Schloss Neuhaus

Stadt Salzburg

Schloss Neuhaus
© Land Salzburg/Otto Wieser


Da der Name "Neuhaus" im Zusammenhang mit Schloss- und Burganlagen relativ häufig verwendet wird, ist eine genaue Datierung kaum möglich. Die Ursprünge der Anlage reichen aber wohl zum Beginn des 13. Jahrhunderts zurück. 1424 wurde sie jedenfalls von Erzbischof Eberhard III. von Neuhaus erweitert und verstärkt. 1508 wurde der Sitz des Pfleggerichts von Radeck für fast 200 Jahre nach Neuhaus verlegt.

Nach einem durch Blitzschlag ausgelösten Brand 1695 verlegte man das Gericht 1697 in die Gnigl. Neuhaus wurde verpachtet und 1811 an Franz Graf Lodron versteigert. 1851 erwarb Oswald Graf Thun die Burg und renovierte sie im neugotischen Stil.

Nach einem Bombenschaden im Zweiten Weltkrieg wurde das äußere Erscheinungsbild ab 1963 nach alten Vorlagen weitgehend wiederhergestellt. Seit 2010 wurde die Anlage durch Zubauten erweitert.

Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen.


Kühbergstraße 1
5020 Salzburg

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