Bildung und Jugend

Seit 2014 werden EU-Förderungen im Bereich Bildung und Jugend über das Programm Erasmus+ angeboten. Neu sind die Förderungen für die Mobilität von Auszubildenden.

Aktualisiert am 2. Dezember 2019

Aktuelle Informationen zu den Auswirkungen eines BREXITs auf die Programmteilnahme

In der Abstimmung am 23. Juni 2016 hat sich das Vereinigte Königreich gegen einen Verbleib in der Europäischen Union entschieden. Sofern das Übergangsabkommen für das Vereinigte Königreich nach dem Wirksamwerden des Austritts Großbritanniens aus der EU (Brexit-Abkommen) fristgerecht in Kraft tritt, können bis zur Antragsrunde 2020 alle Projekte mit britischer Beteiligung voll finanziert werden und das Vereinigte Königreich an Erasmus+ bis zur Antragsrunde 2020 zur Gänze teilnehmen. Quelle: OeAD.
Die OeAD-Nationalagentur Erasmus+ ist in laufendem Kontakt mit der Europäischen Kommission. Kontakte für Rückfrage s.u. auf dieser Seite.
Am 30. Jänner 2019 hat die Europäische Kommission Notfallmaßnahmen für Eramus+ Studierende gesetzt, mit denen eine Teilnahme am Programm auch bei einem Brexit ohne Austrittsabkommen ("harter Brexit") ermöglicht werden soll, vgl. dazu IP/19/743.
In der EU-Förderlandschaft zeigt die unklare Situation im Hinblick auf den Brexit mittlerweilse Auswirkungen auf Forschungskooperationen im Rahmen von Horizont 2020 und auf Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen von Erasmus+, denn ab dem Tag, an dem die Verträge auf das Vereinigte Königreich keine Anwendung mehr finden, wird das Vereinigte Königreich kein Programmland im Sinne des Artikels 24 Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 1288/2013 mehr sein.
Damit die derzeit an Erasmus+ teilnehmenden Personen ihre laufenden Lernmobilitätsaktivitäten nicht unterbrechen müssen, wurden die Bestimmungen für die Förderfähigkeit laufender Lernmobilitätsaktivitäten im Rahmen des Programms Erasmus+ angepasst.
Die EU-Kommission informiert daher auf der zentralen Internetseite
https://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/about/brexit_de
über die konkreten Auswirkungen des Brexits auf einen Auslandsaufenthalt und die Vorkehrungen der seit 25. März 2019 geltenden Verordnung (EU) 2019/499.

Erasmus+-Programmleitfaden

ausgewählte Themen (nicht vollständig)

Erasmus+ Bildung

- Allgemeine und berufliche Bildung (S. 27 f.)
- Lernmobilität von Studierenden und Hochschulpersonal (S. 33 f.)
- Lernmobilität für Schulpersonal (S. 65 f.) und für den Bereich Erwachsenenbildung (S. 72 f.)
- Erasmus Mundus (S. 90 f.)
- Kapazitätsaufbau im Jugendbereich (S. 181 f.)
- Projekte des Jugenddialogs (S. 198 f.)
- Jean-Monnet (S. 204 f.)
- Erasmus+ Masterdarlehen (S. 99)

OEAD und Erasmusreferat Salzburg
Tel: +43 662 / 8044-4900 oder -4904
E-Mail: erasmus-salzburg@oead.at 

Österreichischer Austauschdienst  (OEAD)
Nationalagentur Lebenslanges Lernen
Tel: +43/1/534 08 - 0
E-Mail: lebenslanges-lernen@oead.at
www.lebenslanges-lernen.at

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Europäisches Solidaritätskorps (ESK)

Das Europäische Solidaritätskorps fördert das Engagement junger Menschen in Projekten und Aktivitäten, die der Gemeinschaft zugutekommt. Es bietet junge Menschen die Möglichkeit sich im eigenen Land oder im Ausland zu engagieren.
- Solidaritätsprojekte: Ein solches Projekt dauert zwischen 2 und maximal 12 Monaten und braucht eine Gruppe von mindestens 5 Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die gemeinsam eine Idee verwirklichen wollen. (S.52f. im ESK-Antragsleitfaden 2020)
Freiwilligenprojekte: Der ehemalige europäische Freiwilligendienst wird nun mit dem europäischen Solidaritätskorps gefördert und gibt jungen Menschen zwischen 18 und 30 Jahren die Chance sich in einer gemeinnützigen Organisation in Europa oder einer Nachbarregion der EU zu engagieren. (S. 22f. im ESK-Antragsleitfaden 2020)
- Jobs und Praktika: Damit bietet der ESK die Möglichkeit Arbeitserfahrungen im Heimat- oder europäischen Ausland zu sammeln. (S.41f. im ESK-Antragsleitfaden 2020)
Beratungen bietet akzente Salzburg an (s.u.).

Erasmus+: Jugend in Aktion

Erasmus+: Jugend in Aktion fördert die Mobilität von Einzelpersonen, Jugendlicher wie Fachkräfte der Jugendarbeit, die Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch, sowie zur Beteiligung zwischen Jugend und Politik. Programmhandbuch: Erasmus+ Jugend in Aktion: (S. 30 f.).
- Mobilität für Fachkräfte: In diesem Bereich werden Projekte unterstützt, die den Austausch und Kontakt zwischen Jugendarbeiter_innen sowie den Aufbau neuer Kompetenzen und Wissen in der Jugendarbeit fördern. (S. 81 f.)
- Strategische Partnerschaften: Diese Projekte fördern den Austausch guter Praxis, sowie die Entwicklung neuer Methoden und Lernangebote. Im Rahmen dieser können weitere Projekte wie beispielsweise Jugendinitiativen stattfinden. (S. 106 f.)
- Europäischer Jugenddialog: Im Rahmen des  europäischen Jugenddialogs (vormals strukturierter Dialog) werden Projekte unterstützt, die die aktive Beteiligung und das Mitwirken junger Menschen am demokratischen Leben unterstützen. (S. 207 f.)

Beratung in Salzburg

ESK Freiwilligenprojekte Sending, Solidaritätsprojekte, Mobilität für Jugendarbeiterinnen/Jugendarbeiter
Nadiana Zieger (Teamleitung)
E-Mail: n.zieger@akzente.net
Tel: 0662/84 92 91 - 37
 
ESK Freiwilligenprojekte Sending, Europäischer Jugenddialog und Öffentlichkeitsarbeit
Benedikt Wimmer
E-Mail: b.wimmer@akzente.net
Tel: 0662/84 92 91 - 38
Mobil: 0664/83 11 980
 
ESK Freiwilligenprojekte Hosting
Katharina Gimm
E-Mail: k.gimm@akzente.net
Tel: 0662/84 92 91 - 40
Mobil: 0664/83 11 978
Jugendbegegnungen 
Julia Egger
E-Mail: j.egger@akzente.net
Tel: 0662/84 92 91 - 60
Mobil: 0664/83 11 970

Kontakt auf ​Bundesebene

Österr. Nationalagentur Jugend in Aktion
Tel: +43/1/586 75 44-0