Schlössl Fürberg

Stadt Salzburg

Das Schlössl Fürberg, nach seinen bayerischen Besitzern auch Feyertagsstöckl genannt, wurde 1323 erstmals urkundlich erwähnt und entstand als Domherrensitz.

Analog zu den Plänen des Gutes Flederbach, das neben dem benachbarten Gut Neydeck im 17. Jahrhundert der Familie Feyertag von Oberhausen gehörte, wurde das Schloss umgestaltet und der Grundbesitz auf den Großteil des Südosthangs des Kapuzinerbergs ausgedehnt. Das Gut wurde 1860 verkauft.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erlebte das Anwesen durch die Familie von Plason eine neue Blütezeit. Es wurde unter anderem ein großzügiger Landschaftspark mit seltenem Baumbestand angelegt. Erhalten sind nach einem Bombardement im zweiten Weltkrieg das Stöckl, der „Fremdenturm“ und die 1626 erbaute, 1893 erneuerte Schlosskapelle.

Das Gebäude befindet sich in Privatbesitz und ist nicht zu besichtigen.

Pausingerstraße 11
5020 Salzburg