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Wiesenbrüter kennen keine Grenzen

Großer Brachvogel- ein typischer Vertreter der Bodenbrüter

Im Grenzgebiet Salzburg- Oberösterreich-Bayern gibt es glücklicherweise noch einige Vorkommen des Großen Brachvogels, der Bekassine und anderer Wiesenbrüter. Um ein Überleben dieser Bestände zu sichern, wurde im Rahmen der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein ein grenzüberschreitendes Schutzprojekt gestartet, das aus Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg II gefördert und von den drei beteiligten Ländern kofinanziert wird. Für das Projekt werden vom Büro Kumpfmüller bzw. dem Bayerischen Landesbund für Vogelschutz Landschaftspflegepläne für die Gebiete Oichtenriede, Trumer Seen, Ibmer Moor, Ettenau und Haarmoos erstellt, die auf Nutzungskartierungen basieren. In diesen wird festgelegt, welche Bewirtschaftungsweisen bzw. welche Maßnahmen (Festlegung von Mähterminen, Entbuschung, kleinräumige Vernässungen, Erhalt bzw. Neuschaffung von Streuwiesen etc.) in den jeweiligen Gebieten für Wiesenbrüter am günstigsten wären.

Eine Umsetzung der Maßnahmen ist ab 1998 geplant. Dazu werden in Salzburg von Naturschutzseite vor allem Mittel des Vertragsnaturschutzes eingesetzt. Für ein Gelingen des Projektes ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit von Naturschutz und Landwirtschaft unbedingte Voraussetzung. Ein Folder zum Projekt kann bei der Naturschutzabteilung angefordert werden.





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