Alte fürsterzbischöfliche Residenz

Stadt Salzburg

© Land Salzburg/Otto Wieser


Der weitläufige, mehrere Höfe umschließende Palast hat seinen Ursprung im frühmittelalterlichen Bischofshof und ist um 1120 erstmals urkundlich nachgewiesen. Der erste Ausbau erreichte im 15. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Erzbischof Wolf Dietrich ließ das Gebäude abreißen, um Platz für den Neubau der Residenz im Stil der Spätrenaissance zu schaffen.

Diese umfangreichen Neubauten erfolgten ab etwa 1600 und wurden unter den Erzbischöfen Markus Sittikus und Paris Lodron fertiggestellt. Der sogenannte Wallistrakt entstand 1606, wurde 1690 aufgestockt und erhielt seinen Namen von der Schwester des Erzbischofs Hieronymus Colloredo.

Unter Franz Anton Graf von Harrach wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts die Fassade durch größere Fenster modernisiert. Die Dietrichsruh im Westen als ehemals zweiteilige Gartenanlage aus der Zeit um 1605/11 wurde um 1790 teilweise abgetragen und im Nordwesten durch die neuen Bauten des sogenannten Toskanertraktes ersetzt. Um 1840 entstand die neugotische Hauskapelle.

1974 wurde der Trakt um den ersten Hof in Landeseigentum übertragen und beherbergt die Sammlung der Residenzgalerie, der zweite und dritte Hof werden universitär genutzt.

Die Prunkräume der Residenz und die Residenzgalerie sind seit 2013 Bestandteil des DomQuartier Salzburg.


Residenz
Postfach 527
5020 Salzburg
Telefon: +43 662 8042-2690, Fax: +43 662 8042-2978
E-Mail: residenz@salzburg.gv.at
Internet: www.salzburg-burgen.at

DomQuartier Salzburg GmbH
Mozartplatz 10
Postfach 527
5010 Salzburg
Telefon: +43 662 8042-2109
E-Mail: office@domquartier.at
Internet: www.domquartier.at

Universität
Churfürststraße 1
5010 Salzburg
Telefon: +43 662 8044-3000 - 3003 und 3009, Fax: +43 662 8044-164
E-Mail: rw.dekanat@sbg.ac.at
Internet: www.sbg.ac.at

Link zu Objekt in Wiki-Denkmalliste