Benediktinerabtei Michaelbeuern

Gemeinde Dorfbeuern

Benediktinerstift Michaelbeuern
© Benediktiner Michaelbeuuern/Abt Perkmann
Bereits zur Zeit des Salzburger Abtbischofs Flobrigis existierte hier um 736 eine Mönchszelle, die 817 im Aachener Klosterverzeichnis als "Buria" bezeichnet wird. Nach der Unterbrechung des klösterlichen Lebens und Wirkens durch die Ungarnkriege begann 977 mit der Güterschenkung durch Kaiser Otto II. der Wiederaufbau. Unter Pfalzgraf Hartwig I. kam es zur Neustiftung der Abtei, deren Erneuerung im hohen Mittelalter die bedeutendsten Familien das Salzach-Inn-Landes betrieben. Nach der glanzvollen Neuweihe der romanischen Pfeilerbasilika am 18. Juli 1072 durch den Patriarchen Sighard von Aquilea und Erzbischof Gebhard von Salzburg existierte Michaelbeuern als adeliges Doppelkloster. Nach einer ersten Blüteperiode im 12. Jahrhundert mit einer umfangreichen Missionstätigkeit bescherten ein Brand 1364, wirtschaftliche Probleme und die Wirren der Revolution dem Kloster eine turbulente Zeit. Erst das 17. und 18. Jahrhundert brachten Konsolidierung. Bedeutende Künstler der damaligen Zeit, der Bildhauer Meinrad Guggenbichler und der Maler Johann Michael Rottmayr, schufen den weitum bekannten Hochaltar in der barockisierten Stiftskirche. Unter Abt Anton Moser wurden Konventstock und Bibliothek neu errichtet, der Abteisaal 1771 durch Franz Nikolaus Streicher freskiert.

Heute versuchen die Mönche von Michaelbeuern versuchen durch die Führung einer Schule und eines Internates sowie eines Exerzitien- und Bildungshaus ihrem christlichen Auftrag der Vermittlung nachzukommen.

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