Impfpflicht

Nach der Entscheidung der Bundesregierung vom 9. März 2022 wird die Impfpflicht vorübergehend ausgesetzt. 
Im Land Salzburg stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, sich kostenlos gegen  einen schweren Covid-Verlauf schützen zu lassen - mit und ohne Termin.
Alle Informationen unter www.salzburg.gv.at/einfachimpfen.

  
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Wenn Sie eine Ausnahme von der Impfpflicht erfüllen und Ihren Hauptwohnsitz in Salzburg haben, können Sie das Online-Formular zur Bestätigung der Ausnahme von der Impfpflicht ausfüllen. Die Ausnahme von der Impflicht ist durch Befunde und Arztbriefe zu belegen.

Personen, die in aktueller Behandlung in einem Krankenhaus sind, haben die Möglichkeit einer Eintragung in den E-Impfpass und der Bestätigung einer Impfpflichtausnahme direkt im Krankenhaus.
  
Folgende Diagnosen führen zu einer Ausnahme von der Impfpflicht:
  • Schwangerschaft
  • Allergie beziehungsweise Überempfindlichkeit gegen einzelne Inhaltsstoffe von Covid-Impfstoffen, die in Österreich zugelassen und verfügbar sind
  • Akuter Schub einer schweren inflammatorischen Erkrankung oder Autoimmunerkrankung bis zur Stabilisierung des Krankheitszustandes
  • Molekularbiologisch bestätigte Infektion mit SARS-CoV-2 oder akute, schwere, fieberhafte Erkrankung oder Infektion bis zur Genesung oder Stabilisierung des Krankheitszustandes
  • Multimorbidität mit Dekompensation mehrerer Organsysteme, aufgrund deren eine Impfuntauglichkeit vorliegt
  • Vermutete schwerwiegende Impfnebenwirkungen gemäß Arzneimittelgesetz, bei denen ein wahrscheinlicher Zusammenhang mit der Impfung bestätigt oder in Abklärung ist
  • Knochenmark- oder Stammzelltransplantation
  • Organtransplantation
  • Dauernde Kortisontherapie mit mehr als 20 Milligramm beziehungsweise Prednisolon-Äquivalent pro Tag über länger als zwei Wochen
  • Immunsuppression oder Therapie mit Cyclosporin, Tacrolimus, Mycophenolat Azathioprin, Methotrexat, Tyrosinkinaseinhibitoren, laufender Biologikatherapie (bei nicht onkologischer Diagnose)
  • Aktive Krebserkrankungen mit einer jeweils innerhalb der letzten sechs Monate erfolgten onkologischen Pharmakotherapie (Chemotherapie, Biologika) und/oder einer erfolgten Strahlentherapie sowie metastasierende Krebserkrankungen auch ohne laufende Therapie
  • Sonstige schwere Erkrankungen oder körperliche Zustände, die eine ausreichende Immunantwort auf eine Covid-Impfung nicht erwarten lassen
  
Wenn Sie eine Ausnahme von der Impfpflicht erfüllen, können Sie das Online-Formular zur Bestätigung der Impfpflicht ausfüllen. Die Ausstellung der Bestätigung durch einen Epidemiearzt / eine Epidemieärztin kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Eintragung in den E-Impfpass erfolgt in einem weiteren Schritt, sobald die technischen Voraussetzungen vorliegen.
  

Für Bestätigungen der Impfpflichtausnahmen gibt es eigene Epidemieärzte und Epidemieärztinnen. Die Untersuchung selber wird in der Regel von den behandelnden Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Entsprechende Befunde und Diagnosen sind dem Epidemiearzt / der Epidemieärztin vorzulegen.

  
Die Eintragung einer Ausnahme in den E-Impfpass ist vorgesehen. Die technische Umsetzung ist in Ausarbeitung und wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
  
Die schnellste und einfachste Möglichkeit zu einer Bestätigung über eine Ausnahme von der Impfpflicht zu gelangen, ist das Ausfüllen des Online-Formulars. Bei der Ausfüllung des Formulars können Sie sich auch eines Vertreters / einer Vertreterin bedienen. Wenn Sie in einer Spezialambulanz in Behandlung sind, haben Sie auch die Möglichkeit, dort eine Bestätigung von der Befreiung zu erhalten. Spezialambulanzen sind:
  • Spezialambulanzen für Immunsupprimierte
  • Ambulanzen für Dermatologie (Autoimmunerkrankungen, Allergien)
  • Ambulanzen für Innere Medizin (insbesondere für Rheumatologie, Gastroenterologie, Onkologische Ambulanzen, Pneumologie – Allergieabklärung)
  • Geriatrische Ambulanzen
  • Ambulanzen für Transplantationsmedizin und Transplantationschirurgie
  • Neurologische Ambulanzen (Multiple Sklerose etc.)
Eine postalische Übermittlung der Befunde zur Bestätigung ist grundsätzlich nicht vorgesehen.