Folgejahren wurde der Zellhof als Domherrensitz verwendet und im 18. Jahrhundert etablierte sich eine Marienwallfahrt hierher. Seit den 1970er Jahren wird das Areal im Sommer als Ort für ein Pfadfinderlager genutzt.