Synagoge Salzburg

Stadt Salzburg

Die Initiative zum Bau der saalartig erscheinenden Synagoge von Salzburg in der Lasserstraße setzte der Bürmooser Fabrikant Ignaz Glaser um 1890. 1901 konnte die Synagoge als Heimat der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, die allerdings erst 1911 selbständig wurde, eröffnet werden. 1938 von den Nationalsozialisten geplündert und in Brand gesteckt, nach dem Krieg wiederaufgebaut und 1968 neu eröffnet.

Der vom Straßenrand etwas zurückgesetzte Bau ist eingeschoßig und durch hohe Rundbogenfenster gegliedert. Er verfügt über 128 Sitzplätze - 85 für Männer, 43 für Frauen - und zwei getrennte Eingänge. Sukka und Mikwe sind im Hof der Anlage untergebracht.